Fanfic: 30 Minutes
Kapitel: 30 Minutes
A/N: Also, hier haben wir was ganz feines und ist für alle die geeignet, die es gerne sad mögen.<br />
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Raiting: R à NC17<br />
Warning: depri, darkfic und death<br />
Pairing: (kann sich jeder selber aussuchen, wer’s genau wissen will, soll mich fragen)<br />
Disclaimer: Keine Geldmache – Kein Charaklau<br />
Kommentar: So diese FF widme ich Viki-chan, Neesha, Xixia-san, Blackmoonlight, SSjAvril, Und all meine anderen lieben Kommi schreiber.<br />
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30 Minutes<br />
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Teilnahmslos saß Er auf der Klavierbank. Schaute auf die schneeweißen Tasten. Doch Er sah Sie nicht. War zu tief in Gedanken versunken um etwas wahrzunehmen. Er konnte sich nicht bewegen. Sein Körper war wie Eis. Starr und kalt. Seine Gedanken wollten ihm nicht mehr gehorchen. Machten sich selbständig und wandelten in der Vergangenheit. Blieben an dem Tag hängen, der ihn in sein eigenes Gefängnis gesperrt hatten. Sein Geist sperrte sich dagegen und doch wurde Er immer weiter in die unendlichen Weiten seiner Seele verbannt. Einer Seele, wo blutige Wunden klafften. Sich abgründige Risse sich ihres Weges bahnten. Einer Seele die zerrissen und geschunden war... Er wollte vergessen, aber Er konnte es nicht. Eine Melodie erklang aus dem am tiefsten, verborgensten Ort. Eine Melodie die ihm die Tränen in die Augen trieb. Ein Lachen ertönte. Schnitt sich wie ein Stahldraht in sein Herz. Ließ es bluten ohne ihm Heilung zu geben. Ohne ihm Vergebung zu geben. Ließ es schmerzen. Er wollte nicht mehr. Wollte nicht mehr diese Schmerzen ertragen. Die ihn sein ganzes Leben lang verfolgen würde. Ihn immer weiter in die Hoffnungslosigkeit stießen ohne es zu bereuen. Sie erfreuten sich daran ihn zu quälen. Es machte ihnen Spaß, es war seine Strafe...<br />
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Out of sight<br />
Out of mind<br />
Out of time<br />
To decide<br />
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Er konnte nicht wegrennen vor ihnen. Sie würden ihm immer folgen. Würden ihn überall finden. Würden ihn weiter quälen. Er konnte sich nicht verstecken. Nicht einmal in seinem Inneren. Nicht in den dunkeln Tiefen seiner Seele. In zahllosen Scharen würden Sie kommen. Würden ihn festhalten bis Er es nicht mehr ertrug. Bis Er in eine Ohnmacht fallen würde, aus der Er niemals wieder erwachte. Sein Geist würde gefangen sein. In einem Körper ohne Seele. Niemals würde Er das wollen. Oder doch? War dies die einzige Möglichkeit ihnen zu entkommen? Diesen Schmerzen. Nein, es wäre zwecklos. Selbst wenn Er sich ihnen stellte, würde das etwas ändern? Würde Sie dann aufhören ihn zu quälen? Würden Sie einfach verschwinden? Er bezweifelte es. Und dann, wenn Sie gehen würden, was bliebe dann von ihm übrig? Ein leerer Körper ohne Seele? Eine leere Seele ohne Körper? Er wusste nicht was ihm lieber war. Beides brachte ihn nicht zur Ruhe. Würde Er denn nie Ruhe finden? Würde Er immer daran zurück denken? Daran denken wie sein Leben genommen wurde?<br />
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Do we run?<br />
Should I hide?<br />
For the rest<br />
Of my life?<br />
