Fanfic: Cheely (2)
Kapitel: Cheely (2)
<br />
Und hier ist der nächste Teil:
<br />
<br />
„HEY TRUNKS! VERGISS DEN DRAGONBALLRADAR NICHT! UND BRING BITTE BRA MIT!“ brüllte ihm Songoten hinterher. Trunks nickte und dann war er auch schon verschwunden. „Was macht Trunks denn jetzt?“ Cheely schaute Trunks verwirrt hinterher. „Er holt ein Gerät mit dem ihr die Dragonballs orten könnt!“ Dende lächelte die Prinzessin an. „Aber wieso denn? Ich kann das ganz alleine machen! Ihr bringt euch nur in Gefahr!“ Cheely war sichtlich dagegen das sie begleitet wurde. „Hör mal zu Cheely! Was wäre wenn du von einem Mitglied von DUB angegriffen wirst? Du hättest keine Chance! Und deswegen werden wir dich begleiten!“ Cheely musste wohl oder übel zustimmen. Denn wenn sich Goten etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann, dass hatte sie ziemlich schnell herausgefunden, sollte man sich besser seinem Willen beugen. Cheely ging ein paar Schritte zum Rand der Plattform. Wie oder bzw. was würde sie erwarten? Sie wusste es nicht. Nachdenklich strich sie sich durch die Haare. Was war wenn sie tatsächlich auf Mitglieder von DBU treffen sollten? Würde es ihnen gelingen eben diese zurück zu schlagen? Es waren zu viele Fragen, dass spürte sie. Gedankenverloren blickte sie nach unten. Die Wolken glitzerten im Licht der Sonne. Würden sie es schaffen? Eine leichte Gänsehaut legte sich über ihre Haut. Der Anblick war so schön, so friedlich das sie alles auf einmal zu vergessen schien. Sie hatte nur noch Augen für diese glänzende Wolkendecke. Vielleicht war sie deshalb so schwach? Wieso hatte sie eigentlich nicht mit voller Kraft gekämpft, als sie von Rek angegriffen worden war? Wieso hatte sie sich besiegen lassen? Es wäre ein leichtes für sie gewesen ihn zu besiegen. Wieso hatte sie es dann also nicht getan. Ohne es zu wollen wurde sie wütend. Wütend auf sich selbst! Sie hätte die Erdlinge nicht mit hineinziehen dürfen! Es war falsch gewesen. Noch viel falscher als ihr nicht Eingreifen als ihre eigene Mutter gnadenlos von Scruul getötet worden war. Wieso hatte sie damals nicht eingegriffen? Mit einem Ruck drehte sie sich weg. Sie wollte sich jetzt nicht den bösen Gedanken hingeben, die sie so quälten. Nicht jetzt! Vielleicht nie wieder! Sie wusste es nicht. Sie spürte wie sich trunks wieder näherte. Neben ihm spürte sie eine noch unbekannte Aura. Wahrscheinlich gehörte sie zu seiner Schwester. Trunks..... Vielleicht hatte er etwas von ihr, dass eigentlich ihr gehörte. Etwas Wichtiges. Nein, nicht jetzt. Sie drängte ihre Gedanken zurück und sah Trunks entgegen. Und tatsächlich kam er schon wenige Augenblicke, in Begleitung eines Mädchens zurück.
<br />
Trunks landete. Seine Schwester berührte neben ihm den Boden. Sein erster Blick galt Cheely. Sie wirkte.... sie wirkte verändert. Was war in der kurzen Zeit geschehen? Wie konnte sie ein Lebewesen auf so kurze Zeit verändern. Er war nicht einmal eine halbe Stunde fort gewesen und doch.... ihr Aura.... einfach alles.... es war verändert. Erwachsener? Vielleicht. Und doch, sie wirkte noch immer so zerbrechlich wie eine Elfe. Er beobachtete wie Bra zu Songoten lief und sie sich um den Hals fielen. Wie Songoten Bra die Hand um die Schulter legte und sie zu sich zog. Wieso konnte er nicht so sein wie sein bester Freund? Wieso nicht?
