Fanfic: Auf der Suche nach der Wahrheit (2)

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Kapitel: Auf der Suche nach der Wahrheit (2)

So, hier ist also die Fortsetzung! Ich weiß nicht, was ich weiter schreiben sollte, als:
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Viel Spaß beim Lesen!!!
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Ranma verlor seinen Halt und stürzte von dem Baum, der eine beachtliche Höhe hatte. Unsanft landete er auf dem moosigen Waldboden, wobei er sich seinen Kopf an einem harten, spitzen Stein stieß.
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Er sah noch, wie sich die Welt um ihn drehte, bevor es ihm schwarz vor Augen wurde.
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Einige Blätter fielen auf ihn herab, als wollten sie ihn sanft zudecken, im nächsten Moment war er schon bewusstlos.
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Der Himmel wurde zusehends düsterer...
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Akane stand oben am Fenster ihres Zimmers und war tief in Gedanken versunken. Da es schon fast Nacht war, hatte sie ihren Pyjama an und ihre plüschigen Pantoffeln.
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Nachdem Ranma vorhin verschwunden war, hatte sie noch ein paar Kochversuche gemacht, bevor sich die ganze Familie etwas über Telefon bestellt hatte...
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Akane war zwar immer noch sauer auf ihn, aber irgendwie machte sie sich doch Sorgen darüber, dass er nicht zurückgekommen war. So eingeschnappt konnte er doch gar nicht gewesen sein!
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Kurz noch überlegte sie, ob Ranma nicht etwas passiert sein könnte...
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Doch dann überkam Akane ein grimmiger Gesichtsausdruck. Ihr war wieder eingefallen, was er alles gemeines zu ihr gesagt hatte. Eigentlich konnte es ihr doch vollkommen egal sein, wo sich dieser Trottel rumtrieb! Wahrscheinlich war er bloß wieder bei seiner Ukyo und ließ sich von ihr mit ihrem Okonomiyaki füttern.
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„Ranma, du bist so ein Idiot...“ flüsterte sie.
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Seufzend drehte sie sich vom Fenster weg und sieg in ihr Bett. Sie zog sich die Decke bis zum Hals hoch und genoss die angenehme Wärme. So eingekuschelt schloss sie die Augen und schlief ein, doch nicht so beruhigt, wie sie es gerne gehabt hätte. Auch wenn sie es nicht zugab, Ranmas Verschwinden war ihr doch nicht ganz so gleichgültig...
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Ranma befand sich immer noch am Fuße des Baumes, von dem er gestürzt war, halb überschüttet von den goldgelben Blättern des Waldes. Die Sterne schienen auf ihn herab und der Mond war heute besonders rund. Regungslos lag Ranma da.
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Doch langsam rührte er sich und stützte sich auf die Ellenbogen. Vorsichtig öffnete er die Augen und rieb sich mit einer Hand die schmerzende Beule an seinem Hinterkopf, die er sich bei seinem Absturz zugezogen hatte.
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Als er wieder einigermaßen zu sich gekommen war, blickte er sich genauer in seiner Umgebung um und...
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...musste entsetzt feststellen, dass er keine Ahnung hatte wo er war!
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Er richtete sich mühsam auf, wobei er immer noch eine Hand an seiner Beule hatte. Er torkelte zwar ein wenig, doch gelang es ihm sich auf den Beinen zu halten.
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Ein kalter Wind wehte und brachte Ranma dazu fröstelnd beide Arme um sich zu schlingen.
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Unsicher sah er in alle Richtungen.
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Dieser Ort kam ihm kein bisschen bekannt vor, wo war er bloß?
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Er machte ein paar wackelige Schritte, stoppte aber sofort, als ihn ein unangenehmes Schwindelgefühl überkam. Es war so schlimm, dass er sich wieder auf die Knie sinken lassen musste.
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In seinem Kopf drehte sich alles, ihm wurde schrecklich übel. Gequält schloss er die Augen und vergrub seine Hände in dem weichen, moosigen Boden. Schwer atmend blieb er eine Weile in dieser Position, bevor er sich wieder gefasst hatte.
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Seufzend versuchte er noch einmal aufzustehen und ein Stückchen zu gehen. Es ging ihm zwar noch nicht viel besser, doch diesmal kippte er nicht um und schaffte es wenigstens, langsam einen Fuß vor den anderen setzend, durch den Wald zu stapfen.
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Er überlegte, wie er hier her gekommen war, doch er wusste es einfach nicht...
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Doch schlagartig blieb er stehen und schluckte. Es war ihm gerade etwas bewusst geworden, was ihm einen ziemlichen Schrecken einjagte.
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Er... er hatte keine Ahnung wer er war und was er hier suchte!
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Verzweifelt konzentrierte er sich und glaubte so etwas aus seiner Erinnerung zu holen, doch...
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seufzend gab er es auf. Er musste sich wohl oder übel damit abfinden, doch wichtiger war es jetzt erst einmal aus diesem Wald zu kommen. Wankend setzte er sich in Bewegung und war kurze Zeit später in der Dunkelheit der Nacht nicht mehr zu erkennen.
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Währenddessen in einem kleinen Dorf an Rande der Berge:
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Eine alte Dame saß in ihrem Schaukelstuhl auf der Terrasse ihres kleinen Häuschens und beobachtete den Nachthimmel. Seit ihr Mann gestorben war, machte sie das jeden Tag. Irgendwie fand sie den Anblick der Sterne bezaubernd schön und beruhigend.
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Auf einmal fiel ihr eine Gestalt auf, die aus dem Wald kam. Sie ging sehr langsam und schien sich damit abzumühen nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Interessiert beobachtete sie diese Figur, die natürlich niemand anderes als Ranma war!
