Fanfic: Nameko 1/2 - Kap.8

Kapitel: Nameko 1/2 - Kap.8

Ich finde das Kapitel zu ernst. Ich kann kaum glauben das ich das geschrieben habe:
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Kap.8 – Grausame Angst
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Nach diesem schicksalsreichen Entschluss verließen alle das Zimmer. Bis auf mich und Ranma. Ich sah ihn an. Er grinste blöd. Mit einem gefährlich leisen Ton sagte ich zu ihm: „Ranma, wie wär’s mit einem kleinen Kampf (knirsch) nur so aus Spaß.“ „He Nameko, warum bist du den so sauer? Es war deine Entscheidung. Komm schon ich weiß doch das du mich richtig toll fi –BAMM!“ Der Tisch der Tendos hatte seine Position geändert. Angeber! Blödmann! Idiot! „Kämpfen wir jetzt oder nicht?!“ schrie ich rasend vor Wut. Ranma zuckte die Schultern. „Ich schlage keine Mädchen“ antwortete er überheblich. Wortlos verließ ich dass Zimmer. PLATSCH! „Und was ist wenn es ein Junge ist?“ Ranma sagte: “Aber - nagut!“ Er sah sich kurz im Wohnzimmer um und meinte dann: „Aber im Dojo.“ „Jaja, schon klar.“
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Schweigend gingen wir nebeneinander. Im Dojo angekommen brachten wir uns beide in Kampfstellung. Ich wollte gerade angreifen, als- „Lasst mich zusehen!“ Akane betrat das Dojo und setzte sich in eine Ecke. Ranma meinte:„Ja. Vielleicht hast du Glück und mein Gutes Aussehen färbt auf dich ab!“ WOMP! Ranma hatte meine Faust im Gesicht und Akanes Fuß im Rücken. „Wmmpgf“ machte Ranma und Akane und ich ließen von ihm ab. „Was sollte das? Gegen dich hab ich doch nichts gesagt?“ sagte Ranma und starrte mich verwirrt an. „Ich mag solche Ekelzwerge eben nicht (auf seinem Raubzug musste Happosai plötzlich niesen: „Wer wohl über mich spricht?“).“ „Ekelzwerg? Na warte!“ Der Kampf war eröffnet. Ranma war zwar schnell, aber ich war das allemal! Geschickt wich ich ihm aus, während ich zuschlug. Leider traf ich ihn auch nicht. Schneller Schlagwechsel, feste Tritte und akrobatisches Geschick ließen Akane staunen. Aber dennoch traf keiner von uns beiden den anderen. Langsam nervte das. Ich nahm all meine Kraft zusammen, für meine stärkste Attacke. „Angstfokus!!!“ Kaum hatten diese Worte meine Lippen verlassen, bildete sich in meiner Hand ein eisblauer Ball, der aus Rauch zu sein schien. Ranma glotzte verblüfft, als ich meine Hand ausstreckte, und den Ball auf ihn feuerte. Als der Ball Ranma berührte, bildete sich um den Zopfträger eine Wolke. Langsam erschienen verschwommene Schatten.Ranma war nicht mehr zu sehen. Seine zitternde Stimme fragte fast hysterisch: „Woher kommen die alle? Und warum?“ Als sich die Schatten um ihn sammelten fiel Ranma mit einem markerschütterndem Angstschrei in Ohnmacht. Die eisblaue Wolke um ihn löste sich langsam auf. Ich sank erschöpft zu Boden. Akane rannte zum Ohnmächtigen. „Ranma!!! Wach auf! Was ist mit dir?“ Sie schüttelte ihn, aber es half nichts. Als sie ihn (mit Tränen in den Augen) ohrfeigte wachte er auf. Immernoch kreidebleich keuchte er: „Wo sind sie? Sind sie noch hier? Lauern sie hinter mir?“ Hastig sah er sich um. Schockiert stand er auf. „Nameko, was zum Teufel war das?“ ich hörte immer noch Angst in seiner Stimme. Ruhig sah ich ihm in die Augen und antwortete: „Eine uralte Amazonentechnik. Ich lernte sie von meinem Vater, der sie seinerseits von einer Amazone beigebracht bekam die ihn liebte. Völlig unverständlich wenn du mich fragst.“ „Komm zur Sache!“ „Jaja. Also, mit dieser Technik erschafft man eine Halluzination um den Gegner; die ihm seine größte Angst zeigt.“ Ich überlegte: Da war doch noch was? Naja, kann ja nicht so wichtig sein. Ranma starrte mich immer noch an. Akanes Augen weiteten sich entsetzt. Schließlich platzte es aus Ranma raus:„Wie funktioniert sie?“ „Denkst du ich verate es dir?“ Mein Gegner schwieg verbissen, wahrscheinlich noch immer in Gedanken an die Technik. Akane fragte Ranma zögernd: „Hast du...Katzen gesehen?“ „Katzen?“ rief ich verwundert dazwischen. „Ja. Dank meines Vaters habe ich eine Höllenangst vor Katzen.“ Ich verkniff mir ein kichern und fragte: „Hat er dir die Katzenfaust beigebracht?“ „Ja. Aber ich verstehe nicht, wieso ich sie nicht eingesetzt habe.“ „Ganz einfach“, sagte ich langsam,“ die Katzen waren nicht echt. Du warst praktisch hypnotisiert. Und die Katzenfaust lässt sich nur bei echten Katzen einsetzen“ Ranma schwieg. „Woher weißt du das?“ „Weil mir mein Vater erzählt hat, das Angstattacken – wie die Katzenfaust – im Angstfokus ihre Wirkung nicht zeigen. Der schwarzhaarige Junge sah mich nachdenklich und blaß an. Sein Blick war leer. Nicht ein Anflug eines Grinsens oder Lächelns war zu sehen. Nichts von seiner sonst so fröhlichen Art. Es wäre leichter zu ertragen gewesen hätte er mich angeschriehen. Aber wie er so bewegungslos da saß, das jagte mir Schauer über den Rücken. Als Kasumi „Das Essen ist fertig!“ rief und wir das Dojo verließen, wünschte ich mir ich hätte diese Attacke nie eingesetzt oder gelernt. Ranma war nicht mein Feind. Ich beschloß mich bei ihm zu entschuldigen.
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Fortsetzung folgt!