Fanfic: Der Fluch - Teil 7 und 8

Kapitel: Der Fluch - Teil 7 und 8

VoWo: Sorry, dass es jetzt doch so lange gedauert hat. Bin einfach zeitlich nicht meher zu rande gekommen.
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Ich hab einfach nicht die gewollte Spannung reinbekommen.
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Wünsche euch trotzdem viel Spass beim Lesen.
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Teil 7
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Staunend betrachtete Prinzessin Lia die grazilen und fließenden Bewegungen Ihrer Spielkameradinnen. Rey und Yaka kämpften im königlichen Kampfring gegen einander, während Lia unter einen japanisch anmutenden Pavillon saß. Der Pavillon war direkt neben dem Kampfring errichtet worden und lag mitten im ausgedehnten Palastgarten.
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Der König und sein Hofstaat wohnten dem kleinen Schauspiel bei. Eng kuschelte Lia sich dabei an ihren Vater, King Vegeta.
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Von hinten trat ein Diener an den König heran: „Majestät, General Zarlek ist mit seiner ‚Schülerin‘ da.“ Mit einer Handbewegung befahl der König den General zu sich.
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Ergeben kniete Zarlek vor ihm nieder. Der König verfolgte über seinen General hinweg den Kampf, während er mit ihm sprach: „Nun, wie sieht es aus? Ist sie bereit.“ „Ja, Majestät. Sie ist bereit.“ „Nach diesem Trainingskampf werde ich sie prüfen.“
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Derweil beendete Rey den Kampf indem sie Yaka mit einem gezielten Tritt aus dem Ring schmiß. Die Höflinge und Wachen klatschten.
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Lydia stand mit Bardock etwas abseits des Pavillon und verfolgte nun niedergeschlagen, wie Rey die Glückwünsche zum Sieg entgegen nahm.
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„So gut wie die beiden, werde ich nie sein.“ nuschelte Lydia und malte mit ihrem Fuß Kreise in den Sand.
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Der König gratulierte Rey ebenfalls. Danach wandte er sich Zarlek zu: „Bring` der Kleinen das hier.“ Dabei wies er auf einen Diener, der einen Brustpanzer, weiße Handschuhe und Stiefel bereit hielt.
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Beruhigend legte King Vegeta einen Arm um seine ängstlich dreinschauende Tochter: „Keine Sorge. Ich habe nicht vor sie zu töten, Kleines.“ Er hatte Lia versprochen, Lydia als ihre neue Spielgefährtin zu akzeptieren, falls sie die Anforderungen dafür erfüllen sollte. Sonst würde Lydia als Dienerin oder Sklavin enden. Seine Erwartungen waren hoch, da seine Generäle Lydia als sehr talentierte, wenn auch schwache Kämpferin beschrieben hatten. Zudem floss sein Blut in Ihren Adern.
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Zarlek kehrte mit dem Diener zu Lydia zurück. „Und wer ist mein heutiger Trainingspartner?“ wollte sie wissen. „Das erfährst Du noch früh genug!“ mit einem ernsten Gesicht streifte er Lydia den Brustpanzer über. Staunend bewunderte sie das Stück. Bisher hatte sie nur den schwarzen Body getragen. „Das läßt dir der König schicken.“ „Ganz schön leicht, das Teil.“ Zarlek reichte Ihr die Handschuhe und Stiefel.
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Kaum hatte sie alles an, testete sie Ihre Bewegungsfreiheit aus. „Wow.“ Verblüfft über sich selbst, studierte Lydia ihr Äußeres noch mal eingehend. Dann gingen sie zum Kampfring.
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Schüchtern zupfte Lydia an Zarleks Umhang. „Du? Mit wem kämpfe ich denn jetzt?“ „Hab noch etwas Geduld.“
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Unsicher sah sie sich die Höflinge und Wachen im Pavillon an. „Muss ich vor all den Leuten da kämpfen?“
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Bardock legte ihr eine Hand auf die Schultern: „Du brauchst dich nicht zu fürchten, Kleine. Die beißen nicht.“ Aufmuntern nickte er ihr zu.
