Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 11

Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 11

Hallo ihr Lieben! Da bin ich wieder! <br />
Und gleich gehts weiter. Will gar nicht gross rumquatschen^^<br />
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@Melody-Maus<br />
Ja, Lyn und Kai werden noch ein Gespräch führen^^Bald schon.....^^Endlich kommt Kai mal aus sich raus und will am liebsten schreien.<br />
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@Nini und Katha<br />
Danke für die Glückwünsche ihr Süssen! Bin 22 geworden......schon.....aber wie heisst es, man ist so jung wie man sich fühlt.....oh je....<br />
Eine Sicht von Kai wird es geben, Kai wird einen Seelen- Strip hinlegen^^, bald schon. Noch ist er so drauf, dass er an nichts innerliches denkt und vorallem noch weniger drüber sagt. Das ändert sich aber, weil etwas trauriges passieren wird. <br />
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Ach Katha, danke für den lieben Kommi bei dem Pferdebild ;) es werden bald noch welche folgen, gucke ruhig mal immer rein, ich werde mir Mühe geben, unsere Lieblingstierchen schön zu machen^^<br />
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In Bottrop wohnst du, ach ihr^^, ist ja nicht weit!<br />
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Und weiter gehts!<br />
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Teil 11- Pläne und Grössenwahn<br />
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Ray sah zum Anbeißen aus, ich hätte nicht gedacht, dass er doch so muskulös war, so kantig und imposant. Ich schwamm noch eine Runde im See und krabbelte ans Ufer zurück. Dort legte ich mich auf ein Handtuch und räkelte mich dem Sonnenschein entgegen. Ich bemerkte nicht, wie Ray mich musterte. Auch der diskrete Blick von Kai entging mir. Ich war ja auch nicht hier, um Männer schwach zu machen oder zu verführen, warum sollte ich also darauf achten, wie ich wirkte? Ich setzte mir die Kopfhörer meines Discmans auf und hörte Musik von Lacuna Coil, dabei ein paar Würfel der Melone mit Schinken in den Mund werfend. Ich wollte nur noch relaxen und den Studiumsstress hinter mir lassen. Es wurde ein schöner Nachmittag. Tyson und Max alberten herum, Kenny las interessiert irgendwelche Berichte, die Dizzy ihm aus dem Internet zog und Ray unterhielt sich mit mir. Sogar Kai lag auf einem Tuch, die Hände im Nacken gefaltet. <br />
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Er hatte die Augen geschlossen und wirkte, als wenn er dösen würde. Ich wusste aber, dass er hellwach war. Ich hatte schon längst gemerkt, dass der starke 17- jährige immer munter war, alles bemerkte und erspähte, es war, als wenn er nie wirklich ruhen würde. Wenn er dann in der Nacht noch Alpträume hatte, schien er selbst zu der Zeit nicht zur völligen Ruhe zu gelangen. Ich fragte mich, was ihn so bedrückte, ihn so sein ließ, wie er war, ihm den Schlaf raubte und des Tages über oft zusätzlich beschäftigte. Ich schaute ihn an, und lächelte, als mir auffiel, was für eine akkurate kleine Nase er doch besaß. Eine Stupsnase. Habe ich selten bei einem Jungen gesehen. Seine störrisch in alle Richtungen stehenden Haare schimmerten, nun vorne voll im Licht der Sonne, fast hell silbern. Seine Gesichtszüge waren glatt, nur die Brauen hatte er etwas zusammengezogen. Der Hinterkopf war dafür noch dunkler als sonst. Sein Brustkorb bewegte sich gleichmäßig auf und ab.<br />
