Fanfic: Der Fluch - Teil 5 und 6

Kapitel: Der Fluch - Teil 5 und 6

Teil 5
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Während die Mädchen sich unterhielten. Lies Zarlek ein Zimmer für Lydia herrichten. Er musste immer wieder an das Gespräch mit Dr. Isagi denken. Dabei ging ihm ein Satz nicht mehr aus dem Kopf:
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°° Isagi: „Die Kleine hat mehr als nur Saya-jin – Blut in sich.“
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Zarlek: „Wie meinst Du das?“
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Isagi: „Sie könnte glatt die Zwillingsschwester von Prinz Vegeta sein.“ „WAAS?“ Zarlek konnte es nicht fassen „Die Kleine, Prinz Vegetas Schwester?“ „Ja, zumindest trifft das auf einen der beiden Zellkerne zu.“ °°
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‚Was soll ich nur dem König sagen?‘ „Nein, das kommt da trüben hin. ..... Pass doch auf wo du hin trampelst.“ Erbost wies er ein Zimmermädchen zu recht. „Immer das gleich mit euch.“
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Kaum waren die Dienerinnen fertig, scheuchte er sie raus. Die ‚Prinzessin‘ sollte ungestört sein, wenn sie das Zimmer betrat.
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„Was ist denn jetzt los?“ mit grossen Auges sah Yaka Lydia an. „Nichts.“ Schnell wischte sie die Träne aus dem Gesicht. „Hab‘ nur an ‘was trauriges gedacht.!“ Ihr ging im Moment mehr durch den Kopf, als die beiden Mädchen ahnen konnten. Immer mehr wurde ihr bewusst, dass hier irgend etwas am laufen war. Aber was? Anscheinend spielte sie einer Rolle dabei, vielleicht ausser ihr noch andere. Aber was war mit ihrem Körper geschehen? Diese Frage quälte sie am meisten.
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Das Knarren der Haupttür riss sie aus den Gedanken. Zarlek kam auf sie zu. „So, dann woll‘n wir mal.“ Vorsichtig hob er Lydia auf seine Arme und trug sie die kurze Strecke zum Zimmer.
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„Ehm.“ „Ja?“ „Irgendwie hab ich euch mir anders vorgestellt.“ fragend blicke Zarlek sie an. Yaka machte derweil die Zimmertür auf. „Naja. Wenn ich das richtig verstanden habe, bin ich hier auf Vegera-sei. Also seit ihr Sajya-jins.“ „Ja? und?“ „Ihr erobert andere Planten, löscht die Bevölkerung aus und verkauft dann die Planeten. ....“ „Stimmt, aber wieso sagst du, dass du uns dir anders vorgestellt hast?“ „So wie ihr mich behandelt, so Freundlich. Das kommt mich doch etwas stutzig.“ Das löste bei den drei Sajya-jins Verwirrung aus. „Eigentlich hättet ihr mich doch schon längst töten können und die Erde erobert haben.“ „Haben wir aber nicht.“ Warf Rey ein. Zarlek: „Im Moment haben wir andere Sorgen, als uns um irgendwelche Planeten zu kümmern.“
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Rey: „Seit Vorgestern hat sich auch extrem viel auf unserem Planeten geändert. Zum Beispiel hat sich der Sternenhimmel total verändert.“
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„Die Wissenschaftler arbeiten fieberhaft daran heraus zu finden was passiert ist. Aber bisher hat keiner eine brauchbare Erklärung“ meinte der General und legte Lydia auf dem Bett ab. „Aber darüber könne wir auch später reden.“ Inzwischen hatten sie das Zimmer für Lydia betreten.
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„Ich lasse euch dann allein. Wenn du etwas brauchst, sag einfach über den Scouter was du willst. Wir kommen dann schon. .. Yaka, Rey, Ihr helft ihr beim Anziehen.“ Damit verlies der General das Zimmer.
