Fanfic: B/V - Begegnungen des Schicksals 14a (WAP)

Kapitel: B/V - Begegnungen des Schicksals 14a (WAP)

Disclaimer: DB ist Eigentum von Toriyama-sama, während ich nur ausleihe!<br />
Greetings to: peprika und KAMEmyLOVE<br />
E-mail: MajinSakuko@sms.at<br />
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14. Teil A<br />
Shinrai wanderte unruhig von einer Seite zur anderen, seine Schritte hallten in<br />
dem stahlverkleideten Raum wider und steigerten noch die Nervosität sämtlicher<br />
Anwesender.<br />
&quot;Wir ... müssen uns beeilen, wir haben nicht mehr viel Zeit.&quot; Ein jüngerer<br />
Akaijin warf immer wieder kurze Blicke zur Tür hin, die jederzeit unerwartet<br />
aufschwingen und Osoi hereinlassen konnte. Was ihnen dann blühte, wollte er sich<br />
gar nicht erst ausmalen.<br />
&quot;In zwölf Stunden ist die richtige Konstellation erreicht, bis dahin müssen wir<br />
alles Nötige in die Wege leiten.&quot; Shinrai ließ sich schließlich dazu herab, am<br />
Ende der Tafel Platz zu nehmen. &quot;Dashu&quot;, er deutete auf den Navigator, &quot;du wirst<br />
eine aufgefangene Botschaft vortäuschen und Osoi mitteilen, dass du Vegeta<br />
gefunden hast. Daraufhin musst du das Schiff ins Zentrum bringen. Vergiss aber<br />
nicht, dass wir nicht zu früh ankommen dürfen!&quot;<br />
Der Angesprochene nickte, wiederholte noch mal alle Punkte im Gedächtnis, um ja<br />
nichts zu vergessen. Jeder Fehler konnte einen dramatischen Wendepunkt<br />
darstellen und den Plan zum Scheitern verurteilen.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Schweißüberströmt und schwer atmend tastete Yamchu über die Steuerung des GR und<br />
fuhr den Generator wieder auf Normal herunter. Leicht wankend suchte er sich<br />
seinen Weg zur danebenliegenden Dusche, das Wasser genießend ordneten sich seine<br />
Gedanken neu.<br />
Mangels eines neuen Gis schlüpfte er wieder in seinen alten und suchte<br />
anschließend Bulma auf der Brücke auf, die in Berechnungen vertieft schien.<br />
Trotzdem schien sie seine Anwesenheit zu spüren, und blickte zögernd auf. Ein<br />
schwaches Lächeln entschärfte ihr Denkergesicht. &quot;Hi.&quot;<br />
&quot;Hi. Wann kommen wir an?&quot; Yamchu ging um den Pilotensessel herum, studierte die<br />
Weltraumleinwand und versuchte sich irgendwie zu orientieren.<br />
&quot;In einer halben Stunde.&quot; Bulma seufzte und widmete sich wieder ihrem<br />
Mathematikrätsel. Hm, dieses war ziemlich kniffelig. Eine vierstellige<br />
Kombination aus variabel zusammenstellbaren Ziffern ergab 10.000 Möglichkeiten.<br />
Das würde wohl noch eine Weile dauern. Aber in einer halben Stunde ...<br />
&quot;Bist du mir böse, Bulma?&quot; Yamchus Stimme klang doch tatsächlich ein wenig<br />
verunsichert und sein Gesichtsausdruck, der sich im Plexiglas spiegelte wirkte<br />
ein bisschen zerknirscht.<br />
&quot;Was willst du von mir hören, Yamchu?&quot; Ihre Stimme klang etwas müde, was ihren<br />
Exfreund aufhorchen ließ. &quot;Es war deine Entscheidung ... Aber ich denke, mit der<br />
Zeit ... Ja, vielleicht hattest du Recht. Vermutlich war es das Beste.&quot;<br />
Hörte er da etwa Zynismus? Wie viel hatte sich verändert, doch ihre<br />
Schlagfertigkeit hatte Bulma bei weitem nicht eingebüßt. &quot;Das freut mich.&quot;<br />
