Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 18

Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 18

Hallo ihr Lieben! <br />
Wie war eure Woche? Meine ziemlich ruhig, aber stressig mit meinem Chef. Der ist einfach ein Idiot, aber das muss der auch mal begreifen^^<br />
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Ich hatte zwar fleissig Bilder hier hochgeladen, z.b. Michael und Kira aus Angel Sanctuary, aber bis jetzt ist noch nichts aktualisiert worden. Haben ne ganz schön lange Leiter hier. Hoffe, beim nächsten mal klappt das.<br />
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Ansonsten ist mein Kopf voll mit Kurzgeschichten, z.b. ein eigenes Ende von Zetsuai (ist ein Yaoimanga, fals das wem nix sagt), eine Fortsetzung mit Everlyn und X *g* (Name wird nicht verraten), oder was mit Yugi und Seto Kaiba. <br />
Mal sehen, worauf hättet ihr denn Lust? <br />
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@Sylvie<br />
Danke für deinen Kommi! Hat mich gefreut, von dir zu hören! Hoffe, dir gefällts weiterhin so gut. Wann gibsts was neues von dir?<br />
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@Melody- Maus<br />
Der Frieden wird nicht mehr allzulange aushalten, dann bricht das Chaos per Hubschrauber herein^^. Aber vorher wird noch so dies und das passieren ;)<br />
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So, weiter gehts. Grüsse an die anderen!<br />
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Teil 18- Bellatrix<br />
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Ich ging wieder ins Haus zurück und bereitete das Abendessen vor. Der Tag war ruhig und ohne ernstere Vorkommnisse ausgeklungen. Die BladeBreakers hatten viel trainiert und Kenny rüstete die Blades von Tyson und Ray mit neuen Stabilisierungsringen aus. Ich wollte noch mit den anderen speisen und mich dann auf die Couch werfen und einen Spielfilm gucken, in dem Mel Gibson einen Mann mimte, dessen Gesicht und Leben bei einem Autounfall zerstört wurden. Dabei kamen seine Frau und sein Sohn um. Erst ein kleiner Junge konnte sein Vertrauen und seine Freundschaft gewinnen. Das war genau die richte Thematik für mich. Geschundene Herzen, die Verzweifeln und doch nur etwas wollen: Zufriedenheit und eine Person, die Liebe gibt. Liebe, sie gibt es auf viele Weisen. <br />
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Diese aber macht Glücklich und das war doch das einzige, was dieser Mann eigentlich wollte. Aber wegen der anderen Menschen, die ihn aufgrund seines entstellten Gesichts, als ein Monster beschimpften, war dies nicht möglich. Er zog sich zurück und wurde ein Eremit. Der einzige, der ihn so nahm, wie er war, als seinen Freund, hatte braune wuschelige Haare und war sein Hund. Da haben wir es ja wieder, dachte ich. Dem Tier ist es völlig egal! Es achtet nicht auf Äußerlichkeiten, so wie wir Menschen! Im Tierreich spielt das Äußere selten eine Rolle, auch wenn es bei manchen Vogelarten eine Bedeutung hatte. Tiere waren dankbar dafür, dass man sie gut behandelte, ihnen ein Freund war, sie knuddelte. Liebe Worte für sie fand. Es reichte ihnen. Mehr brauchten sie nicht, um glücklich zu sein. Warum aber war das bei uns Zweibeinern so verdammt kompliziert? Ich konnte den Umfang an Antworten, warum das so war, nur erahnen. Um es kurz zu fassen, dachte ich mir, dass es wohl daran lag, dass wir Menschen nun einmal die komplexere Struktur aufwiesen, was unsere Wahrnehmung für das Wohlbefinden anging. Dazu kam, dass wir uns immer mehr Möglichkeiten schufen, uns zu Unterhalten und Spaß zu haben. Seien es Kinos, Freizeitparks, Abenteuerurlaube oder Sport. Menschen arbeiteten auch viel, um sich Luxus und Standards zu schaffen. <br />
