Fanfic: Kapitel I : Ranmas Schwester
Kapitel: Kapitel I : Ranmas Schwester
Kapitel I
<br />
Ranmas Schwester
<br />
<br />
Es war ein ganz normaler Morgen im Hause Tendo. Akane war schon unterwegs und trainierte, Nabiki saß vor dem Fernseher und sah sich eine Talkshow an, Kasumi stand in der Küche und bereitete das Frühstück vor, Soun und Genma saßen noch immer an ihrer GO-Partie des vorigen Abends, Happosai packte seine Sachen und wärmte sich für seinen täglichen Raubzug in der Furinkan-Oberschule auf und Ranma ... der machte Kopfstand im Dojo.
<br />
Kaum war Akane wieder Zuhause fing das morgendliche Gezeter an. Happosai begoss Ranma mit kaltem Wasser, woraufhin sich dieser in ein Mädchen verwandelte. Für diese Gäste bekam Happosai eins aufs Dach und beschwerte sich über Ranmas disziplinlosigkeit. Genma und Soun, die Ärger vermuteten, flehten um Vergebung und rieten Ranma sich zu entschuldigen, was dieser nicht einsah. Daraufhin schleuderte Happosai Ranma eine Happo-Feuerfaust entgegen, woraufhin Ranma in hohem Boden aus dem Haus gefeuert wurde. Und wie immer landete er in U-chans auf seinem Stammplatz, wo Ukio mit einem leckeren Ukonomiaki auf ihn wartete. Dort beendete er sein Frühstück und rannte mit ihr im Schlepptau zur Schule, an dessen Tor Akane stand um ihn wieder mal auszuschimpfen. Kuno forderte Ranma zum Kampf und verlor, wie jeden Morgen.
<br />
So lief das jeden Tag ab. Nach der Schule kam Shampoo und versuchte ihn mit irgendwelchen Zaubermitteln oder Bestechungen dazu zu bringen mit ihr aus zu gehen. Doch weder Ukio noch Akane konnten das zulassen und so verpassten sie ihm eine und trugen ihn am Kragen Heim, wo Kasumi sich um ihn kümmerte und ihn innerhalb von Minuten wieder auf die Beine brachte. Akane und Ukio entschuldigten sich für ihre Schläge und versprachen es nicht wieder zu tun. Doch diesmal geschah etwas, das sich niemand hätte träumen lassen.
<br />
Vor dem Tor des Tendo-Dojos stand ein Mädchen mit langem braunen Haar und einem chinesischen Kleid, ähnlich wie die, die Shampoo immer trug. Schweigend stand sie da und sah auf das Dojo. Plötzlich erblickte sie Ranma, der zusammen mit Akane und Ukio ins Dojo gehen wollte. Er blieb stehen und sah sie an. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie rannte auf Ranma zu um ihn zu umarmen. Akane schlug ihn daraufhin so zusammen, dass er sich kaum noch bewegen konnte.
<br />
„Ranma. Die wievielte Verlobte ist DAS? Die 40ste oder 50ste? Antworte du perverser Mistkerl.“
<br />
„Kann nicht ... bewegen...“
<br />
Das Mädchen sah ihn traurig an und schenkte Akane danach nur einen bösen Blick.
<br />
„Warum hast du das getan?“
<br />
„Das könnten wir dich genauso gut fragen. Wer bist du überhaupt?“
<br />
„Mein Name ist Yumi und ihr habt kein Recht so mit meinem Ranma umzugehen.“
<br />
„Ach ja?“
<br />
Ranma, dem nun allmählich dämmerte wer dieses Mädchen war wollte Akane warnen, doch vergebens, Sie hatte die Fremde bereits zu einem Kampf herausgefordert. Akane machte sich bereit und griff die Fremde an, welche geschickt auswich und zum Gegenschlag ausholte, nur das ihr Tritt die falsche Person traf, nämlich Ranma. Er hatte sich in einem kurzen Moment zwischen die Beiden gestellt und dafür gebüsst. Er lag völlig regungslos am Boden. Kaum war die Fremde gelandet, merkte sie schon, was sie angerichtet hatte und rannte und kniete neben ihn. Akane rief derweil ihre älteste Schwester und schickt Ukio um Dr. Tofu zu holen.
<br />
„Ranma, wach auf. Bitte wach auf, das wollte ich nicht. Ich wollte doch nur ...“
<br />
„Hör auf zu weinen. Hilf mir lieber.“
<br />
Sie hoben ihn hoch und brachten ihn auf sein Zimmer.
<br />
<br />
Nach ein paar Stunden ruhe erwachte Ranma wieder.
<br />
„Ranma wie geht es dir?“
<br />
„Ranma, alles in Ordnung?“
<br />
Weder Akane noch Yumi waren von ihm gewichen während er geschlafen hatte. Er setzte sich auf und umarmte Yumi herzlich, was Akane dazu veranlasste aufzustehen um wütend das Zimmer zu verlassen. Doch Ranma packte sie am Rockzipfel und hielt sie zurück.
<br />
„Akane, darf ich vorstellen meine kleine Schwester Yumi.“
<br />
„Schwerster?“
<br />
Akane war totenblass als sie das hörte. Sie konnte es nicht fassen.
<br />
„Ich dachte du bist Einzelkind.“
<br />
„bin ich doch auch.“
<br />
„Und wieso hast du dann eine Schwester?“
<br />
„Naja... wo soll ich anfangen? Sie ist nicht meine Schwester und doch ist sie es.“
<br />
Akane blickte nun überhaupt nicht mehr durch.
