Fanfic: Der Traum (7) Ende
Kapitel: Der Traum (7) Ende
Der Traum (7) Ende
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Ich bin ja so müüüde, weiß auch nicht genau warum, aber irgendwie bin ich total kaputt.
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Ich werde jetzt aber trotzdem mal weiter schreiben, weiß aber noch gar nicht, ob ich das heute noch schaff, aber gestern hab ich es ja auch nicht geschafft, deswegen muss ich ja heute mal wieder ran. Weiß leider noch nicht genau wie ich das ganze schreiben soll, aber egal, wir werden ja sehen was dabei herauskommt.
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Ach ja, vielen vielen Dank noch für die Kommentare beim letzten Teil !!!
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Mit einem unguten Gefühl in der Magengegend stand Akane auf und lief so schnell wie möglich ins Wohnzimmer. Als sie Kasumis besorgtes Gesicht sah, blieb sie erschreckt stehen. Ihre Lippen fingen an zu zittern und in ihren Augen blinzelten die ersten Tränen hervor. Schluckend blickte Kasumi sie an und nahm sie in den Arm. Mit leiser Stimme flüsterte sie in Akanes Ohr: „Ich … ich konnte ihn einfach nicht aufhalten. Ich … Akane …“ Traurig schaute Kasumi ihre kleine Schwester an. „Akane, Ranma ist fortgegangen.“
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Akane fühlte sich kalt, auf einmal war um sie herum alles leer. Nur noch sie selbst war da, ganz allein, mit einem gebrochenen Herzen. Wie in Trance ließ sie Kasumi ab und ging langsam wieder in Ranmas Zimmer. Sie kuschelte sich in die Bettwäsche und sog Ranmas Duft ins sich auf. Sie zitterte am ganzen Körper und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Immer wieder schwirrten ihr die Wörter im Kopf herum, dass Ranma weggegangen wäre. Aber was das genau bedeutete, darüber war sie sich in dem Moment nicht wirklich im Klaren. Unruhig atmete sie aus und ein, ihr Kopf begann zu schmerzen, überhaupt fühlte sich ihr ganzer Körper schlecht an, als würde er von innen aufgerissen werden würde.
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Nach einer Weile kam Kasumi herein um nach ihrer kleinen Schwester zu sehen. Liebevoll reichte sie Akane einen Tee und ließ dann mit einem besorgten Gesicht wieder allein.
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Akane lehnte sich nun an die Wand und deckte sich gedankenverloren die Beine mit Ranmas Decke zu. Mit kleinen Schlücken nahm sie den heißen Tee in sich auf und mit jedem Schluck wurden ihre Gedanken etwas klarer. Sie erinnerte sich an die gestrige Nacht, wie ein wunderschöner Traum kam es ihr vor. Eigentlich sehr nah und doch so fern. Dann dachte sie wieder an Ranma. Ranma … er war weggegangen ohne ihr ein Wort des Abschieds zu sagen. Hatte er sie nur ausgenutzt? Hatte er etwa nur mit ihr gespielt? Doch Akane schüttelte entschieden den Kopf. Nein, es konnte kein Spiel gewesen sein, er war doch so zärtlich und voller Gefühle, aber dennoch musste er doch wegen ihr gegangen sein. Akanes Faust verkrampfte sich in der Decke. Hatte sie irgendetwas falsch gemacht? War es ein Fehler gewesen mit ihm zu schlafen?
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Wieder einmal atmete Akane tief durch. Sie war sich nun im Klaren darüber, dass Ranma wegen ihr gegangen sein musste, aber warum nur? Warum hatte er sich in letzter Zeit so komisch verhalten?
