Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 22

Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 22

Hi ihr Lieben! Ich schlage mich immer noch mit Gürtelrose rum. Geschenke habe ich jetzt aber soweit alle. Zum Glück ist dann für mich erst mal der Donnerstag und der Freitag frei. Sonst muss ich ja wieder arbeiten. Tja, Ferien, das waren noch Zeiten^^. Ich hoffe aber, das werden nicht so verregnete Weihnachten. Ich mag kalten Regen ja gar nicht im Winter. <br />
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@Melody-Mausi<br />
Nein, Lyn ist Kai nicht so böse. Aber der Spruch war schön blöde von ihm, Kai-like eben^^.<br />
Ich glaube, Kai wird das niemals vergessen, er wird auch nicht einfach irgendwann für immer aus seiner Haut fahren können, aber er kann dran arbeiten und dazu lernen. Ich meine, das tun wir ja alle, mehr oder weniger. Sofern hast du recht, er wird immer irgendwie der Kai bleiben. <br />
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@Aliyah<br />
Jaja, der Kai. Lieber flüchtet er vor seinen Gefühlen, vor allem, wenn sie so sind. Er rafft ja mal wieder gar <br />
nichts und er merkt einfach noch nicht, was er wirklich fühlt. Aber bald^^ Mal sehen, wann der erste Kuss kommt ;)<br />
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@Katha- Schnuckel<br />
Wieder gut erkannt! Mich würde das auch voll verwirren, wenn ich so noch nie gefühlt habe. Seine Mauer ist ja Schutz, den darf er auch ruhig behalten, aber er sollte mal früher einsehen, wann diese Mauer wirklich angebracht ist und wann nicht. Ich fürchte, dieser teil ist heute aber mal nicht so spektakulär, eher ruhiger, aber darauf folgt noch mal eine Aussprache zwischen den beiden. <br />
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@aoko<br />
Danke fürs Knuddeln. Es geht auch schon wieder besser. Der Ausschlag ist zwar wieder da, aber den kriege<br />
ich bestimmt in den Griff^^<br />
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Und weiter geht’s! Grüße an Sylvie und Jenny!<br />
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Teil 22- Der Tag danach<br />
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Mist, das war dumm von mir, schalt sich Kai in Gedanken. Er hatte sich wieder ins Stroh gelegt und die Arme im Nacken verschränkt. Er wollte es gar nicht so rüberbringen, aber es kam über ihn und er plapperte einfach drauflos. „Quatsch!“, sagte der unsensible Blader laut. Er hatte richtig gehandelt. So wusste Lyn, woran sie war. Nur weil er ihr seine Lebensgeschichte erzählt hatte, brauchte sie sich nichts weiter einzubilden und meinen, ihn bemuttern zu müssen, oder schlimmer, denken, dass er sich in sie verliebt hatte! Jawohl!, dachte er energisch. Doch leise Zweifel machten sich bemerkbar. Was, wenn er doch übertrieben hatte? Was, wenn sie gar nicht so empfand, wirklich nur ernsthaft entsetzt und geschockt war? Ihm nichts weiter, als Trost spenden wollte? Was, wenn er selber sich das alles nur einbildete? Sein Geist spielte wohl eh langsam verrückt, wenn er an all die seltsamen und neuen Gefühle dachte, die ihn in ihrer Nähe übermannten. Er rollte sich auf den Bauch und vergrub sein Gesicht im Stroh. Er musste wohl doch noch einmal mit ihr reden. Der Gedanke, falsch gelegen zu haben, ließ ihn nicht los. Er seufzte energielos auf. <br />
