Fanfic: Mond III

Kapitel: Mond III

*grmpf* Bißchen mehr Kommis hätten es schon sein
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können...Wegen euch bin ich jetzt total traurig
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geworden und diese ff auch. Selbst schuld!
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*zungerausstreck*
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Kann mir übrigens mal einer sagen, warum die
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ffs bei mir in der falschen Reihenfolge aufgelistet
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sind? &quot;Mond II&quot; steht bei mir als Erstes, noch vor
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&quot;Sushi für Anfänger I.&quot; Komisch...
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Naja, trotzdem viel Spaß beim letzten Teil dieser
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ff!
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&quot;Gesagtes&quot;
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*Gedachtes*
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Nachdenklich malte Ranma mit seinem Zeigefinger
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kleine Kreise um Akanes entblößte Brustwarze.
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Die zuckte unter der Berührung leicht zusammen
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und kuschelte sich noch enger an seine Brust.
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Wie eine zufrieden schnurrende Katze räkelte
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sie sich jetzt an seiner Seite und schlang ein
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Bein um seine Hüfte. &quot;Ich liebe dich, Ranma!&quot;
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Verträumt sah sie ihn an. Die Nacht mit ihm
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war wirklich wunderschön gewesen...
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&quot;Ich dich auch, aber ich muss jetzt gehen...&quot; Er
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befreite sich aus der Umklammerung und verließ
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das warme Bett. &quot;Bleib doch noch...&quot; Bittend
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streckte sie ihm den Arm entgegen und schaute
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ihn verzweifelt an. Ranma erschreckte dieser
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Blick. Als ob es das letzte Mal sei, dass sie
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zusammen wären...
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Er schüttelte den Kopf und beugte sich für einen
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Kuss zu ihr herunter. &quot;Du weißt doch...unsere Väter...&quot;
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Akane seufzte und drehte sich auf die andere Seite
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um noch mal zu schlafen. Es war mitten in der Nacht.
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Ranma unterdessen war schon wieder in seinem Zimmer
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angelangt und legte sich hin. Gerade als er
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einschlafen wollte, spürte er dieses Kribbeln in
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der Nase und hörte ein hämisches Lachen... Dann
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fiel er in Ohnmacht.
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Zwei Stunden später erwachte Akane aus ihrem Traum
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und setzte sich verwirrt auf.
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In der Nachtkühle leicht fröstelnd zog sie sich ihr
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langes, weißes Nachthemd über, das Ranma ihr vorhin
<br />
so leidenschaftlich vom Leib gerissen hatte...Ranma...
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Sie lächelte und beschloß ihn zu besuchen. Sollten
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ihre Familien doch denken, was sie wollten.
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Auch Ranma erwachte jetzt und spürte einen hämmernden
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Schmerz hinter seiner Stirn. Er wollte sich an den
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Kopf fassen...doch er konnte nicht! Er versuchte seinen
<br />
Arm zu heben...er konnte nicht!
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&quot;Mein Geliebter! Du bist also aufgewacht! Ich habe
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schon befürchtet, du hättest zuviel von meinem Pulver
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eingeatmet...&quot;, Kodachi beugte sich über ihn und
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grinste ihm ins Gesicht, &quot;so eine wundervolle Nacht.
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Da hattest du bestimmt Sehnsucht nach mir, nicht wahr?&quot;
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&quot;Was willst du von mir?!&quot;
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&quot;Nur einen kleinen Kuss in dieser schönen Nacht...&quot;
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Ranma versuchte ihren Lippen zu entkommen, doch er konnte
<br />
sich keinen Zentimeter bewegen.
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&quot;RANMA!&quot;, rief Akane, die im Türrahmen stand und
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jetzt wie von unsichtbaren Geschossen getroffen
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zurückwich, &quot;du...du...&quot;
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Er wusste wie es für sie aussehen musste.
