Fanfic: Diese Verflixten Tage... [8] (Ende)
Kapitel: Diese Verflixten Tage... [8] (Ende)
Diese Verflixten Tage... [8] (Ende)
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So, ma sehn, ihr wollt dass ich weiterschreibe? Na gut....aber sagt nachher nicht ich hättte euch noch gewarnt... ich hab mich jetzt entschieden ob es happy oder dark wird... aber ihr werdet wohl bis zum schluss lesen müssen um es zu erfahren... ;-þ bähhhh!!!
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Huhuhu, das gefällt mir ;-)
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Jetz geht’s aber weiter... will ja die magische 8000 heute noch überschreiten... außerdem hab ich nichts besseres zu tun als zu schreiben... (außer ffix vielleicht...)
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Aber jetzt hab ich euch genug voll geschwafelt... weiter geht’s mit dieser verflixten ff...
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„China, jetzt kann Ranma nicht mehr weit sein...“
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Mit diesen Worten machte sie sich auf,
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auf in Richtung von Jusenkjo...
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Ranma hatte indessen eine Rast eingelegt. =Hmm, wenn ich so schnell weiterkomme bin ich morgen früh da, Jusenkjo... nicht mehr lange.= Gemächlich strecke er sich auf den Farnen des Waldes aus, in dem er sich jetzt befand. Ein kleines Nickerchen würde ihm wohl nicht schaden. =Na dann, gute Nacht, Ranma...= Langsam entglitt er ins Reich der Träumenden...
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„Nach Jusenkjo, mein Kind?“ Akane hatte sich in einem Dorf nach dem Weg erkundigt. „Das ist ganz einfach! Folge einfach dem Weg in westlicher Richtung, du kannst es dann nicht verfehlen!“ „Vielen Dank mein Herr!“ Akane verbeugte sich artig vor dem Schafshirten. =Warum hab ich auch keine Karte mit genommen?= Fluchte sie noch vor sich hin, als sie sich wieder auf den Weg machte. „Es ist noch ein halber Tagesmarsch bis Jusenkjo!“ rief ihr der Mann noch hinterher, dann widmete er sich wieder ganz den Schafen...
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„Ich soll der Straße einfach folgen... Was hat er gesagt wie lange das dauert? Hätte ich bloß besser zugehört...“ Es dämmerte bereits am Horizont, und Akane hatte Jusenkjo noch nicht erreicht. Wenn das so weiter ging würde die Nacht einbrechen, noch bevor sie Jusenkjo erreicht hätte. =Ich sollte wohl besser eine Pause machen.. Heute schaffe ich das eh nicht mehr...= Akane war müde, den ganzen Tag war sie durchgelaufen und gelegentlich sogar gerannt. „Nein Akane, du wirst jetzt keine Pause machen... Ich schaffe das schon...“ Bevor sie ganz zu stehen gekommen war, hatte sie sich wieder zusammen gerissen. „Ich werde jetzt nicht aufgeben, jetzt, wo ich schon so weit gekommen bin...“ Mit neuem Mut beschleunigte sie ihre Schritte, immer der Straße folgend, und alsbald war die ganze Welt in Dunkelheit gehüllt.
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„Wo bin ich?“ Als Ranma aus seinem Schlaf aufwachte, war es bereits tiefe Nacht. „Ach so...“ Es dauerte eine Zeit lang, bis er sich an alles erinnerte. „Na dann, auf nach Jusenkjo!“ Rief er gespielt fröhlich in die Dunkelheit hinein, warf einen Blick auf die Karte und setzte sich wieder in Bewegung. Dabei bemerkte er nicht, wie ihm etwas aus der Tasche entglitt, und auf den Boden fiel. Ranma rannte los, nur noch ein paar Minuten trennten ihn von seinem Glück...
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Er kam um eine Biegung im Fels...
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Da vorne lag es... Jusenkjo...