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Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betrat sie den Ring. Neben dem Kampfring standen außer Rey und Yaka noch Lia und ein kleiner Mann mit schwarzem Flammenhaar. Er hielt Lia auf seinen Armen. Lydia stand zu weit weg um zu hören was er redete. Irgendwie kannte sie den Typen, aber woher?
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Erst als Zarlek zusammen mit ihrem Wächter vor dem Mann niederkniete ging ihr ein Licht auf. Gleichzeitig stieg Panik in ihr auf. Sollte sie wirklich gegen King Vegeta, den Vater ihres wirklichen Lieblingshelden, kämpfen??! Wenn ja, war das sicher ihr Todesurteil. Hilfe suchend sah sie sich um. Warum hatte Zarlek ihr das verschwiegen? Diese erwartungsvollen Blicke der umstehenden Leute flößten ihr Angst ein.
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Zarlek kam zu Lydia und tippte auf ihre Schulter. Erschreckt drehte sie sich um. „Ich wollte Dir kurz die Spielregeln erklären, Kleine.“ fing er an. „Gut.“ nickte sie nur. Mit ängstlichen Blicken schaute sie sich noch mal ihren Gegner an.
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Zarlek fuhr fort: „Also, es hat verloren, wer zuerst den Boden außerhalb des Rings berührt, auf gibt oder länger als Zehn Sekunden auf dem Boden liegen bleibt. Den Gegner am Schwanz packen ist untersagt. Sonst ist alles außer töten erlaubt.“ „Auch Fliegen?“ „Ja.“
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Lydias Blick verhärtete sich. Da Zarlek ihr das Fliegen nicht beigebracht hatte, hatte sie nun ernsthafte Zweifel den Kampf ohne größere Schäden zu überstehen. Ihr blieb nur ein schwacher Trost, lebend davon zu kommen. Sicher nur als Krüppel, aber immer hin lebend.
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„Eine Frage noch..“ Zarlek wollte gerade den Ring verlassen, blieb aber stehen. „.. Warum hast du mir verheimlicht, dass ich gegen den König antrete?“ ihr zorniger Blick erinnerte Zarlek in dem Moment sehr an Prinz Vegeta. Zögernd antwortete er: „So wie Du letzten schon auf eine Andeutung auf einen Besuch beim König reagiert hast, hättest Du Dich beim Training total verkrampft. Und das wollte ich nicht.“ Langsam ging der General zu Rand des Rings. „Zarlek.“ Lydias Ruf lies ihn kurz halten. Er sah sie an. „Danke für alles.“ Ihre nun weichen Gesichtszüge entlocktem ihm ein Lächeln. „Gern geschehen.“ Damit sprang er aus dem Ring.
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Der König hatte inzwischen den Ring betreten. Mit unbeweglicher Mine mustere nun jeder den Anderen. Lydia verbarg, so gut sie konnte, ihre Angst. Irgendwie empfand sie den König als zu großen Brocken für sich. Wenn sie unbeschadet bleiben wollte, ging das nur mit einer List. Fieberhaft suchte sie nach einer geeigneten Taktik. Bardocks Tips von heute morgen kamen ihr dabei sehr gelegen.
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Für den König wirkte Lydia wie ein kleiner Fisch. Auch wenn die Generäle sie als begabt hinstellten, es sah nach einem leichten Sieg aus. Ein kräftiger Schlag in die Magengrube würde genügen um sie auf die Matte zu schicken. Aber vorher wollte er ihr die Chance geben, ihr Können unter Beweis zu stellen.
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Um die beiden Kontrahenten herum war es mucksmäuschenstill. Nur eine leichte Prise lies kurz die Blätter der Baumkronen erzittern. Langsam umkreisten der König und Lydia sich, immer den anderen im Blick behaltend.
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Lydia bekam den Eindruck, der König wolle ihr den ersten Angriff überlassen. ‚Jetzt nur keinen Fehler machen.‘ dachte sie. King Vegeta ging in Angriffsposition.
