Fanfic: "Vegeta, was tust du da?" Teil 8

Kapitel: "Vegeta, was tust du da?" Teil 8

Vegeta, was tust du da Teil 8
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Vegeta war zu dem Platz zurückgekehrt, wo er zu ersten Mal gegen Son-Goku gekämpft hatte. Er trainierte schon seit etwa einer Stunde, aber das Training wollte nicht so richtig verlaufen. &quot;Was ist bloß mit mir los, ich bin doch sonst nicht so schwach!&quot; Aus lauter Wut über sich selbst zerstörte er den nächstbesten Felsbrocken. &quot;Warum bin ich nur so unkonzentriert? Das liegt doch nicht etwa an diesem Menschenweib, oder?&quot; Schon zum zweiten Mal stellte er sich die Frage, ob er sie liebte. &quot;Nein, ich bin ein Saiyajin-Prinz und werde mich nicht auf diese Weise mit ihr einlassen.&quot; Nach dieser Antwort auf seine Frage konzentrierte er sich auf sein Training, das nun ganz normal verlief. Doch tief in seinem Herzen gab es etwas, dass ihm wiedersprechen wollte, aber den richtigen Moment abwarten musste.
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&quot;PUH! Endlich fertig! Jetzt brauch ich unbedingt `ne Pause!&quot; Bulma hatte es geschafft, den GR am dritten Tag endlich fertig zu reparieren. Sie räumte ihr Werkzeug zusammen und legte es in ihr Labor. Dann genehmigte sie sich ein heißes Bad, denn die Reparatur hatte einige Flecken auf ihr hinterlassen. Während sie in der Badewanne lag, dachte sie wieder an die kleine Insel, auf der sie Vegeta abgesetzt hatte. Sie war so schön, nur mit Vegeta wäre es noch schöner gewesen. Halt, nein, ich werde mich jetzt nicht in ihn verlieben, nicht nachdem er mir vorgestern eine solche Abfuhr gegeben hat. Bulmas Verstand gewann wieder die Oberhand über ihre Gefühle und für den Rest des Tages dachte sie nicht mehr an Vegeta.
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Vegeta saß derweil auf einem Felsvorsprung und beobachtete den Sonnenuntergang. Er hatte lange nicht mehr auf solche Dinge geachtet, nicht mehr, seit dem seine Mutter gestorben war. Seine Mutter war die einzige Person, der er sich anvertrauen konnte, bis zu dem Tag, an dem sie starb, auch wenn niemand sagen konnte, warum. Vegeta hatte dieses Erlebnis nie vergessen können. Sein Vater zeigte kein einziges Gefühl für seine Frau, wieso auch, sie war doch nur eine Frau. Vegeta änderte sich daraufhin radikal. Er wurde seinem Vater immer ähnlicher, immer brutaler, kaltherziger, immer mehr zum stolzesten Herrscher aller Zeiten. Aber dieses Menschenweib, Bulma, hatte es doch tatsächlich geschafft, dass er wieder in der Lage war, Gefühle zu zeigen. Warum hatte er sie nur beleidigt? Es kam ihm so vor, als hätte er den größten Fehler seines ganzen Lebens gemacht.
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&quot;Uhaaaaa!&quot; Bulma war gerade aufgewacht und musste erst einmal gähnen. Sie zog sich an und ging in die Küche. Sie hatte gerade ihre Frühstückutensilien auf dem Küchentisch verteilt, als sie ein komisches Gefühl bekam. Irgendetwas war anders als sonst. Aber ihr Hunger hinderte sie daran, dem Gefühl weiter nachzugehen. Sie kaute noch auf dem letzten Bissen Brot herum , als
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KAWUMM!
