Fanfic: Das Leben fängt noch einmal an (3.Kapitel)
Kapitel: Das Leben fängt noch einmal an (3.Kapitel)
Aber trotz allem ist Son-gochi meine allerbeste Freundin, und ich weiß das ich ihr immer vertrauen kann.
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Ich glaube ohne sie hätte ich die Zeit als ich noch zuhause war niemals überstanden. Ich war ihr so viel schuldig.
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Wie sehr ich mich auch freute sie wieder zu sehen, ich hatte auch Angst.
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Ich ließ Son-gochi los und starrte sie ernsthaft ann. „Du hast doch hoffentlich meinen Eltern nicht erzählt das ich hier bin, oder doch?“
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Sie blickte traurig auf den Boden.
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„Tut mir leid Bra.“
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Ich verlor alles Hoffnung.
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„Als du bewusstlos warst hat meinen Mutter sie angerufen. Ich habe versucht sie davon abzuhalten, doch es half nichts.“
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Das wars, mein Leben war vorbei, endgültig. Doch was soll ich jetzt machen? Ich konnte nur dasitzen und warten, warten auf mein verheerendes Schicksal.
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Doch wie es auch war, ich werde zwar nicht sterben, aber ich glaube das was mit mir passiert wird schlimmer als der Tod sein.
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Ich hatte Angst, schreckliche Angst.
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Ich wollte nicht das es so endet, wäre ich doch bloß nicht aus der Stadt gegangen.
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Nein, an dem falschen Weg lag es nicht, bestimmt nicht.
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Ich hätte nie geboren werden dürfen, das hätte vielen vieles erspart.
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Doch ich bin nun mal hier, und daran kann man nichts ändern, niemals.
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Ich musste mich damit abfinden, ich wurde in dieser Familie geboren.
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Aber auf keinen Fall werde ich meine Suche aufgeben, ich werde niemals aufgeben, was auch passiert, niemals.
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Ich bin viel zu weit gekommen um jetzt mit meinem Leben Schluss zu machen.
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Ich fühlte es richtig, langsam aber sicher bekam ich wieder Hoffnung.
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Ich werde das schon schaffen, und ich weiß jetzt durch Son-gochi das ich nicht allein bin.
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Ich blickte auf die Uhr die an der Wand hing. Schon 10 Uhr abends, wann meine Eltern wohl kommen? Son-gochi ging zu ihrem Schrank und suchte ein paar Sachen heraus, die sie mir dann aufs Bett warf.
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Sie meinte Lächelnd:
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„Sieh das nicht so eng. Es wird schon gut gehen. Zieh dir jetzt erst mal frische Sachen an.“
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Erst jetzt bemerkte ich das ich gar nicht mehr meine alten Sachen anhatte. Ich trug einen Schlafanzug, der wohl Son-gochi gehörte.
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„Wo sind denn meine Sachen?“
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Son-gochi grinste mich an.
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„Die alten Fetzen? Meine Mutter hat sie in die Wäsche geschmissen.“ Es war mir sichtbar peinlich, denn meine Sachen sahen wirklich nicht gerade einladend aus, ich musste ja auch eine lange Zeit damit klar kommen. Ich war mir noch nicht einmal sicher ob man die Sachen noch anziehen konnte, mit so vielen Löchern und Rissen drin.
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Die Hose war total zerrissen und das Oberteil sah auch nicht besser aus. Doch es war mir egal, wenigstens hatte ich was.
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Mittlerweile hatte ich mich umgezogen. Es war ein ungewohntes, aber angenehmes, Gefühl mal wieder frisch gewaschene Sachen, die nicht zerrissen waren, zu tragen.
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Die Minuten schlichen dahin wie Stunden, Stunden der Angst die ich ertragen musste.
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Ich wollte nicht zurück nach Hause, nicht zurück zu meinem Vater.
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Doch was sollte ich machen?
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Dann viel mir erst das Fenster das weit geöffnet einen richtig dazu einlädt abzuhauen. Doch so lange Son-gochi da ist kann ich hier nicht verschwinden. Das wollte ich ihr nicht antun. Sie sollte ja nicht denken das es ihre Schuld sei. Doch mir bat sich schon eine gute Gelegenheit.
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Son-gochi ging zur Tür.
