Fanfic: B/V - Mondsüchtig #2

Kapitel: B/V - Mondsüchtig #2

A/N: Jaha, ein Sequel. Tolle Sache, ne? Trotzdem solltet ihr nicht zu viel<br />
erwarten. Sumimasen!<br />
-<br />
Hello darkness, my old friend<br />
I`ve come to talk with you again<br />
Because a vision softly creeping<br />
Left its seeds while I was sleeping<br />
And the vision that was planted in my brain<br />
Still remains<br />
Within the sound of silence<br />
<br />
In restless dreams I walked alone<br />
Narrow streets of cobblestone<br />
`Neath the halo of a street lamp<br />
I turned my collar to the cold and damp<br />
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light<br />
That split the night<br />
And touched the sound of silence<br />
<br />
And in the naked light I saw<br />
Ten thousand people, maybe more<br />
People talking without speaking<br />
People hearing without listening<br />
People writing songs that voices never share<br />
And no one dared<br />
Disturb the sound of silence<br />
<br />
&quot;Fools&quot;, said I, &quot;You do not know<br />
Silence like a cancer grows<br />
Hear my words that I might teach you<br />
Take my arms that I might reach you&quot;<br />
But my words, like silent raindrops fell<br />
And echoed<br />
In the wells of silence<br />
<br />
And the people bowed and prayed<br />
To the neon god they made<br />
And the sign flashed out its warning<br />
In the words that it was forming<br />
And the sign said, &quot;The words of the prophets are written on the subway walls<br />
And tenement halls&quot;<br />
And whispered in the sounds of silence-<br />
<br />
The Sounds of Silence<br />
Simon &amp; Garfunkel<br />
- words and music by Paul Simon<br />
-<br />
Er hatte Wort gehalten.<br />
Völlige Stille lullte Vegeta ein, die tiefste Schwärze lag unendlich weit vor<br />
ihm. Keine Streitereien, keine Stimme im Hinterkopf, die ihn an seine<br />
bevorstehenden Kämpfe erinnerte, die er nicht gewinnen konnte. Und auch nicht<br />
die Stimme außerhalb seines Kopfes. Ihre Stimme. Bulmas Stimme, die ihm Dinge<br />
ins Gedächtnis zurückbrachte, an die er nicht mehr denken wollte. Sein<br />
Ausrutscher. Doch das war jetzt alles vorbei. Endlich.<br />
Vegeta senkte kurz die Lider und, als er sie wieder aufschlug, hatte sich seine<br />
Umgebung in ein düsteres Flusssystem gewandelt. Bis zu den Knien stand der<br />
Saiyajin in dem kalten Wasser, das sich rauschend einen Weg um seine Beine<br />
suchte, um innerhalb von Sekunden hinter einer Biegung zu verschwinden. Langsam<br />
watete Vegeta flussabwärts.<br />
&quot;Was hast du nur getan?&quot;, wisperte eine leise Stimme und die kahlen Steinwände<br />
warfen das Echo mehrfach zurück. Niemand war zu sehen, als Vegeta sich umsah,<br />
also ging er weiter.<br />
&quot;Warum bloß?&quot;<br />
&quot;Wie konntest du mich jetzt allein lassen?&quot;<br />
&quot;Komm zurück!&quot;<br />
Der Saiyajin beschleunigte seine Schritte, er konnte das Klagen nicht mehr<br />
hören. Nach wenigen Metern erreichte er eine Gabelung, an der ein alter<br />
vermummter Bootsmann mit seiner Fähre schon auf ihn zu warten schien.<br />
&quot;Du bist Vegeta, nicht wahr? Ich bin Charon. Steig ein&quot;, dabei deutete er auf<br />
sein kleines Boot, &quot;ich bringe dich hin.&quot;<br />
Der Saiyajin gehorchte ohne Widerworte und ließ sich bald darauf auf eine Bank<br />
aus hartem Holz sinken. Charon entpuppte sich als wahrer Touristenguide. &quot;Wir<br />
fahren jetzt auf dem Acheron - dem Leidfluss -, er ist eigentlich schon ein<br />
Strom ...&quot;<br />
Der Leidfluss war ein passender Name. Vegeta schoss ein Schmerz durch die<br />
Glieder, sein Herz krampfte sich zusammen und das Atmen wurde zur Qual. *Warum<br />
tust du mir das an, Vegeta?*, hörte er Bulmas Stimme. Aber er konnte sich nicht<br />