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„Wo sind denn meine Sachen hin?“ wollte Lydia jetzt wissen. „Die liegen auf dem Tisch.“ meinte Rey. Auf dem Tisch lag lediglich eine Uhr und eine zierliche Kette mit einem kleinen, silbernen Kreuz als Anhänger. „Kann ich mal die Uhr haben?“ „Klar.“ Damit reichte Rey Lydia die schwarze Armbanduhr. Lydia betrachtete sie genau und legte sie dann an. ‚Hm.. schon 20:00 vorbei. Was wohl Enrico gerade macht?‘
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„Hier, zieh das an.“ Yaka warf Lydia einen schwarzen kleinen Boddy zu. „Hm? Aber das ist doch viel zu klein.“ „Das passt schon, dieses Material ist unheimlich dehnbar.“ warf Rey ein. Skeptisch betrachtete Lydia das Kleidungsstück. „Jetzt zier‘ dich nicht so. Wir sind doch allein und nur unter Mädchen.“ energisch zog Yaka Lydia die Wolldecke weg. „Waaah!“ Lydia bekam eine Gänsehaut. „Na gut, überredet. Ich zieh‘s an.“ Etwas unbeholfen schlüpfte sie in das Kleidungsstück.
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Lydia: „Sagt mal, Unterwäsche tragt ihr keine dazu?“
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Yaka: „Nö, wozu auch? Stört nur.“
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Lydia: „Hm... Wo sind denn meine Kleider hin?“
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Yaka: „Die wurden entsorgt.“ „WAS!“
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Yaka:: „Guck nicht so. Mit den Fetzten kannst Du ja kaum vor unseren König treten.“ Lydias Augen weiteten sich. „Ich soll was???!!“ rief sie. Den beiden Sajyajin-Mädchen kam Lydias Reaktion vollkommen überdreht vor. Rey versuchte sie zu beruhigen: „Jetzt dreh nicht gleich durch. War doch nur ein Scherz.“
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Lydia: „Mit sowas scherzt man nicht.“
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Yaka: „Jetzt hab mal nicht gleich so nen Schiss. Falls Du jemals vor unseren König treten musst, wirst Du vorbereitet sein.“
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Lydia: „Wenn du meinst.“ Der kleine Schreck war wieder vorbei. „Könnt Ihr mir mal vor den Spiegel dort helfen?“ „Klar“ sagten Yaka und Rey gleichzeitig. Vorsichtig stand Lydia auf. Gestützt von den Mädchen wanderte sie vorsichtig zum Spiegel.
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Kaum standen sie davor, weiteten sich Lydias Augen. Das war nicht sie, da im Spiegel. Aus ihm starrte ein 15-jähriges Mädchen mit schwarzen Augen sie an. Die Haare waren zwar wie immer braun - golden, doch eine feine schwarze Strähne stach dazwischen hervor. Die Beine waren etwas länger. Etwas mehr Oberweite und ein insgesamt zierlicher wirkender Körper komplettierten das Bild. „Aber... Aber ... Das bin doch nicht ich.!“ Stotterte Lydia. „Wie meinst Du das?“ verwirrt musterten die beiden Saya-jin sie. „Das bin nicht ich! .... Die Augen.... Meine sind grün und nicht schwarz...“ Lydia war den Tränen nah. „Setzt dich erstmal.“ Rey zog einen Stuhl heran und lies Lydia darauf nieder. Yaka : „Jetzt fang bitte nicht an zu heulen.“ Prompt entrann Lydia ein Schluchzer. Es war einfach zuviel für sie. Lydia stand auf und torkelte zum Bett zurück. Alle im Raum waren mit der momentanes Situation überfordert. Yaka war dicht dran Lydia zusammen zu schreien, während Rey sich die grösste Mühe gab Lydia zu trösten. Lydia selbst hatte Angst. Was war mit ihr geschehen? Und was sollte noch aus ihr werden? Sie spürte, dass diese kleine Veränderung nur der Anfang von einer Reihe ganzer Veränderungen in ihrem Leben war. ...
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General Zarlek eilte zum Thronsaal. Neben ihm lief schweigend Dr. Isagi. Unter seinem Arm hielt der General sämtliche Untersuchungsunterlagen von Lydia.