Bulmas Kopf schnappte hoch. Wieso ignorierte der Baka denn ihre sarkastischen<br />
Bemerkungen? Sie wollte doch nur ein wenig streiten, um sich besser zu fühlen,<br />
und er ...? Oder hatte er die Botschaft nicht ganz verstanden? Oder ...? &quot;Es tut<br />
mir leid, wirklich.&quot; Sie rang offensichtlich um Worte, um ihre Gefühle richtig<br />
rüberzubringen. &quot;Ich kann dich verstehen.&quot;<br />
Endlich drehte Yamchu sich um und begegnete Bulmas halbtraurigen Lächeln. &quot;Dann<br />
ist es okay.&quot;<br />
&quot;Das ist es.&quot; Bulmas Lächeln wurde warmherziger. &quot;Du solltest dich anschnallen,<br />
wir dringen gleich in die Erdatmosphäre ein.&quot; Eine Reihe von Tasten und Knöpfen<br />
wurde gedrückt und das Raumschiff tauchte in die Stratosphäre ein, doch Bulma<br />
war eine solch hervorragende Navigatorin, dass das Schiff nicht mal minimal<br />
durchgerüttelt wurde.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
&quot;Wann erreichen wir das System?&quot; Osoi blickte über die Schulter seines<br />
Navigators hinweg auf den Bildschirm.<br />
&quot;Nur noch zwanzig Minuten, mein König.&quot; Dashu fühlte, wie ihm der Schweiß über<br />
die Wirbelsäule lief, sein Gewissen war belastet wie nie zuvor in seinem noch so<br />
kurzem Leben. Trotzdem wusste er tief in seinem Herzen, dass es das Richtige<br />
war. &quot;Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Euch in Euer Schlafzimmer zurückziehen, ich<br />
werde Euch holen, sobald wir angekommen sind.&quot;<br />
Osoi nickte abwesend, drehte auf dem Absatz um und verließ die Brücke, um sich<br />
ein wenig auszuruhen. Endlich würde er seine Rache bekommen. Vegeta würde<br />
sterben und das durch seine, Osois, eigene Hände. Langsam und qualvoll. Zuerst<br />
müsste er nur seinen Willen brechen, was nicht so schwer sein dürfte ... Er<br />
lachte hart und warf sich in voller Montur in sein weiches Bett. Ein wenig Ruhe<br />
dürfte ihm nicht schaden.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Shinrai leckte seinen Zeigefinger und warf dem jüngsten Akaijin einen warnenden<br />
Blick zu. &quot;Pass gefälligst auf mit dem Feuerzeug!&quot; Der Junge mit den dezent<br />
rötlichen Haaren nickte gehorsam und zündete die Kerzen an, die Shinrai ihm<br />
entgegenhielt. Nach und nach wurde die Brücke in ein flammendes Meer getaucht,<br />
der flackernde Schein warf gespenstische Schatten in alle Winkel des Raumes und<br />
sorgte nicht nur für den dramatischen Moment. Das Knistern der Kerzen war ebenso<br />
leise wie es bedrückend war.<br />
&quot;Der Kodex liegt bereit, es ist alles hergerichtet.&quot;<br />
Shinrai nickte zufrieden. &quot;Sehr gut. Dann kann es ja jetzt losgehen.&quot;<br />
Vorsorglich trat er einige Schritte zur Seite, jetzt neben den Kerzen, die einen<br />
Kreis beschrieben.<br />
Die Akaijins gingen in rhythmische Aufstellung und bald darauf erfüllte ein<br />
Murmeln die Luft, setzte sich über das Knistern hinweg. Unverständliche Silben,<br />
manchmal in höherer, mal in tieferer Klanghöhe, flatterten herum und mit einem<br />
-Puff- schien sich endlich die gewünschte Reaktion einzustellen.<br />
&quot;Was soll das?&quot; Osoi stand plötzlich mitten in dem Kreis, unbeweglich, da ihn<br />