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Jetzt weiss ich, was so komisch war, Vegeta ist wieder da. Hätte mir aber auch gleich auffallen müssen, der halbe Kühlschrank ist ja leer. Bulma setzte sich wieder auf einen der Stühle und begann zu zählen &quot;1 . . 2 . . 3, Ah, da ist er ja schon! Na, dem Herren war wohl zu langweilig, wenn er mit seiner Zerstörungswut nicht andere Leute reizen kann, wie?&quot; Bulmas sarkastischer Unterton war nicht zu überhören. Vegeta aber reagierte nicht einmal auf sie. In seinem Inneren entfesselte sich so eben der Kampf seiner beiden stärksten Seiten. Sein Stolz und seine Liebe zu Bulma. Ja, er war sich nun sicher, dass er sie liebte, nur ob sein Stolz das zulassen würde, da war er sich nicht so sicher. Sie war ja nur ein Mensch, er war ein Saiyajin. Jäh wurde Vegeta aus seinen Gedanken gerissen. &quot;Sag mal, spinnst du? Spielst hier einfach Freiheitsstatue und ignorierst mich einfach! Ich sollte dich hier rausschmeißen, und zwar endgültig!&quot; Ohne Rücksicht darauf, wer vor ihr stand, brüllte sie Vegeta in Grund und Boden. Der öffnete das Küchenfenster und flog gedankenverloren nach draußen. Er nahm nicht einmal war, das Bulmas Laune nun von stinksauer zu überrascht wechselte und sie ihm erstaunt hinterher sah. Vegeta flog einfach davon, er ließ sich nur von seinem Unterbewusstsein leiten. Als Vegeta schließlich gelandet war, bemerkte er, dass er auf der Insel gelandet war, auf der auch Bulma vor ein paar Tagen noch festsaß. Er setzte sich auf den Felsbrocken und dachte nach. &quot;Jetzt hast du mich auf diese Insel verbannt, &quot; sagte Vegeta leise und fing an zu weinen.
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Vegeta weinte. Er hatte nicht mehr geweint seit seine Mutter gestorben war. `Ich denke schon wieder an meine Mutter. Warum? Ist Bulma ihr so ähnlich?` Vegeta stellte sich auf einmal Fragen, über die er vor zwei Wochen noch gelacht hätte. Der Kampf in seinem Inneren dauerte noch immer an, doch nun stellte sich Vegeta auf die Seite seiner Zuneigung zu Bulma. Er kämpfte gegen seinen Stolz an, es war ihm, als hätte er einen richtigen Gegner vor sich stehen. Er kämpfte mit aller Kraft, die er hatte, doch sein Stolz gewann immer wieder die Oberhand. Er packte ihn von hinten am Hals und versuchte Vegeta zu erwürgen. Doch dieser hatte keine Chance. Er schrie, rufte den Namen seiner Eltern und letztendlich nach Bulma. Bulmas Name gab Vegeta Kraft, sehr viel sogar. Auf einmal hatte sein Stolz keine Chance mehr. Vegeta schlug mit aller Kraft auf seinen Stolz ein, doch als er ihm den tötlichen Stoß geben wollte, wachte er schweißgebadet auf der kleinen Insel auf. &quot;War wohl auch das beste, ganz ohne meinen Stolz hätte ich, glaube ich, wirklich nicht leben können.&quot; Vegeta sah sich auf der Lichtung um. Er zog sich aus, bis auf seine Boxershorts und wollte sich in dem Bach waschen. Während er sich wusch, dachte er über seinem Traum nach, wobei er sich gar nicht so sicher war, ob das überhaupt ein Traum gewesen war. Dafür aber war er sich in einem absolut sicher, er liebte Bulma und er musste sie haben. Er hatte das Gefühl, ohne sie nicht mehr leben zu können.
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Es war Abend. Bulma machte sich langsam Sorgen. Nicht um Vegeta, um den brauchte man sich keine Sorgen zu machen, außerdem wollte sie sich keine um ihn machen. Bulma machte sich mehr Sorgen um sich selbst. Am Mittag hatte sie das Gefühl gehabt, Vegeta hätte ihren Namen gerufen. Aber er war ja überhaupt nicht da gewesen, sie hatte nachgesehen, ob er da war. Bulma saß wieder in der Küche und blickte aus dem Fenster, aus dem Vegeta am Morgen weggeflogen war. Sie war wütend auf ihn, aber es tat ihr auch in gewisser Weise leid, was sie zu ihm gesagt hatte. Sie lächelte und schüttelte ihren Kopf. Innerlich ohrfeigte Bulma sich und ging in ihr Zimmer. Das einzige was sie jetzt noch wollte, war schlafen und nicht mehr an Vegeta denken zu müssen.
