Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 17
Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 17
Passiert ist Passiert – Teil 17<br />
<br />
<br />
<br />
Hi!<br />
So, hier wäre er nun, der letzte Teil. Kurz nachdem ich Teil 16 reingestellt hatte, ist mir die Idee gekommen, dass ich die Endgedanken von Bulma und Son-Goku ja eigentlich auch zusammen als ein Schlussteil hätte schreiben können, so dass das Parallele noch besser rüberkommt. Aber das kann ich ja jetzt leider nicht mehr ändern. Passiert ist passiert *g*!<br />
Und ich weiß auch, dass der Schluss etwas Schnulzig war, aber das hab ich ja extra so gemacht, genauso wie bei diesem Teil auch. <br />
An dieser Stelle möchte ich mich dann auch noch ganz besonders bei VegetaW17, Aika-Angel, Saniko und all den anderen lieben Kommi-Schreibern für euer Interesse an diesem FF bedanken. Mich hat es echt gefreut, dass der FF jemandem so gefallen hat, wie euch. Thanxxx!!!!! *bussi*<br />
Ich will euch jetzt aber auch nicht länger zulabern (das mach ich dann am Ende *g*). <br />
<br />
Also dann, auf zum Finale <br />
<br />
Hier ist <br />
<br />
Teil 17<br />
<br />
Chichi saß in der Küche. Sie hatte die Ellbogen auf den Tisch gestützt und ihr Gesicht in ihre Hände vergraben. <br />
Der Rinderteufel trat in die Tür, doch Chichi bemerkte ihn nicht. Er konnte es einfach nicht länger mit ansehen, wie seine Tochter litt, er musste etwas tun. Er musste sich jetzt einfach in die ganze Sache einmischen, ob er es wollte oder nicht. Anders ging es ja anscheinend nicht. <br />
„Chichi, kann ich mit dir reden?“ <br />
Die Angesprochene schaute auf. Sie hatte dunkle Ränder unter den Augen. Kein Wunder, so schlecht wie sie in den letzten Nächten geschlafen hatte. <br />
Sie nickte und ihr Vater trat näher. Auf dem Stuhl ihr gegenüber ließ er sich nieder. „Chichi, so kann das doch nicht weitergehen. Du musst irgendwas tun.“ „Was meinst du?“ „Tu nicht so, als ob du das nicht wüsstest. Schau dich doch mal an. Wann hast du zum letzten mal gelacht? Du sitzt nur noch da und weinst vor dich hin. Das kann doch so einfach nicht weitergehen.“ <br />
<br />
Son-Gohan und Son-Goten standen oben an der Treppe. Sie wollten grade runterkommen, als sie ihren Großvater und ihre Mutter reden hörten. Son-Gohan gab seinem Bruder ein Zeichen, ruhig zu sein. Dieser nickte und setzte sich auf den Boden. Beide hörten sie gespannt zu und hofften, dass ihr Großvater helfen konnte. <br />
<br />
„Und was soll ich deiner Meinung nach tun?“ „Verzeih ihm, nur dieses eine mal.“ „Das kann ich aber nicht!“ „Und warum nicht?“ Der Rinderteufel beugte sich so weit runter, dass er seiner Tochter genau in die Augen sehen konnte, „Mein Gott, Chichi, willst du etwa so weiter machen? Wenn’s dir wenigstens gut ginge, aber das tut es nicht. Du bist todunglücklich über eure Trennung und er bestimmt auch. Er bereut es doch, was er getan hat, oder nicht?“ „Anscheinend ja.“ „Na also, dann steht euch doch nichts im Weg.“ „Doch!“ „Und was?“ „Ich kann ihm das einfach nicht verzeihen! Wenn es jemand anderes gewesen wäre, jemand, den ich nicht kenne, dann vielleicht, aber es war Bulma! Verstehst du das denn nicht?“ „Doch, aber.....“ „Und woher soll ich wissen, dass er das nicht noch mal macht?!“ „Weil er ganz bestimmt nicht der Typ dafür ist. Hast du dir eigentlich schon mal überlegt, warum das überhaupt passieren konnte? Vielleicht hatte er ja einen Grund dazu.“ <br />
