Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 16

Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 16

Passiert ist Passiert – Teil 16<br />
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Hi!<br />
Dieser Teil ist doch noch nicht der letzte, so wie ich es erst gedacht habe, aber der nächste dann auf jeden Fall. <br />
So, ich will euch dann auch nicht länger aufhalten, viel Spaß beim lesen. <br />
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Hier ist <br />
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Teil 16:<br />
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Bulma drückte sich immer mehr an Vegeta, als der Arzt zu sprechen begann. „Ich muss zuerst noch sagen, das die Testergebnisse mich etwas verwundert haben. Ich war ja schon erstaunt darüber, dass das Kind die Rauchvergiftung überstanden hat, aber das übersteigt jetzt wirklich alles. Ich weiß ja nicht, was für Gene das Kind hat, man könnte glatt meinen, es wären keine menschlichen.“ „Und....und was heißt das?“ Bulma löste sich wieder von Vegeta und wandte sich ganz dem Arzt zu. Ihr war klar, dass der er verwundert sein musste, das Kind war ja immer hin auch nicht menschlich, zumindest zur Hälfte. <br />
„Das heißt, dass das Kind vollkommen gesund ist. Es zeigt nicht die geringsten Merkmale, die auf eine Behinderung führen könnten (ihr habt doch nicht gedacht, dass sich ein Halb-Saiyajin so einfach von einem bisschen Rauch unterkriegen lässt, oder?).“ „Ist....ist das wahr?!“ <br />
Der Arzt nickte. „Sie müssen einen wirklich guten Schutzengel haben. Herzlichen Glückwunsch.“ <br />
Bulma konnte ihre Freude kaum unterdrücken. Ihr liefen sogar ein paar Tränen über die Wangen. Auch Vegeta fiel ein Stein vom Herzen. Er umarmte seine Frau und drückte sie fest an sich. <br />
„Dann können wir ja endlich von hier verschwinden.“ <br />
Der Arzt, der gerade gehen wollte, um Bulma und Vegeta alleine zu lassen, drehte sich nochmals um. „Nein, tut mir leid, aber das geht noch nicht. Ihre Frau muss zur Sicherheit noch eine Nacht hier bleiben, falls doch noch etwas sein sollte, aber morgen können Sie sie dann mit Heim nehmen.“ Der Arzt ging. <br />
Bulma löste sich wieder aus Vegetas Umarmung und wischte sich die Tränen weg. „Gott sei Dank ist alles in Ordnung. Ich hatte solche Angst.“ „Ich hab dir doch gesagt, dass sich ein Saiyajin nicht so einfach unterkriegen lässt.“ <br />
Bulma nickte. „Wo ist eigentlich Trunks? Ist er zu Hause?“ „Dort sollte er eigentlich sein, aber er ist hier. Er sitzt im Wartezimmer. Ich hol ihn.“ Vegeta ging Richtung Wartezimmer. Dort saß ein gelangweilter Trunks, der auf seinem Stuhl rumrutschte und nicht wusste, was er tun sollte und wie lange er noch hier sitzen würde, bis sein Vater endlich wieder kam. Er wollte so gerne wissen, wie es seiner Mutter ging. <br />
Immer wieder schaute er hinauf zur Uhr und ihm kam es vor, wie wenn der Sekundenzeiger sich in Zeitlupe bewegen würde. Jedes mal, wenn er meinte, es müssten 5 Minuten rum sein, waren es grad mal eine oder zwei. <br />
Ab und zu kam mal jemand rein, der aber nach kurzer Zeit wieder ging. Die meiste Zeit war er allein. <br />
Scheiß Krankenhaus. Nicht mal etwas zum spielen hatten die hier. Er dachte immer, ein Krankenhaus wäre dafür da, die Leute gesund zu machen, dabei wurde man hier nur krank, vor lauter Langeweile. <br />
