Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 23
Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 23
Frohe Weihnachten und schöne Feiertage wünsche ich euch!<br />
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Hier kommt, wie versprochen, ein neuer Teil, so als kleines Schmankerl zur Feier des Tages ^^<br />
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@Melody-Maus<br />
Ja, das werden wir ja sehen, ob was passiert^^ Die sind beide ja so durcheinander.....hehe<br />
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@aoko<br />
Jawoll, Ma`m ^^<br />
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@Katha- Schatz<br />
Danke! Dachte schon, wäre nicht so toll zu lesen, der letzte Teil. <br />
Ja, Tala, dem passt das natürlich nicht, dass immer noch Kai als der beste Blader in der Abtei gilt und scheinbar nur er über die Willenskraft verfügt, solch ein Bitbeast zu beherrschen. <br />
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@Aliyjah<br />
Ja, ja!^^ Mal sehen, was so zwischen den beiden passiert.....Ray, na ja, der muss es wohl oder übel verschmerzen. Aber es kommt eh ganz anders, habe da wieder eine Idee im Kopf. Es wird also noch einen Zusatzteil geben, ganz zum Schluss. So eine Art Romanze, aber das überlege ich noch weiter. <br />
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So, jetzt geht’s weiter. Grüsse an Sylvie und Jenny- Sweeti<br />
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Teil 23- Ish, mein bester Freund<br />
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Er stand mitten im Raum, groß und strahlend und obwohl er lächelte, blieb sein Blick ernst. „Lyn. Ich habe grade etwas gespürt. Es erfasste mich wie eine Flutwelle. Irgendetwas wird hier passieren, es wird nichts Gutes sein. Das, was sich mir grade offenbarte, zeigte nur pure Angriffslust, Rache, Vorfreude, Entschlossenheit und es war so egoistisch, so vernichtend. Ich spürte Bitbeasts, deren Aura, aus denen ich diese Informationen entnahm....“ Weiter kam er nicht, ich unterbrach ihn entsetzt. <br />
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„Andere Bitbeasts? Biovolt? Nein, nachdem was du sagst, kann es nur Boris und diese Demolition Boys sein, wer sonst sollte uns per Hubschrauber ausfindig machen wollen? Sie wollen Kai!? Oder doch noch etwas anderes? Mist, was ist, wenn sie es wirklich waren? Wenn sie wieder kommen?“ „Lyn, erzähl mir, worum es geht! Wer sind Biovolt und Boris? Ich kann dir nur sagen, dass ich das, was ich fühlte, nur böse war, es führt nichts Gutes im Schilde. Sie suchten auch etwas, oder jemanden.....das genau konnte ich nicht spüren. Erzähl mir alles darüber, dann weiß ich vielleicht, wie ich helfen kann! Du weißt, ich wäre dazu eventuell in der Lage!“ Ish`Tahr kam zu mir und setzte sich neben mich. Ernst sah er mich an und strich mir aufmunternd über den Rücken. Aufgeregt blickte ich in seine Augen. Ich hatte mir einmal gewünscht, diese Augen wären wie ein Traum. Man versinke in ihnen, in diesem außergewöhnlichem, tiefen Blau, durchbrochen von kleinen Sprenkeln aus hellerer Farbe. Diese leuchteten fast Türkis und verliehen seinen Augen den Anschein, zu glühen, von innen heraus zu strahlen. Ich hatte nie solche schönen Augen gesehen, die einfach nicht natürlich erschienen, es aber waren. Sie zogen mich immer in ihren Bann und so starrte ich ihn auch jetzt wieder an, fixierte mich auf dieses Glitzern in ihnen und wunderte mich wieder einmal über diese Farbzusammensetzung. „Lyn, sag etwas!“, unterbrach er meine Beobachtung. „Ja! Verdammt! Wir müssen ja etwas unternehmen! Sie dürfen Kai nicht mehr in ihre Hände bekommen, sie dürfen ihm nie wieder so weh tun! Und wir müssen sie von diesem Hof hier fernhalten! Ich denke mir nur, dass sie mit dem Hubschrauber die Gegend abgesucht haben, um uns zu finden. Wir konnten sie ja letztens bei der Rückfahrt vom Supermarkt abschütteln. Und da der Hof ganz in der Nähe des Waldstückes liegt, indem wir sie losgeworden sind, werden Boris und die anderen wohl in der Lage sein, eins und eins zusammenzuzählen. Sie werden also wissen, wo wir uns aufhalten.....was, wenn sie uns tatsächlich suchen, wenn sie zu uns kommen? Was wollen sie, was werden sie tun? Ish, hör mir jetzt gut zu, ich erzähle dir jetzt alles, was ich über die Machenschaften von Biovolt weiß! Ich habe keine Ahnung, was sie jetzt planen, ob sie Kai zu sich holen werden oder ihnen ihre Bitbeasts abnehmen möchten. Eigentlich treffen sie ja in knapp zwei Wochen bei den Championchips aufeinander, aber das ist Biovolt wohl zu spät? Nun ja, egal was jetzt hier passiert, das werden wir schon in den Griff bekommen, aber ich möchte, dass du dich da nicht einmischt, ja? Ich will nicht, dass du.....du weißt schon.....