eine Art durchsichtige Macht an Ort und Stelle festhielt. Einzig seinen Kopf<br />
konnte der Ou wenden und musste erkennen, dass er sich offensichtlich mitten in<br />
einer Meuterei befand. &quot;Was geht hier vor?&quot;<br />
&quot;Ihr werdet in die Verbannung geschickt&quot;, ergriff Shinrai das Wort und bedeutete<br />
Dashu, die Zeremonie fortzuführen. Mithilfe der folgenden Beschwörungen würde<br />
Osoi auf ewig in der fünften Dimension gefangen gehalten werden.<br />
&quot;Das wirst du nicht wagen.&quot; Doch wie Osoi so mitten in der Luft hing, machte er<br />
wahrlich keinen allzu einschüchternden Eindruck. &quot;Nein!&quot;<br />
&quot;... owari.&quot; Und damit hatte der Navigator seinen Spruch beendet. Er neigte den<br />
Kopf in einer letzten Demütigkeitsbekundung und um nicht den Blick seines Königs<br />
sehen zu müssen, den sogleich das Schicksal ereilen würde.<br />
&quot;Aah!!&quot; Tja, das waren wohl seine letzten Worte.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
&quot;Hast du auch nichts vergessen?&quot;<br />
&quot;Du willst wohl sicher gehen, dass ich nicht noch mal vorbei komme, hm?&quot;,<br />
versuchte Yamchu zu scherzen, obwohl er sich gar nicht danach fühlte.<br />
Bulma schüttelte nur lächelnd den Kopf und küsste ihren langjährigen Freund auf<br />
die Wange. &quot;Viel Glück! Und lass mir Pool schön grüßen, verstanden?&quot;<br />
&quot;Versprochen. Mach`s gut.&quot; Yamchu riss von seiner nunmehr Exfreundin los und<br />
marschierte schnurstracks zur Haustüre, alles Vergangene hinter sich lassend.<br />
Bulma blickte ihm seufzend nach und begab sich dann auf ihr Zimmer. Sie war so<br />
müde, von den ganzen Abenteuern, die sie erlebt hatte. Doch niemand wartete im<br />
Bett auf sie. [BI: Wo ist Vegeta?] Niemand, mit dem sie alles teilen konnte.<br />
Ihren Schmerz, ihre Trauer, doch auch nicht ihre Freude.<br />
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Preview: Armer Osoi ... Nein, geschieht ihm recht, ich hab ihn noch nie leiden<br />
können! Jetzt ist Bulma also ganz allein in ihrem Zimmer ... Was ergeben sich da<br />
bloß für Möglichkeiten?<br />
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Cut-outs<br />
Bulma seufzte und widmete sich wieder ihrem Mathematikrätsel. Hm, dieses war<br />
ziemlich kniffelig. Eine vierstellige Kombination aus variabel<br />
zusammenstellbaren Ziffern ergab 10.000 Möglichkeiten. Das würde wohl noch eine<br />
Weile dauern. Aber in einer halben Stunde ...<br />
Director: Eine halbe Stunde, wir wissen alle, dass du superschlau bist und es im<br />
Nullkommanichts im Kopf ausrechnen kannst. Also: Cut! und zurück auf Anfang.<br />
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&quot;... owari.&quot; Und damit hatte der Navigator seinen Spruch beendet. Er neigte den<br />
Kopf in einer letzten Demütigkeitsbekundung und um nicht den Blick seines Königs<br />
sehen zu müssen, den sogleich das Schicksal ereilen würde.<br />
Director: He, Osoi! Dein Text lautet: &quot;Aah!&quot; Ist nicht so schwer, wie es<br />
scheint!<br />
Osoi: *knurr* Aah ... *zushinraiwend* Ich hab das Skript gelesen, in Teil B bist<br />
du dran! *diabolischlach*<br />
Director: Cut! Und verrat nicht die B-Handlung!<br />
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Dashu - Steuermann<br />