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&quot;Akane! Glaub mir, Kodachi hat---&quot; &quot;GENÜGT
<br />
DIR MEINE EHRLICHE LIEBE NICHT, MUSST DU MICH
<br />
AUCH NOCH MIT IHR BETRÜGEN???&quot;
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&quot;Akane...WARTE DOCH!&quot;
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Doch Akane war schon hinausgestürmt und rannte
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jetzt aus dem Haus. Wo sie hin wollte, wusste sie nicht.
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Nur weg... Ihre Füße klatschten auf das Pflaster,
<br />
als die Straße plötzlich zu Ende war und sich
<br />
vor ihr düster aufragende Klippen und das Meer
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auftaten.
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Keuchend blieb sie stehen und starrte in den Abgrund.
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Der Wind umspielte ihr Gesicht und trieb ihr
<br />
Tränen in die Augen. Ihr schien es, als würde der
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Wind ihr Zeichen geben... Sie würde nicht mehr leiden
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müssen...Ranma würde nicht mehr leiden müssen...
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Rief der Wind ihren Namen? Akane...Akane...
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Sie lächelte. Diesmal würde sie auf sein Rufen
<br />
antworten, sie würde sich nicht mehr wehren...
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sie ließ sich fallen.
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Inzwischen hatte die Wirkung von Kodachis
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Lähmungspulver nachgelassen und Ranma rappelte
<br />
sich mühsam auf. Die Gedanken schwirrten in seinem
<br />
Kopf...Akane...Benebelt wankte er zur Tür raus und
<br />
lief die Straße herunter. Er musste sie finden.
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Die kühle Nachtluft erfrischte ihn und machte
<br />
auch seine Gedanken wieder klar.
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Vielleicht wollte Akane zu den Klippen. Er
<br />
beschleunigte seinen Schritt, als er sie auch schon
<br />
sah. Wie sie nur ein paar hundert Meter vor ihm
<br />
am Rande des Felsvorsprunges stand und langsam die
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Arme ausbreitete. Das lange, weiße Nachthemd hob
<br />
sich gegen die dunkle Umgebung ab und ließ
<br />
sie wie eine übernatürliche Gestalt erscheinen.
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&quot;AKANE...AKANE...&quot; Seine Rufe vermischten sich mit
<br />
dem Wind und gaben ihr die Illusion, der Wind riefe
<br />
ihren Namen. Ranma sah, wie sie sich nach vorne fallen
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ließ. &quot;NEEEEEEEEEEEIIIIIIN!!!!!!!!!!&quot; Er bog
<br />
nach links ab und rannte die Uferböschungen zum
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Meer hinunter. Er stolperte und schlug sich das
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Knie auf, doch das bemerkte er nicht. Da hinten
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lag sie, auf den Felsen. Ranma lief so schnell er konnte
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über den Strand zu ihr hin und nahm ihren Kopf
<br />
zwischen seine Hände.
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Ihre Augen schimmerten feucht, aber es waren keine
<br />
Tränen darin, sondern eher ein glitzerndes Leuchten
<br />
in der Erwartung auf eine bessere Welt.
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&quot;Akane, ich liebe dich...ich habe dich immer geliebt...&quot;
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Schluchzend verbarg er seinen Kopf in ihren Haaren.
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Er merkte, wie eine Hand leicht über seinen bebenden
<br />
Rücken strich. Ranma hob seinen Kopf und sah, wie
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Akane leise lächelte. &quot;Ich weiß.&quot;, formte sie mit
<br />
ihren Lippen. Dann schloß sie die Augen, und er
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hatte das Gefühl, ihre Lider seien wie Vorhänge,
<br />
die ihm die Aussicht aufs Meer wegnahmen.
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Ranma wusste, dass er dieses Meer niemals wiedersehen
<br />
würde. Zitternd wiegte er ihren leblosen Körper
<br />
wie ein kleines Kind in den Armen. &quot;Mein kleiner
<br />
Mond...verlass mich nicht!&quot;
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