Anime-Übersicht: Thermae Romae Novae
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Lucio Modesto, ein römischer Architekt, der sich auf den Bau von Badehäusern unter Kaiser Hadrian spezialisiert hat, kämpft zu Beginn seiner Karriere mit kreativer Stagnation. Diese berufliche Ablehnung fällt mit persönlichen Turbulenzen zusammen: der Auflösung seiner Ehe mit Livia. Ihr Weggang resultiert aus langen Abwesenheiten aufgrund kaiserlicher Pflichten und Missverständnissen über seine Beziehung zu Hadrian; Livia verlässt ihn, während sie mit dem Kind eines anderen Mannes schwanger ist.
Ein folgenschwerer Unfall verschließt ihn in einem Badehauskanal und versetzt ihn ins Japan des 20. Jahrhunderts. Dieses unfreiwillige Zeitreisen wiederholt sich und bringt ihn mit fortschrittlichen japanischen Bade-Technologien und -Bräuchen in Kontakt. Er beobachtet moderne Duschanlagen, Wasserfiltersysteme und Freizeitbadegewohnheiten. Inspiriert passt er diese Konzepte mit römischen Materialien – Stein, Holz, Leder – an und entwickelt Innovationen wie ramune-artige Flaschen, lederne Duscheinheiten und rudimentäre Wasserräder. Diese Entwürfe beleben die römische Badekultur neu und bringen ihm kaiserliche Anerkennung ein.
Kaiser Hadrian wird sein wichtigster Förderer und beauftragt ihn mit Projekten im ganzen Reich. Ihre berufliche Bindung entwickelt sich zu einer Mentorschaft, wobei Hadrian ihm während politischer Instabilität strategischen Rat bietet. Lucio ist bei Hadrians letzten Momenten in den Thermen von Baiae anwesend und empfängt dessen letzte Worte. Später unter Commodus ergeben sich neue berufliche Herausforderungen, dessen dekadente ästhetische Vorlieben mit traditionellem römischem Design kollidieren.
Während längerer Aufenthalte im modernen Japan, insbesondere in Ito, passt sich Lucio allmählich an das zeitgenössische Leben an. Er knüpft eine bedeutende Bindung zu Satsuki, einer Japanerin, die aufgrund ihres akademischen Hintergrunds in römischer Geschichte fließend Latein spricht. Ihre Beziehung vertieft sich, als Satsuki freiwillig ins antike Rom zurückreist, um sich mit ihm zu vereinen. Sie bauen ein gemeinsames Leben auf, ziehen einen Sohn namens Marius groß und integrieren Elemente japanischer Kultur in die römische Gesellschaft.
Zwanzig Jahre später, unter Marcus Aurelius, sieht sich Lucio mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Sein fortgeschrittenes Alter setzt ihm körperlich zu, verstärkt durch Satsukis ungeklärten Verschwindens. Sein Sohn Marius zeigt sich unmotiviert und wenig interessiert am architektonischen Erbe. Die römische Gesellschaft verändert sich: Badehäuser verkommen zu Orten der Ausschweifung, und das Kolosseum wird Schauplatz immer brutalerer Spektakel, was den allgemeinen Niedergang des Reiches widerspiegelt.
Lucios Designphilosophie verlagert sich vom direkten Kopieren japanischer Innovationen zu nuancierten Anpassungen an römische Gegebenheiten. Frühe Projekte zeigen kreative Sterilität durch wortgetreue Nachahmung; spätere Werke demonstrieren eine bessere Integration beobachteter Prinzipien mit lokalen Materialien und Traditionen. Dieser Ansatz führt zu vorübergehenden Revitalisierungen der römischen Badekultur, die jedoch im Sittenverfall und politischen Zerfall des Reiches letztlich untergehen.
Persönliche Beziehungen prägen seinen beruflichen Weg maßgeblich. Anfängliche Isolation weicht bedeutungsvollen Verbindungen, darunter Marcus als loyaler Freund und Mitarbeiter. Lucio verkörpert traditionelle römische Werte, zeigt aber Anpassungsfähigkeit, etwa durch die Übernahme japanischer Gemeinschaftsbaderituale. Sein äußeres Erscheinungsbild umfasst eine ausgeprägte stoische Haltung und auffällige Haarfarbenwechsel, Details, die jedoch seinen dokumentierten Erzählsträngen untergeordnet sind.
