Fanfic: Nameko 1/2 - Kap.3

Kapitel: Nameko 1/2 - Kap.3

Also erstmal möchte ich sagen, das ich nicht in der IchForm schreibe, weil Nameko meinen Charakter hat (sie hat ihn definitiv nicht!). Und Zweitens: Viel Spaß!
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Kap.3 – Setz deine Brille auf!
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Als ich vor der Tür zu meinem Klassenraum stand, fiel es mir wieder ein: Ich bin gerade ein Mädchen! Prompt drehte ich mich um und lief zu den Toiletten. Ich hatte keine Lust, den anderen auch noch meine Geschichte erzählen zu müssen. Ranmas Grinsen hat mir völlig genügt. Ohne es zu merken war ich weitergerannt und stand nun vor der Toilettentür. Ich öffnete sie und ging hinein. „Wenn ich doch nur wüsste wo sich Vater herumtreibt“, dachte ich wütend, „Er weiß den Weg zu den Quellen! Warum bin ich nicht gleich die Quelle des ertrunkenen Mädchens gesprungen! Nein, ich musste unbedingt Vater hinterher rennen. Ich werde wohl bald wieder-“ soweit kam ich, als ein lauter Schrei ertönte. Ich fuhr herum und sah ein Mädchen das auf mich deutete und schrie: „Nameko hat sich in die Mädchentoilette geschlichen!!!“ Ich wollte gerade sagen, was denn schon so schlimm an einem Mädchen in einer Mädchentoilette sei, als es mir brennend heiß einfiel: Ich hatte beim Nachdenken den Kopf unter den Wasserhahn gehalten, und war nun wieder ein Junge. Mit einem Affenzahn raste ich zur Tür und schmiss sie auf. Zu spät. Sämtliche Türen des Ganges waren sperrangelweit offen und die verdutzten Gesichter vieler Schüler starrten mich an. „Äh, ich, also, es ist-“ „LUSTMOLCH!“ „SPANNER!“ „PERVERSLING!“ Ich dachte man zieht sich im Umkleideraum um? Naja, als ich in meine Klasse rannte um dem Regen aus Beschimpfungen und Gegenständen zu entkommen, sah ich Ranmas feixendes Gesicht. Ich schlug ihm in die Magengegend und raste auf meinen Platz. Der Lehrer war glücklicherweise nicht da. Aber neben mir, vor mir und hinter mir Getuschel, böse Blicke und grinsende Gesichter. Der einzige Trost war dass Ranma aus irgendeinem Grund unnatürlich still war (hehe, das hat der Blödmann davon!). Akane zischte zu Ranma: „Du bist selbst dran schuld!“ „Sei still Machoweib!“ erwiderte er darauf. Und schon hatten die beiden den schönsten Streit. Ich übersah einfach den merkwürdigen Blick des Jungen neben mir und fragte: „Woher kennen sich die beiden eigentlich?“ „Sie sind verlobt. Schade oder?“ Er bekam einen träumerischen Blick. „Wieso schade?“ „Weil Akane eigentlich mir gehören würde...“ Ich rollte die Augen und drehte mich um. Verlobt, soso. Mich interessiert Ranma sowieso nicht. Pah. So ein Idiot.
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Der Rest des Unterrichts schleppte sich dahin. Das Getuschel und Seitenblicke so nerven können! Ich war dankbar als es endlich klingelte. Schnell packte ich mein Schulzeug in die Tasche und ging. Ich hatte keine Lust irgendwelche weiteren “Weisheiten“ über mich zu erfahren. Ranma wollte unbedingt noch ein Okonomyaki essen und so kam er mit. Zuerst dachte ich, dass er das tat um mit mir allein zu sein. Weit gefehlt! Den ganzen Weg musste ich mir anhören lassen, wie blöd das von mir war und das mich alle für einen 2. Happosai halten (wenn ich wüsste wer das ist!) und ähnliches. Da ich Ukyo nicht die Kundschaft rauben wollte, indem ich ihn jetzt auf den schnellsten Wege ins Krankenhaus schickte, ließ ich ihn reden.
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Wir gingen eine ganze Weile bis plötzlich ein langhaariger Typ mit einer Brille auf dem Kopf auf mich zugeschossen kam, mich umarmte und „Oh, Shampoo!“ brüllte. Hä? Ich blickte an mir herunter und sah nichts, was mich als Mädchen kennzeichnen würde. Und wie ein Schampoo sah ich schon gar nicht aus! Ich feuert ihn in die Stratosphäre und blieb erst mal verdutzt stehen. Langsam drehte ich mich zu Ranma um und fragte aufgebracht: „Wer zum Teufel war das?! Und warum hat er mich umarmt?! Und ein Schampoo genannt?!“ Ranma antwortete (mal wieder) grinsend: „Das war Mousse. Er kann schlecht sehen und hielt dich für seine Geliebte Shampoo.“ „Shampoo?“ „Ja, so heißt sie.“ Ich sah in die Richtung in die ich ihn geschossen hatte. Mousse...
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Als ich Abends im bei Ukyo badete, viel er mir wieder ein. „Eigentlich war es doch ganz schön als er mich umarmte“ dachte ich lächelnd und erschrak. Hatte ich... mich etwa...verliebt?
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Fortsetzung folgt!
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