Fanfic: Winter 2

Kapitel: Winter 2

Hallo! Danke erstmal für die vielen Comments. Ich war echt überrascht und hab mich ganz doll gefreut.
<br />
Also... Erstmal muss ich euch noch sagen, dass dies meine erste ff ist, seid daher nicht allzu streng mit mir, O.K.?
<br />
Und zur Story:
<br />
Nabiki hat die Schule erfolgreich beendet und ist jetzt auf der Universität. Ich hab ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer wie das Schulsystem in Japan aufgebaut ist. Auf jeden Fall sind Ranma und Akane bei mir jetzt in ihrem letzten Jahr auf der Furinkan-High. Ich weiß auch nicht, welche Freunde Ranma und Akane in den Mangas haben; ich hab mir einfach welche ausgedacht. Und wenn euch die Namen etwas komisch vorkommen, sei hier nochmals erwähnt, dass ich blutige Anfängerin bin.
<br />
Also, ich hoffe ihr seid nicht allzu enttäuscht von der Fortsetzung, denn die ist nicht mehr in soo winterlicher Stimmung.
<br />
Viel Spass beim Lesen!
<br />
<br />
<br />
So nachdenkend saß Akane noch eine ganze Weile in der Badewanne. Dann stieg sie heraus und band sich im Vorraum ein großes Badetuch um den Körper, so dass nur noch die Arme und Schultern frei blieben. Danach stieg sie die Treppe hinauf, um zu ihrem Zimmer zu gehen, doch blieb sie vor Ranmas stehen. Sie lauschte an der Tür. Es schien niemand im Zimmer zu sein, trotzdem klopfte sie. „Ranma? Bist du da?“, rief sie. Es dauerte nicht mal eine Sekunde, bis die Tür geöffnet wurde und ein nachdenklicher Ranma hinausschaute. Akane erschrak. Mit so einer plötzlichen Reaktion hatte sie nicht gerechnet. So blieben beide stehen und schauten sich an. Nach einer halben Ewigkeit begann Akane zu stottern: „Ähm... R- Ranma, d-d- du kannst je- jetzt ins Bad. Ich wollte dir nur.... wollte dir nur eben bescheit sagen....“ Ranma hatte sie verstohlen von oben bis unten gemustert. Irgendeine Stimme in ihm lies ein leises *harr * verlauten, dass konnte er noch eben feststellen. Und er gab der unbekannten Stimme Recht. Der Ausdruck passte wie kein anderer. Doch zu mehr war Ranma im Moment nicht fähig. Er stand einfach nur da und starrte Akane an, die jetzt leicht errötete. Sie spielte nervös mit den Fingern herum. Jetzt langsam, ganz langsam erwachten in Ranma wieder die lebenswichtigen Funktionen, wie Atmung, Herzschlag. Der hatte nämlich ausgesetzt, war Ranma sich später sicher. Nach einer weiteren halben Ewigkeit antwortete er ein gestottertes „Danke“ und ging nach unten.
<br />
Dass heißt, er versuchte es. Seine Gangart hatte die Anmut eines Elefanten beim Balletttanzen und war so flüssig wie ein Stück Eisen bei –20° C. Ranma war noch nicht ganz bei der Treppe, als Akane in lautes Lachen ausbrach. „Du siehst total süß aus, wenn du so gehst!“, prustete Akane. Ihre plötzliche Schüchternheit war so schnell verflogen, wie Ranma eben bei der Tür gewesen war. Ranma wurde sogar rot. Es war zwar nur ein zartes Rosa, doch man konnte es genau sehen. Dann stimmte er mit in Akanes Lachen ein und kratzte sich verlegen am Kopf. „Danke noch mal.“, sagte er, bevor er die Treppe hinunter ins Bad rannte.