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„Ich gehe kurz zu meinem Vater, der ist eben erst gekommen und weiß noch gar nicht das du hier bist.“
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Sie verschwand aus dem Zimmer.
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Das war die Gelegenheit, jetzt oder nie. Ich wollte wieder frei sein. Wie schwer das Leben auch ist, es ist allemal besser als dieses Leben.
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Ich stand schon mit einem Fuß auf der Fensterbank, doch ich zögerte.
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Das Leben da draußen war wirklich hart, und man fühlt sich immer einsam. Sollte ich mir das wirklich noch mal antun?
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Oder sollte ich endlich einsehen das ich nun mal in dieser Familie geboren bin?
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Aber wenn ich jetzt nach Hause gehen würde, dann hätte mein Vater gewonnen und dann würde er mich nie respektieren.
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Aber ich werde es ihm zeigen. Ich brauche ihn nicht!
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Ich wollte gerade aus dem Fenster steigen, als mich irgendjemand am Arm festhielt.
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Es war Son-gochi, die mich mit traurigen Augen ansah. Hinter ihr stand ihr Vater, Son-goku.
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„Bra wo willst du hin?! Da draußen ist es viel zu gefährlich!“
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Ich zog meinen Arm weg und schrie sie an.
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„Dort ist es allemal besser als hier!“
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Ich wollte jetzt endlich hier weg, doch diesmal hielt mich Son-goku fest.
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Er umfasste meinen Bauch und trug mich vom Fenster weg. Ich wehrte mich krampfhaft dagegen.
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Ich fing wie immer an zu weinen.
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Ich wollte nicht zurück nach Huase, versteht ihr das denn nicht?
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Son-goku setzte mich sanft auf dem Bett ab und ich starrte traurig auf den Boden.
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„Deine Eltern und Trunks machen sich große Sorgen um dich. Und ob du es glaubst oder nicht Vegeta vermisst dich ganz besonders, du bist schließlich seine einzigste Tochter. Er liebt dich über alles, er kann es nur nicht zeigen.“
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Son-goku hat gut reden, er wusste ja nicht was ich alles durchgemacht hatte.
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Mein Vater soll mich lieben?
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Ist es etwa Liebe wenn er mich damit beschimpft wie nutzlos ich wäre, oder wenn er mir alles verbietet?
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Nein, er liebt mich nicht, bestimmt nicht.
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Ich glaube so jemand wie er ist nicht fähig zu lieben.
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Sollte ich ihm einfach alles verzeihen was er mir angetan hat?
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Einfach vergessen?
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Nein, das konnte ich nicht. Dafür habe ich viel zu viel durchstehen müssen, als das ich das vergessen könnte.
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Eine Träne nach der anderen viel auf den Boden.
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„Ihr könnt das nicht verstehen.“
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Son-gochi setzte sich neben und legte ihren Arm um mich.
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„Du weißt doch, du kannst mir alles erzählen. Zusammenschaffen wir das schon.“
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Typisch Son-gochi. Sie versucht immer aus den schlimmsten Situationen doch etwas Gutes zu machen.
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Sie war genauso lieb wie ihr Vater.
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Son-goku war sowieso die Nettheit in Person, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht glaubt. Er war das genaue Gegenteil von meinem Vater.
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Für meinen Vater gibt es nichts anderes als den Kampf und für etwas anderes interessiert er sich nicht.
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Ich habe ihn nie wirklich verstanden.
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Plötzlich klingelte es an der Haustür.
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In mir stieg die ganze Panik wieder auf.
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Als Son-goku aufstand und aus dem Zimmer gehen wollte warf ich mich ihm regelrecht an die Füße.
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Ich war verzweifelt und hatte einfach nur noch Angst. Ich weinte und weinte und konnte nicht aufhören.
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„Nein! Bitte nicht! Ich will nicht zurück!“
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Ich fiel vor Erschöpfung auf den Boden. Ich hatte immer noch nichts gegessen oder getrunken und konnte mich einfach nicht mehr auf den Beinen halten. Um mich herum wurde wieder alles verschwommen. Ich schloss langsam die Augen, die voller Tränen standen. Leise flüsterte ich noch vor mir her.
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„...Versteht ihr mich den nicht...?“
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Und dann wurde alles um mich herum schwarz.
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Das reicht für heute, ich hoffe die Story gefällt euch bis jetzt. Schreibt am besten viele Kommentare!!!!!!!!! :-)