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Auf dem Weg zur Dusche traf ich Ray und ich wollte ihn bitten, dem Abdecker den Weg zu der Box zu zeigen, in dem Bellatrix lag. Der aufmerksame Hobbykoch merkte sofort, dass mit mir etwas nicht stimmte und zog mir als Beweis einen Strohhalm aus dem Haar. „Hast du im Stall geschlafen? Was ist denn los? Du wirkst so niedergeschlagen und traurig.“<br />
Ich nickte nur und lehnte mich an die Wand, wie, um mich daran festzuhalten. Rays freundlicher Blick durchzog eine breite Spur Besorgnis. „Ach, Ray. Frage nicht. In der dritten Box vorne im Stall liegt ein totes Fohlen. Gleich kommt der Abdecker, um es abzuholen. Zeigst du ihm bitte den Weg dorthin? Ich kann das nicht mit ansehen.“ Ich wollte mich umdrehen und schnell davongehen, denn heiße Tränen stiegen erneut in mir auf, doch der schwarzhaarige Zopfträger fasste mich am Arm und zog mich an sich. Er strich mir Strähnen meiner zerzausten Haare aus dem Gesicht und sah mich fragend an. „Was ist passiert, Lyn? Ein totes Fohlen? Sag nicht.....“ Er stockte und drückte mich fester an sich. Ich nickte nur. Knapp und unterkühlt gab ich die Szenen dieser grausigen Nacht wieder. Erwähnte allerdings nicht, dass Kai mir von seiner bisherigen Zeit erzählt hatte und wir im Stroh schliefen. Das konnte er ja selber tun. Ich wollte ihm keine Angriffsfläche bieten, falls das geheim bleiben sollte. „Danke Ray.“, sagte ich nur. Löste mich von ihm und verschwand im Bad. <br />
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Ray stand noch eine Weile so da und hörte dem Wasserplätschern zu. Sie hatte sich einfach seinen Armen entzogen. So gern würde er sie öfter so halten, über ihr weiches, duftiges Haar streichen und ihr sagen, wie wunderbar sie doch ist. <br />
Aber das ging nicht. Sie hatte ihm ihren Standpunkt schon mitgeteilt und so nahm er sich zusammen, ließ sich seinen Wunsch nicht anmerken. Er ballte die Hände zu Fäusten und ging die Treppe nach unten, wollte im Hof auf den Abdecker warten, anschließend in den Wald joggen und ein paar Runden in dem kleinen See schwimmen, um seinen Kopf frei zu bekommen. <br />
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„Ja. Sie haben Recht. Es ist wohl besser, wenn Sie nach Deutschland reisen. Mit dem Lear- Jet müssten Sie in zwei bis drei Stunden hier sein. Wir erwarten Sie dann am Flugplatz.“ Boris legte den Hörer auf die Gabel und hörte schnelle, energische Schritte hinter sich. „Gaspadin.“, sprach ihn eine klare und monoton klingende Stimme an. „Was gibt es, Tala?“ „Der Helikopter ist bald Einsatzbereit und in Verbindung mit dem Sattelitensystem. Ihr könnt in einer Stunde mit dem „Stadtrundflug“ beginnen.“ Boris lachte hämisch auf. „“Stadtrundflug“!? Heute bei so guter Laune, Tala? Du und die anderen kommen natürlich mit. Falls wir sie finden, statten wir ihnen einen Besuch ab. Und Kai wird überwältigt und mitgenommen! Das mir das diesmal glatt läuft! Er ist der einzige, der mit Black Dranzer,..... ich meine Ultra Dranzer, umgehen und ihn befehligen kann. Das wird interessant, denn Ultra Dranzer besitzt die Macht von fünf Bitbeasts und einen noch ausgeprägterem Kampfwillen. Er wurde aus den Daten von Black Dranzer entwickelt, ist aber noch effektiver und sehr eigenwillig, ebenso wie Kai. Ich bin gespannt, wie sie miteinander alles dem Erdboden gleichmachen!“ Boris warf den Kopf in den Nacken und ließ eine fiese, laute Lache ertönen. „Du kannst gehen, Tala. Ruhe dich noch etwas aus, du wirst deine Kräfte noch brauchen können.“ „Jawohl, Gaspadin!“ Tala gehorchte und machte auf dem Absatz kehrt. Über seine starren Gesichtszüge huschte ein grimmiges Lächeln. „Kai, wir sehen uns schon bald wieder, dann mache ich dich endgültig fertig. Dann wird Ultra Dranzer mir gehören!“, flüsterte der rothaarige Eisklotz gefährlich ruhig. <br />