erinnern, sie das je sagen gehört zu haben. *Ich verletze dich? Und was ist mit<br />
mir?*<br />
Charon redete unbeirrt weiter: &quot;Deswegen muss man hier auch mit der Fähre ans<br />
andere Ufer gelangen ...&quot;<br />
Auf einmal wusste Vegeta, was es war. Es war das Leid, das er ihr angetan hatte.<br />
So sehr hatte er sie verletzt? War er so blind gewesen? So fixiert auf sich<br />
selbst, dass ihm völlig entgangen war, wie er Bulma damit zerstörte?<br />
&quot;Der Fluss, aus dem du kamst, war der Kokytos - der Klagende. Er teilt dir mit,<br />
ob jemand um dich trauert.&quot; Charon tauchte das Ruder auf die andere Seite und<br />
fuhr fort: &quot;Du musst allein weiter gehen. Folge einfach dem Lauf des Acheron, er<br />
bringt dich zu Lethe - dem Vergessen. Von ihm musst du trinken, um dein<br />
irdisches Leben hinter dir zu lassen, damit du deine Reise fortsetzen kannst. Du<br />
wirst auf Styx, den Verhassten - treffen, doch hüte dich zu lügen, denn auf ihn<br />
schwören die Olympiaden. Am Ende musst du noch den Pyriphlepeton überqueren,<br />
dann bist du bei deinem Ziel angelangt.&quot;<br />
Als Charon geendet hatte, legten sie auch schon an und Vegeta verließ das Boot.<br />
&quot;Leb wohl ... Kleiner Scherz, haha.&quot; Der Fährmann winkte und wurde von der<br />
Dunkelheit verschluckt.<br />
Vegeta wandte sich um und folgte Charons Anweisungen.<br />
Eine Handvoll frisches Flusswasser der Lethe schwemmte jede Erinnerung an sein<br />
Leben hinweg. Nun hatte die Leere auch sein Gedächtnis erreicht und es gierig<br />
verschlungen. Nichts mehr gab es, das er noch wusste, außer, dass er tot war und<br />
weitergehen musste.<br />
Der Styx war der Hauptstrom und dementsprechend wasserführend. Vegeta lief am<br />
Ufer entlang flussabwärts. In der Ferne leuchtete es inmitten der ewigen<br />
Schwärze. Je näher der Saiyajin der Quelle kam, desto deutlicher zeichnete sich<br />
alles ab: Es war der Pyriphlepeton. Der feuerbrennende Fluss. *Deswegen hat<br />
Charon den Flussnamen nicht übersetzt*, dachte Vegeta. *Wollte mich nicht<br />
abschrecken ...*<br />
Der Pyriphlepeton umfloss die dreifache eherne Mauer des Tartaros. Dorthin zu<br />
gelangen würde lange dauern und schmerzhaft sein, denn Vegeta sollte niemals<br />
ankommen. Wie Sisyphus den Felsen nie auf den Berg bringen, Tantalos auf ewig<br />
hungrig und durstig bleiben und die 49 Töchter des Danaos das Fass niemals<br />
füllen sollten, so musste Vegeta seine unmöglich zu erfüllende Aufgabe darin<br />
sehen, den Tartaros zu erreichen. [JM: Was`n das für`n Scheiß Ende? Hä? Bist<br />
narrisch?] - [MS: Würdest du bitte mein Ende nicht durch deinen - wie du es<br />
ausdrückst - Scheiß Kommentar zerstören?]<br />
-<br />
A/N: Ah! Kanashii desu yo! Ich hab übrigens meinen ersten Leser (JM war`s!) zum<br />
Weinen gebracht! Ich würde gern wissen wem von euch noch die Emotionen<br />
durchgegangen sind ...<br />
JM: Tut mir leid??!?!!?!!!!!!!!!!!!?????????!!!!!!! Was heißt da tut mir leid,<br />
verdammt noch mal?!?!?!?!?!?! Du bist herzlos. Es war deine Entscheidung, Vegeta<br />
sterben zu lassen und ihn nicht wieder zurückkehren zu lassen. Dann kann es dir<br />
doch nicht leid tun. Du bist böse. Du bist Cruela Devil. Ich bin böse auf dich,<br />
obwohl ich Vegeta nicht so sehr mag/liebe wie Spike, bin ich sehr enttäuscht und<br />
sehr traurig über die Tatsache, dass Vegeta nie wieder zurückkommen wird. ICH<br />
MAG DICH NICHT MEHR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br />
Dieser Kommentar war, ist und wird immer von mir sein, nämlich von<br />
JamesMarsters15 (dem 2. größten Vegeta-Fan auf dieser Welt). Ich werde jetzt<br />
aufs Klo gehen und meinen Gefühlen freien Lauf lassen, im Klartext, ich werde<br />
anfangen hemmungslos zu weinen.<br />
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