Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 15
Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 15
Passiert ist passiert – Teil 15<br />
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Hi!<br />
Langsam glaube ich, es war ein Fehler zu versprechen, dass ich die einzelnen Teile pünktlich jeden Sonntag reinstelle, denn seit ich das habe, kommt immer etwas dazwischen, sorry! Diesmal war’s aber nicht meine Schuld. Ich war mit dem Teil pünktlich fertig, doch als ich an den Computer meines Vaters wollte, um ihn reinzustellen, hat mein Vater gemeint, dass die Festplatte nicht funktioniert, oder so ähnlich. Jetzt funktioniert sie zwar immer noch nicht ganz, weil erst irgendjemand, der sich damit auskennt, kommen muss, um sie wieder zu reparieren, aber im Moment geht’s. <br />
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Also, hier ist<br />
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Teil 15:<br />
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Vegetas hatte seine Ellebogen auf die Knie gestützt und versteckte sein Gesicht in seinen Händen. Im ganzen Wartezimmer roch es nach Krankenhaus (is’ ja eigentlich normal) und diesen Geruch mochte er nicht. Das Fenster war zwar offen und er spürte, wie eine leichte Brise herein wehte, aber das brachte auch nichts. Ihm wurde übel. Dazu hin kam noch, dass sie ihn nicht zu Bulma lassen wollten. Sie hatte eine Rauchvergiftung und sämtliche Ärzte waren grad dabei, sie und vor allem das Baby, zu retten. Hoffentlich verlor sie es nicht. Das würde er sich nie verzeihen. Er machte sich Vorwürfe. Warum war er auch nicht rechtzeitig da gewesen? Warum war er nicht gleich losgeflogen, als er dieses komische Gefühl bekam? Warum nur? Wenn sie jetzt das Kind verlor, dann wäre alles nur seine Schuld. Er hätte sie nicht alleine lassen dürfen. Aber was hätte er denn auch anderes tun sollen? Er konnte einfach nicht länger in einem Haus mit ihr wohnen, nachdem was sie getan hatte. <br />
Schnell schüttelte er den Kopf. Er hatte jetzt andere Probleme, als das. Ja, er liebte sie immer noch und wenn ihr etwas schlimmeres zugestoßen war, dann..... das würde er nicht ertragen können. ’Bitte Bulma, werd wieder gesund. Du hast doch gesagt, dass du ohne mich nicht leben kannst, aber was ist mit mir? Ich kann ohne dich doch auch nicht leben, ich will dich oder das Baby nicht verlieren. Ich liebe dich. Ich verzeih dir auch, aber bitte, bitte, werd wieder gesund.’ <br />
Er ließ sich auf seinem Stuhl nach hinten fallen. Was war denn los? Warum sagte ihm nicht endlich jemand was? Ihn machte die ganze Warterei verrückt. <br />
Mit einem Ruck stand er auf und riss die Tür auf. Den nächsten Arzt, den er auf dem Gang antraf, würde er sich schnappen. Da kam auch schon einer. Dieser konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Vegeta ihn zur Seite zog. „Ich will jetzt auf der Stelle wissen, wie es Mrs. Briefs geht! Ich hab die ganze Warterei langsam satt!“ „Wer sind Sie denn überhaupt?“ „Ich bin ihr Mann! Also, was ist jetzt?!“ „Ihrer Frau geht es so weit ganz gut. Nur um das Kind steht es noch kritisch. Ihre Frau hatte starke Blutungen, was zu einer Fehlgeburt führen kann, aber noch ist es nicht so weit.“ „Dann tun Sie gefälligst etwas!“ „Es sind genug Ärzte bei ihr und ihre Frau ist eine Kämpfernatur. Sie wird es schon schaffen. Aber was mich doch etwas wundert, sind die Blutungen. Eine Rauchvergiftung führt normalerweise nicht dazu. Blutungen während einer Schwangerschaft kommen eigentlich nur von großer Aufregung, Stress und Angstzuständen. Sagen Sie, hatte Ihre Frau in letzter Zeit Grund zur Aufregung?“ <br />