<br />
„Ahm... Ja ich weiß... Also hör zu.
<br />
Vor ungefähr 4 Jahren waren wir in einer Stadt namens Kotshing. Dort haben mein Vater und ich uns aus den Augen verloren und nicht wiedergefunden. Damals gab es eine Art Verbrechenswelle dort im Dorf. Die Familie von Yumi wurde von einer Bande Getötet und fast hätten diese Typen auch sie ermordet...
<br />
„Währe Ranma nicht gekommen und hätte mich gerettet...“
<br />
„Naja... Also... Sie war darüber nicht gerade froh. Vom nächsten Fluss wollte sie sich stürzen um zu ertrinken. Als echter Kampfsportler konnte ich das natürlich nicht zulassen und deshalb hielt ich sie auf. So wurden wir damals Freunde. Zumindest nach einem ernsthaften Gespräch...“
<br />
„Er hat mir erklärt das Selbstmord keine Lösung sei und das es meine Eltern auch nicht glücklich und erst recht nicht mehr lebendig macht und deshalb hat er gesagt, dass er sich von da an um mich kümmern will.“
<br />
„Tja, und du kennst doch meinen Vater, kaum hatte er mich gefunden, brachte er mich zum nächsten Ort. Das ist eigentlich schon die ganze Geschichte. Bist mir immer noch böse Akane?“
<br />
„Nein.“
<br />
„Und wer ist sie?“
<br />
„Das ist Akane. Sie auch eine Kämpferin und meine Verlobte...“
<br />
„Verlobte? DIE? Sie hat dich vorhin zusammengeschlagen, und zwar auf brutalste Weise. Und so eine willst du heiraten? Das glaub ich einfach nicht.“
<br />
„Was soll das heißen?“
<br />
„Das du Ranma nicht verdient hast.“
<br />
„Ach ja? Na dann freu dich, ich habe nicht vor ihn zu heiraten. Außerdem wurde diese Verlobung von unseren Eltern Arrangiert.“
<br />
„Gut. Du hättest ihn eh nicht verdient. Er viel zu gut für dich. Und noch was, wenn du weiter so um dich schlägst bekommst du nie einen Freund ab.“
<br />
Das war zuviel. Akane hob den Tisch und warf diesen auf Yumi. Ranma war schockiert über Akanes Verhalten und half der zermürbten Yumi auf, während Akane wütend das Zimmer verliess. Ranma sah ihr nach ohne ein Wort zu sagen.
<br />
Akane lehnte an der Wand vor Ranmas Zimmer und sank langsam, immer weiter auf den Boden.
<br />
Im Innern des Raumes begann ein Gespräch der Beiden bei dem Akane nicht lauschen wollte, bis sie ihren Namen hörte. Nun wurde sie doch neugierig und spitzte die Ohren.
<br />
„Wieso musstest du auch so etwas sagen Yumi?“
<br />
„Wieso? Sie weiß nicht was ich von dir weiß. Sie weiß nicht wie du wirklich bist.“
<br />
„Was hat das damit zu tun?“
<br />
„Wie kannst du dieses brutale Mädchen nur in Schutz nehmen?“
<br />
„Tja... weißt du...“
<br />
„Rede schon. Ich bin keine 10 mehr.“
<br />
„Wenn du’s genau wissen willst... ich mag Akane.“
<br />
Akane errötete. Sie hörte, das ihr Herz immer schneller und lauter zu klopfen begann.
<br />
„Wie gern?“
<br />
„Sehr gern. Bist du zufrieden?“
<br />
„Nein. Sie behandelt dich nicht so wie du es verdient hättest, und das weißt du selbst ganz genau.“
<br />
Ranma schwieg.
<br />
„Tu nicht so. Ich weiß von deinem Fluch. Du musst da Mädchen das du liebst dazu bringen sich in dich zu verlieben, sonst bist du anfällig für das „Geisterfieber“. Ich habe mich über dich erkundigt. Ich weiß alles über den „Fluch des Mikasan“ der an unerwiderter Liebe zu Grunde ging und über seine heilige Stätte, in die du gefallen bist. Du hast seinen Frieden gestört und in wenigen Wochen erwacht sein Geist zu deinem 17. Geburtstag. Willst du wirklich wegen einer solch grauenhaften Person sterben?“
<br />
Sie umarmte ihn mit tränenübersähtem Gesicht. Akane war in ihr Zimmer gerannt. Sie lag auf ihrem Bett mit dem Gesicht in den Kissen, doch sie weinte nicht. Das hatte sie nicht gewusst. Ranma hatte nie auch nur im Ansatz von diesem Fluch geredet. Nicht einmal mit ihr, wo sie doch schon so viele intime Gespräche miteinander geführt haben. Sie war entsetzt. Sie mochte Ranma, keine Frage. Doch sie konnte es ihm nie sagen, nicht einmal jetzt, wo er doch selbst gesagt hatte das er sie mag. Sie traute sich nicht. Sie hatte Angst, angst dass er das alles nur sagt um gegen diesen Fluch anzugehen.
<br />
<br />
<br />
OK, das wars fürs erste. Das ist meine erste Ranmafic und ich würde mich sehr freuen wenn ich ein paar Komentare oder Tips von erfahreren Schreibern bekommen kann.
<br />
Ihr könnt auch einfach so mailen und wir könnten unser Ranma- know how austauschen. bis dann...
<br />
<br />