Fanfic: Kristalle des Lichts - 13
Kapitel: Kristalle des Lichts - 13
Hi!<br />
Ich bin wieder da!<br />
Sorry, Nirrti, dass es so lange gedauert hat. Aber ich bin gerade im Prüfungsstress. Das ändert sich aber nächste Woche wieder. Ich hoffe nur, dass ich dann nicht zu faul zum Weiterschreiben werde.<br />
Aber nun zum nächsten Teil der Geschichte.<br />
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Kristalle des Lichts<br />
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Teure Bezahlung<br />
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Nach Melikaes Wunsch machte er sich direkt auf zur Höhle, um die Dragonballs zu hohlen. Er sammelte sie ein und wollte sich gerade auf den Rückweg machen...<br />
”Hey, Jeice! Was willst du mit den Dragonballs? Meinst du nicht auch, dass es besser wäre, wenn sie hier blieben?” - ”Das ist doch nicht so schlimm. Ich bring sie nachher zurück. Mel hat einen Wunsch und den möchte ich ihr gerne erfüllen.” - ”Gerade jetzt, wo ihre Freunde die Kugeln gegen uns einsetzen wollen, wäre es besser, wenn sie hier blieben.” Baata sah Jeice an. Da bemerkte er etwas. Bei dem kurzen Blickkontakt fiel ihm auf, dass sein Blick seltsam war und unter einer Art Hypnose stand. Nach ein paar Ohrfeigen kam Jeice endlich wieder zu sich. ”Was ist passiert? Warum bin ich hier?” Baata antwortete. ”Du standest unter Hypnose und wolltest Mel die Dragonballs bringen.” Jeice zitterte vor Wut. ”Nun ja, ich geh dann wieder.”, gab der Krieger nur zur Antwort. >Von wegen armes Mädchen. Sie muss die Kräfte einer Sharisad besitzen, sonst könnte sie mich nicht so einfach mit einem Tanz unter ihre Kontrolle bekommen. Diese Fähigkeiten haben auf Rontra nur die Königsfamilie. Dann hat auch Cassandra diese Fähigkeiten. Das wird sie bereuen.<<br />
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Melikae ahnte nichts von ihren bevorstehenden Problemen. Gerade hatte sie die beiden Kleinen zu Bett gebracht. Sie fühlte sich schlecht. Wie konnte sie jemanden verraten, den sie liebte. Außerdem hatte sie ihn auch angelogen. Das Mädchen fühlte sich zerrissen. Egal, was sie machte, entweder sie verriet ihre Liebe oder ihre Freunde. Hilflosigkeit und das Gefühl, einen Fehler begangen zu haben beschlichen sie.<br />
Da ging die Türe auf und Jeice kam herein. Melikae drehte sich um und wich etwas zurück. In seinen Augen loderte ein Feuer, das fast schon pure Mordlust ausdrückte. Sie wich weiter zurück. Angst - seitdem sie nun mit ihm zusammen war, hatte sie immer offen sein können, selbst wenn sie Fehler gemacht hatte. Und Angst hatte sie nicht gehabt. Nun war dieses Gefühl, dass sie auf Namek empfunden hatte, aber da. Melikae zitterte am ganzen Körper. Ihr Freund registrierte es sehr wohl, ging jedoch weiterhin auf sie zu. Nun konnte das Mädchen nicht mehr zurückweichen. Mit dem Rücken stand sie an der Wand. Kurz darauf stand Jeice direkt vor ihr. Seine Hände legte er in Schulterhöhe des Mädchens an die Wand, so dass sie nicht mehr fort konnte. ”Warum hast du mich verraten? Mal ganz abgesehen davon, dass du mich belogen hast.” >Diese Kälte in seiner Stimme. Nach so langer Zeit ist sie wieder da. Genau so wie auf Namek. Wie konnte ich nur vergessen, wer er wirklich ist.< Schließlich antwortete sie mit etwas Verzögerung. ”Ich konnte... Es war... Ich wollte doch nicht, dass...” - ”Was wolltest du nicht?” Sein Blick wurde traurig. ”Das tut mir ja nun wahnsinnig leid, aber ich habe keine andere Wahl mehr.” Melikae wurde noch blasser, wenn das überhaupt möglich war. >Ob er mich jetzt töten wird. Immerhin ist er mich dann los. Hoffentlich nicht.< <br />