Vegeta ließ den Arzt los, den er immer noch an seinem Kittel festhielt. „Ich....äh....war die letzten Tage nicht zu Hause. Keine Ahnung.“ „Ach so. Na ja, auf jeden fall kümmern sich meine Kollegen gut um ihre Frau. Es wird schon wieder werden. Ich muss dann auch mal weiter, schließlich hab ich auch noch andere Patienten. Und Sie darf ich bitten wieder im Wartezimmer Platz zu nehmen.“ Der Arzt schob Vegeta wieder zurück ins Wartezimmer, „Wenn sich an dem Zustand Ihrer Frau irgendetwas ändert, werden meine Kollegen Sie schon benachrichtigen.“ Der Arzt schloss die Tür und ließ Vegeta allein zurück. Dieser fühlte sich jetzt noch mieser, wie vorhin und machte sich schreckliche Vorwürfe. Es war also seine Schuld, wenn sie das Kind verlor. Wäre er nicht einfach abgehauen und hätte mit ihr geredet, würde es ihr jetzt besser gehen. Wenn sie das Kind jetzt verlor, würde er sich das nie verzeihen können. Kraftlos ließ er sich wieder auf einem Stuhl nieder. <br />
Plötzlich ging die Tür auf und Trunks kam herein. <br />
„Was machst du denn hier? Hab ich nicht gesagt, du sollst zu Hause warten?“ „Doch schon, aber.....“ Trunks schloss leise wieder die Tür hinter sich und senkte den Kopf, „.....ich hab mir so schreckliche Sorgen um Mama gemacht, dass ich es zu Hause einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich musste einfach herkommen.“ <br />
Vegeta nickte nur. Er konnte seinen Sohn verstehen. <br />
„Wie geht es Mama denn?“ „Keine Ahnung. Die sagen einem hier ja nichts genaues. Ich hab zwar vorhin mit einem Arzt gesprochen, aber ich bin immer noch genauso schlau wie vorher.“ „Sie wird doch wieder gesund, oder?“ „Natürlich. Deine Mutter ist sehr stark, sie packt das schon.“ <br />
Trunks, der immer noch an der Tür gestanden hatte, ging zu seinem Vater und drückte sich an ihn. Vegeta war erst etwas perplex darüber und wusste nicht, was er jetzt tun sollte, doch dann legte auch er seine Arme um seinen Sohn und es machte sich sogar ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht breit. <br />
Eine Weile standen, oder in Vegetas Fall saßen, sie so da, als wieder die Tür aufging. Diesmal kam der Arzt herein, der Bulma ins Krankenhaus gefahren hatte. <br />
Vegeta ließ Trunks sofort los und stand auf. „Wie geht es meiner Frau? Und es wäre nett, wenn ich endlich mal eine richtige Antwort kriegen würde.“ „Deswegen bin ich ja hier. Machen Sie ich keine Sorgen, Ihrer Frau geht es gut. Sie ist über’n Berg.“ „Und das Kind? Was ist mit dem Kind?!“ Vegeta musste sich zurückhalten, um den Arzt nicht am Kragen zu packen, damit dieser endlich mal in einem Satz sagte, was Sache war und nicht immer nur so kurz angebunden war. <br />
„Das ist noch etwas problematisch. Wir konnten zwar eine Fehlgeburt verhindern,.....“ <br />
Gott sei Dank! Vegeta fiel ein riesiger Stein vom Herzen und innerlich schlug er eine Rolle nach der anderen vor Freude, doch diese war nur von kurzer Dauer, denn:<br />
„.....aber.....“ <br />
Dieses „aber“ gefiel ihm ganz und gar nicht. „Was, aber?! Reden Sie schon!“<br />
