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Oberon herrscht als König der Feen, vermählt mit Titania und eine zentrale Figur in magischen Reichen. Seine Gestalt vereint menschliche Anmut mit tierischen Zügen – stolze Hirschgeweihe, gespaltene Hufe, blasse Haut und leuchtend gelbe Augen, umrahmt von fließendem dunkelgrünen Haar. Obwohl er nur 165 cm misst und sein Gesicht jugendlichen Charme trägt, schwingt in jeder seiner Bewegungen seine uralte Abstammung mit.

Als Meister des Unfugs verbirgt Oberon seinen scharfen Verstand hinter spielerischem Necken und gespielter Nonchalance. Seine Interaktionen schwanken zwischen launischen Scherzen und kalkulierten Provokationen, besonders gegenüber Elias Ainsworth, dessen Selbstsicherheit er mit hinterlistigen Herausforderungen an Identität und Entschlossenheit auf die Probe stellt. Unter der Heiterkeit lauert die List eines Raubtiers, die sich in blitzartigen Momenten kalter Präzision offenbart.

Seine Magie pulsiert mit der rohen Essenz der Natur, befiehlt Ranken, Chise Hatori aus der Bewusstlosigkeit zu wecken, und heilt ihre Wunden durch die Energien des Waldes. Obwohl er Titanias Stärke ebenbürtig ist, speist sich seine Macht aus tierischen Geistern statt aus ihrer floralen Herrschaft. Er erscheint an entscheidenden Wendepunkten – beschlagnahmt verbotene Feensalbe oder lenkt Elias zu feenhaften Heilmitteln für Chises Rettung – doch Beobachter zweifeln oft an seinen wahren Absichten.

Mit Titania verbindet ihn eine Beziehung gemäßigter Leidenschaft – ein Tanz aus spitzfindigen Sticheleien und verhüllten Zärtlichkeiten, der ihr königliches Gleichgewicht bewahrt. Während die Feenkönigin über seine Streiche die Augen rollt, vibriert ihre jahrhundertealte Verbindung mit unausgesprochener Gleichberechtigung. Chise und Elias gegenüber bietet er Rätsel, verpackt in Herausforderungen, und stößt ihre Entscheidungen unter dem Deckmantel des Ratschlags an. Diese Inkarnation verwandelt Shakespeares düsteren Monarchen in ein launisches Wesen, durchtränkt von keltischer Mythologie, das Feierlichkeit gegen schelmische Respektlosigkeit eintauscht.

In sich entfaltenden Sagen balanciert Oberon auf des Messers Schneide zwischen Hüter der Feentradition und chaosstiftendem Hofnarren. Er beschlagnahmt verbotene Elixiere mit königlicher Autorität, doch biegt Regeln, wenn Chises Ziele sich mit den Plänen seines Volkes überschneiden. Jedes Eingreifen – ob er Stürme umlenkt oder das Schicksal durch halb ausgesprochene Wahrheiten stups
Titel
Oberon
Besetzung
  • Jean-Rémi Tichitdatabase_lang_french
  • Kappei Yamaguchidatabase_lang_japanese
  • Luiz Sérgio Vieiradatabase_lang_portuguese