Fanfic: The Angellion (4 (ich glaub mal, das es 4 ist ^^;)

Kapitel: The Angellion (4 (ich glaub mal, das es 4 ist ^^;)

Soooo, ein Kommi? Na egal! Hauptsache eins! ^^ Vieeeeleeen Dank Miko *knuff* ^^ Hier kommt dann mal das... äh... *nachguck* äh ups, ja, der Rest von dem 2. Kapitel &gt;Die Narbe Zorro&lt;, das hab ich nämlich noch nachträglich geschrieben, und mit dem 3. Kapitel bin ich noch nich fertig, deshalb.... naja egal... bitte schreibt mir gaaanz viele Kommis, wenn ihr das liest! *gaaaanz arg bitt* <br />
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Als Alexiel langsam aufwachte spürte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Es war geschätzt zwei Wochen, nachdem er Zorro kennen gelernt hatte. In der Zeit hatte er sich oft mit ihm unerhalten. Aber alle Fragen, die er stellte oder gefragt bekam halfen nur, dass er noch verwirrter ihm gegenüber war. Doch es war ein gutes Gefühl mit jemandem reden zu können, der so ähnlich zu sein schien wie er selbst. Auch wenn sein Anblick den meisten Angst einjagte. Wenn er bei Zorro an der Reling saß kam es ihm vor, als würden ihn die Matrosen noch mehr meiden als sonst. Alexiel hatte nicht oft Zeit mit der &gt;Narbe&lt; zu reden, doch dieser schien nie etwas zu tun zu haben, wie Alexiel verwundert feststellte, nachdem er ihn einige Male in der Koje gesehen hatte. Am letzten Abend hatte der Himmel schwarz ausgesehen, doch das hatte meistens nichts zu bedeuten, am nächsten Tag sah es oft wieder besser aus. Doch heute spürte Alexiel, dass das Meer unruhig war. Er hatte in der Küche geschlafen, weil &gt;Killer&lt; gemeint hatte, es begänne zu regnen und da er nicht wollte das die Hose, die Alexiel trug und die eigentlich ihm gehörte, nicht nass wurde (weshalb auch immer) hatte er ihm gesagt, er solle in der Küche schlafen. Das war nicht so übel gewesen, wie Alexiel erst gedacht hatte, das Essen hatte er nach einiger zeit gar nicht mehr gerochen und der Boden fühlte sich auch nicht so feucht und abgestanden an, wie an Bord. Alexiel richtete sich auf. Er jetzt spürte er, dass der Boden unter seinen Füßen gefährlich schwankte. An Bord schepperte etwas und dann gab es einen dumpfen Aufschlag. „Was zum Teufel...“ er horchte auf das Geräusch von Füßen, die an Deck gingen um nachzusehen was passiert war, aber er hörte nichts außer einem lauten Rauschen. Er schüttelte den Kopf, dann zog er den Gürtel um seine Hose fester, schob die Decke weg und verließ die Kombüse. Der Wind riss ihn zur Seite. Seine Augen weiteten sich entsetzt. Es war ein Sturm gekommen. Und was für ein Sturm! Das Schiff schwankte hin und her, die Wellen schwappten an den Rändern an Deck. Das was gescheppert hatte war einer der Eimer, die ein Matrose aus Versehen hatte stehen lassen. Der dumpfe Aufschlag jedoch kam von etwas anderem. Er krallte sie förmlich in die Wand. Das Steuerrad rutschte vor seinen Füßen hin und her über den glitschigen Boden. „Scheiße.“ Fluchte Alexiel und er wunderte sich selbst, dass er ein solches Wort kannte! Er sah nach oben. Der kantige Stumpf, von dem das Steuerrad weggerissen worden war, war das einzigste, was er über sich sah. Kein Steuermann. „Doppelte Scheiße!