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Wie konnte Er ihnen entkommen? Diesen spitzen Nadeln die sich seine Seele bohrten. Wie sollte Er das anstellen? Er konnte nicht fliegen. Aber würde Er im Himmel endlich befreit sein? Oder würde Er in die Hölle kommen? Würden Sie ihn dann immer noch ihren Spaß an der Sache haben? Konnten Sie nicht sehen wie Er litt? Wie das Mitleid seiner Mitmenschen aus jeder Pore seiner Haut quoll und auf den Boden tropfte? Er wollte kein Mitleid. Wollte nicht von allen so angeschaut werden, wie es jeden Tag war. Wollte nur seine Ruhe und seinen Frieden, den Er nie finden würde. War es Schicksal? Sollte Er so leiden? War es so in Gottesbuch geschrieben? War das sein Weg den Er zu gehen hatte? Sollte Er durch diesen Schlag überleben? Oder war das alles nur ein schmerzhafter Verlust, der ihn dazu trieb, all diese Fragen zu stellen? Er könnte sich selbst verlieren, wenn Er die Antworten wusste. Antworten die Er haben musste. Doch Er könnte auch scheitern. Sich das alles nur einbildend und träumend. In Wirklichkeit war das alles nur ein schlimmer Alptraum...<br />
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Can we fly?<br />
Do I stay?<br />
We could lose <br />
We could fail<br />
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Wann würde der Moment kommen, wo Sie ihn zu sich nahmen? Endlich aus dieser Realität zu entschwinden und nie wieder zu kommen. Würden Sie ihn begleiten? Würden Er Sie immer noch spüren, wenn Er an Sie dachte? Sie, die Er verloren hatte. Sie, die Er geliebt hatte. Sie, die Er hätte beschützen müssen. Doch nun waren Sie fort und die Schmerzen des Verlustes waren an ihre Stelle getreten. Eine Stelle die Sie nie richtig erobert hatten. Ein Teil seiner Seele klammerte sich an diesen Teil. Hielt ihm am Leben. Es war nur ein Bruchstück, doch es reichte aus um ihn atmen zu lassen. Luft in seinen leeren Körper zu füllen, damit Er an diesem Stück Hoffnung sich nähren konnte. Niemals würde Er es aufgeben. Es war sein Herz. Es gehörte zu ihm, wie seine Seele. Er erinnerte sich an eine längst vergangene Zeit. Eine Zeit wo Er noch glücklich war. Nicht dauern diesen Gedanken nach hing. Was wäre, wenn Er mitgegangen wäre? Würden Sie dann noch leben? Was wäre, wenn Er Sie überredet hätte zu Hause zu bleiben? Würden Sie dann noch Leben? Sie hatten lange diesen Trip geplant und wollte ihn nun nicht wieder absagen. Sie hatten sich so gefreut darauf, das Sie die Gefahr nicht mal bemerkten. Langsam war Sie immer näher gekommen, die Gefahr und keiner ahnte etwas. Diese Tour die Sie planten, war ihr tödlicher Fehler.<br />
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In the moment<br />
It takes<br />
To make plans<br />
Or mistakes<br />
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30 Minuten. War ein kleiner Augenblick gewesen. Es war nur ein Augenblick, doch Er kam ihm wie Stunden vor. Stunden in denen Er unter Schock gestanden hatten. Stunden die dann zu Tagen geworden waren und jede Sekunde von ihnen, war unerträglich. Sekunden der Angst. Sekunden die unendlich lang wurden. 30 Minuten. In denen man hätte alles verändert können. Doch mit einem mal war es nicht mehr wichtig gewesen, sich etwas auszudenken oder endlich zu entscheiden - nicht mehr wichtig! Wie konnte das Leben zweier Personen nicht wichtig sein? Wie konnte man ihre Existenz verleugnen? Wie konnte man Sie einfach vergessen? Vergessen, wo Sie doch bedeutend waren für ihn. Vergessen, wer Sie waren. Vergessen, wer Sie sind und wer Sie immer noch in Jahren sein werden. In diesen 30 Minuten wo Sie ihre Leben hätten retten können, gaben Sie sie einfach auf. Einfach so, als wären Sie nichts wert. Taten nichts um ihnen zu helfen! Nahmen ihnen die Liebsten seines Lebens. Stahlen ihm alles, was ihm wichtig war. Gaben Schmerzen, statt Glück oder gar Hoffnung. Verweigerten ihm alles! Sein Leben, seine Ruhe und seinen Frieden...<br />