Ein folgenschwerer Unfall verschließt ihn in einem Badehauskanal und versetzt ihn ins Japan des 20. Jahrhunderts. Dieses unfreiwillige Zeitreisen wiederholt sich und bringt ihn mit fortschrittlichen japanischen Bade-Technologien und -Bräuchen in Kontakt. Er beobachtet moderne Duschanlagen, Wasserfiltersysteme und Freizeitbadegewohnheiten. Inspiriert passt er diese Konzepte mit römischen Materialien – Stein, Holz, Leder – an und entwickelt Innovationen wie ramune-artige Flaschen, lederne Duscheinheiten und rudimentäre Wasserräder. Diese Entwürfe beleben die römische Badekultur neu und bringen ihm kaiserliche Anerkennung ein.
Kaiser Hadrian wird sein wichtigster Förderer und beauftragt ihn mit Projekten im ganzen Reich. Ihre berufliche Bindung entwickelt sich zu einer Mentorschaft, wobei Hadrian ihm während politischer Instabilität strategischen Rat bietet. Lucio ist bei Hadrians letzten Momenten in den Thermen von Baiae anwesend und empfängt dessen letzte Worte. Später unter Commodus ergeben sich neue berufliche Herausforderungen, dessen dekadente ästhetische Vorlieben mit traditionellem römischem Design kollidieren.
Während längerer Aufenthalte im modernen Japan, insbesondere in Ito, passt sich Lucio allmählich an das zeitgenössische Leben an. Er knüpft eine bedeutende Bindung zu Satsuki, einer Japanerin, die aufgrund ihres akademischen Hintergrunds in römischer Geschichte fließend Latein spricht. Ihre Beziehung vertieft sich, als Satsuki freiwillig ins antike Rom zurückreist, um sich mit ihm zu vereinen. Sie bauen ein gemeinsames Leben auf, ziehen einen Sohn namens Marius groß und integrieren Elemente japanischer Kultur in die römische Gesellschaft.
Zwanzig Jahre später, unter Marcus Aurelius, sieht sich Lucio mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Sein fortgeschrittenes Alter setzt ihm körperlich zu, verstärkt durch Satsukis ungeklärten Verschwindens. Sein Sohn Marius zeigt sich unmotiviert und wenig interessiert am architektonischen Erbe. Die römische Gesellschaft verändert sich: Badehäuser verkommen zu Orten der Ausschweifung, und das Kolosseum wird Schauplatz immer brutalerer Spektakel, was den allgemeinen Niedergang des Reiches widerspiegelt.
Lucios Designphilosophie verlagert sich vom direkten Kopieren japanischer Innovationen zu nuancierten Anpassungen an römische Gegebenheiten. Frühe Projekte zeigen kreative Sterilität durch wortgetreue Nachahmung; spätere Werke demonstrieren eine bessere Integration beobachteter Prinzipien mit lokalen Materialien und Traditionen. Dieser Ansatz führt zu vorübergehenden Revitalisierungen der römischen Badekultur, die jedoch im Sittenverfall und politischen Zerfall des Reiches letztlich untergehen.
Persönliche Beziehungen prägen seinen beruflichen Weg maßgeblich. Anfängliche Isolation weicht bedeutungsvollen Verbindungen, darunter Marcus als loyaler Freund und Mitarbeiter. Lucio verkörpert traditionelle römische Werte, zeigt aber Anpassungsfähigkeit, etwa durch die Übernahme japanischer Gemeinschaftsbaderituale. Sein äußeres Erscheinungsbild umfasst eine ausgeprägte stoische Haltung und auffällige Haarfarbenwechsel, Details, die jedoch seinen dokumentierten Erzählsträngen untergeordnet sind.
Titel
Lucio Modesto
Besetzung
- Marco Viviodatabase_lang_italian