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Vor einer gewaltigen Flügeltür blieben sie stehen. Langsam schwang diese auf und gab den Blick auf einen gewaltigen Saal frei, der von majestätischen Säulen getragen wurde. Durch den Säulengang führte ein breiter, roter Teppich zum Thron. Rechts und links säumten Wachen, Elitekrieger, den Weg. Am anderen Ende des Weges stand etwas erhöht der schlichte Thron; ein grosser, hölzerner Stuhl ohne grossartige Schnörkel und Verzierungen. Langsam wanderten der General und der Arzt zum Thron.
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Der König unterhielt sich gerade angeregt mit seine kleinen Tochter. Die drei Generäle, die dabei standen, schmunzelten ab und zu über das Geprabbel der Kleinen. Zarlek und der Dr. knieten vor dem Thron nieder.
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Zarlek: „Majestät.“ „Ahh, Zarlek.“ begrüsste der König ihn. Zu Seiner Tochter gewannt meinte er „... Wir sprechen später weiter mein Schatz. Papa hat noch Verpflichtungen..“ „Okay.“ Die Prinzessin hüpfte von seinem Schoß. Eine bereit stehende Amme brachte die Kleine weg. Nur in Anwesenheit seiner Tochter zeigte der König sich von seiner liebevollen Seite. Gelassen stand er auf und ging die paar Stufen zu seinem General herunter. „Und was führt euch zu uns?“
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„Nun ja Majestät...“ räusperte sich der Arzt. „Das Mädchen, das eure Tochter gerettet hat....“ er warf einen scheuen Blick zu Zarlek. „... es ist eine Halb-Saya-jin. ...“ Der König zog eine Augenbraue hoch. „Und weiter?“ Zarlek fuhr fort, in der Hoffnung das nun folgende Donnerwetter zu überleben: „Das ungewöhnliche ist nur: Sie hat zwei Zellkerne. Dank dem einen könnte sie glatt als eure Tochter durchgehen.“ Zarlek und Dr. Isagi bereiteten sich geistig auf ihren Tod vor. Doch wieder erwarten aller Anwesenden brachte der König nur einen amüsierte Laut hervor. „ Das ist doch ein Scherz, oder?“ Anscheinend hatte er noch gute Laune von vorhin.
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Zarlek: „Nein Majestät, die Ergebnisse der Untersuchungen sind eindeutig.“ Damit reichte Zarlek dem König die Untersuchungsunterlagen. Dessen Laune verschlechterte sich je weiter er darin las. Scharf sah er Dr. Isagi an: „Und die Laboranten haben hierbei wirklich nicht geschlampt?“
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Isagi: „Nein Majestät. Ich habe die Untersuchungen nur von absolut vertrauenswürdigen Personen durchführen lassen.“
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König: „Da ihr mein Vertrauen geniest, gebe ich euch eine zweite Chance. ...“ Dr. Isagi wusste was das hieß. Er selbst musste die Untersuchungen wiederholen.. Leicht angespannt nahm er wieder die Unterlagen an sich. „Jawohl Majestät.“ Ohne weitere Worte verneigte er sich und verließ das Gebäude. Der König wandte sich an der General: „Sorge dafür, dass es bis morgen früh erledigt wird.“ „Ja Majestät“ Auch Zarlek verneigte sich und verließ nun den Raum. Zurück blieb ein schlecht gelaunter und nachdenklicher König. War das möglicherweise eine Hochstaplerin? Oder spielte das Schicksal hier jemandem einen gehörigen Streich?
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Auf einmal flog die Tür auf. Rey und Yaka schreckten auf. Der General sah nicht gerade entspannt aus. Seine Miene lies schlimmes ahnen. Unverwandt marschierte er zum Bett. Lydia hatte sich inzwischen in den Schlaf geweint. „Hey wach auf. Der General ist da.“ vorsichtig rüttelte Rey an Lydias Schulter. „Hm.., was?“ schlaftrunken richtete sie sich auf. „Oh.“
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Zarlek