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Andersrum wurden Menschen durch Maschinen ersetzt und wurden arbeitslos. Vieles blieb in dieser schnelllebigen Zeit einfach auf der Strecke und wenn ich mir so mache Leute ansah, dachte ich, dass wir uns eher wieder zurückentwickelten. Die Klassengesellschaft existiert noch immer und wer dem Bild nicht ganz entspricht, wird wie auch immer, ausgegrenzt. Für den Betroffenen zeigt sich das dann in unzähligen Tiraden und reicht von Lästern über Verprügeln und anderen seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Damit wird dieser Mensch dann geprägt, fertig gemacht. Soweit dachte ich mir das in dieser Kurzfassung. Das war natürlich alles nur oberflächlich angekratzt, aber es spiegelte ein Verhalten unserer hochgelobten Kultur wieder und bezog sich genau auf den Film. Ich seufzte, ging zur Couch und sah mir den Film an. <br />
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Später, nach dem Spielfilm, marschierte ich rüber zum Stall. Die Jungen waren schon in ihren Zimmern, nur Kai hatte noch geduscht und sich die Haare trocken geföhnt. Ich nahm mir aus meinem Zimmer eine leichte Jacke und feste Turnschuhe und ging wieder nach unten, in Richtung Gartentür. Es war mittlerweile 23.00 Uhr und ich wollte nach Elisa sehen, die mir seit zwei Tagen verdächtig unruhig erschien. Nach dem Tritt von Khon Linor fehlten mir noch weitere Komplikationen, solange meine ebenfalls Pferdeerfahrene Mutter fehlte. Ich betrat den Stall und schaltete nur die Lampe über der großzügigen Box der hübschen Stute ein. Elisa hob in dem schwachen Lichtschein ihren grazilen Kopf und beäugte mich neugierig und freundlich. Ich ging in ihre Box und tastete ihren Bauch ab. Rund und prall fühlte er sich an. Aber es war keine Bewegung in ihm zu spüren. Das Fohlen ruht wohl auch grade, dachte ich. <br />
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Menschenbabys haben ja auch sehr aktive Phasen und dann wieder sehr ruhige. Ich machte mir daher nicht allzu große Sorgen. Aus dem Euter der Stute tropfte noch keine Stutenmilch, was auf eine baldige Geburt hätte schließen lassen können. Dennoch zuckte Elisa zusammen, als ich sie berührte und an ihr Euter durfte ich schon gar nicht. Sie war wirklich sehr nervös und angespannt. Plötzlich ächzte und stöhnte sie schwer auf, drehte sich behäbig im Kreis und drängte mich somit weg. Ihren Bauch versuchte sie an der Boxenwand zu reiben oder mit ihrem Hinterhuf zu treten. Ich ging aus der Box und beobachte das Verhalten eine Weile. Jetzt war ich in Alarmbereitschaft und rannte in die Sattelkammer, um meinen Nothilfekoffer und Decken zu holen. Man konnte ja nicht wissen, was passieren würde, also kalkulierte ich Situationen ein, die kompliziert werden konnten. Die Stute beruhigte sich wieder, nur ging ein Beben durch ihren Körper. Ich baute mir vor ihrer Box ein paar Strohballen auf und legte mir eine Decke zurecht, um mich dort hinzusetzen und ein Auge auf Elisa zu haben. In unregelmäßigen Abständen stöhnte die Stute auf und mir war nun klar, dass dies Wehen waren. Sie hatten eingesetzt und ihr Körper zeigte keine weiteren Hinweise auf, die aussagten, dass Elisa bald fohlen würde. Und dann hörte ich ein blubberndes, platschendes Geräusch aus der Box. Es war soweit! Zu früh! <br />
