~ Gefühle ~

Joey & May

~ Gefühle ~ Part 2

Nachdem er oben angekommen war, versuchte er einen Weg zu finden, um zu May zu gelangen. Diese befand sich in einiger Entfernung in der Sanduhr gegen die Wand gelehnt. *Da hilft nur eins!*. Joey nahm Anlauf und wagte den Sprung. *Na los! Ein paar Zentimeter noch!*. „Geschafft!“. Durch den Aufprall zersprang das Glas. „May!“. Er bekam die bewusstlose May zu fassen, während sie sich immer mehr den Boden näherten. Joey umarmte May, um sie zu schützen. Zum Glück der Beiden bremsten ein paar Palmen ihren Sturz.
„Oh man!“ stöhnte Joey. „May!“. Sofort blickte er zu ihr. Sie war immer noch bewusstlos. „May, bitte wach` auf! Tu`s für mich! May! Hey hörst du mich?!“. Mittlerweile war Joey zu ihr hinübergegangen und hatte sich auf den Boden gekniet. Vorsichtig zog er seine Freundin in seine Arme. „Ich bin`s! Joey! Dein Freund! Und da drüben sind Yugi, Thea, Tristan, Serenity, Duke und Bakura. Wir alle brauchen dich. Ich brauche dich!“ verzweifelt beugte er sich über sie. *Ich hoffe das hilft.*. Während dieses Gedanken kam sein Gesicht ihrem immer näher. Joey schloss seine Augen. Ihre Lippen kamen sich immer näher bis sie in einem endlosen, zarten Kuss versanken.
„Mmh“. Noch immer etwas benommen, öffnete May ihre Augen. Sie fühlte sich wohl. Mit ihrem Herzen war etwas geschehen. Es war nicht mehr einsam. Die Angst und Zweifeln waren verschwunden. Jetzt war es stark. Sie richtete sich langsam auf. *Joey!* dachte sie erstaunt. *Was macht er hier? Komisch, irgendwie habe ich das Gefühl, dass mit uns etwas geschehen ist. Nur was?*. Vorsichtig hob sie ihre Hand und strich sanft seine Haare aus seinem Gesicht. Sie war selbst erstaunt über das, was sie tat. „May, ich...liebe dich...“ murmelte Joey. „Was?! Joey?“. Ihre verwunderten Augen wurden sanft. „Oh du Dummkopf...Hey Joey! Wach` auf du Schlafmütze!“. Sie rüttelte ihn leicht an der Schulter. „Nur noch fünf Minuten Mama...“. „Mama?! Ich geb` dir gleich Mama!“ wütend schubste May ihn vom Bett hinunter. „Au!“ mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb er sich seinen Hinterkopf.
!Los! Komm` schon May!“. Joey schnappte sich ihre Hand und zog sie mit in den Aufzug. „Nun hab` dich nicht so. Die Anderen warten auf uns.“. „Aber...“. Kein Aber. Ich habe mir...äh...ich meine wir haben uns Sorgen um dich gemacht.“. Sie blickte neben sich und sah wie Joey errötete. „Danke.“ Murmelte sie leise. Der Aufzug hatte angehalten. Während sie nach vorne Schritt, drehte sie sich zu Joey und küsste ihn auf die Wange. „Vielen Danke.“. Sie drehte sich um und ging auf das Duell-Deck hinaus. „Aber...aber...May?! Was...“ stammelte Joey. Vor ihr waren die freudestrahlenden Gesichter ihrer Freunde, die sie begrüßten. Was Joey nicht sehen konnte, als er May verwirrt folgte war ihr geheimnisvolles glückliches Lächeln. *Du liebenswerter Dummkopf...*.