Fanfic: Emotions 1 - Missverständnisse
Kapitel: Emotions 1 - Missverständnisse
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Emotions, B+V - Teil 1 (Missverständnisse)<br />
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Bulma überlegte lange, was sie tun konnte. War es wirklich so schlimm, wie sie<br />
dachte? Nein, irgendeine Möglichkeit musste es geben das Ganze zu überbrücken.<br />
Irgendeine allzu offensichtliche Möglichkeit - sie hatte sie bloß noch nicht<br />
gefunden.<br />
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Bulma gab es auf, sie arbeitete jetzt schon Stunden daran, aber sie fand einfach<br />
keine Möglichkeit um... Vegeta war auch keine besonders große Hilfe. Sie hatte<br />
ihn gebeten ihr zu helfen, aber er war schon 3 Stunden zu spät, jetzt würde er<br />
bestimmt nicht mehr kommen. Als sie diese Erkenntnis endlich ereilte, beschloss<br />
sie nach Hause zu fahren. Das Problem war nur, dass sie nun niemanden hatte, der<br />
sie fahren konnte. Sie war so froh gewesen, als Vegeta sich nach vielen<br />
Überredungsversuchen endlich dazu bereit erklärt hatte, den Führerschein zu<br />
machen um Bulma von ihrer neuen Arbeit nach Hause zu bringen, und jetzt waren<br />
alle Bemühungen umsonst, weil er ja doch nie rechtzeitig kam um sie abzuholen,<br />
geschweige denn ihr zu helfen, wenn sie schon einmal seine Hilfe brauchte. So<br />
konnte sie wieder einmal zu Fuß gehen. *Sag` ich es dir nicht immer wieder? Du<br />
sollst dich nicht auf ihn verlassen, er kommt ja, trotz aller Versprechungen, eh<br />
nicht. Was für ein Mann, der dich in so einem Zustand zu Fuß gehen lässt!*,<br />
dachte sich Bulma.<br />
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In der Zwischenzeit war Vegeta ja auch mit etwas viel Wichtigerem beschäftigt:<br />
"Dem Training." *Das Training darf man nicht vernachlässigen, sag ich immer und<br />
das werde ich ganz bestimmt nicht tun, auch wenn du noch so viel herumnörgelst.<br />
Bin ja nicht dein Chauffeur, dass ich dich von der Arbeit abhole.*, überlegte<br />
sich Vegeta, *Ja genau, das werde ich sagen!*<br />
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"Danke für deine Hilfsbereitschaft! Hat mich wirklich überrascht, dass du mir so<br />
gnädig hilfst!", meinte Bulma einige Zeit später, als sie zurück war, "Ach und<br />
falls du das jetzt nicht bemerkt hast: Das war SARKASTISCH gemeint, falls dir<br />
das Wort ein Begriff sein sollte." "Ach du meine Güte, habe ich etwa deinen<br />
dummen Termin verpasst? Das tut mir aber leid!", bemerkte Vegeta beiläufig,<br />
"Aber das nächste Mal, ich versprech`s, komme ich pünktlich, ganz bestimmt!"<br />
"Will ich auch hoffen.", zischte Bulma und widmete sich ihrem Abendessen. An<br />
diesem Tag redeten sie nichts mehr miteinander. Bulma ging Vegeta aus dem Weg,<br />
sie war wirklich wütend, weil Vegeta nie seine Versprechen einhalten konnte.<br />
Vegeta nahm das Ganze ziemlich locker, er wusste genau, was er tun musste, damit<br />
alles klappte.<br />
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In den nächsten Tagen fragte Bulma Vegeta nicht einmal mehr, ob er sie abholte,<br />
es hatte ja doch keinen Sinn. Sie verstand das Alles nicht, zuerst war Vegeta<br />
froh darüber, dass alles so verlaufen war, wie es nun mal war und jetzt... Er<br />
wollte scheinbar gar nichts mehr davon wissen. Und weil das nun mal so war und<br />
Bulma von sich aus auch nicht mit Vegeta über die Sache reden wollte, redeten<br />
sie eben nichts miteinander und das ging die ganze Woche so weiter, bis...<br />
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Tja, aber um alles zu verstehen sollte man von vorne anfangen, findet ihr nicht?<br />
Nein, na gut, dann geht es jetzt weiter:<br />
Also, Vegeta war wohlgesinnt, als Bulma in den nächsten Tagen nicht mit ihm<br />
sprach, denn so konnte er alles vorbereiten, was er noch vorzubereiten hatte<br />
damit auch wirklich alles glatt lief.<br />
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Bulma war echt sauer auf Vegeta, weil er so gefühllos war und sie einfach den<br />
ganzen Weg allein gehen ließ, aber sie verstand einfach nicht, warum er sich so<br />
strikt dagegen weigerte, dass er sie abholen müsse, es war ja eh nicht allzu<br />
weit entfernt von der CC, jedenfalls für einen wie ihn nicht. Für sie aber, tat<br />
jeder einzelne Schritt, den sie tun musste tausendfach weh. Sie war so wütend<br />
auf ihn, weil es doch eigentlich seine Schuld war, warum sie jetzt solche<br />
Schmerzen ertragen musste und das Drücken in der Bauchgegend machte es auch<br />