Als dann endlich nach einer halben Stunde, die ihm wie eine Ewigkeit vorkam, sein Vater die Tür aufmachte, war er mit einem Sprung bei ihm. „Na endlich! Ich dachte schon, du hättest mich vergessen und würdest gar nicht mehr kommen. Ich wäre hier fast gestorben vor Langeweile.“ „Es ging eben nicht früher.“ Vegeta ging mit seinem Sohn wieder zurück zu Bulmas Zimmer. <br />
„Wie geht es Mama und dem Baby?“ „Gut, sehr gut sogar, allen beiden.“ „Wirklich?! Das ist ja toll!“ <br />
Als sie bei Bulmas Zimmer ankamen, sprang Trunks seiner Mutter sofort um den Hals. „Mama!“ „Na du.“ „Ich hatte solche Angst um dich.“ „Schon gut, mir ist ja nichts passiert.“ Bulma streichelte ihrem Sohn über den Kopf. <br />
„Kommst du jetzt wieder nach Hause?“ „Noch nicht. Erst morgen. Ich muss noch eine Nacht hier bleiben.“ „Ach so.“ <br />
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Später, als die Besuchszeit vorbei war, gingen Vegeta und Trunks nach Hause. Trunks ging sofort ins Bett, da er von den Anstrengungen, die der Tag so mit sich gebracht hatte, erschöpft war. Auch Vegeta wollte sich ein bisschen aufs Sofa legen, um sich etwas auszuruhen, doch es gelang ihm nicht. Er fand einfach keine Ruhe. Die Geschehnisse des ganzen Tages wirbelten ihm im Kopf herum. Immer wieder kam ihm nur ein Gedanke, den er einfach nicht loswurde, so oft er es auch versuchte. Er war ständig da: Was wäre wohl passiert, wenn er nicht rechtzeitig oder gar nicht zurückgekommen wäre? Aber die Antwort darauf wollte er gar nicht wissen. <br />
Er musste sich irgendwie ablenken. Dieser Gedanke machte ihn wahnsinnig. Kurzentschlossen stand er auf und ging Richtung GR. Was gab es schon besseres, als sein Training, um alle Gedanken beiseite zu schieben und einen leeren Kopf zu bekommen? <br />
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Am nächsten Nachmittag holte Vegeta zusammen mit seinem Sohn Bulma aus dem Krankenhaus ab. Doch bevor sie gehen konnte, hatte der Arzt ihr nochmals streng geraten, jeglicher Anstrengung aus dem Weg zu gehen und sich lieber öfters mal hinzulegen und auszuruhen, damit sie keinen Rückfall bekam. <br />
Bulma war froh darüber, endlich wieder nach Hause zu kommen. Auch sie mochte Krankenhäuser nicht besonders. Darin wurde man nur noch mehr krank, anstatt gesund. Ihrer Meinung nach war der beste Ort, um gesund zu werden, das eigene Bett im eigenen Heim. <br />
„So, du hast den Arzt gehört. Du legst dich jetzt erst mal ein bisschen hin und ich mach dir ’nen Tee (kann Vegeta das überhaupt?).“ Vegeta wollte Bulma ins Wohnzimmer bringen, doch die bewegte sich schon in die andere Richtung. „Nachher. Ich will mir erst die Werkstatt ansehen.“ „Wenn’s sein muss.“ Vegeta folgte ihr nicht widerstrebend. Insgeheim interessierte es ihn doch auch, wie sie aussah. Man konnte von Glück reden, dass es nur die Werkstatt erwischt hatte und nicht das ganze Haus. Ein einzelner Raum war schnell wieder repariert und hergerichtet, ein ganzes Haus dagegen..... <br />
Die Tür zur Werkstatt war offen. Kein Wunder, es hatte sie ja schließlich auch niemand zugemacht. Der ganze Raum war total schwarz und die Schränke und auch der Tisch waren zum größten Teil niedergebrannt. Dazu hin stank es fürchterlich nach Verbranntem, obwohl das Fenster ebenfalls immer noch offen war. „Oh mein Gott.“ Murmelte Bulma und betrat langsam den Raum. Sie konnte kaum fassen, wie er aussah. Das einzige was noch heil zu sein schien, waren die Werkzeuge. Aber auch die waren mit einer dicken Schicht Ruß bedeckt. „Bis die wieder sauber sind, oh man.“ Seufzte sie, als sie einen Schraubenschlüssel in die Hand nahm, die danach rabenschwarz war. <br />
