Fanfic: KAZE NI NARU (4)
Kapitel: KAZE NI NARU (4)
4.Teil von KAZE NI NARU<br />
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Leise sagte sie: „Ich habe euch alle so lieb...“<br />
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Natascha sagte mit einem drohenden Unterton: „So, Akane braucht jetzt Ruhe. ALLE RAUS!“<br />
Jeder gehorchte und Natascha blickte besorgt zu Akane.<br />
„geht’s wieder?“ fragte sie leise.<br />
Akane nickte. Sie hatte immer noch die schlammverschmierten ((was für ein wort!)) Klamotten an.<br />
Auch ihre Haare waren voll von Schlamm.<br />
Sie richtete sich auf und sagte: „ich möchte gerne baden!“<br />
Natascha nickte eifrig und wuselte aus dem Zimmer. Schon hörte man Wasser laufen und Natascha kam wieder rein. Ihre goldenen langen Haare waren durcheinander und sie sah müde aus.<br />
„Komm!“ sagte sie und half Akane auf.<br />
Akane tapste ungeschickt zum bad und schloss die Tür ab. Dann entkleidete sie sich und schlüpfte in das heiße Wasser. Langsam tauten ihre Glieder wieder auf, die durch den Schlamm und das kalte Wasser versteift waren.<br />
Sie seufzte laut auf.<br />
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Am nächsten Morgen war Nell nicht mehr da. Mikesch hatte sie in aller Frühe zum Zug gebracht, der sie sehr, sehr weit weg fahren würde.<br />
Akane saß traurig am Küchentisch. Es war Sonntag. Akane hasste Sonntage.<br />
Sie konnte die Erinnerungen an Gestern nicht vergessen. Wie Becca sie mit ihren großen, unschuldigen Augen angesehen hatte. Ihre Augen würden sich nie mehr öffnen. Natascha hatte erzählt, Mikesch, Jörn und Ranma wären gestern Abend noch zum Rathaus gefahren um heraus zufinden, wer Becca war. <br />
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Akane wartete auf etwas. Aber auf was? Vielleicht, dass Ranma kam.<br />
Aber nein. Der war noch am Schlafen.<br />
Vielleicht, dass Irgendjemand anrief?<br />
Aber nein. Wer sollte um halb neun Morgens anrufen?<br />
Akane stand auf und ging in der Küche herum. <br />
~Morgen geht die Schule wieder los...~ dachte Akane.<br />
~Was Ranma wohl machen wird? Er bleibst ja noch eine Woche!~<br />
Wie auf Kommando kam Ranma in die Küche geschlendert. „Bist du schon wach?“ fragte Akane erstaunt. <br />
Ranma grinste sie an und sagte: „Klar! Wieso nicht? Ich sollte mich schon mal daran gewöhnen, früh aufzustehen, hat meine Mom gesagt!“ <br />
Akanes Augen weiteten sich. „Wie?“ fragte sie. „Ich geh doch morgen mit dir in die Schule!“ sagte Ranma achselzuckend und griff sich ein Brötchen. „Find ich zwar idiotisch... aber was soll’s!“<br />
„Musst du denn nicht zurück?“ fragte Akane. „Nach Japan? Nein. Die Schule dort fängt erst in knapp 1 ½ Woche an!“<br />
Akane nickte. „Aha. Also musst du mit mir zur Schule?“<br />
Ranma grinste und bejahte die Frage. Akane seufzte und sagte: „Na Klasse!“<br />
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Einen Tag später, morgens am Frühstückstisch, 7.30 Uhr ...<br />
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„Argh Ranma Wir kommen zu spät!“ schrie Akane. Sie hatte ein kurzes Top und eine ausgefranste Jeans an.<br />
Ranma kam aus der Küche, das Toast im Mund.<br />
„Wie wir kommen zu spät?“ fragte er verwundert.<br />
„Fängt die Schule nicht um halb neun an?“<br />
Akane grollte los: „Ach du grüne Neune, natürlich nicht. Sie fängt punkt genau um 8.00 Uhr an!!!“<br />
Ranma schluckte, nahm seinen Rucksack und sprang zu Akane. „Los geht’s!“<br />