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Jetzt hatte Lydia eine Idee. Blitzschnell sprang sie auf ihn zu. Er wich nach links aus. Gezielt trat sie von vorne gegen seinen Brustkorb. King Vegeta packte sie am linken Bein und begann mit einer Drehung. Noch in der Luft donnerte Lydia ihren rechten Fuß in sein Gesicht.
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Überrascht warf der König sie nach einer viertel Drehung fast aus dem Ring. Unter dem Gegröle der Leute fing Lydia sich knapp einen halben Meter vor dem Rand ab.
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Kein Bißchen beeindruckt rieb sich der König sein Kinn. Für ihn war das nur ein Kitzeln gewesen. Gelassen ging er auf sie zu.
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Lydia sammelte sich wieder.
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Wie eine Raubkatze warf sie sich auf ihn. Ein wildes Gefecht mit Armen und Beinen entbrannte. Minutenlang suchte sie eine Deckungslücke beim König.
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„WAAH“ knapp rauschte seine Faust an ihr vorbei. Mit einem Tritt stieß sie sich wieder von ihm weg. Eine kleine Pause entstand.
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‚Irgendwie zeigte der Kerl nicht was er drauf hat.‘ dachte Lydia und ging in Angriffsposition. Ihr Gegner nahm ebenfalls Haltung ein. Er bereitete eine KI-Attacke vor. In seinen Händen bildete sich eine weiße Energiekugel. Sichtlich lies er sich dabei Zeit.
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Hörbar zog Lydia Luft ein. Im Training war es ihr bisher nie gelungen eine Energieattacke abzuwehren. Egal was sie gemacht hatte, immer hatte es sie erwischt. Dieses Mal durfte sie aber nicht versagen. Es war ihre einzige Chance.
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Nur zu deutlich spürte sie, was die Umstehenden von ihr dachten. Ihre Gesichter verrieten es: Ablehnung und Verachtung. Für sie war Lydia bis jetzt nur ein unwillkommenes Etwas das zuviel Staub am Hof aufwirbelte. Sie und die Tochter des Königs? NIE!! Nichts weiter als Abschaum und Dreck, der in den Straßengulli gehörte.
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Lydia faßte sekundenschnell einen Plan. Vielleicht gelang es ihr durch einen entsprechenden Schrei den Angriff zu blocken. (Als Vorbild diente ihr dazu der Kampf zwischen Tao Baibai und Tenshinhan beim 23.Tenhaichi Budoukai.)
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Jetzt ging alles ganz schnell. King Vegeta feuerte die schwache Energiekugel ab. Gleichzeitig stieß Lydia einen hohen spitzten Schrei aus. Sie legte all ihre Kraft hinein.
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Erstaunt verfolgte das Publikum wie die KI-Attacke wie eine Seifenblase zerplatzte. Nicht einen Kratzte hatte Lydia abbekommen, aber sie war jetzt schon am Ende. Erschöpft sank sie auf die Knie. Leichte Bauchschmerzen zwangen sie ganz zu Boden.
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Ein Raunen ging durch die Menge. Die Scouter der Wachen hatten einen deutlichen Energieanstieg bei ihr gemessen.
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Der König wurde von einem seiner Generäle schnell darüber informiert. Gelassen schritt er auf Lydia zu und ging vor ihr in die Hocke.
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König: „Den ersten Teil hat sie bestanden. Mal sehen wie sie sich beim zweiten Teil schlägt.“ Lydia bekam fast das Kotzten. Noch ein Test? Wie der wohl aussah? „Bringt sie in unbewohntes Gebiet, da kann sie sich heute Nacht am besten austoben.“ Grinste der König und ging von dannen.
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Zarlek half Lydia wieder auf die Beine: „Bravo Kleine. Bisher hatte noch niemand einen so hohen Kraftzuwachs in der kurzen Zeit zustande gebracht.“
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„Was meinte der Typ