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Er sah friedlich aus, doch waren seine Muskeln nicht entspannt. Er war angestrengt, wollte wohl in Notfällen bereit sein, sofort hochzuschnellen, als wenn er damit rechnen würde, stets verfolgt zu werden. Sein schlanker Körper war muskulös und athletisch, voller Kraft, er trainierte wohl irgendeine Kampfsportart, um so fit zu bleiben. Um sechs Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zum Hof. Ich wunderte mich über mich selber, weil ich so intensiv über Kai nachdachte. Er war schön, dass stimmte, er war aber auch ebenso unnahbar und schroff. Ich hielt mich einfach etwas von ihm fern, da ich so ein Gehabe auch nicht brauchen konnte, wie heute morgen. <br />
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Beim Hof angekommen steuerte ich direkt auf den Stall zu und versorgte erst mal die Pferde mit Hafer und Kleie. Danach verteilte ich noch an alle Tiere einen großzügigen Arm voll Heu und hörte mir das zufriedene Mampfen der Vierbeiner an. „Hätte ich mir ja denken können, dass du hier bist!“ Ray trat an mich heran und legte kurz seinen Arm um meine Hüfte. „Kann ich noch etwas helfen, oder bist du fertig?“ „Ich bin fertig. Ich wollte nur den Geräuschen lauschen.“, sagte ich langsam und wurde dabei leiser. „Lass uns ins Haus gehen.“, bat ich den schwarzhaarigen Frauenliebling. Er sah auf mich runter und nickte, fragend die Brauen gehoben. „Weißt du, manchmal weiß ich nicht, für was ich das ganze überhaupt tue, ob es einen Sinn hat. Denn helfe ich einem, trifft es wieder einen anderen.“ Ich seufzte. „Was meinst du Lyn? Was ist mit dir los?“ Er sah mich besorgt und skeptisch zugleich an und legte aufmunternd einen Arm um meine Schultern und drückte mich an seinen warmen, festen Körper. „Ach, schon gut, es war wieder nichts.“ Ich klang tonlos und ging schweigend neben ihm her. Woher sollte er auch wissen, wovon ich da redete? Woher sollte er wissen, dass ich über mein Studium sprach, über das was ich tat, letztendlich über mich? <br />
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Ich deutete immer nur meine Gefühle und Gedanken an, sprach aber nie wirklich darüber. Ich wusste selbst nicht, was ich jetzt genau wollte oder brauchte. Ich hätte ihm jetzt auch einfach sagen können, das ich Leben rettete und das nächste an den Tod verlieren könnte, dass er immer stärker sein konnte. Deswegen war es für mich manchmal unklar, warum ich dann dagegen angehen wollte, wo es einfach eine Gesetzmäßigkeit darstellte, zu leben und zu vergehen. Und manchmal nahm dieses grausame Züge an. Die Nacht vor 11 Jahren hatte mich verändert.<br />
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Ich schüttete mir ein großes Glas voll mit Bananen- und Kirschsaft ein und trank es in wenigen Zügen leer. Tyson war auch schon wieder in der Küche und stöberte durch den Kühlschrank und die anderen Regale mit essbaren Materialien. <br />
„Was suchst du, du kleiner Nimmersatt?“ Ich grinste ihn an. Er lachte verlegen zurück und nahm eine Hand hinter den Kopf. „Ähm, ach nichts Besonderes. Ich nehme mir einfach irgend etwas, ok?“ „Ja, hau rein, du siehst ja schon halb verhungert aus und das wollen wir ja nicht oder?“ Ich kneifte ihm spielerisch in seine Nase und zog daran. Anschließend ging ich ins Wohnzimmer, hockte mich auf die Couch und schaltete den Fernseher an. Ray kam vom Garten herein und setzte sich neben mich. Kai ging an uns vorbei und ich erschrak, da ich ihn nicht kommen hörte, erst aus den Augenwinkeln sah, wie er an uns vorbei, die Treppe nach oben ging. „Ich gehe dann mal duschen.“, murmelte er leise zu seinem Freund nickend. Der kann sich ja regelrecht anschleichen, dachte ich baff. Wie ein Gepard, der sich grazil an seine Beute heranschleicht, leise sprintet, um dann schnell mit den Pranken zu fassen. Ich stand vom Sofa auf und gab Ray kurz Bescheid, dass ich noch etwas spazieren gehen wollte. Ich müsste mal abschalten. Er nickte verständnisvoll und lächelte vorsichtig. Ich ging aus der Terassentür durch den Garten.<br />
