Fanfic: Kakarott vs. Vegeta Teil 3

Kapitel: Kakarott vs. Vegeta Teil 3

Vegeta blickte Kakarott aus kalten, unbarmherzigen Augen an. Mit einer Stimme, die bei ihm nicht vertraut war, sagte er: „Na, Kakarott, haste aber ziemlich lange gebraucht.“ Plötzlich machte Vegeta einen Gedankenwechsel und schrie kurz, aber so, dass Son Goku ihn verstanden hatte:„ Kakarott, hilf mir, ich bin nicht der, für den du mich hältst! Mein Körper wird besetzt von –“
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Genau in diesem Augenblick wurde Vegeta wieder zu dem kalten blutrünstigen Mörder, wie er vorher zu sein schien.
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Kakarott stellte sich wieder in Kampfposition und fing an Vegeta anzugreifen. Vegeta wich den Schlägen geschickt aus.
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So ging das eine Weile weiter, bis Vegeta schließlich einen Ki in seiner Hand sammelte und auf Kakarott abfeuerte, der aber geschickt auswich. Vegeta teleportierte sich hinter Kakarott und wollte ihm eine Kopfnuss verpassen, doch da Kakarott Vegetas Aura gespürt hatte, teleportierte er sich ein paar Meter von Vegeta weg und sah ihn an.
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Was hatte er vorher gemeint? Wer hatte Besitz von ihm ergriffen und vor allen Dingen ... warum?
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Mit einem versessenen Blick, sah Vegeta zu Kakarott hinauf. Dieser Blick! Kakarott kam ihm so seltsam bekannt vor. Aber woher kannte er diesen Blick? War es vielleicht ein früherer Traum? Oder ist etwas in seiner Vergangenheit als Saiyajin passiert, in der er diesen Blick gesehen hatte?
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Doch diese Überlegungen waren ein großer Fehler. Kakarott hatte eine Sekunde zu spät geschaltet und musste nun einen saftigen Tritt in den Unterleib einbüßen. Vegeta hatte heute einen sehr mächtigen Schlag drauf, denn kurz danach schlug Vegeta Kakarott auf den Rücken, sodass dieser nun auf dem Boden aufprallte. Kakarott stand aber bald wieder auf den Beinen. Er sammelte seine Energie und nach einigen Sekunden feuerte er ein riesiges Kamehame- Ha auf seinen Gegner ab. Vegeta, der gerade auch begann seine Energie zu sammeln, wich aus. Doch die Attacke schlitzte ihm seinen rechten Oberarm auf und er litt Höllenqualen.
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Kakarott sah ihn an. So richtig verletzen wollte er ihn eigentlich nicht.
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Vegeta war jetzt echt sauer. Er hob seine beiden Arme in die Luft und sammelte Energie, sodass es eine sehr große Kugel wurde. Vegeta schoss sie auf Kakarott ab, der nur sehr knapp entweichen konnte. Energieblitz folgte auf Energieblitz. Als Kakarott Vegeta einen Kinnhaken gab, sackte Vegeta zusammen und blieb reglos auf dem Boden liegen. Kakarott sah sich um: das reinste Schlachtfeld. Bäume waren ausgerissen, zerstörte Felsen lagen überall auf dem Boden und Krater, so weit das Auge reichte.
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Kakarotts Kleider waren zerrissen und die Vegetas natürlich auch. Vegeta bewegte sich wieder. Er stand mühelos auf und blickte Kakarott ins Gesicht. Vegeta sagte: „Du bist ziemlich stark Kakarott. Das muss ich zugeben. Auf jeden fall stärker, als ich dich das letzte Mal getroffen habe. Nun gut, da warst du ja eigentlich auch noch ein Baby.“
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Kakarott sah ihn an. Er wusste, dass es nicht Vegeta selbst war, der dort sprach.
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„Was meinst du damit? Kenne ich dich vielleicht?“
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Vegeta schmunzelte. „Ich kenne dich, aber du kennst nicht mich.“
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Plötzlich gab es einen heftigen Knall und Staub wirbelte auf. Kakarott hustete und versuchte etwas zu sehen. Als der Staub sich ein bisschen gelegt hatte, sah er Vegeta stocksteif dastehen. Kakarott ging zu ihm hin und wollte ihm in die Augen sehen. Doch es ging nicht. Vegeta hatte sich in Stein verwandelt. Er konnte sich jetzt nicht mehr bewegen, und Kakarott hatte den schlimmen Verdacht, dass er vielleicht tot sei.