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Langsam wurde Akane unruhig. Nervös stand sie auf und lief nach unten zu Kasumi in die Küche. „Kasumi, hat … hat Ranma nicht noch irgendetwas gesagt?“ Verzweifelt schaute sie ihre große Schwester an. Nachdenklich berührte diese ihr Kinn und versuchte die Erinnerungen an den Morgen wieder aufzufrischen. Als sie Ranma gesehen hatte, war er gerade dabei leise seinen Rucksack zu packen. Er schien sehr traurig zu sein und die ganze Zeit etwas vor sich hinzumurmeln. Kasumi konnte sich nicht an den genauen Wortlaut erinnern, aber es war irgendetwas mit „Das kann ich nicht verantworten.“ Kasumi blickte wieder in das verzweifelte Gesicht ihrer Schwester und da fiel ihr noch etwas ein. Ranma hatte zu ihr gesagt, dass er in die Berge zum trainieren gehen würde.
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Voller neuer Hoffnung hellte sich Akanes Gesicht bei diesen Informationen wieder auf. Jetzt hatte sie vielleicht doch einen Chance ihn wieder zu sehen.
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Sofort hatte Akane einen Beschluss gefasst und rannte in ihr Zimmer. Sie würde Ranma folgen, koste es was es wolle. In Windeseile packte sie ihre Sachen und lief wieder zu Kasumi. Mit gehetzten Worten rief sie ihr zu, dass sie Ranma folgen würde und ließ eine verdutzte Kasumi zurück.
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So schnell sie konnte machte sie sich auf den Weg zum nächsten Bahnhof. Irgendein Zug würde heute ja schließlich noch zu den Bergen fahren.
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Am späten Vormittag hatte es Akane letztendlich doch geschafft und saß ermüdet in einem Zug. Traurig aber hoffnungsvoll schaute sie aus dem Fenster hinüber zu den Bergen die sich langsam näherten. Sie wusste nicht was sie Ranma sagen würde und sie wusste auch nicht wie er reagieren würde. Aber eines wusste sie: Ranma bedrückte irgendetwas und sie würde ihm helfen. Er hatte sie zwar oft verletzt, dennoch bestand aber die Chance, dass er es nur aus einem bestimmten Grund getan hatte und nicht nur um ihr weh zu tun. Akane würde das Risiko eingehen und wenn es doch so war, dass er sie nicht mochte, dann wüsste sie jedenfalls woran sie war und würde sich keinen falschen Hoffnungen mehr machen.
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Am Nachmittag war Akane an ihrem Ziel angekommen. Hoffentlich würde sie Ranma finden.
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Ohne einen rast einzulegen machte sie sich auf den Weg in die Berge. Es gab nur einen einzigen Pfad, der ganz bis nach oben führte und Akane war sich sicher, dass auch Ranma diesen Weg gegangen sein musste und so machte sie sich hoffnungsvoll an den Anstieg.
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Nach ca. 2 Stunden begann der Himmel sich zu verdunkeln. Akane drehte sich um und sah zur Sonne hin, die bald hinter den Bergen verschwinden würde. Bis jetzt war Akane kontinuierlich angestiegen, doch noch war kein Zeichen von Ranma zu sehen. Akane fiel das atmen immer schwerer. Sie war schon so lange unterwegs ohne auch nur ein bisschen zu essen, außerdem wurde auch die Luft immer dünner und die Hoffnung, die Akane so lange vorangetragen hatte. Erschöpft setzte sie sich auf den Boden und legte sich ein wenig hin. Der Boden war sehr kalt, aber das störte Akane recht wenig, da sie sowieso schon am ganzen Körper zitterte. Bald würde der Schnee den Boden bedecken und auch Dunkelheit würde bald über die Berge hineinbrechen. Dennoch hoffte Akane inständig, dass sie Ranma noch finden würde, bevor es dunkel wird.
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Als Akane müde aufstand, fiel ihr Blick plötzlich auf nicht weit entfernte Spuren. Hier musste jemand gerastet haben und es konnte noch gar nicht so lange her sein. Ihr Herz fing schneller an zu klopfen. Es war sicher Ranma gewesen.