<br />
Cheely ging zu den anderen zurück. Sie lächelte ihnen entgegen. „Hallo, da seid ihr ja wieder! Können wir jetzt los?“ Cheely bedachte alle Anwesenden mit einem langem Blick. Als sie Bra musterte sagte sie: „Hallo, Bra! Schön dich kennenzulernen! Mein Name ist Cheely!“ „Hallo Cheely! Ich freu mich ebenfalls! Lass es mich wissen wenn ich was für dich tun kann!“ „Wollen wir dann los?“ Trunks warf ungeduldig eine Kapsel und ein Raumschiff kam zu Vorschein. „Ich bin nicht dafür das alle ihr Leben aufs Spiel setzten! Mir wäre es viel lieber wenn mich nur einer, höchstens zwei begleiten würden!“ Cheely lächelte traurig. „Das ist gar keine so schlechte Idee, Cheely! So machen wir es! Du und Trunks ihr macht euch auf den Weg und wenn ihr auf ein Hindernis stoßt müsst ihr uns nur benachrichtigen und wir kommen euch zur Hilfe!“, meinte Songohan. Er hatte schon längst bemerkt, was seinem Bruder Kopfzerbrechen bereitete. Trunks war 100% in Cheely verliebt. Und wenn nicht, dann war es auch egal. „Wieso gerade ich? Wieso nicht du, oder Songoten?“ Trunks war nicht so ganz einverstanden. „Ganz einfach, Trunks! Du bist der einzige, der das Raumschiff steuern kann! Du willst doch sicherlich nicht, dass es schließlich auf dem Schrottplatz landet, oder?“ Songoten grinste. Auch er hatte inzwischen die tiefe Bindung zwischen Cheely und Trunks erkannt. „Genau, Bruderherz! Ich könnte das Teil zwar auch zum fliegen bringen, aber ich kann nicht kämpfen! Und was wäre wenn Cheely dann was zustoßen würde? Du würdest dir das nie verzeihen!“ Bra nickte zustimmend und rückte noch näher an Goten ran. Soweit das überhaupt noch möglich war. „Na gut! Aber nur das ihr es wisst! Wir rufen euch sofort wenn wir bedroht werden! Und das ihr mir dann ja pünktlich erscheint!“ Trunks stieg Mühelos auf den Steg, der zum Raumschiff führte. Cheely tat es ihm gleich. Trunks war schon im Raumschiff verschwunden, als Cheely sich noch einmal umdrehte. „Vielen dank für euere Hilfe! Ich werde euch nie vergessen!“ „Wir dich auch nicht Cheely! Aber jetzt geh! Mein Bruder ist schon sauer genug!“ Bra zwinkerte Cheely schelmisch zu. „Also dann! Ciao!“ Jetzt verschwand auch Cheely im Raumschiff und die Luke verschloss sich hinter ihr Geräuschvoll. Das Raumschiff, sah von innen viel größer aus, als es von außen wirkte. Es sah ungefähr wie das aus, mit dem Goku seiner zeit nach Namek geflogen war. Es hatte sogar die Schwerkraft Einstellung. Cheely nickte zufrieden. Sie ging zu trunks in das Cockpit und setzte sich auf den freien Sessel und schnallte sich an. Trunks nickte grimmig und drückte dann auf den Startknopf. Das Raumschiff hob ab und schon nach wenigen Sekunden hatte es die Erdatmosphäre verlassen. Auf den weg zu dem ersten Ort wo ein Dragonball zu finden war.