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Ich schlenderte noch ein Stück weit vom Haus weg und sah mein Blade an. Es öffnete sich, aber zeigte sich mein Bitbeast Ish`Tahr nicht. Ich wusste aber, dass er mich hören konnte. So flüsterte ich ihm zu, ob er wisse, was mit Ray und seinem Beast wäre. Ich erzählte Ish, dass er seinen Driger beim Kampf nicht rief und völlig aufgelöst aufgab und schnell in das Haus flüchtete. Es eh den Anschein erweckte, dass er überhaupt nicht mehr bladete und nur bei dem Gedanken daran erschauderte und sehr traurig wurde. Eine, warme, weiche, dunklere Männerstimme erklang. Sie war leicht schallend, als wenn man in einen leeren Raum spricht und schien von überall zu kommen. „Ray hat sein Bitbeast nicht gerufen, weil es nicht mehr da ist. Es ist seit langer Zeit fort, ich spüre nur noch Restenergie und auch diese schwindet. Doch erkenne ich, dass dieses Bitbeast stark geschwächt wurde, bevor es schwand.“ „Es war davor in einen Kampf verwickelt? Oh nein, die Championchips in Russland vor zwei Jahren.......“ Ich flüsterte beinnahe. „Er vermisst seinen Driger so sehr, das spürte ich deutlich, auch wenn er es nicht zeigte.“ „Es plagt ihn, denn weiß er nicht, ob er jemals wiederkehrt.“, sagte Ish`Tahr. Ich blickte in den Sternenbewohnten Himmel und fragte mein Bitbeast, ob er Kontakt zu Driger aufnehmen könnte. Ray liebte sein Beast und hatte sein Wertvollstes verloren. „Sehe einfach nach ihm, spreche mit ihm, frage, wie er sich fühlt, ob er nicht bereit ist, zurück zu ihm zu kommen. Es ist wirklich wichtig. Ich denke, auch Driger ist nicht glücklich, so lange alleine zu sein. Sind die mächtigen Geister doch immer um uns gewesen und haben schon unseren Vorfahren in Schlachten und Entscheidungen zur Seite gestanden, uns Sterbliche mit dieser enormen Macht unterstützt“ „Ja das ist wahr. Das tun sie auch heute noch, nur in anderer Weise als damals, aber sind sie dabei genauso leidenschaftlich und haben Vergnügen dabei. Ich werde Ray und Driger versuchen zu helfen, spürte ich, dass dieses starke Beast nicht entschwinden wollte.“, erwiderte Ish samten und verließ sein Blade so schnell, wie ein Blitz seinen Weg zur Erde findet. <br />
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Ich fand nun wieder die Bestätigung dafür, warum ich so gut wie nie jemandem mein Bitbeast zeigte. Er war alt, hatte viel gesehen und..........da war noch eine Abnormalität. Meine Freundin Anja war eingeweiht und schwieg wie ein Grab. Ich ging in den Stall und schaute nach den Pferden, gab ihnen ihr Abendessen und streichelte Elisas Bauch. Das gleichmäßige Mahlen ihrer Zähne beruhigte mich wieder und ich schlenderte nach draußen und setzte mich auf ein Gatter. Ich legte mein Beyblade neben mir auf den Boden und wartete auf Ish`Tahrs Rückkehr. Nach einer Weile tauchte ein helles Licht am Firmament auf, kreiste umher und steuerte direkt auf mich zu und verschwand im Blade. Diese markante, wunderschöne Stimme ertönte wieder und sagte zu mir :“Ich konnte ihn finden. Er