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In der Schule:<br />
Akane stand außer Atem bei ihren Freundinnen. Erst hatten sie den Bus verpasst und dann auch noch laufen!<br />
Ihre Freunde starrten sie ziemlich belämmert an, weil Ranma sie die ganze Zeit an der Hand hinter sich hergezogen hatte. „Wer ist das denn, Akane?“ fragte ihre Beste Freundin Karin.<br />
Akane richtete sich auf und sagte: „Das ist Ranma Saotome! Er wohnt zurzeit bei uns!“<br />
Ranma lächelte machohaft und Karin wurde rot.<br />
Sie kicherte leicht und sah Ranma fasziniert an, als ob er ein Wesen von einem Anderen Stern wäre.<br />
Auch Lara und Sabrina, die man nur Biene nannte, waren rot um die Nase.<br />
Nur Akane nicht. Sie konnte Jungs nicht gerade so besonders leiden. Nur Mikesch war eine Ausnahme. Bei Ranma war es was anderes. Er wohnte bei ihnen, er war blöd und er war ein richtiger Macho. Akane war es nicht entgangen, dass er allen Mädchen auf dem Hof schöne Augen machte. Akane schüttelte genervt den Kopf und murmelte: „So ein Blödmann!“<br />
Ranma drehte sich zu ihr um. „Hast du was gesagt?“ fragte er.<br />
„Ich?“ Akane spielte die Unschuldige. „Nein, wieso?“<br />
„Ich dachte...“<br />
Es klingelte ohrenbetäubend laut und alle Schüler strömten in die Klassen.<br />
Akane griff Karin am Arm und zog sie zu ihrem Fensterplatz in der Klasse. <br />
Als alle sich einen Platz gesucht hatten, stand nur Ranma noch im Raum, der keinen platz bekommen hatte. Der Lehrer öffnete die Tür und sah Ranma erstaunt an. „Von einem neuen Schüler weiß ich nichts! Bist du hier überhaupt richtig?“<br />
Ranma tat so, als hätte er ihn nicht richtig verstanden. <br />
Auf Japanisch fragte er. „Nani?“<br />
Jetzt runzelte der Lehrer die Stirn. Akane stand auf und ging nach Vorne. Sie lächelte und winkte mit der Hand ab. „Er kommt aus Japan und wohnt zurzeit bei uns!“ sagte sie und trat Ranma absichtlich auf den Fuß, weil sie genau wusste, dass Ranma den Lehrer verstanden hatte. <br />
Siegessicher grinste sie und sagte laut und deutlich: „Ich glaube, wir müssen aber erst eine Besucherschein für ihn besorgen! Das habe ich eben ganz vergessen!“<br />
Der Lehrer nickte zerstreut und Akane schnappte Ranma´s Hand. „Komm mir Ranma!“ sagte sie zwinkernd und schob ihn durch die Tür.<br />
Auf dem Flur seufzte sie bloß und sagte mit Schlitzaugen: „Du hast ihn doch ganz genau verstanden!“<br />
Ranma zuckte mit den Schultern und sagte in einem ziemlich schrägen Deutsch: „Ich ihn nicht verstanden ganz!“<br />
Akane´s Faust zitterte als Sie sie ballte.<br />
„Entweder, du redest jetzt normal, oder du bekommst eine Geknallt! Ich habe heute morgen keinen Bock auf deine Kinkerlitzchen!“ <br />
Ranma grinste frech und sagte: „Als ob du mich schlagen könntest!“<br />
Akane´s Zorn wuchs ins Unermessliche. Sie spürte die Welle des Zornes in sich hochkommen.<br />
„Du Blödmann!“ schrie sie und holte mit Der Hand aus. Ranma spürte einen siedendheißen Schlag auf der Wange und ging zu Boden. Er hörte noch die laut Klackernden Schuhe Akane´s, die auf dem Flurboden langsam leiser wurde.<br />
Er starrte auf den Boden und flüsterte: „Ich bin ein Idiot!“<br />
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Nachdem Ranma sich einige Zeit selbst Bemitleidet hatte, hörte er Stimme. <br />
„... Ranma und Akane sind? Haben Sie sich verlaufen oder was? Wahrscheinlich will sie bloß mit ihm alleine sein!“<br />