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Kakarott spürte eine sehr starke Aura hinter ihm. Er drehte sich um und stand einem Saiyajin gegenüber. Jedenfalls sah er so aus wie ein Saiyajin. Er war sehr kräftig gebaut, seine Größe lies auch nicht zu Wünschen übrig und er hatte einen Schwanz. Seine Haare aber waren statt schwarz grün und hatten einen bläulichen Schimmer. Seine Augen waren zwar blau, aber sie hatten etwas kaltes an sich, das Kakarott nicht mochte. Der Saiyajin sah Kakarott von oben bis unten an. Dann begann er zu sprechen: „Endlich habe ich mal gegen dich gekämpft. Seit du auf der Welt bist, habe ich sehnsüchtig auf diesen Augenblick gewartet.“ Kakarott schnitt ihm das Wort ab. Mit ruhiger Stimme sagte er zu ihm: „Was hast du mit Vegeta gemacht? Und außerdem, wer bist du?“
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„Ich bin ein Saiyajin, genauso, wie du. Ich sehe ein bisschen anders aus, aber das kommt daher, dass ich schon das fünfte Level erreicht habe. Das Mega-Ultra Saiyajin– Level. Ich heiße Kavarott und bin dein Onkel.“
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Erst mal: Schock. Kakarott sah in das Gesicht seines Onkels. Da Kakarott im Moment nicht viel Energie brauchte, verwandelte er sich wieder in einen normalen Saiyajin zurück. Seine Haare wurden wieder schwarz und sein Onkel sah ihn weiterhin so düster an. Auch er verwandelte sich wieder in einen normalen Saiyajin zurück. Jetzt hatte er schulterlange schwarze Haare und genauso pechschwarze Augen. Er hatte eine weiße Hose an und einen weißen Umhang. Was Kakarott aber interessierte, war, warum sein Onkel spitze Ohren hatte. Kein einziger Saiyajin, den er bis jetzt getroffen hatte, hatte spitze Ohren.
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„Ich muss schon sagen, Neffe, du bist groß und stark geworden; und wie stark. Kompliment!“ Kavarott lachte leise. Kakarott sah seinen Onkel weiterhin an. Dann sagte er: „Was ist, wollen wir hier `n Kaffeekränzchen halten, oder was?“ Kavarott sah ihn aus dunklen Augen an. Nach einer Weile sagte er: „Genau der gleiche Charakter wie sein Vater, einfach unvergleichlich.“
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Kakarott spürte Wut in sich aufsteigen.
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„Was hat mein Vater damit zu tun? Los, sag schon!“ „Dein Vater Bardock, war genauso wie du. Immer frech, eingebildet und vor allem verfressen. Dein Vater hat immer für 50 Personen gegessen. Wie ein Mähdrescher, hat er das Zeug in sich reingestopft.“
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Kakarott wurde wütend, da sein Onkel so abfällig über seinen Vater sprach.
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„Mein großer Bruder wurde immer bewundert, da er ja so stark war! Pah, von wegen. Eine große Show hat er abgezogen, sonst nichts. Und ich war immer das fünfte Rad am Wagen. Seine Frau, deine Mutter Cauli, war auch so eine. Eine kleine, miese Möchtegern - Schlampe. Hat so getan als ob sie deinen Vater, dich und deine Brüder lieben würde. Von wegen! Sie hat ihn nur geheiratet, dass sie die Frau eines sehr bedeutenden Mannes wird und dann eines Tages genauso berühmt wird.“
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„JETZT REICHT’S!“
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Kakarott wurde wütend, dass er Kavarott einen Hieb versetzte, der ihn zu Boden schlug.
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„Ich habe es gewusst, dass du so reagieren würdest. In dir sehe ich deinen Vater wieder. Seine besten Freunde hat er genauso verteidigt. Vor allem König Vegeta war sein bester Freund, sogar der oberste Befehlshaber, stell dir das mal vor. Diese Lusche, ein Freund der Königsfamilie. Unglaublich.
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So etwas konnte ich natürlich nicht mit ansehen und habe deshalb, kurz bevor der Planet Vegeta explodierte, deinen Vater und deine Mutter umgebracht. Deinen Zwillingsbruder Tales, habe ich mit auf die Erde genommen. Doch als wir auf der Erde waren, hab ich ihn irgendwie aus den Augen verloren.
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Und auch seit dem Tag an, habe ich schon den ganzen Planeten nach dir abgesucht, nur um den einen Augenblick zu erwarten, der jetzt gekommen ist!“
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Auf seinem Gesicht spielte sich ein grauenhaftes Lächeln ab. Jetzt verstand Kakarott. Sein eigener Onkel hatte seinen, Kakarotts, Vater nur aus Neid umgebracht. Aus purem Hass, weil er bekannter war, als sein kleiner Bruder. Auch seine Mutter hatte er umgebracht.
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Kakarotts Mutter und Vater, die er als kleines Baby lieb hatte, sie aber nie kennen gelernt hat, weil sein Onkel die beiden umgebracht hatte.
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Kakarott startete zum Angriff. Er sammelte Energie in seinen Händen und lies das KameHame- Ha auf seinen Onkel los. Dieser konnte den Energieball mit einer Hand aufhalten und verschwinden lassen.
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Kakarott verwandelte sich nun wieder in einen SSJ3. Kavarott machte genau das Selbe. Die zwei standen sich nun gegenüber und Kavarott griff an. Die beiden ließen sich nichts schenken und feuerten ein Energieball nach dem anderen los. Ein paar mal traf Kakarotts Energiebälle seinen Onkel, doch dem, so schien es, machte es ihm nichts das Geringste aus.
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Dann aber war Kavarott dran. Er sammelte seine Energie und zielte auf seinen Neffen. Das Gesicht von Kakarotts Onkel wurde immer gehässiger. Schließlich wurde die Kugel so groß, dass man damit, so hatte es den Anschein, einen ganzen Kontinent zerstören konnte.
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Dann passierte es. Kavarott lies die Kugel los. Und die Kugel schoss direkt auf Kakarott zu.
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