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Spät in der Nacht machte sich Vegeta wieder auf den Weg zur CC. Ohne Umschweife ging er zu Bulmas Zimmer, um sich bei ihr zu entschuldigen. Er wartete einige Minuten vor ihrem Zimmer und tastete in seinem Geist nach Bulmas Aura. Sie war schwach, aber vorhanden. Vegeta machte sich enttäuscht auf den Weg zu seinem Zimmer. Bulma schlief also schon. Also wollte er das selbe tun. Aber er dachte während der ganzen Nacht an Bulma, er war nicht einmal eingeschlafen, so sehr begehrte Vegeta sie.
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Bulma wachte sehr früh auf, ganz entgegen ihrer Gewohnheit. Irgendetwas sagte ihr, dass Vegeta wieder da war. Sie stand auf, zog sich aber nur einen Morgenmantel über ihr Nachthemd. Bulma ging zu Vegetas Zimmer, hielt dann aber doch inne. Was tu` ich denn hier, es interessiert mich doch überhaupt nicht, ob dieser Mistkerl wieder da ist! Bulma hatte sich schon wieder zum gehen gewandt, aber etwas hielt sie zurück. Das etwas, das sie zurückhielt, war Vegetas Hand. Er hatte es bemerkt, dass Bulma vor seinem Zimmer stand, und so war er aufgestanden, um endlich mit ihr sprechen zu können. Sein schlechtes Gewissen und sein fehlender Schlaf trugen nicht gerade dazu bei, dass er sonderlich gesund aussah. Bulma sah Vegeta an und erschrak. &quot;Mein Gott, wie siehst du denn aus?&quot; Da, es passierte schon wieder, Bulma machte sich schon wieder Sorgen um Vegeta. &quot;Ist egal, ich muss unbedingt mit dir sprechen!&quot; Vegetas Stimme blieb erstaunlich ruhig, ja, es lag sogar etwas flehendes in seinen Worten. Bulma konnte gar nicht anders, sie musste einfach nachgeben. Vegeta hielt die Türe zu seinem Zimmer für sie auf, sie trat ein, Vegeta hinterher. Er schloss die Tür, aber verriegelt hatte er sie diesmal nicht. &quot;Also, was ist so wichtig, dass es nicht bis nach deinem Frühstück warten kann?&quot; Eine schier endlos lange Zeit sagte Vegeta nichts, doch dann hatte er sich überwunden. &quot;Es tut mir Leid!&quot; Vegeta sagte diesen Satz Bulma direkt ins Gesicht. Bulma hätte alles erwartet, aber nicht, dass Vegeta sich entschuldigen würde. War das wirklich Vegeta? Dieser eingebildete Saiyajin-Prinz, der stolze, nur sich selbst liebende Mann? Bulma wusste nicht, was sie sagen sollte. Vegeta sah von Bulma weg, sagte dann aber zu ihr:&quot;Du bist meiner Mutter sehr ähnlich, weist du? Sie ist gestorben, als ich noch sehr jung war. Das habe ich bis heute nicht vergessen, wie alleine ich damals war. Ich habe in meiner Trauer vollkommen vergessen, zu lieben. Bis ich dich getroffen habe. Es tut mir ehrlich leid Bulma, denn ich liebe dich!&quot; Langsam ging Vegeta auf Bulma zu, ebenso wie Bulma auf Vegeta. Sie schlang ihre Hände um seinen Hals und zog ihn zu sich hin. Vegeta erwiederte diese Geste, indem er seine Hände um ihre Taille legte. Ihre Köpfe näherten einander, bis ein leidenschaftlicher Kuss zwischen den beiden entbrannte. &quot;Ich liebe dich doch auch!&quot; Nach diesen Worten zog Bulma Vegeta in sein Bett und das Liebesspiel zwischen den beiden vervielfältigte sich.
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Die Einzelheiten erspar ich mir *g*. Das Finale kommt nächste Woche.