Fanfic: Vollmond(5) - Erinnerungen...
Kapitel: Vollmond(5) - Erinnerungen...
Hallöchen! Nach langer Zeit melde ich mich endlich wieder ^-^;;;;<br />
Aber weiter...<br />
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Ran schluckte. Wann hatte sie ihn das letzte Mal gesehen? Sie konnte sich kaum noch daran erinnern, oder doch.<br />
Wie Blitze zuckten die Bilder vor ihren Augen.<br />
Shinichi, wie er mit ihr Zuckerwatte aß. Dann wie er das Mädchen, das Turnerin war, ansprach. Wie sie in der Achterbahn seine Hand griff. Wie dieser Mann plötzlich ohne Kopf war. Wie Shinichi diesen Mord aufklärte und...<br />
Wie er im Dunkel verschwand.<br />
Ran: Das letzte Mal? Ich habe ihn etwa vor ein einhalb Jahren das letzte Mal gesehen. Im Frühling 2001, am Samstag den 21. April 2001. Das weiß ich noch genau.<br />
Megure musste stutzen. Obwohl beide in dieselbe Klasse gingen, hatten sie sich so lange Zeit nicht gesehen? War das möglich?<br />
Ran: An diesem Tag hatte er auch aufgehört in die Schule zu kommen. Seit dem habe ich ihn nicht mehr gesehen. Aber dann und wann ruft er an ....<br />
Megure: Er ruft an? <br />
Ran: Ja, etwa einmal im Monat.<br />
Megure: Ist das alles?<br />
War das alles? Irgendetwas in Rans Hirn meinte : Nein, ich habe ihn noch ein anderes mal getroffen.<br />
Aber sie wäre nicht drauf gekommen, hätte Kogoro nicht eingelenkt.<br />
Kogoro: Aber das stimmt doch gar nicht, Ran. Das letzte Mal haben wir ihn vor etwa einem Jahr gesehen. Das war im November. Damals war dieser, wie hieß er noch, Heiji Hattori, auch da, und hat nach Shinichi gesucht. War es nicht so? <br />
Megure: Doch, natürlich. Ich habe Shinichi ja auch getroffen. Er hat den Mord im hermetisch abgeriegelten Raum gelöst. Es war einfach phänomenal! Und Heiji Hattori war auch da. Was würden wir ohne sie nur machen, Mori. Nun gut. Sonst wurde er von niemandem mehr gesehen? <br />
Ran: Nein, das heißt, doch! Es gibt jemanden, der ihn ganz sicher gesehen hat! <br />
Megure: Wer ist das? Wir holen ihn her! <br />
Ran: Nun, der Nachbar von Shinichi, Prof Agasa. Er hat Shinichi mehrmals getroffen.<br />
Megure: Der Nachbar? Der ist, wie es der Zufall so will gestern verreist. Aber bisher hielten wir es nicht für nötig, ihn zu holen. Takagi?<br />
Takagi: Ja, was ist? <br />
Megure: Holen sie Prof Agasa hierher. Unter allen Umständen. <br />
Takagi nickte und eilte hinaus.<br />
Megure: Danke, Ran. Du kannst jetzt auch wieder gehen. Falls dir irgendetwas einfällt, wendest du dich bitte sofort an mich. <br />
Ran nickte und verließ schweigsam den Raum. Es war die Bibliothek, in der sie sich unterhalten hatten. Einer der Räume, die unbeeinträchtigt von der Tat waren.<br />
Sie würde einen einen anderen, solch ruhigen Raum suchen. Dort würde sie nachdenken und überlegen können.<br />
Sie begab sich ins obere Stockwerk. Dort war alles ganz ruhig. Denn dort war nichts geschehen. Im Staub sah man nur die Fußspuren der Spurensicherung und anderen Polizisten.<br />
Aber sonst war alles wie in einen tiefen Schlaf gefallen...<br />
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Takagi hatte alles Nötige eingeleitet, um Agasa nach Tokyo zu holen. Und nun, hatte er schon wieder nichts zu tun. Aber das lag nur daran, dass er unter keinen Umständen mit einem der Reporter, die immer noch draußen wüteten , zusammen stoßen wollte.<br />
Da blieb ihm nur eine Rettung: <br />
Conan.<br />
