Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 13

Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 13

Passiert ist passiert – Teil 13<br />
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Hi! <br />
Erst mal sorry, wegen der Verspätung dieses Teils. Ich weiß, ich hab gesagt, dass ich die Teile jetzt wieder pünktlich jeden Sonntag reinstelle, aber da habe ich nicht mit eingerechnet, mal krank zu sein und genau das war ich vorletzte Woche: Magen-Darm-Grippe. Dadurch war ich für ein paar Tage ans Bett gefesselt (ins Bett liegen war das einzige, was ich tun konnte, ohne das mein Bauch weh tat), so dass ich nicht schreiben konnte (noch mal ’n Grund mehr, mir endlich mal ’nen Laptop anzuschaffen). Deswegen hoffe ich, ihr verzeiht mir, denn man kann sich ja leider nicht aussuchen, ob man krank wird oder nicht. <br />
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So, weiter geht’s: <br />
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Teil 13: <br />
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2 Tage später in der CC:<br />
Bulma saß an ihrem Schreibtisch und stützte ihren Kopf in ihre Hände. Sie hatte versucht zu arbeiten, aber es gelang ihr nicht, sie konnte sich nicht konzentrieren. Sie war total verzweifelt. Vegeta war jetzt schon seit 4 Tagen verschwunden und sie wusste nicht wo. Nachts schlief sie sehr schlecht, weil sie seine Nähe an ihrer Seite vermisste. Wenn sie doch wenigstens wüsste, ob es ihm gut ging. Vielleicht war er ja aber auch schwer verletzt und lag irgendwo blutüberströmt. Schnell schüttelte sie ihren Kopf, um diese Gedanken wieder loszuwerden. Noch nie hatte sie sich so sehr gewünscht, Auren aufspüren zu können, wie jetzt, denn dann hätte sie gewusst, wo er war und wäre sofort zu ihm geflogen. Sie musste einfach noch mal mit ihm reden. Sie würde alles für ihn tun, wenn er ihr doch nur verzeihen und wieder zurückkommen würde. <br />
So wie sie ihn kannte, trainierte er bestimmt irgendwo, aber wo? Aber Moment mal, wenn er trainierte, hieß das doch, dass seine Aura sehr stark war. Sie konnte zwar keine Auren spüren, aber.....<br />
„Trunks!“ Mit einem Satz sprang Bulma von ihrem Stuhl auf. Wieso war sie denn da nicht früher draufgekommen? So schnell sie konnte rannte sie in das Zimmer ihres Sohnes und packte diesen bei den Schultern. Trunks war ziemlich überrascht darüber und fragte sich, was denn nun los sei. „Mama, was hast du denn? Hab ich irgendwas angestellt?“ „Trunks, bitte konzentrier dich und sag mir, ob du irgendwo deinen Vater auffinden kannst.“ <br />
Trunks, immer noch sehr überrascht, nickte nur leicht. Er verzog sein Gesicht zu einer nachdenklichen Mine und für ein paar Sekunden war es mucksmäuschenstill im Zimmer, dann: <br />
„Ah, da ist er.“ „Wo?! Sag’s mir Trunks, wo?!“ Bulma schüttelte ihren Sohn leicht durch. <br />
„Sü....südlich von hier, nicht weit weg.“ <br />
Und schon war Bulma wieder verschwunden. Trunks rannte ihr hinterher, doch da war diese auch schon in ihrem Flugzeug verschwunden und hob ab. An der Stelle, an der vor ein paar Sekunden noch das Flugzeug gestanden hatte, blieb er stehen und schaute seiner Mutter nach. ’Viel Glück.’ Er wusste, wie sehr seine Mutter seinen Vater vermisste. Ihm gegenüber zeigte sie es zwar nicht und tat, wie wenn alles OK wäre, aber er hatte sie schon oft heimlich weinen hören, wenn sie gedacht hatte, dass sie alleine wäre. Er konnte seinen Vater einfach nicht verstehen. Warum war er denn nur gegangen? Er konnte doch ihn und seine Mutter nicht einfach so alleine lassen, oder das neue Baby, das brauchte doch schließlich auch einen Vater. Nein, er verstand seinen Vater wirklich nicht. <br />