“ Wieso wachte niemand auf. Eiskaltes Salzwasser spülte ihm ins Gesicht. Er rannte schwankend zurück und drückte die Tür hinter sich mit voller Wucht zu. Dann rannte er nach unten in die Koje. Gerade als er etwas rufen wollte blieb er wie angewurzelt stehen. Er sah kaum etwas, denn es war so dunkel wie in einem Grab. Etwas stieß gegen seinen Fuß. Es war eine Lampe. Er ließ sich auf die Knie fallen. Sein ganzer Körper zitterte, und nicht nur wegen dem Schaukeln und Vibrieren des Schiffes. Der Boden war feucht und seine Hose wurde in kürzester Zeit nass. Er spürte Angst in sich aufsteigen. „Was ist passiert...“ Flüsterte er. Doch es antwortete niemand. Nur das Rauschen des Meeres schien etwas zu erwidern. Langsam lehnte er sich zurück, sodass er auf den Knien saß. Er hob seine Hände hoch und erst jetzt sah er, dass sie nicht nur feucht waren. Sie waren dunkel. Etwas tropfte herunter. Er roch daran. Es roch nach Metall und kam ihm gefährlich bekannt vor. „Das ist...“ Mit einem Schrei sprang er auf. „Was ist das für ein Alptraum?! Am Boden Blut?!?“ Er sah sich erneut, nur diesmal hastig um. „&gt;Killer&lt;?!? Zorro??!? Kapitän??!!“ Aber wie konnte schon jemand antworten der nicht da war. „Ich hab dich gewarnt, jetzt ist es soweit, ein weiterer Wendepunkt deines Lebens. Wärst du doch nur im Waisenhaus geblieben!“ er schlug die Hände über dem Kopf zusammen und versuchte seinen &gt;Gesunden Menschenverstand&lt; zum Schweigen zu bringen. „Ich bereue gar nichts.“ Rief er in die Dunkelheit. Er rannte durch die Koje, in der Hoffnung vielleicht doch noch jemanden zu finden. Aber niemand war da. Nichts, kein Anzeichen eines Kampfes, nichts. Nur die vielen verschieden Sachen der Matrosen, die von dem Schwanken hin und her geschoben wurden. Fernrohre und Karten flogen durch die Luft als es ein zweites Mal krachte. Alexiel sah hoch. „Das Schiff bricht auseinander. Ich muss hier weg!“ dachte er entsetzt. Ohne richtig darüber nachgedacht zu haben rannte er zurück durch die Koje, an der Kombüse vorbei hinauf auf das Deck. In dem Moment als er die Tür aufschlug fiel genau vor seinen Füßen der Mast auf den Boden und zerschmetterte das Holz. Späne fielen auf Alexiels Beine. Sein Herz raste wie verrückt und er fühlte sich, als würde es in seiner Brust bis zu seinem Kopf hinauf springen. So weiter und es würde vor Schock stehen bleiben. Schwimmen kam nicht in Frage. Er würde schon untergehen und in den Fluten sterben bevor er Zeit hatte erst im eiseigen Wasser zu erfrieren. Sein Kopf hämmerte fast genauso wie sein Herz. Das Rauschen half auch nicht viel weiter. Deshalb brauchte er auch lange bis er auf die einzig realistische Idee kam, durch die er fliehen könnte, wenn er Glück hatte: Die Rettungsboote! Es gab zwei von ihnen. Nicht viele, anscheinend hatte der Kapitän gemeint, dieses Schiff sei unsinkbar, so wie es von der Titanic gesagt worden war. Es waren alte Boote, schon etwas morsch und mit einer Plane bedeckt. Die Plane wegzubekommen war nicht das Problem. Die Kurbeln jedoch, mit denen man die Boote ins Wasser lassen konnte, waren verrostest und in ihrer Verankerung gefangen. Aber das war Alexiel erst einmal egal. Er wollte nur weg von dieser neu entstehenden Hölle auf Hoher See. Er hatte nicht einmal mehr genügend Zeit nachzudenken, da war er schon an einer Seite unter der Plane in das Boot gekrochen. Man konnte nicht sagen, dass es darunter gemütlich war, aber es war trockener als unter Deck. Er kauerte sich in einer Seite zusammen und schloss die Augen. Um ihn herum stürmte es stärker als zuvor. Seine Gedanken waren wie ausgespült, dass einzigste Bild was blieb waren seine dunklen Hände, als er den Boden in der Koje berührt hatte. „Scheiße...