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30 minutes a blink of an eye<br />
30 minutes to alter our live<br />
30 minutes to make up my mind<br />
30 minutes to finally decide<br />
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Gaben ihm 30 Minuten um sich von ihnen zu verabschieden. Doch 30 Minuten waren einfach nicht genug! Er hatte Jahre gebraucht um das zu akzeptieren, was Er damals gespürt hatte. Es war ein Schock gewesen, aber Er hatte sein Geschenk angenommen. Es gehegt und gepflegt und nicht fort gestoßen. In der Zeit wurde ihm klar was Er fühlte. Es war das kleine Stück Hoffnung, das Er Sie wiedersah. Irgendwann. 30 Minuten um für Sie zu beten. Beten dass Sie da raus kamen. Beten dass Er Sie wieder in die Arme schließen konnte. Aber das geschah nicht. Er konnte ihre Namen so oft flüstern, doch Sie würden nicht mehr zurück kommen. Nie wieder. Er konnte die Schuld auf sich nehmen, aber es würde Sie nicht wieder zurück bringen. Denn das war unmöglich... Diese 30 Minuten, wo anderen glücklich waren, waren für ihn 30 Lügen. Nie würde Er einem wieder vertrauen. Sie hatten es ihm geraubt ohne es zu wissen. Sie nahmen ihm alles. Und diesen dreißig Minuten konnten Sie endlich entscheiden? Was Sie nun taten und was nicht? Und in diesen 30 Minuten nahmen Sie ihm alles... seine Freunde, seine Familie, seinen Liebsten...<br />
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30 minutes to whisper your name<br />
30 minutes to shoulder the blame<br />
30 minutes of bliss, thirty lies<br />
30 minutes to finally to decide<br />
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Was würde ihm Himmel erwarten? Würden man ihn dort empfangen? Würden man ihn aufnehmen? Ihn alles vergessen lassen? All seine Gefühle und Erinnerungen? Würde man ihm alles berauben was für ihn noch wertvoll war? Gefühle, die Er nicht verstehen konnte. Erinnerungen, die ihn quälten. Ihn immer wieder auf ihn stürzten. Ihn verschlangen ohne etwas von ihm übrig zu lassen. Erinnerungen die Er vergessen wollte, aber nicht konnte weil Sie zu wertvoll waren? Was würde im Himmel auf ihn warten? Karusselle auf den Engel ihren Spaß hatten? Engel, die früher einmal mißbraucht, geschlagen und zu Tode geprügelt wurden? Engel, die nicht so unschuldig waren, wie Sie aussahen? Engel, die genauso gelitten hatten wie Er? Sein Herz begann zu klopfen. Vielleicht sah Er Sie auch im Himmel wieder? Konnte Er dann eine neue Zukunft anfangen? Ohne Sorgen und Leid? Würde Er dann das Karussell in ihren Augen sehen? Wie es sich widerspiegelte. Und das Licht, das nun aus ihren Seelen erstrahlte. Würde Er das auch spüren können? Würde es Gestalt annehmen? Aber zu was würde es werden? Würde es wieder Böses anlocken? Würde es Sie wieder verschlingen? Sie in den tiefen Schlund ziehen und Sie nicht mehr freilassen? Dann hätte Er Sie wieder verloren, nur diesmal im Himmel. Ohne Wiederkehr... Er würde Sie nie wieder sehen. Was wäre, wenn Er mitgegangen wäre? Dann müsste Er jetzt nicht mehr diese Schmerzen ertragen. Er wäre frei... Er wäre bei ihnen...<br />
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Carousels<br />
In the sky<br />
That we shape<br />
With our eyes<br />
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Sein Blick war immer noch auf die Klaviertasten gerichtet und wie von selbst fing Er an zu spielen. Spielte diese