„.....wie ich Ihnen ja schon gesagt habe, ist Rauch Gift für das Kind, deswegen wird schwangeren Frauen ja auch davon abgeraten, zu rauchen.“ „Reden Sie nicht so lange um den heißen Brei herum, sagen Sie mir jetzt endlich, was Sache ist!“ „Immer langsam, das mach ich ja noch. Ich muss ihnen das nur genau erklären. Also, die Rauchvergiftung hat zwar zu keiner Fehlgeburt geführt, genauso wenig, wie die Blutungen, was mich ehrlich gesagt immer noch sehr verwundert, aber der Rauch könnte trotzdem zu eventuellen Behinderungen führen.“ „Behinderungen?“ „Ja. Wir haben schon einige Test gemacht, um das herauszufinden. Sie sind auch schon im Labor. Die Ergebnisse müssten wir in der nächsten Stunde kriegen.“ „Und meine Frau, weiß sie davon?“ <br />
Der Arzt nickte. „Sie war genauso hartnäckig wie Sie und kaum ging es ihr wieder besser, wollte sie unbedingt wissen, wie es um das Kind steht.“ „Kann ich sie sehen?“ „Klar. Nur eins noch, Sie dürfen ihre Frau nicht aufregen. Ihr geht es zwar wieder gut, doch ihr Zustand ist immer noch kritisch. Jede noch so kleinste Aufregung könnte fatale Folgen haben. Deswegen wollten wir ihr das mit den möglichen Behinderungen eigentlich noch nicht sagen, aber sie bestand darauf und hat keine Ruhe gegeben, bis wir es ihr gesagt haben, aus Angst, sie könnte sich mehr aufregen, wenn sie es nicht erfuhr, als wenn sie es erfuhr.“<br />
Bei diesem Satz musste Vegeta kurz lächeln. Das war seine Bulma, wie sie leibt und lebt. So kannte er sie, sie und ihren Dickschädel. <br />
„Ihre Frau liegt im Zimmer 210.“ „Danke.“ Bevor Vegeta das Wartezimmer verließ, wandte er sich noch an Trunks, der immer noch an der selben Stelle stand und keinen Mucks von sich gegeben hatte. <br />
„Du wartest hier. Ich will erst in Ruhe mit deiner Mutter reden. Ich hol dich dann nachher.“ <br />
Trunks nickte nur und Vegeta machte sich auf die Suche nach der 210. <br />
207....208.....209....ah, da war es ja, 210. Vegeta klopfte kurz an und ging dann hinein. Bulma lag auf dem Rücken und starrte die Decke an, doch als Vegeta näher kam, wandte sie sich zu ihm. „Hey.“ „Hey. Na, wie geht’s dir?“ „Gut.“ Bulma setzte sich langsam auf und betrachtete ihre Hände, die auf ihrem Schoß lagen. Sie wusste nicht genau, wie sie sich Vegeta gegenüber verhalten sollte, nachdem was alles passiert war. Außerdem fühlte sie sich müde und erledigt, was man ihr auch ansah. „Danke, dass du mich gerettet hast.“ „Schon gut.“ „Ist eigentlich viel verbrannt?“ <br />
Vegeta schüttelte den Kopf. Auch er kam sich im Moment etwas komisch vor. „Nur die Werkstatt. Die Feuerwehr konnte rechtzeitig löschen.“<br />
„Hat.....hat der Arzt schon mit dir geredet, ich meine wegen dem Baby.“ <br />
Wieder nickte Vegeta nur. Er merkte, wie sich Bulmas Hände verkrampften. Er setzte sich neben sie aufs Bett und legte einen Arm um ihre Schulter. <br />
„Der Arzt hat gemeint, dass wir uns überlegen müssen, ob wir das Kind behalten oder abtreiben wollen, wenn sich herausstellt, dass es wirklich behindert ist. Noch könnte man es.“ In Bulmas Augen glitzerten Tränen, „Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich will mein Kind nicht verlieren, aber ich weiß auch nicht, ob ich dazu fähig bin, mich um ein behindertes Kind zu kümmern.“ Bulmas Stimme ging immer mehr in Schluchzen über. Vegeta legte auch noch seinen zweiten Arm