Conan hatte Fragen über Fragen, und Takagi hatte bei ihm das Gefühl, es würde von Nutzen sein, dem Kleinen alles zu erzählen...<br />
Conan: Und die anderen zwei Morde haben erst gestern und vorgestern stattgefunden? <br />
Takagi: Ja, und die Polizei ist in Alarmbereitschaft, da wir vermuten, dass heute Nacht wieder etwas geschieht.<br />
Conan: Haben sie irgendwelche Vermutungen, wo es stattfinden könnte? <br />
Takagi: Das ist das Problem. Etliche.<br />
Conan: Wie kommt das?<br />
Takagi: Nachforschungen haben ergeben, dass jeder der Morde an einem Ort stattfand, der etwas mit Shinichi Kudo zu tun hat.<br />
Im Tokyo Tower war einer seiner Lieblingsplätze, an den er bekanntlich oft kam. Und das Tropical Land war der Ort, an dem er einen seiner letzten Fälle löste. Und hier wohnt, oder hat er gewohnt. Wir müssen also an allen möglichen Mordschauplätzen Polizisten aufstellen.<br />
Conan: Ich verstehe...<br />
Plötzlich kommt ein Polizist zu Takagi und berichtet ihm Wir haben etwas herausgefunden, kommen sie bitte. Es ist streng vertraulich.<br />
Takagi: Ich muss jetzt gehen Conan. Bis bald.<br />
Conan konnte nicht mitkommen. STRENG VERTRAULICH hatte der Polizist gesagt. Würde Conan hinterhergehen, so würden sie ihn zu Ran, oder gleich nach Hause schicken.<br />
Nach Hause? Hatte er überhaupt ein richtiges Zu Hause?<br />
Er brauchte einen Ort um Nachzudenken. Es gab einige Dinge, die ihm Sorgen machten....<br />
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Die Frau schloss das Fenster. Egal wie schön das Wetter draußen war, egal wie blau der Himmel sie anlachte, sie musste sich vorbereiten. Heute Nacht, würde sie zur Schule gehen, heute Nacht. Beim Schein des Vollmonds, der über der Stadt verweilte und erst langsam wieder abnehmen würde. <br />
Sie bürstete ihre roten Haare, und knüpfte daraus zwei Zöpfe.<br />
Rote Haare ... rot wie das Blut, das in ihren Adern floss...<br />
Darauf zog sie sich ihre Arbeitssachen an. Ein schwarzes Kostüm (keine Verkleidung, sondern sowas formelles) von Armani.<br />
Und ihre Sonnenbrille. Die meisten ihrer Kollegen trugen schwarze, aber sie nun nicht mehr. Gestern erst hatte sie sich das gute Stück gekauft. Eine Sonnenbrille mit roten Gläsern. Dann legte sie noch ein schwarzes Halstuch an, es war ja bereits Herbst, und sie hatte sich leicht erkältet.<br />
Nachdem das Äußere fertig war und sie sich auch geschminkt hatte , wandte sie sich den inneren Werten wie sie zu sagen pflegte zu.<br />
Sie öffnete ihren Kleiderschrank, und kniete dann hinunter auf den Boden. Mit einem kleinen Allzweck-Maschinchen lockerte sie die Schrauben, des Schrankbodens und nahm dann das Brett hinaus. Zum Vorschein kam das Geheimnis des Schrankes.<br />
Ein doppelter Boden, der mit den verschiedensten Waffen gefüllt war. Sie nahm einige hinaus, verstaute sie in ihrer Kleidung und brachte den Schrank wieder in den alten Zustand.<br />
Dann verließ sie die Wohnung. Sie würde noch etwas essen gehen, und darauf zur Schule.<br />
Denn dort, in der Schule, hatte sie noch einiges vor, in dieser Nacht.<br />
So wahr ich <i>Martini</i> heiße! Ich werde meinen Auftrag zu Ende bringen! <br />
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Takagi: Mir ist langweilig, Conan, wo bist du? <br />
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<i><b>FORTSETZUNG FOLGT</b></i><br />
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Na, wenn das nicht verspricht spannend zu werden. Ohne Kommentar schreibe ich nicht weiter, also los Leute!!<br />