nicht gerade besser. Sie musste jetzt sowieso bald zum Arzt, die Schmerzen waren<br />
unerträglich geworden und sie wusste einfach nicht woher das kam.<br />
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Vegeta war während Bulmas Arbeitszeiten in der neuen Werkstätte an einem ganz<br />
besonderen Ort, den nicht einmal Son Goku finden konnte: Er war völlig in sich<br />
zurückgezogen im tiefsten Inneren seines Herzens. *Was soll ich nur tun, wenn er<br />
ihr nicht gefällt, sie regt sich ja sonst auch über alles auf*, dachte er Tag<br />
für Tag.<br />
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Zwei Wochen vergingen und Bulma hatte endlich einen Weg zur Lösung ihrer<br />
Probleme gefunden, für alle Probleme. Sie baute die sensiblen Teilchen des<br />
Ultrabeschleunigers so zusammen, dass er funktionierte (leichter gesagt als<br />
getan) und beschloss es Vegeta noch an dem selben Tag zu sagen.<br />
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Vegeta kam gerade aus der neuen Schwerkraftkammer, als Bulma wie aus dem Nichts<br />
auf ihn zustürmte. "Ich muss dir unbedingt etwas sagen.", meinte Bulma. *Nun<br />
gut*, dachte sich Vegeta, *sie will es mir endlich sagen, aber eigentlich wollte<br />
ich das tun.* "Bulma, ich muss dir zuerst etwas sagen, ich weiß es ist ziemlich<br />
spät, aber...", wollte Vegeta erklären. "Ich muss dir etwas viel Wichtigeres<br />
sagen, also hör mir einmal zu!", unterbrach ihn Bulma energisch, "Ich weiß, dass<br />
ich eigentlich gesagt habe, dass ich dir helfen wollte bei deinem "Problem",<br />
aber ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ich..." "Nein! Zuerst will ich dir<br />
noch sagen, es ist so, ich wollte dich fragen, ob...", wollte Vegeta einwerfen.<br />
"Ich w...", begann Bulma, den Rest bekam Vegeta nicht mehr mit als er schon<br />
antwortete: "Du machst mich zum glücklichsten Saiyajin im ganzen Universum. Ich<br />
danke dir!" "Was?? Ich habe dich gerade gefeuert!", meinte Bulma locker,<br />
"Darüber freust du dich?" "Ja, ich meine nein. Was? Du feuerst mich? Wieso?",<br />
sprach Vegeta als er endlich den Kern der Sache erkannt hatte. "Ich weiß, ich<br />
habe gesagt, dass du bei mir arbeiten kannst, weil du in letzter Zeit ziemlich<br />
wenig Geld hattest und mich für meine Arbeit entlohnen wolltest und ich habe<br />
wirklich nicht wegen Geldgier zugesagt, sondern nur, weil du mich vor dem<br />
Idioten von Mitarbeiter in meiner neuen Firma gerettet hast, als er mich<br />
begrabschen wollte, aber immerhin hast du, auch wenn aus Versehen, mir meinen<br />
Fuß so verrenkt, dass einige meiner Bänder gerissen sind und ich jetzt humpeln<br />
kann. Aus genau diesem Grund hatte ich dich gebeten, wenn du nicht einmal zur<br />
Arbeit erscheinst, du mich wenigstens abholst und hin und wieder bei<br />
Präsentationen unterstützt, aber anstatt irgendetwas zu tun, sitzt du lieber<br />
Zuhause und stopfst dich aus meinem Kühlschrank voll. Also: Du bist gefeuert!<br />
Ach, und kannst du mir mal sagen, was du dachtest, was ich von dir wollte, außer<br />
abgeholt zu werden?", meinte Bulma energisch. "Ich, ich..., ich dachte... und<br />
darum... ähm, na ja ich wollte dich eigentlich fragen, ob du...", sagte Vegeta<br />
etwas kleinlaut und zog ganz langsam eine kleine Schatulle aus seiner<br />
Manteltasche, "Ach, ist ja egal.", meinte er schließlich und ging mit einem<br />
leisen Seufzer und einem geflüsterten "Ich liebe dich", wieder zurück in den<br />
GR.<br />
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Bulma überlegte noch Tage danach angestrengt darüber nach, ob sie wohl richtig<br />
gehört hatte, beließ es aber bei einem Fehler ihrer Ohren und ging eine weitere<br />
Woche danach ins Krankenhaus um sich den Blinddarm entfernen zu lassen.<br />
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Ende Teil 1<br />
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Tja, so kann es gehen. Jetzt ist die Frage, wie wird es mit den beiden<br />
weitergehen? Werden sie sich jemals finden und ihre gegenseitige Zuneigung<br />
erkennen oder werden sie eines der endlos vielen Personen sein, die ihre einzig<br />
wahre Liebe vor ihrer Nase haben und sie doch wieder verlieren? Wir werden<br />
sehen, ob diese Liebesgeschichte auch als solche in den Geschichtsbüchern stehen<br />
wird.<br />
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Solltet ihr Fragen zu dieser oder einer anderen Fanfic haben, bitte mailt mir<br />
unverzüglich auf dass ich sie sobald als möglich beantworte und ihr nicht länger<br />
von eurem Wissensdurst gequält werdet.<br />