Kurz berührte er ihre Wange und den Hals, dann drehte er sich um und holte etwas aus dem Schrank. Als er sich wieder umdrehte, sah sie den Eisenring in seiner Hand, den Shirana und Chantra erfunden hatten. >Chantra hat mir davon berichtet. Nein, das glaube ich nicht. Das macht er nicht wirklich. Das darf nicht sein. Bitte nicht.<, flehte das Mädchen in Gedanken. ”Vegeta hat sich sechs dieser Ringe von Shira geben lassen.”, holte Jeice sie aus ihren Gedanken. ”Er selbst besitzt auch einen, genau so wie jeder von uns Fünf auch.” Melikae wollte einfach nicht glauben, was sie sah. Doch da hatte sie das Teil auch schon um den Hals. ”Jeice, bitte nicht.” Das Mädchen war vollkommen verzweifelt. ”Bitte verzeih mir. So etwas werde ich auch nie wieder machen. Ich schwör es dir. Aber bitte nimm mir das Ding ab.” - Nein. Das werde ich nicht. Dafür ist der Vertrauensbruch zu groß. Und jetzt hör auf zu heulen!” - Dein Verhältnis mit dieser Frau habe ich dir auch verziehen. Kannst du dir auch nur im entferntesten vorstellen, was du mir damit angetan hast? Oder wie sehr du mich verletzt hast?” Jeice sah das Mädchen traurig an. Er ahnte was sie momentan durchmachte und was sie fühlte. >Für sie muss es schrecklich gewesen sein, als sie das gesehen hat. Aber trotzdem.< ”Ich kann verstehen, wie du dich damals gefühlt haben musst. Aber es geht nicht. Die andere Alternative wäre dich zu töten. Der Ring ist auf die schwächste Stufe eingestellt. Wenn du brav bist und ich sicher bin, dass du das nicht noch einmal wiederholst, wirst du ihn bestimt ganz schnell wieder los sein.” Er ging zu der Couch und setzte sich hin. ”Du bist kein Mädchen, dass in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, habe ich recht?”<br />
Melikae wusste, dass eine weitere Diskussion zwecklos war. Trotzdem,der Ring war schwer. Doch dann antwortete sie doch noch auf seine Frage, denn ein leichter Schmerz schoss durch ihren Körper. ”Ja, du hast recht.” Sie setzte sich auf einen Sessel und fuhr fort. ”Ich bin die Prinzessin von Rontra und besitze - wie du wahrscheinlich weißt - die Fähigkeiten einer Sharisad. Oft musste ich vor den Gästen meines Vaters tanzen. Der Rest der Geschichte jedoch entsprach der Wahrheit.” - ”Und was ist mit Cassandra? Trägt sie die Fähigkeiten einer Sharisad auch in sich?” Melikae überlegte kurz. ”Ja, ich denke schon. Aber ich hatte nie vor, sie in diese Kräfte einzuweihen.” - ”Verstehe.”, nickte der junge Mann und ging aus dem Zimmer.<br />
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Der Tag war die reinste Katastrophe. Nun musste sie auch noch zur Bandprobe. >Noch schlimmer kann es kaum werden.<, dachte sich Melikae im Stillen. Sie hatte die Diskussion nun mal verloren und sich schließlich in ihr Schicksal gefügt. Was blieb ihr auch anderes übrig? Damit die anderen nichts mitbekamen, zog sie sich ein Halstuch an. Doch bei der Probe mangelte es ihr an Konzentration. Es ging nicht. Zu viel Gedanken flogen durch ihren Kopf.<br />