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„Wo bin ich hier nur gelandet?“ Akane schüttelte verständnislos den Kopf. Im dunkeln war sie vom Weg abgekommen, wie weit, das wusste sie nicht. „Und wie soll ich jetzt nach Jusenkjo kommen?“ Sie rannte los. Es war ihr egal wo sie landete, aber sie wusste ja auch nicht wo sie war... also machte das keinen großen Unterschied. =Oh, Ranma... hoffentlich finde ich dich...= Unsicher preschte sie durch das Unterholz. Kleine und große Äste brachen immer wieder unter ihrem Gewicht weg. Sie hatte kein Ziel, keinen Plan... Doch eins, ein Ziel hatte sie... „Ranma, warte auf mich, ich komme zu dir!“ Rief sie in die Nacht hinein...
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Wie lange sie gelaufen war, das wusste sie nicht, doch ihre Füsse mussten sie ein ganzes Stück weit getragen haben. Auf einer Lichtung machte sie halt. Keuchend blieb sie stehen. =Ich muss erst mal Pause machen...= dachte sie während sie tief Luft holte und legte sich in die Farne am Rand der Lichtung. Aufmerksam beobachtete sie die Umgebung. So langsam hatten sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt. „Hmm? Was ist das?“ Sie war auf etwas in der Mitte der Baumlücke aufmerksam geworden. Dort lag etwas, und hob sich vom Rest der Pflanzen ab. „Was kann das nur sein?“ Langsam ging sie auf das Ding zu. Genau davor blieb sie stehen. „Aber das ist doch...“
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Der Mond tauchte die Lichtung jetzt in ein silbriges Leuchten. „Das ist doch... Eins von Ranma’s Hemden...“ Vorsichtig hob sie das Hemd auf. Ohne Zweifel, es war von Ranma. Diese Rote Hemd könnte sie unter tausenden wiedererkennen. =Er war hier? Aber wann... ist es schon lange her?= Aufmerksam sah sie sich nach anderen Auffälligkeiten um. „Da sind ja... Fußspuren... und sie führen nach Westen... nach Jusenkjo...“ ihr Herz machte Freudensprünge. Er war also tatsächlich unterwegs nach Jusenkjo. „Ranma...“ sie lief los, den Spuren hinterher... bald würde sie ihn finden...
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Immer tiefer lief sie in den Wald hinein, immer schneller lief sie, je weiter sie kam. Dann wurde der Wald mit einem Mal wieder lichter. Sie hatte den Rand fast erreicht. Jetzt rannte Sie aus dem Wald heraus, da war der Weg wieder, jetzt konnte sie seine Fußspuren deutlich erkennen. Noch eine Biegung trennte sie von Jusenkjo...
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Als sie um die Biegung kam, wurde sie langsamer, und blieb nach und nach stehen. „Ranma...“ Da stand er... verlassen... mitten zwischen den Quellen, ganz alleine. Sie hatte ihn gefunden...
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„Ranma...“ flüsterte sie noch einmal. Langsam ging sie auf ihn zu. Er schien sie nicht zu bemerken. Ranma stand einfach nur da, und starrte auf die Quelle. Dann stand sie direkt neben ihm. Sie wagte es nicht etwas zu sagen. Immer noch zeigte er keine Reaktion. Dann hob er den Kopf leicht an. „Akane, warum...“ begann er. Jetzt starrten beide auf die vom Mond her Silbrig-Glänzende Wasserfläche. Es fiel Ranma sichtlich schwer sich in Worte zu fassen. „Akane...“ setzte er noch mal an. „Warum bist du mir gefolgt... ich dachte du, d-du...“ wieder herrschte eine Zeitlang unheimliche Stille. „Du dachtest, dass ich Ryoga liebe?“ beendete Akane schließlich den Satz ihres Verlobten. „J-Ja...“ Ranma mied es, ihr in die Augen zu sehen. „Nein, Ranma... Ich liebe ihn nicht... ein guter Freund... Ja, das mag er sein... Aber keine Liebe...“ Es tat den Beiden gut, doch noch so offen reden zu können, nachdem was passiert war. „Aber warum, bist du weggelaufen?“ setzte sie fort. „Ich... Ich bin weggelaufen weil... weil...“ stotterte er „I-Ich wollte das du glücklich wirst, ich dachte ohne mich ging es dir besser... Ich habe dich mit Ryoga gesehen... Ihr saht so glücklich aus... Aber jetzt wo du es sagst... Ich glaube dir Akane... Und da... da dachte ich, das ich sowieso Chancenlos wäre... Ich war immer so gemein zu dir... aber das wollte ich gar nicht...“ Ranma entwich ein tiefes Schluchzen. Akane drehte sich zu Ranma. „Es tut mir auch leid...“ flüsterte sie, und warf sich in seine Arme...