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Mit neuem Mut machte sich Akane wieder an den Anstieg. Gleich, so glaubte sie, könnte sie Ranma wieder sehen.
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Und sie hatte sich auch nicht getäuscht. Schon nach kurzer Zeit erblickte sie eine Silhouette, die nicht in allzu weiter Ferne hinter einem Felsen verschwand. Schnell lief Akane weiter, während Ranma hinter dem Felsen eine Rast einlegte. Kleinen Schweißperlen liefen ihm die Stirn hinab. Gerade hatte er jemanden gesehen. Die Umrisse ähnelten denen von Akane, doch er konnte nichts Genaueres erkennen, da die Person zu weit entfernt war. Schnell schüttelte er wieder den Kopf. Es konnte nicht sein, dass das Akane war, es war nur Einbildung. Sauer über sich selber machte Ranma sich dazu bereit einen steilen Hang hinaufzuklettern.
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Akane hatte es indessen geschafft einen schweren abschnitt hinaufzuklettern. Als sie oben angekommen war, verschnaufte sie erst einmal wieder. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah sie auf ihre hand. Langsam tropfte Blut davon herunter. Sie hatte sich die Handfläche an einem scharfen Stein aufgeschnitten, doch Akane kümmerte sich nicht weiter darum. Sie wollte so schnell wie möglich zu Ranma gelangen. Sie blickte sich um, konnte ihn aber nirgendwo entdecken. „Ranma!“ rief sie mit aufgeregter Stimme.
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Wie der Blitz drehte sich Ranma um. Die Sonne war schon untergegangen und so wirkte der Nebel um ihn herum wie dicke schwarze Wolken. Ranma schluckte die schnell aufkommende Angst wieder herunter. Die Szenerie um ihn herum kam ihm vor wie sein Traum. Hatte er wirklich Akanes Stimme gehört? Konnte es wirklich sein, dass sich sein Traum jetzt doch auch in der Wirklichkeit abspielte?
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Suchend blickte er sich um und sein herz blieb vor Schrecken fast stehen, als er Akane erblickte, die nur ein paar Meter von ihm entfernt stand.
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Als auch Akane Ranma erblickte, rief sie mit angstverzerrter Stimme: „Ranma, hilf mir!“ Der Felsen auf dem sie stand, begann langsam unter ihr nachzugeben, aber dennoch bewegte sie sich keinen Schritt weiter. Sie hatte Angst davor, dass er dann völlig wegbrechen würde und sie mit ihm in die Tiefe stürzen würde. Tränen stiegen ihr in die Augen. Endlich hatte sie Ranma gefunden, endlich konnte sie wieder bei ihm sein und nun musste sie vielleicht sterben.
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Als Ranma Akane erblickt hatte, konnte er gerade noch erkennen, wie sie zusammenbrach.
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So schnell wie er konnte lief er zu der Stelle, an der er Akane gerade noch gesehen hatte. Er konnte immer noch nicht fassen, dass sich der Traum jetzt genau vor seinen Augen abspielte. Die kalte Angst stieg in ihm auf. Würde er Akane nun doch verlieren?
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Als er an der Stelle angekommen war, konnte er gerade noch Akanes Hand berühren, bevor diese hinab in die tiefe fiel. Erstarrt blickt er auf seine Hand hinab, an der kleine Blutflecken zu sehen waren.
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Ranmas herz klopfte wie wild, sein Herz zog sich zusammen. In Zeitlupe konnte er sehen, wie Akane sich immer weiter und weiter entfernte. Doch diesmal fasste er einen Entschluss. Er wollte Akane nicht verlieren, sie war schließlich seine große Liebe.
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Mit einem weiten Sprung stürzte er sich in die Tiefe. Schon nach ein paar Sekunden war er auf der gleichen Höhe wie Akane. So schnell er konnte umfasste er ihren Körper und zog sie an sich heran. Voller Angst presste sich Akane nun an