<br />
Als er sich in die Badewanne plumpsen lies, blieb er eine ganze Weile unter Wasser. Hier konnte er besser nachdenken; warum, dass war schon wieder eine unbeantwortete Frage. Durch seinen Kopf hallten die ganze Zeit Akanes herzliches Lachen und ihreWorte. ‚Du siehst richtig süß aus...’ Richtig denken, dass fiel ihm jetzt auf, konnte er nicht mehr, da spielte es auch keine Rolle, ob er über Wasser oder unter Wasser war. Er tauchte wieder auf. Immer mehr unbeantwortete Fragen tauchte auf und kreisten die ganze Zeit in seinem Kopf. Zum ersten Mal spielte Ranma mit dem Gedanken, was denn wäre, wenn Akane und er zusammen wären. Er malte sich seine Zukunft aus, einmal mit Akane und einmal ohne.
<br />
Unbewusst fühlte er sich besser, wenn Akane darin vorkam, doch er war nicht in der Lage das zu registrieren.
<br />
Es dauerte zehn Minuten bis er auf Kasumis Rufen reagierte, so vertieft war er. „Ranma, hörst du mich denn nicht? Bist du überhaupt noch da? Ranma! Kommst du zum Essen? Akane hat ges...“ weiter kam Kasumi nicht, brauchte sie auch nicht, denn Ranma antwortete endlich: „Hm? Ja, ich komme gleich....“.“O.K.“, antwortete Kasumi und ging schmunzelnd wieder in die Küche. *Das er gerade auf Akane reagiert hat… Er wird sich doch nicht etwa… * Ranma zog sich an und ging in das Esszimmer.
<br />
Zur gleichen Zeit saß Akane noch in ihrem Zimmer auf ihrem Bett, ebenfalls grübelnd. Sie ließ sich auf die Bettdecke fallen, die Arme ausgestreckt. *Dieses Gefühl…* Akane konnte es sich nicht erklären. *Erst Leere im Bauch, dann wieder Kribbeln… Was hat dass zu bedeuten? * Sie stand auf und ging zum Schrank. Als plötzlich Kasumi von unten rief: Akane, kommst du bitte runter zum Essen? Wir warten schon alle!“ „Ja!“, Antwortete Akane. Schnell zog sie einen schwarz-weißen, unregelmäßig karierten Rock aus dem Schrank (Unterwäsche hatte sie bereits an.).Sie zog ihn an; der Rock ging ihr bis ans Knie. Dann holte sie noch eine weiße, dickere Bluse heraus, deren Ärmel knapp über die Ellenbogen gingen. Auf die Bluse war Akane besonders stolz, sie hatte sie gestern für wenig Geld bei einem Ausverkauf erstanden, obwohl sie von einer teuren Marke kommt. Dann zog sie sich noch eine schwarze, ebenfalls dickere Strumpfhose an, denn ohne die würde sie nur im Rock wahrscheinlich auch im Haus erfrieren.
<br />
So also ging sie in Hausschuhen nach unten. Als sie die Tür zum Esszimmer beseite schob, sagte Kasumi: “Gut, dann können wir ja jetzt anfangen. Ich glaube, Herr Soatome hätte es auch nicht mehr lange aushalten können“. Noch während sie dass gesagt hatte, war Genma schon damit angefangen, den Reis in seine Schüssel zu scheppen. Doch Akane konnte nur ein geistesabwesendes „Ja“ hervorbringen. Ranma und sie hatten sich angeguckt und ihre Blicke schienen wie aneinander festgeklebt. „Setz dich Akane.“ , sagte Kasumi. Außer ihr, Ranma und Akane waren alle schon in ihre Schüsseln ‚vertieft’. Ohne den Blickkonatkt abzubrechen, setzte sich Akane auf ihren Platz neben Ranma. Dann schien ihr klarzuwerden, was sie da tat. Denn peinlich berührt griiff auch sie zu ihrer Schüssel und tat sich etwas Reis und ein, zwei Tröpfchen Soße auf. Das Fleisch verschmähte sie ganz. Zu der ‚Portion’ Reis sei gesagt, dass ein ganz begabter Japaner den Reis mit einer Stäbchenbewegung (von der Schüssel zum Mund) geschafft hätte. Doch Akane hatte ihre liebe Not damit. Ihre Hand zitterte so stark, dass nicht mal die Soße an den Stäbchen hängen blieb.