Ranma stand geräuschlos vom Boden auf und öffnete ein Flurfenster. Leise quietsche es. <br />
„Hast du das gehört?“ – „Das war bloß ein Fenster!“ – „Trotzdem! Komm wir gucken nach!“<br />
Ranma schwang sich aus dem Flur und sprang stilvoll auf den Schulhof. Er rannte zum Zaun und sprang mit einem Satz hinüber.<br />
„DA!“ hörte er einen Schrei. „ES IST RANMA SAOTOME!“<br />
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Ranma hörte laut den Wind rauschen. Fieberhaft suchte er nach Akane. Wo konnte sie sein?<br />
Überall hatte er gesucht. Auf Nebengassen, Läden, hinter Häusern.<br />
Nichts... Er war verzweifelt.<br />
„So ein Mist!“ fluchte er laut. „Ich habe sie verloren!“<br />
Er ließ sich auf eine Bank plumpsen und starrte auf die rote Morgensonne.<br />
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Akane lag nicht unweit von ihm entfernt auf der Wiese.<br />
Ihre Haare lagen um sie herum verteilt und sie hatte ihre Augen geschlossen. Doch auf den tiefschwarzen Wimpern konnte man deutlich glänzende Tränen erkennen.<br />
~Was habe ich getan! Wieso habe ich ihn geschlagen?~<br />
Akane öffnete in Zeitlupe ihre Augen.<br />
Geblendet von dem grellen Sonnelicht schloss sie sie aber wieder.<br />
Leise summte sie erst die Melodie, dann sang sie leise dazu:<br />
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„Das letzte Mal als wir uns sahen<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Fühlte ich das Unheil nahen<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Und ein Geheimnis, von dem ich nichts weiß<br />
Trieb Dich fort in die Dunkelheit<br />
Eine offne Rechnung, ein alter Streit<br />
Auf dem andern Ufer der Nacht<br />
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Am Himmel zogen wilde Wolken<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Lief Dir nach und konnte Dir nicht folgen<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Ich hörte Stimmen, jemand schien Dir zu drohn<br />
Irgendwo in der Dunkelheit<br />
Sieben Schüsse fielen, ein Mann lief davon<br />
An dem andern Ufer der Nacht<br />
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Ich spür<br />
In mir<br />
Dass ich Deine Nähe nie verlier<br />
Ich spür<br />
In mir<br />
Eines Tages bin ich<br />
Bei Dir<br />
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Am Himmel zogen wilde Wolken<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Lief Dir nach und konnte Dir nicht folgen<br />
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Und wenn mich die Erinnerung quält<br />
Such ich Dich in der Dunkelheit<br />
Du lebst jetzt in einer besseren Welt<br />
Auf dem andern Ufer der Nacht<br />
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Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten<br />
Und die Nacht voll Schatten...“<br />
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Sie verstummte und richtete sich langsam auf.<br />
„Ich glaube ich sollte zurück gehen!“<br />
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Sie strich mit den Fingern langsam über die Blätter und Sträucher, als sie über den gekiesten Weg ging. Sie schloss die Augen und ging weiter. Plötzlich spürte Akane einen Ruck und prallte gegen jemanden. „Oh Tut mir Leid ich...“ Sie verstummte und blickte schnell weg. Ranma stand ihr verdutzt gegen über. „Akane.. Es tut mir Lied.. wegen eben!” sagte er schnell.<br />
Akane sagte nichts.<br />
Als sie aufblickte, begegneten sich ihre