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Überrascht blickte Ranma auf das Mädchen in seinen Armen. „A-Aber, Akane...“ Sanft legte er seine Arme um sie. In ihrer Trauer wollten die beiden nur noch die Nähe des jeweils anderen spüren... Schon allein das gab ihnen Kraft. „A-Akane, Ich, w-will dir etwas sagen...“ An Ranma’s Tonfall war zu erkennen wie nervös er noch immer war. Behutsam hob er ihren Kopf leicht mit seiner Hand an. Er wischte ein paar tränen aus ihrem Gesicht. „A-Akane, I-ich liebe d-dich...“ Akane wollte gerade etwas erwidern, doch sie konnte nicht. Ranma hatte seine Lippen sanft auf die ihren gelegt, und so versanken sie in einen nie enden wollenden Kuss. Nach einiger Zeit löste sich Akane von ihm, wenn auch nur um ihm etwas ins Ohr zu flüstern. „Ich dich doch auch... Ich liebe dich.“ Verträumt sah sie in seine Augen... diese tiefblauen Augen. Und mit einem Mal war der Ganze Schmerz wie weggefegt. Sie wollte jetzt nur noch in seiner Nähe sein. Sie schmiegte sich noch enger an seinen Körper, und wieder versanken sie in einen tiefen Kuss, der einfach kein Ende haben wollte, er sollte kein Ende haben...
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Langsam lösten sich die beiden wieder voneinander. Kein anflug von Trauer war mehr zu sehen, nur das reine Glück in ihren Augen, sich endlich gefunden zu haben. Ranma blickte auf die Quellen, Akane an seiner Seite. Dann spürte er etwas schweres in seiner Hand... „Mein Tagebuch, aber woher?“ fragte er verdutzt. „Ich glaube das gehört dir...“ Antwortete sie nur, und küsste ihn sanft auf die Wange...
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Ranma zog einen Stift aus der Tasche und wendete sich Akane zu. „Jetzt bleibt wohl nur noch eins...“ Er schlug das Buch auf, und begann zu schreiben. Wieder kamen Tränen in ihm hoch, diesmal jedoch waren es reine Freudentränen...
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„Liebes Tagebuch...
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Endlich... Endlich habe ich sie gefunden... Akane...
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Ich habe es geschafft... Ich liebe sie... Das weiß nun auch sie... Das Geheimnis ist keins mehr...
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Liebes Tagebuch...“ Nach einem Absatz begann er in einer neuen Zeile. Kurz dachte er nach, dann wusste er, was er schreiben wollte.
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„Liebes Tagebuch...
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Es war an einem dieser verflixten Tage, als ich die Hoffnung aufgegeben hatte...
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Es war an einem dieser Tage, als ich sie das erste mal sah...
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Und es war an einem dieser Tage, als ich fortlief, vor mir selber floh...
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Ohne sie, könnte ich nicht leben, und wer weiß...
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Vielleicht ist es auch einer dieser verflixten Tage, an dem ich sie wiedergefunden habe... an dem sie mich wiedergefunden hat...
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Wir, liebes Tagebuch, werden uns für eine Weile nicht wiedersehen...