<br />
Ranma ging es ähnlich. Nur, dass er genau gegenteilig zu Akane reagierte. Er stopfte alles, was ihm Essbares vor die Augen kam in sich hinein. Dieses kollektive Fressen unterbrach er nur aus drei Gründen:
<br />
1. um zu atmen;
<br />
2. um Essen nachzuladen oder
<br />
3. um das Essen mit etwas Saft herunterzuspülen.
<br />
Zwischendurch wagten es die Beiden sich anzuschauen. Meistens hatten beide auch noch dasselbe Timing, so dass sich ihre Blicke immer wieder trafen. Das wiederum hatte zur Folge, dass Akane wieder der Reis durch die Stäbchen fiel und bei Ranma die Schüssel wieder aufgefüllt wurde. Und Kasumi? Die betrachtete sich dass ganze Spiel und dachte sich ihren Teil.
<br />
<br />
Nachdem das Mittagessen endlich überwunden war, rief Akanebei ihrer Freundin Hinako an. Sieverabredeten sich für den Nachmittag. Als Hinako dann bei den Tendos klingelte und Akane freudig die Tür aufmachte, änderte sich schlagartig ihre Stimmung. Hinako hatte nämlich ihren Freund mitgebracht. Akane hingegen hatte sich auf einen schönen Nachmittag gefreut, bei dem sie ihr Herz ausschütten und Hinako alles über den heutigen Tag erzählen wollte. Und zwar unter vier Augen. Doch Hinako merkte von alle dem nichts. „Es macht dir doch nichts aus, dass ich Jinko mitgebracht habe, oder?“, fragte sie beiläufig. „Och, nein. So ein Nachmittag zu dritt ist bestimmt auch ganz schön…“ Akane versuchte die Trauer und den Sarkasmus zu überspielen. „Können wir Ranma nicht mitnehmen? Ich bin ja sonst in der Minderheit, als einziger Junge…“, fragte Jinko. „R- Ranma?“ ,stotterte Akane ungläubig. Die Gedanken an das Mittagessen holten sie wieder ein. „Ähm, ehem, duuu, Hinako, ich hab mir überlegt, dass wir am Besten zu Hause bleiben. Mir geht es nicht ganz so gut. (das stimmte) Ich glaube ich habe mich heute morgen etwas erkältet, oder so. (das war gelogen). Also, macht es dir was aus?“ Akane hatte nicht vor, sich in der Stadt vor allen Leuten zu blamieren. Hier im Haus konnte sie sich rausreden und/oder abhauen, wenn es brenzlig wurde. „O.K. Ist auch gut. Ich mag das Wetter draußen sowieso nicht.“, meinte Hinako. *Oh, doch. Ich schon* dachte Akane bei sich und schmunzelte. Nachdem dass klargestellt worden war, gingen die drei ins Esszimmer, dass ja zugleich das Wohnzimmer ist, und setzten sich. „Oh, hast schon gehört, dass am nächsten Samstag ein Schulball veranstaltet wird?“, fragte Hinako. „Nein, seit wann steht der Termin denn fest?“, fragte Akane jetzt neugierig zurück. „Ähm, wenn ihr nichts dagegen habt, geh ich mal nach Saotome gucken. Wo ist er denn, Akane?“, warf Jinko ein. Ihn schien dass Thema nicht zu interessieren, oder er wusste, worauf das Gespräch hinauslaufen würde. „Ich denke, dass er oben auf seinem Zimmer ist. Oder im Dojo.“, antwortete Akane beiläufig. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie nicht mir irgendeiner extremen Verhaltensweise auf den namen ‚Ranma Saotome’ reagierte.
<br />
„Ich guck mal, wo er steckt.“, sagte Jinko und verließ den Raum wieder. „Also?“, fragte Akane nochmal, um wieder auf das Thema zurück zu kommen.
<br />
<br />
<br />
So, dass wärs dann mal wieder... Ich freue mich auf eure Comments
<br />
Ciao Mary