Fanfic: Der Traum vom Leben

Kapitel: Der Traum vom Leben

Ein kleiner Einblick in meine Gedanken, wenn ich an den Tod denke. Die Geschichte ist seeeeehr kurz, aber ich denke, dass sie doch einigermaßen lesenswert ist. Also, los geht’s! ^.^<br />
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...Ein Schuss durchbrach die Stille.<br />
„Akane!&quot; Hektisch und einen Augenblick lang zweifelnd, was er tun sollte, riss Ranma schließlich ein Stück von seinem Hemd und presste es auf meine Wunde. In seinen Augen lag Panik, richtige Verzweiflung. Und ich lag da. Fassungslos aus dem Fenster starrend. Dorthin, woher dieses unheilvolle Geschoss herkam. So schnell, ohne Vorwahnung. Ich sah einfach nur aus dem Fenster. Nicht Ranma, nicht meine Umgebung beachtend. Nur dieser grausame Schmerz, der mich keinen rechten Gedanken fassen ließ. <br />
„Es tut weh...!&quot; stöhnte ich, an Ranma gewandt. Er blickte zu mir auf, mit schmerzvollem Blick und hektischen Armen. Versuchend, den Blutstrom zu stoppen. „Akane, die Wunde. Wieso...?&quot; „Ist schon gut...&quot; versuchte ich ihn zu trösten, den Mann den ich liebte und zum Mann genommen hatte. Seine Augen füllten sich mit Tränen. „Was ist mit unserer Tochter Aya? Schläft sie?&quot; fragte ich mit einer Ruhe, die mich selbst verwunderte. Doch Ranma antwortete nicht. Sein Blick zeigte nur Panik und Trauer. Den Mund geöffnet, nichts sagend. Er war unter Schock. Seine Gedanken rasten, er schluckte laut und immer mehr Tränen benetzten sein Gesicht. „Weißt du, Liebling, es ist gar nicht so schlimm. Der Krieg...die Kugel...Es rauscht einfach so an einem vorbei. Eine Sekunde...&quot; Ich wollte weitersprechen, doch Übelkeit überfiel mich und ich spürte, wie sich meine Gedärme verkrampften. Mein Blick verschleierte sich. „Es wird ja alles so neblig, Ranma. Doch der Schmerz...&quot; keuchte ich hervor. Spuckte Blut und nach einigen Sekunden fuhr ich wesentlich mehr entkräftet fort, „ist wie weggeblasen, trotz des vielen Blutes...Eine Licht...ein so wunderschön warmes Licht...siehst du es denn nicht Ranma...?&quot; Ich ergriff seinen Arm, blickte ihn an. Lächelte. „Dieses Glück...es ist...wundervoll, Ranma...&quot; Nichts.<br />
Das Licht kam immer näher. Es erfüllte mich. Eine Wärme, so wundervolle Wärme. Schwach fühlte ich noch die Wärme eines Menschen. Eine Umarmung. Dann ein Schrei, von Trauer, Verzweiflung und Ungläubigkeit erfüllt.<br />
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...Für einen Moment war es, als wäre ich gefangen gewesen. Mein Leben lang. Gefangen in diesem Körper.<br />
Mein Leben...wie ein einziger Wimpernschlag. Kurz und doch so unersetzlich. <br />
Eine einzelne Kugel, einfaches Eisen. Unbedeutend. Und doch beendete sie für mich alles. Löschte mich aus. Zerstörte mein Glück...so zerbrechlich...dieses Leben...<br />
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Nun habe ich nur mich. Meine Seele, meine Gedanken. Ich sehe mich mein gesamtes Leben noch einmal leben.<br />
Diese ganzen Momente, erfüllt von Gefühlen. Jetzt bin ich nur noch ein Zuschauer.<br />
Bin ich wirklich tot?<br />
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Strahlende Flügel. Glanz...<br />
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„Ich träumte einen Traum- den Traum vom Leben.&quot; Doch nun ist er vorbei.<br />