Darauf wusste Chichi erst nicht, was sie antworten sollte, doch dann: „Willst du etwa sagen, es sei vielleicht sogar noch meine Schuld?!“ „Nein, natürlich nicht. Aber du hast ja noch nicht mal mit ihm geredet und ihn gefragt, warum. Er hatte bestimmt einen Grund. Anders kann ich’s mir nicht vorstellen.“<br />
Wieder war Chichi ganz ruhig. Sie wandte ihren Blick ab und starrte auf die Tischplatte. Der Rinderteufel sprach weiter: „Chichi, ich bitte dich, verzeih ihm. Ich will dich nicht so leiden sehen. Du liebst ihn doch und er fehlt dir, das sieht man dir doch an. Jeder kann mal einen Fehler machen. Kein Mensch, nicht mal ein Saiyajin, ist perfekt. Gib ihm noch eine Chance. Dann wird es dir auch wieder besser gehen, glaub mir.“ <br />
Chichi gab immer noch keinen Ton von sich. Man merkte, dass sie innerlich mit sich kämpfte. Was sollte sie denn nur tun? Ihr Vater hatte ja recht. Sie vermisste Son-Goku und wenn sie sich vorstellte, nie wieder mit ihm zusammen zu sein, könnte sie sofort von neuem losheulen. Sie wollte, nein, sie konnte nicht ohne ihn leben. Sie liebte ihn einfach zu sehr. <br />
Aber am meisten machte sie sich Gedanken darüber, was ihr Vater noch gesagt hatte. Lag es vielleicht wirklich an ihr, dass Son-Goku sie betrogen hatte? Gut, sie war immer ziemlich streng, eben ganz anders, als Bulma, doch war das ein Grund? <br />
Doch je mehr sie sich über alles Gedanken machte, desto weniger kam sie zu einem Schluss. Sollte sie ihm vielleicht doch verzeihen? Wieder eine intakte Familie werden? Ihre Söhne vermissten ihren Vater auch, das wusste sie. Sie hatte mal ein Gespräch zwischen den beiden mitbekommen. Sie wünschten sich auch so sehr, dass ihre Eltern wieder zusammenkamen. <br />
„Na gut, ich gehe zu ihm.“ „Na also. Und ich bin sicher, dass alles wieder in Ordnung kommt.“ Der Rinderteufel nahm seine Tochter in den Arm. „Viel Glück.“ „Danke.“ Chichi löste sich aus der Umarmung ihres Vaters, holte sich ihre Autoschlüssel und ging hinaus zu ihrem Auto. <br />
<br />
Unterwegs zu ihrem Haus fing ihr Herz immer stärker an zu klopfen, je näher sie kam. Was, wenn Son-Goku jetzt nicht mehr mit sich reden ließ? Wie er wohl überhaupt reagieren würde, wenn sie plötzlich wieder vor ihm stand? Sie hätte nie gedacht, dass sie ihm verzeihen könnte, so sehr, wie er sie verletzt hatte, aber das Gespräch mit ihrem Vater hatte sehr geholfen. Er hatte in allem Recht, wie immer. Sie liebte Son-Goku, so stark, das konnte man sich gar nicht vorstellen. Sie (die Liebe) war stärker, als die Wut, die sie auf ihn hatte. Sie hatte sie nur die ganze Zeit verdrängt, weil sie so verletzt war, dass sie ihm einfach nicht verzeihen wollte. Aber das hatte sich jetzt, dank ihrem Vater, geändert. Sie war bereit, ihm zu verzeihen, aber nur unter einer Bedingung. <br />
<br />
Im Wald neben dem Haus hielt sie an. Inzwischen klopfte ihr Herz so stark, wie damals auf dem Kampfsportturnier, als sie Son-Goku seit langer Zeit das erste Mal wiedergesehen hatte. <br />
Sie holte noch ein mal tief Luft und ging dann auf das Haus zu. <br />
<br />