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Bulma verkrampfte ihre Hände um den Steuerknüppel. Was lag alles südlich der westlichen Hauptstadt? Und dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: die Steinwüste, natürlich. Wo sollte Vegeta auch sonst sein? Dort hatte er seine Ruhe und konnte trainieren. Und genug Höhlen für einen Unterschlupf gab es dort auch. Bulma beschleunigte ihr Tempo und nach 10 Minuten sah sie die Wüste auch schon vor sich. Überall lagen Gesteinsbrocken auf dem Boden verteilt, die Einzelteile größerer Berge. Das konnte nur Vegeta gewesen sein. Dann sah sie ihn auch endlich und als sie in einiger Entfernung von ihm landete, schlug ihr ihr Herz bis zum Hals. Sie wollte zwar unbedingt noch mal mit ihm sprechen, aber sie hatte trotzdem Angst vor seiner Reaktion. Ob er sie wieder einfach nur anschreien und wegschicken würde? Sie hoffte es nicht. <br />
Mit langsamen Schritten ging sie auf ihn zu und je näher sie sich ihm näherte, desto stärker schlug ihr Puls. Er stand mit dem Rücken zu ihr, hatte sie aber natürlich längst bemerkt. „Was willst du hier?!“ Auch als sie hinter ihm stand, drehte er sich nicht um. „Verschwinde!“<br />
„Bitte, Vegeta, ich vermisse dich! Bitte komm wieder zurück!“ <br />
Sie bekam keine Antwort. <br />
„Bitte, mir tut das alles so furchtbar leid. Ich liebe dich und ich will ohne dich nicht leben! Bitte verzeih mir! Denk doch auch an das Baby!“ <br />
Doch ohne ein Wort zu sagen, ging er von ihr weg und ließ sie alleine stehen. Bulma traten die Tränen in die Augen und sie ging, genauso langsam, wie sie gekommen war, wieder zu ihrem Flieger zu zurück. Sie wollte nicht gehen, aber sie wusste, dass es keine Sinn hatte, noch länger hier zu bleiben. <br />
Auf dem Heimflug verschwamm ihr immer wieder die Sicht vor den Augen vor lauter Tränen und sie musste aufpassen, dass sie nicht irgendwo dagegen flog. Er hatte ihr nicht mal richtig zu gehört und hatte sie einfach stehen lassen. Liebte er sie denn wirklich gar nicht mehr? War ihm jetzt wirklich alles egal? Das konnte doch nicht sein. Man konnte doch nicht einfach von einem Tag auf den nächsten einfach seine Gefühle ändern, das ging doch nicht. <br />
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Auch als sie zu Hause ankam, hörten die Tränen nicht auf zu fließen. Sie musste sich irgendwie ablenken, also beschloss sie, in die Werkstatt zu gehen. Dort stand genug Arbeit für sie rum. Mit einer Handbewegung wischte sie sich die Tränen weg und machte sich auf den Weg dorthin. <br />
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Trunks saß auf der Terrasse. Er hatte dort auf seine Mutter gewartet, um herauszufinden, wie es gelaufen war, aber als seine Mutter dann wieder kam, hatte er gesehen, dass sich nichts gebessert hatte, er hatte ihre Tränen gesehen. <br />
Er vermisste seinen Vater, auch wenn dieser nicht immer nett zu ihm gewesen war. Ob sich seine Eltern jemals wieder vertragen würden? Sie mussten es einfach. <br />
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Bulma hatte sich inzwischen völlig in ihre Arbeit vertieft. Sie schraubte an einem Putzroboter rum, der nicht richtig funktionierte. Er hatte irgendeinen Fehler, welchen Bulma jetzt endlich mal reparieren wollte. Doch die Gedanken an Vegeta schwirrten immer noch in ihrem Hinterkopf, sie wurde sie einfach nicht los. <br />