“ Ich senkte niedergeschlagen meinen Kopf. Ich wusste, wenn es schwer und gefährlich werden würde, könnte ich ihn nicht abhalten, einzugreifen. Er nickte und lächelte. „Warten wir erst mal ab, was diese Biovolt- Typen überhaupt so planen, meine Gefühle konnten mich auch grade getäuscht haben.“ Er legte den Kopf schief und sah mich beruhigend an. „Ich hoffe, dass du Recht hast, aber ich habe böse Vorahnungen. Diese Entwicklung gefällt mir nicht.“ Mein Bitbeast hörte mir anschließend aufmerksam zu, als ich ihm alles über Biovolt erzählte, indem auch ich eingeweiht war. <br />
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„Wo warst du eigentlich gestern Nacht?“ Ish forschte mit fragendem Blick nach und sah mich prüfend an. Hätte ich mir ja denken können, dass er danach fragt. Also gab ich ihm Auskunft. Er kniff anteilsvoll seine Augen zusammen und legte einen Arm um mich, aber bei dem Teil mit Kai zog er die Augenbrauen in die Höhe. „So so, das hat er gesagt? Nimm es ihm nicht übel, bei allem, was ich an Stimmungen von ihm empfange, ist er innerlich sehr aufgewühlt. Ich denke, er schätzt manchmal die Dinge einfach anders ein und versucht, so was wie Stolz zu bewahren.“ „Ach Ish, dir kann man nichts vormachen. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich weiß doch, dass er es schwer hatte. Ich will mich auch bei ihm entschuldigen. Ich bin mir irgendwie sicher, dass er das auch nicht wollte, doch würde er nie den ersten Schritt auf mich zu machen. Sein Stolz, weißt du? Dieser Stolz, der in meinen Augen eher übertrieben ist und ihn kleinlich und übergenau denken lässt, für ihn aber wichtig ist. Wohl eher auch ein Schutz? “ Ich lehnte mich an Ish, dessen lange blau- schwarze Haare sich an meine Wange schmiegten und schloss die Augen. Er war mein bester Freund, er wusste alles über mich. Manchmal wünschte ich mir, er wäre wieder der, der er mal war, nicht nur diese Essenz, sichtbar und fühlbar zwar, aber ohne einen festen Körper. Das würde aber wohl nie mehr möglich sein. Er verweilte nun schon seit 575 Jahren in dieser Form. Wer sollte jetzt noch diesen Bannzauber aufheben? Er würde mir nie in einer anderen Form entgegentreten können. Ich seufzte und schloss die Augen. Ich merkte nicht, wie ich einschlummerte und Ish mich lächelnd betrachtete. <br />
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„Wo ist Pusteblume? Ist sie noch da drin? Sind die anderen schon gerettet? Pusteblume, ich hole sie daraus!“ „Nein, nein!“, schrie ich. Meine Stimme überschlug sich. Panik schnürte mir die Brust zu, beißender Rauch nahm mir Sicht und Atemluft. Ich ließ das Pferd los und jagte es tief in die Weide hinein zu den anderen. Dann rannte ich zurück. Ich sah sie in den Stall stürmen, doch ich konnte nichts mehr machen. Meine Mutter hielt mich fest, umklammerte mich. Ihre Stimme klang ängstlich und verzweifelt. Mein Vater wollte ihr noch hinterher und sie holen, aber es war zu spät. Mit einem Ächzen brach das Holz und die Decke stürzte ein. Ein spitzer Schrei ertönte, zusätzlich zu den gequälten Lauten der Pferde, die noch im Stall waren. Ihre Schreie, so voller Furcht und Schmerz. Sie hörten sich gar nicht mehr wie Pferde an, ihre Stimmen waren völlig verzerrt, ihre Pein konnten sie nur so ausdrücken. Ich weinte, der Rauch und meine Tränen nahmen mir die Sicht. Ich drängte mich an meine Mutter, vergrub mich tief in ihrer Halsbeuge und dann brach der Kontakt zur Außenwelt ab und Schwärze umgab mich. <br />
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Ich schlug mit einem Aufschrei die Augen auf. <br />
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Bis dann, weiss nicht genau, wann der nächste Teil kommen wird.