Son-Goku stand vor dem Haus. Er hatte ein Feuer gemacht, über dem er sich was zu Essen grillte, und schaute in die Flammen, als sich Chichi ihm näherte. „Du hier?“ Er wandte seinen Kopf aber nicht vom Feuer ab und seine Augen starrten immer noch auf die Flammen, wie wenn er seine Frau nicht wahrgenommen hätte. Diese trat langsam in den Schein des Feuers. „Ich...ich will mit dir reden.“ Chichi machte eine Pause, doch da Son-Goku keine Anstalten machte, irgendetwas zu sagen, sprach sie weiter, „Ich....ich habe nachgedacht und mir ist klargeworden, dass ich.....dass ich einfach nicht ohne dich leben kann.“ Vorsichtig nahm sie Son-Gokus Hand. Wieder keine Reaktion. „Ich hab dich vermisst.“ <br />
Langsam drehte Son-Goku seinen Kopf zu ihr um und schaute ihr genau in die Augen. Im Schein des Feuers sah er darin ein paar Tränen glitzern. <br />
„Ich liebe dich immer noch, das ist mir jetzt klargeworden.“ „So? Ich dachte, dass du mir nie mehr vertrauen kannst und eine Beziehung ohne Vertrauen funktioniert nicht.“ „Ich weiß, aber....“ Chichi klammerte sich immer mehr an Son-Gokus Hand, „....das Vertrauen kann man wiederherstellen, wenn man nur will. Ich werde zwar diese ganze Geschichte nicht vergessen können, aber ich kann dir verzeihen, auch wenn ich gesagt habe, dass ich das nicht kann. Ich liebe dich mehr, als ich dich hassen könnte und ich will, dass alles wieder so wird, wie vorher, dass wir wieder eine Familie sind.“ „Du willst also wirklich wieder mit mir zusammen sein?“ „Ja!“ Chichi schmiss sich um seinen Hals. Auf Son-Gokus Gesicht erschien ein Lächeln. Er legte seine Arme um sie und drückte sie an sich. Er fühlte sich wieder richtig glücklich. Endlich hatte er die Frau wieder, die er von ganzem Herzen liebte. Chichi vergrub ihr Gesicht an seiner Brust, doch Son-Goku drückte sie sanft von sich weg, um ihr ins Gesicht sehen zu können. Eine einzelne Träne lief ihr übers Gesicht. Er wischte sie weg. Chichi schlang ihre Arme um seinen Nacken und küsste ihn. Er erwiderte den Kuss und sein Herz machte einen Sprung dabei. Er fühlte sich, wie ein kleiner Junge, der zum ersten Mal richtig verliebt war. Als er merkte, dass Chichi anfing zu zittern, ließ er wieder von ihr ab. „Ist dir kalt?“ <br />
Chichi nickte nur. Erst jetzt merkte er, dass ein kühler Wind aufgekommen war. „Dann lass uns reingehen.“ Er nahm sie auf den Arm und trug sie ins Haus. Das Essen war ihm inzwischen egal gewesen. Drinnen ließ er sie auf den Sofa nieder. „Soll ich dir ’nen Tee machen, zur Aufwärmung?“ „Wie wär’s, wenn du mich wärmen würdest?“ Chichi packte Son-Goku an seinem Hemd und zog ihn zu sich runter. Die beiden küssten sich wieder. Dabei öffnete sie seinen Gürtel und schob ihre Hände unter sein Hemd. Sie spürte, wie sich seine Muskeln unter ihren Berührungen anspannten. Sie kuschelte sich auf seine Brust und er drückte sie ganz fest an sich. Für eine Weile sprach keiner ein Wort, doch dann: „Danke, dass du mir verziehen hast. Ich hab dir ja gesagt, dass es mir sehr leid tut und dass ich es am liebsten wieder rückgängig machen würde.“ „Da wäre allerdings noch etwas.“ „So? Und was?“ <br />
Chichi drehte ihren Kopf so, dass sie Son-Goku in die Augen blicken konnte. „Nachdem, was alles passiert ist, kannst du dir ja hoffentlich denken, dass ich mit Bulma nichts mehr zu tun