Na also, endlich hatte sie den Fehler gefunden: zwei kaputte Kabel. Aber bevor sie das reparierte, wollte sie erst mal eine Pause machen. Ihr Mund war ganz ausgetrocknet und sie fühlte sich müde. <br />
Mit einem Glas Wasser in der Hand setzte sie sich an den Tisch, der neben dem Roboter stand. Jetzt, wo sie saß, merkte sie erst, wie müde sie wirklich war, aber sie hatte in den letzten Nächten ja auch kaum geschlafen. Immer wieder fielen ihr die Augen zu und nach einer Weile versuchte sie schon gar nicht mehr diese offen zu halten. Sie verschränkte ihre Arme auf dem Tisch und legte ihren Kopf darauf. Jetzt, da sie nichts zu tun hatte, rutschten ihr die Gedanken um Vegeta in ihrem Gehirn wieder weiter nach vorne und sie durchlebte noch ein mal das Gespräch von vorhin, als sie zu ihm geflogen war. Nicht ein mal, als sie das neue Baby erwähnte, hatte er einen Ton von sich gegeben und ist einfach gegangen. Was sollte sie denn noch tun, damit er ihr endlich wieder verzieh? Verzeih er ihr überhaupt jemals wieder? Er musste es. Ohne das sie es merkte, legte sie eine Hand auf ihren Bauch. <br />
Sie brauchte ihn, Trunks brauchte ihn und das Baby würde ihn doch auch brauchen. Wusste er das denn nicht oder war ihm das einfach egal? <br />
Je mehr sich ihre Gedanken wieder mal um Vegeta drehten, desto schläfriger wurde sie, bis sie ganz im Schlaf versank. Ihr Kopf rutschte zur Seite und schmiss das Glas neben ihr um. Das ganze Wasser verteilte sich über den Tisch und tropfte an den Kanten hinunter, genau auf die freigelegten, kaputten Kabel des Roboters. Diese schlugen sofort Funken und setzten damit die Lappen, die durch das Öl der „Innereien“ des Roboters ölverschmiert waren, in Brand. Doch das merkte Bulma alles nicht mehr.<br />
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Zur gleichen Zeit im Schloss des Rinderteufels: <br />
Chichi saß in ihrem alten Zimmer auf ihrem Bett, hatte die Beine angezogen und ihre Arme darum gelegt. In ihren Armen glitzerten Tränen. Immer wieder fiel ihr Blick auf die Bettseite rechts neben ihr. Früher war das nur ihr Bett gewesen, doch dann nachdem sie und Son-Goku geheiratet hatten, wurde es zu ihrem ersten gemeinsamen Bett, bis sie ihr eigenes Haus hatten. Son-Goku schlief immer auf der rechten Seite, auch später noch in ihrem eigenen Haus. Er hatte es sich irgendwie so angewöhnt. Doch jetzt, jetzt war die Bettseite neben ihr leer, so leer, wie ihr Herz. Sie vergrub ihr Gesicht zwischen ihren Knien und schluchzte. <br />
Sie merkte nicht, dass ihr Vater draußen vor der Tür stand und sie durch den kleinen Spalt der offenen Tür beobachtete. ’Oh Chichi.’ Er ging weiter. Es tat ihm weh, sie so zu sehen. Wenn er ihr doch nur irgendwie helfen könnte, aber er wusste nicht wie. Er war zwar immer noch der Meinung, dass ihn die Probleme von seiner Tochter und seinem Schwiegersohn nichts angingen und er sich nicht einmischen durfte, aber das fiel ihm jedes Mal schwerer, wenn er seine Tochter sah. Irgendetwas musste er tun, damit Chichi wieder glücklicher wurde und der Teufel solle ihn holen, wenn er das nicht schaffte. <br />
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Fortsetzung folgt....<br />
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Na, hat euch der Teil gefallen. Ich hoffe doch ja. Der letzte Abschnitt mit Chichi