„Sei doch froh, das wenigstens die heil geblieben sind.“ Vegeta trat hinter sie, „Und vor allem solltest du froh sein, dass du heil geblieben bist. Das ist das wichtigste. Alles andere ist ersetzbar, aber du nicht.“ <br />
Bulma drehte sich zu Vegeta um, der sie in den Arm nahm. „Wie konnte das überhaupt passieren?“ Das konnte er sich immer noch nicht erklären. Sie war doch sonst immer so vorsichtig. <br />
„Das weiß ich auch nicht so genau. Ich weiß nur, dass ich, nachdem du mich einfach stehen gelassen hast, total fertig war und mich mit Arbeit ablenken wollte. Doch ich konnte mich nicht konzentrieren und hab dann eine Pause gemacht. Dabei bin ich wohl eingeschlafen und als ich wieder aufgewacht bin, hat alles gebrannt. Ich wüsste echt nicht, was ich getan hätte, wenn du nicht aufgetaucht wärst. Du hast mir das Leben gerettet!“ „Schon gut. Und jetzt komm. Du sollst dich nicht aufregen.“ Vegeta schob Bulma sanft aus dem Raum und schloss die Tür. Er begleitete sie ins Wohnzimmer, wo er sich neben sie setzte und sie sich an ich lehnte. „Ich bin so froh, dass du mir verziehen hast. Ich wüsste echt nicht, was ich ohne dich tun sollte. Endlich ist wieder alles beim alten.“ „Nicht ganz.“ <br />
Bulma schaute auf und verzog ihr Gesicht zu einer fragenden Mine. <br />
„Ich hoffe, du bist dir im Klaren, dass ich Son-Goku nie wieder sehen möchte. Ich habe dir zwar verziehen, aber nur unter der Bedingung, keinen Kontakt mehr zu ihm oder seiner Frau zu haben, wobei ich annehme, dass Chichi dich eh als ihre beste Freundin gestrichen hat.“ <br />
Bulma nickte zaghaft. <br />
„Gut. Warte hier, ich komme gleich wieder.“ Vegeta stand auf und ging in die Küche, den versprochenen Tee machen. <br />
Bulma ging es jetzt nicht mehr so gut. Einerseits war sie immer noch glücklich, dass Vegeta ihr verziehen hatte, aber andererseits tat es weh, die besten Freunde zu verlieren. Aber Vegeta hatte Recht, das war wohl das beste. Was passiert war, war nun mal passiert und ließ sich nicht mehr rückgängig machen. Sie hatte zwar ihre zwei besten Freunde verloren, was ihr wohl auch noch für längere Zeit weh tun würde, aber die Hauptsache war, Vegeta hatte ihr verziehen und wer wusste schon, was die Zukunft noch so alles mit sich bringen würde. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie Chichi und Son-Goku bestimmt einmal wieder sehen würde und bis dahin würde noch so viel passieren. <br />
Sanft legte Bulma ihre Hände auf ihren Bauch und lächelte. Ja, sie würden sich wieder sehen, dass wusste sie und wer weiß, vielleicht war bis dahin so viel Gras über die Sache gewachsen, dass sie sich wieder als Freunde gegenüber treten konnten. Wunder passierten immer wieder, warum also nicht auch ihr? <br />
Sie beschloss, nach Vegeta zu sehen und stand auf. Sie verließ das Wohnzimmer und schloss die Tür hinter sich und damit auch die Tür zu ihrer Vergangenheit. Sie war schön gewesen, sehr schön, aber eine noch schönere Zukunft würde folgen, eine Zukunft, in der sie nur noch für ihre Familie da sein wollte, für Vegeta, Trunks und dem Baby. Alles andere