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Er wusste nicht wie lange er schon durch den Wald irrte, doch es musste mindestens eine Stunde gewesen sein. Er hatte sich gnadenlos verirrt, als er die Lichter dieses Dorfes entdeckt hatte. Er war ihnen gefolgt, da er hoffte dort auf ein paar Menschen zu treffen, die ihm helfen könnten. Auch wenn er es für unwahrscheinlich hielt, dass noch jemand um diese Zeit draußen wahr. Doch er musste es einfach versuchen.
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Die alte Frau hatte ihre Augen nicht von diesem jemand losreißen können, der so spät durch ihr Dorf zog. Sie beobachtete, wie er halb stolpernd immer näher kam und begann ihn zu mustern.
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Es war ein ziemlich junger Mann, der schwarze zu einem Zopf zusammengebundene Haare hatte. Da er seinen Kopf gesenkt hielt, konnte sie sein Gesicht nicht erkennen. Auf eine seltsame Art und Weise fühlte sie Mitleid mit dieser traurigen Gestalt und beschloss ihn anzusprechen.
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Für ihr Alter doch unglaublich beweglich schwang sie sich aus ihrem Stuhl und ging auf den Jungen zu. Kurz vor ihm blieb sie stehen, er schien sie noch gar nicht bemerkt zu haben.
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„Schönen guten Abend!“
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Ranma sah verwirrt auf und erkannte eine alte Dame, die direkt vor ihm stand. Er hatte ihr Annähern gar nicht wahrgenommen.
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„Ich sagte: Guten Abend!“
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Ranma war schlagartig wieder aus seinen Gedanken gerissen und lächelte jetzt.
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„Hallo!“
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sagte er mit matter Stimme. Er war doch ziemlich erschöpft, wahrscheinlich hatte er sogar Fieber.
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„Ich heiße Naoko Takamatsu! Darf ich fragen, was du so spät noch hier draußen suchst?“
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Das war eine gute Frage. Was machte er eigentlich hier?
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„Also... ich...“
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Doch seine Stimme versagte und er spürte, wie seine Beine unter ihm nachgaben. Er blickte noch kurz in die Augen der netten Frau, es waren kristallgrüne Augen, die viel jugendlicher aussahen, als der Rest ihres Erscheinungsbildes, dann drehte sich die Welt um ihn herum. Er merkte noch, wie er nach vorne umfiel, doch den Aufprall spürte er schon gar nicht mehr, da er vorher bewusstlos war.
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Naoko erschrak, als sie das mit ansah. Dieser junge Mann musste sehr krank sein. Sie sprach ihn an und bemerkte, dass er völlig weggetreten war. Da sie wusste, dass sie ihn sowieso nicht bewegen konnte, dafür war sie viel zu schwach, rannte sie zu ihrem Haus und riss die Tür auf.
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„Arina! Komm schnell her, ich brauche deine Hilfe! Beeil dich!“
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„Was ist denn, Großmutter?“
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„Frag nicht, komm her!“
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Als Ranma wieder zu sich kam, lag er in einem weichen Federbett. Es war eine mollige Wärme in dem Raum. Der Vorhang vor dem Fenster war zugezogen, doch er konnte erkennen, dass es schon Morgen sein musste. Vorsichtig versuchte er aufzustehen, doch sofort überkam ihn wieder dieses Schwindelgefühl. Benommen ließ er sich zurück sinken und seufzte laut.
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In diesem Moment knarrte eine Tür, es musste wohl die seines Zimmers sein, doch Ranma konnte es aus seiner Position aus nicht erkennen. Herein kam ein junges Mädchen mit einem Tablett auf dem Arm. Auf diesem Tablett war ein leichtes Essen und ein Becher mit heißem Tee. Sie bemerkte, wie sich Ranma zur Seite drehte.
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„Oh, du bist wach, wie schön! Wie geht es dir?“
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Sie stellte das Tablett auf den kleinen Nachtisch neben dem Bett und kniete sich dann lächelnd neben ihn hin.
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„Hast du gut geschlafen? Ich hoffe es geht dir besser.“
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Ranma sah aus seinem vom Fieber noch geröteten Gesicht in die Augen des Mädchens. Sie waren kristallgrün, genau wie bei der alten Ladie gestern.
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„Ja, danke. Sag mal, wo... wo bin ich denn?“
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„Oh, weißt du. Du warst gestern nacht draußen und bist dort umgekippt. Großmutter hat dir geholfen und hier her gebracht. Wir sind in Mokomanti, einem kleinen Dorf am Rand der Berge. Du kannst froh sein, dass sie dich gefunden hat, du hast hohes Fieber, weißt du? Ich bin übrigens Arina, Arina Takamatsu.“
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Das Mädchen fing nun an ihm ein paar Fragen zu stellen.
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„Sag mal, warum warst du denn überhaupt noch unterwegs, ich meine es war ja schon Nacht?“
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„Ich...ich weiß nicht genau, ich...“
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Ein stechender Kopfschmerz überfiel ihn und ließ ihn ruckartig stoppen. Er kniff die Augen zusammen und hielt sich beide Hände an den Kopf.
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Arina sah dies besorgt mit an und stand dann auf.
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„Ich denke es ist besser du schläfst noch ein bisschen, wenn du gegessen hast. Erhole dich erst einmal, wir können ja auch später noch reden.“
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Damit verließ sie das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
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Ranma ließ sich erschöpft in sein Kissen sinken und schloss seufzend die Augen.
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Wie konnte ihm das nur passieren? Warum konnte er sich an nichts mehr erinnern? Er hatte so viele Fragen auf die er eine Antwort suchte, doch im Moment war es vielleicht wirklich das