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Kai hatte sich grade hingelegt und verschränkte die Arme unter dem Kopf. Gedankenlos starrte er durch das Schrägfenster in den dunklen, Sternenbehangenen Himmel. Er sah den im Mondschein silberfarbig getauchten Wolken nach, als er ein Geräusch hörte. Sofort war er hochgeschnellt und lauschte verbissen. Doch es war nur Lyn, welche die Treppe nach unten ging. So legte er sich wieder hin und zog sich die Decke bin unter das Kinn, denn es frierte ihn etwas. <br />
Als er aber auch zwanzig Minuten später das Mädchen nicht wieder die Treppe hinauf kommen hörte, wurde er nervös. Warum, wusste er nicht, aber aufgrund seiner Natur mochte er es lieber, wenn er wusste, wo sich die Menschen um ihn grade aufhielten. Kai guckte genervt und erhob sich wieder aus dem Bett. Nur in lässig auf den Hüften sitzender, heller Pyjamahose und einem schwarzen körpernahem Shirt bekleidet, machte er sich auf, um nach Lyn zu sehen. Im Vorbeigehen streifte er sich noch seine Schuhe über und marschierte nach unten und durch den Garten. Im Stall war kein Licht zu sehen. Doch dann fiel ihm der leichte Schein in einem der hinteren Stallfenster auf und er ging durch die Boxengasse dem Licht zu. Als er vor der Box stehen blieb, stockte ihm der Atem. „Was....ist.....eine Geburt.....?<br />
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Ich sah Kai auf einmal vor der Box stehen. Ich schrie ihm zu, dass er mir helfen solle. Ich hatte die zierlichen, gebrechlichen Vorderbeine des Fohlens in der Hand und versuchte, es aus dem Mutterleib zu befördern. Elisa war schrecklich nervös und starke Wehen peinigten sie. Aufgeregt und von Schmerzen geplagt drehte sie sich immer wieder im Kreis. So kam ich kaum hinterher und konnte etwas Kraft aufwenden. Meine Kleidung war voller Blut durch den Mutterkuchen, der noch immer an der Stute hing. Diesen riss ich jetzt ab und glibbernd fiel er ins Stroh. Ich merkte, wie meine Kraft sich erschöpfte und mein Grifffestigkeit nachließ. Aber ich musste das Fohlen herausziehen, denn die Stute war so verängstigt, dass sie nicht mithalf. Das Kleine konnte ihm Mutterleib ersticken, da die Sauerstoff gefüllte Fruchtblase ja nun nicht mehr bestand. „Kai! Mach was, halt die Stute fest, stemme dich dagegen!“, rief ich ihm zu. Kai hechtete zum Kopf und klammerte sich an das Halfter, stemmte sich mit seinem vollem Gewicht gegen die Brust der Stute und verhinderte so, dass sie sich drehen konnte. Elisa ächzte und keuchte, ihre Augen waren vor Angst und Schmerz verdreht und das Weiße trat hervor. Ich zog aus Leibeskräften und befreite immer mehr der dürren Beinchen. Plötzlich ließ Elisa sich mit einem lauten, tiefen Stöhnen ins Stroh plumpsen. <br />
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„Scheiße!“ Ich wurde nervös. Die Stute wollte sich selber in den Bauch zwicken, um ihn zu massieren und Schmerzen zu nehmen. „Massiere ihr den Bauch.“, befahl ich Kai. Er kniete sich neben die Stute und rieb ihr kräftig den Bauch und schaute mich erschrocken an. Nun war so was wie Ratlosigkeit und Panik in seinen sonst überlegend blickenden Augen zu sehen. Aber ich hatte keine Zeit, jetzt über Kai zu grübeln, ich musste das Fohlen aus dieser Lage befreien. <br />
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Ich zog und zerrte mit größter Vorsicht an den zarten Vorderbeinen und bald sah ich das kleine Maul des Fohlens. Ich atmete etwas aus. Bald hatte ich das anstrengendste hinter mir. Ich bemühte mich weiter- und schrie plötzlich betäubt auf. Was war das da um den Hals des Kleinen? Was schnürte den