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Ich ärgerte mich noch immer über Kai und seine arrogante Äußerung. Da hört man ihm zu, nimmt Anteil am Gesagtem und dann tut er so, als wenn ich das nur getan hätte, um mich an seinen Hals zu hängen! „Autsch!“, rief ich, als sich eine meiner Haarsträhnen im Fön verfing. Toll, jetzt hatte ich einen wirren Knoten ihm Haar! Nur wegen Kai, weil er das gesagt hat! Ich seufzte. Jetzt höre aber auf, Lyn, schalt ich mich in Gedanken, dass hat ja nun wirklich nichts mit diesem knackigen und hübschen Kerl zu tun! Und dann überkam mich wieder Traurigkeit, als ich an Bellatrix dachte. Wie ihr Körper in der Box lag, mit einer Decke überzogen. Wie sollte ich das bloß meiner Mutter beibringen? Und wann? Ich werde es ihr lieber sagen, wenn sie aus dem Urlaub kommt. Oder? Aber dann versaue ich ihr diesen einen Urlaub im Jahr und was bringt es, ihr das jetzt zu sagen? Sie wird in ein paar Tagen genauso traurig sein und sich Vorwürfe machen. Da kann ich sie auch ruhig ihre Reise genießen lassen. Auch wenn ich sie damit nun bewusst Anlüge. Ach, verdammt! Was ist denn jetzt richtig und was falsch? Nein, ich sage es ihr erst in sechs Tagen, wenn sie wieder hier ist! Am Zustand des Fohlens wird das alles nichts mehr ändern.....Ich stülpte mir ein paar bequeme Sachen über und ging in die Küche, um Kaffee zu kochen und etwas zu essen. Die Pferde mussten mit ihrer Fütterung noch etwas warten. Ich konnte einfach nicht an dieser Box vorbeigehen und es dort verhüllt liegen sehen. Durch die geöffnete Verandatür zum Garten im Wohnzimmer hörte ich die fröhlichem Stimmen von Tyson, Max und Kenny. Sie feilten mal wieder an ihren Angriffs- und Abwehrtechniken. Ganz schön perfektionistisch veranlagte Jungen, dachte ich, aber auch nur deshalb haben sie sich diesen Ruf in der Beybladeszene aufgebaut. <br />
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Kurz darauf hörte ich ein Motorengeräusch, welches sich unserem Hof näherte. Der Abdecker. Ich schaltete die Musikanlage im Wohnzimmer an und legte eine CD von Qntal ein, einer Band, die Dark Pop und Mittelalter Klassik spielt. Ich hockte mich auf die Couch und legte den Kopf in den Nacken. Ich wollte nichts mitbekommen, von dem, was draußen im Hof vor sich ging. Ich verkroch mich tief im Sessel. Auch noch, als der Lastwagen wieder fuhr. Ich wusste, wie das aussehen würde, wie der Stahlgreifarm sich um den Leib des Tieres schlingen würde, es hoch ob und auf die Ladefläche plumpsen würde. Schon Leichenstarr, mit milchigen Pupillen blickend, kalt und ausgezerrt. <br />
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Kai lag noch immer im Stroh. Er stand erst auf und ging zur Schiebetür, als er einen großen Wagen vorfahren hörte. Das ist bestimmt der Abdecker, der das Fohlen holt, dachte er sich. Er sah den Mann mit Ray im Stall verschwinden und kurz darauf, wie sie wieder mit einer beladenen Schubkarre hinaus traten. Ray drehte sich weg, als eine Greifzange den toten Körper umklammerte und anhob. Dann ließ er los und das Fohlen stürzte zwei Meter tief auf die Ladefläche hinunter. <br />
Schön ist das ja nicht grade, wenn man das so sieht, dachte Kai sich und erkannte Parallelen zu sich selber. Auch dieser Körper wurde einfach entsorgt, auf den Müll geschmissen. Nur er lebte noch.....irgendwie