<br />
Trunks erhob sich aus dem Steuersessel. Seine Bewegungen wirkten schwerfällig und doch fließend. Ohne Cheely eines weiteren Blickes zu würdigen ging er zu seinem Zimmer. Leise verschloss er die Türe und zog sich um. Er wollte die Zeit nutzen und trainieren. Schnell streifte er sich seinen Trainingsanzug über. Damals, so hatte ihm seine Mutter erzählt, hatte er ihn schon einmal getragen. Im Kampf gegen Cell. Nein... natürlich war er nicht er gewesen, es war ein Future Ich gewesen. Aber trotzdem. Er fühlte sich in diesem blauen Kampfanzug sonderbar geborgen. Das letzte was er tat, war das er sich seine blauen Stiefel anzog und dann sein Zimmer verließ. Er achtete auf Cheely’s Kampfkraft. Er wollte ihr keinesfalls begegnen. Oder doch? Vielleicht wollte das ein versteckter Winkel in seinem herzen, aber er, er selbst wollte es nicht. Er war im Grav. Raum angekommen und öffnete die Türe. Doch was sah er da?
<br />
Cheely drehte sich um. Also war er doch gekommen! Sie lächelte ihm entgegen. Trunks hatte sich tatsächlich von ihrer Energie täuschen lassen. „Hoffentlich sucht er jetzt nicht gleich das Weite! Das wäre traurig!“, dachte sie und konzentrierte sich wieder auf ihre Übungen. Sie hatte die Grav. auf 800 eingestellt und schwebte im Schneidersitz über dem Boden. Ihre dunkelblaue Uniform hatte sie gegen eine Kampfanzug eingetauscht, den sie im Bad gefunden hatte. Es war ein ähnlicher wie Songoku ihn trug. Wahrscheinlich war es sogar der selbe. „was machst du da?“ Trunks Stimme durchbrach das Schweigen. „Ich trainiere! Aber das siehst du doch!“ Cheely machte sich nicht die Mühe ihre geschlossenen Augen zu öffnen. Wieso auch? Sie sah doch sowieso alles mit ihrem sechsten Sinn. Ihre Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, doch das Diadem hatte sie gelassen. Es war wie ein Andenken an ihre Vergangenheit. Vielleicht, dachte si, würde sie auf dieser Reise, die Vergangenheit wieder leben lassen!
<br />
Trunks schloss die Türe hinter sich. Für ihn verkörperte Cheely ein Sinnbild der inneren Ruhe. Wie sie da so im Schneidersitz schwebte. Ihr Diadem auf dem Kopf glitzerte. So sah sie einfach hinreisend aus. Doch dann begann er die Gedanken zurück zu drängen. Er war nicht gekommen um ein Mädchen anzustarren. Viel eher war er hier um zu trainieren. Er hatte es Cheely nicht zugemutet bei einer vergleichsweise hohen Grav. überhaupt noch schweben zu können. Selbst er hatte erst vor kurzer Zeit auf dieser Ebene angefangen zu trainieren. Und dieses Mädchen schaffte es einfach? Vielleicht war sie doch nicht so schwach wie er gedacht hatte. Vielleicht war sie sogar stärker, als er selbst. „Jetzt denkst du ja schon wieder an sie, Trunks!“ Trunks eigene Gedankenstimme riss ihn aus seinen Überlegungen. Er beschloss zu trainieren. ER ging auf den Boden und begann Liegestützen zu machen.
<br />
Trunks hatte sich offensichtlich entschlossen zu bleiben. Cheely beobachtete lächelnd wie er anfing Liegestützen zu machen. Vielleicht würde diese reise ja doch nicht so eintönig werden wie sie es sich gedacht hatte. Doch dann verwarf sie ihre Gedanken und löste den Schneidersitz. Sie schwebte zu Boden und fing dann ebenfalls an richtig zu trainieren. Doch im Gegensatz zu Trunks fing sie gleich richtig an. Ihre Schläge gingen zwar in die Luft, doch sie wusste, wenn ein Gegner vor ihr gestanden hätte wäre dieser sofort auf dem weg gewesen. Immer schneller wurden ihre Schläge. Ihr Atem ging etwas schneller, doch sie selbst zwang sich gleichmäßig zu atmen. Wie damals auf Aliquando bildete sich jetzt eine hellblaue Aura um sie. Ihr Ki stieg an. Ihre violetten Haare begannen sich durch den von ihr erzeugten Wind zu bewegen. Das Diadem spiegelte verschiedene Farben wieder. Cheely selbst blieb ruhig. Sie