“ flüsterte er „Scheiße, Scheiße, Scheiße, Scheiße...“ „Hör auf zu fluchen, das gehört sich nicht in solch einer Situation.“ Kam plötzlich eine Stimme. Es war nicht sein Gesunder Menschenverstand, das war ihm sofort klar. Er sprang förmlich auf, was nicht gerade überwältigend ging, da die Plane im Weg war. Seine Augen waren weit aufgerissen. Wie hatte er die Person nur übersehen können, die dort, genau ihm gegenüber, auf einer der morschen, niedrigen Bänke saß, von denen es insgesamt drei gab. „Zo...Zorro!“ Der Narbige grinste seltsam schief, es schien ihn viel Überwindungskraft zu kosten. „Was machst du hier?“ Wahrscheinlich wäre eine sinnvollere Frage gewesen: Was ist hier passiert? Aber in dem Moment fiel Alexiel nichts Besseres ein als das. „Ich habe heute Nacht hier drin übernachtet, zu meinem Glück.“ Er wusste nicht, was er darauf sagen sollte. Er wusste das die &gt;Narbe&lt; ein seltsamer Kerl war, aber im Moment waren er und Zorro die einzigste, noch lebende, Personen auf diesem Schiff, vielleicht im gesamten Meer. Etwas stimmte hier ganz und gar nicht, dass spürte Alexiel sofort. „Wir müssen hier weg. So schnell es geht!“ rief er. Der dürre Mann nickte. „Ja, das müssen wir.“ „Die Kette ist eingerostet! Was sollen wir machen?!“ Alexiel war sichtlich aufgekratzter als der Matrose. „Wir warten.“ Sagte dieser ruhig. „Was?!“ der Blonde fasste nicht was er da hörte. „Wa….Warten?!?“ „Irgendwann wird dieses Schiff das alles nicht mehr aushalten, dann bricht es auseinander und mit ihm die Verankerung dieses Bootes.“ Erklärte Zorro, zu gefasst, für Alexiels Geschmack. Er konnte diesen Matrosen nicht verstehen. Irgendwie waren alle anderen verschwunden, ein Sturm tobte, niemand außer ihnen war mehr da, überhaupt noch am Leben! Und das sagte der Junge ihm auch. Zorro sah ihn an, vielleicht lächelte er sogar, was in seinem zernarbten Gesicht jedoch schwer herauszufinden war. „Beruhig dich, Junge, uns wird nichts passieren, dass kann ich dir versprechen!“ er lachte krächzend. „Schlaf ne Runde, Kleiner.“ Damit schloss die &gt;Narbe&lt; seine Augen und lehnte sich wieder zurück. Alexiel schloss ebenfalls die Augen, jedoch nicht um zu schlafen. Er hatte Angst. Der Sturm schien nur noch mehr zuzunehmen, je länger sie warteten. Das Rettungsboot schwang hin und her und es krachte und knackte. Wellen schlugen gegen die Plane. Alexiels zog die Beine heran, schlang die Arme um sie und bohrte sein Gesicht zwischen die Beine. „Ich will nicht sterben.“ Dachte er. „Warum eigentlich nicht?“ Er verfluchte die Stimme dafür, dass sie schon wieder seine Hintergedanken in den Vordergrund drängte. Langsam kam ihm der Gedanke (diesmal nicht aus dem Hinterkopf), dieser &gt;Gesunde Menschenverstand&lt; sei einfach nur sein eigener, überwiegender Pessimismus. Noch bevor er Zeit hatte den Gedanken zu Ende zu denken gab es eine Art lauten Knall und die Luft über ihm schien ihn nach oben zu sehen. Er stürzte nach vorne und klammerte sich an die erstbeste Bank fest. Hatte sich das Tor zum Himmel geöffnet und der Wächter Petrus rufe ihn, im Namen des