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Antonio Luini, genannt "Der Gott des Todes", ist ein kinderhändler im mittleren Alter, der im Mailand des 19. Jahrhunderts vertraglich gebundene Schornsteinfeger liefert. Er trägt schwarze Haare, schwarze Augen, einen Bart und eine auffällige Narbe in der Nähe seines linken Auges und kleidet sich konsequent in schwarzer Kleidung - Hut, Jacke, Hose und Schuhe.

Luini zielt auf verarmte Dörfer wie Sonogno in der Schweiz ab und nutzt Familien in extremen Notlagen aus. Er manipuliert und zwingt Eltern dazu, ihre Kinder durch Geldverträge zu verkaufen. Als Romeos Vater sich weigert, zündet Luini vorsätzlich ihr Maisfeld an, was zu einer blendenden Kopfverletzung des Vaters führt und die Familie finanziell ruiniert. Luini sichert dann eine Vereinbarung mit dem 11-jährigen Romeo für 25 Franken, die eine medizinische Behandlung für den Vater garantiert.

Luini transportiert mehrere Kinder unter brutalen Bedingungen nach Mailand, sperrt sie in einem Keller ein und zwingt sie zur Überquerung während eines heftigen Sturms. Viele Kinder ertrinken, aber Romeo rettet Luini aus dem See. In Mailand verkauft Luini die Kinder: Romeo an Marcello Rossi und Alfredo an den missbräuchlichen Citron.

Luinis Handlungen treiben die frühen Ereignisse der Handlung voran, obwohl seine Rolle in den Hintergrund tritt, wenn der Fokus auf den Widerstand der Schwarzen Brüder verlagert wird.
Titel
Luini
Besetzung
  • Tom Deiningerdatabase_lang_german