”Warum hast du ein Halstuch an? Sonst trägst du so etwas doch auch nicht?” Bisher hatte Melikae noch fast kein Wort gesprochen. Es kam selten vor, dass das Mädchen so wortkarg war, wenn sie mit ihren Freunden zusammen war. ”Ich hatte ganz einfach Lust das Halstuch zu tragen.”, gab sie zurück.<br />
Indessen war Marco von hinten gekommen und hatte ihr das Halstuch abgenommen. ”Verdammt, wie bist du denn dazu gekommen.?” fragte Sam erschrocken. ”Das ist nicht die Bestrafung dafür, dass du ihn hypnotisiert hast?” - ”Doch.” - ”Oh verdammter Mist! Das wollte ich wirklich nicht. Ich hätte dich niemals zwingen dürfen. Aber ich war mir so sicher, dass es das Richtige ist.” Alle fühlten, wie Melikae litt. Schon dass sie kaum sprach war ungewöhnlich zwischen ihnen. Sam war die erste, die dieses Schweigen wieder brach. ”Wie ist Jeice überhaupt an diesen Ring gekommen?” Mel wusste fast nichts über den Ring; nur dass er gewisse Kräfte unterdrücken sollte. ”Er hat...”<br />
Gerade als das Mädchen zur Antwort ansetzte, spürte sie einen heftigen Schmerz, der durch ihren ganzen Körper ging. Er war so intensiv, dass sie mit einem Schmerzensschrei auf die Knie fiel. ”Mel, Beantworte diese Frage nicht. Versuche einfach nicht mehr über die Antwort der Frage nachzudenken oder sie zu beantworten.”, meinte Chantra sofort, als sie die Reaktion ihrer Freundin auf Sams Frage sah. Nach einiger Zeit verging der Schmerz wieder und sie erholte sich.<br />
”Was ich dir damals verschwiegen habe ist folgendes: Wenn jemand, der unsere Erfindung trägt, etwas sagt oder macht, dass ihm verboten wurde, fügt der Ring dem Träger Schmerzen zu. Du kannst froh sein, dass er auf dieser Stufe steht, sonst könntest du jetzt auch tot sein. Ich muss sagen, ich finde es unfair und gemein, dass er dir das nicht gesagt hat.” Nun drehte Chantra sich zu Sam um. ”Du kennst die Probleme des Ringes Sam. Das so etwas geschehen würde hättest du dir wirklich denken können. Denke demnächst erst nach bevor du Fragen stellst, die Mel nicht beantworten kann!”<br />
Nach diesem Gespräch gingen die Freunde auseinander - nur Sam und Chantra blieben.<br />
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Jeice schüttlete den Kopf. >Ihre Freunde erzählen ihr doch nicht alles. Aber hätte sie sich nicht denken können, dass etwas geschieht? Ich muss ihr wohl noch etwas erklären. Wie gut, dass ich diese Sender eingebaut habe.<<br />
Nicht nur Jeice hatte Sender in diese Ringe angebracht, sondern auch die anderen Mitglieder der Ginyu-Force. Diese beiden Sender waren mit dem Scouter desjenigen verbunden, der sie eingebaut hatte. Im Falle von Melikae war das Jeice. Über den einen Sender konnte er sich die Position des Mädchens anzeigen lassen, mit dem anderen Sender konnte er Melikae belauschen.<br />
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Nachdem Sam und Chantra es endlich geschafft hatten, Melikae zu überreden mit ihnen essen zu gehen, kam das Mädchen erst spät nach Hause. Sie war müde und legte sich hin. Doch sie hatte das Gefühl nicht mehr atmen zu können. Daher hustetesie und setze sich wieder hin.<br />
Nun wurde sie durch ihre Müdigkeit gereizt. Sie hob ihre Hand und versuchte den Ring abzuziehen. Doch wie zur Antwort schoss wieder ein grausamer Schmerz durch ihren Körper; stärker als bisher. Sie brach zusammen und zog ihre Hand weg, doch der Schmerz blieb und wurde intensiver. Vor Schmerz schrie Melikae, da sie das Gefühl hatte es nicht mehr