Fanfic: So viel und doch nichts

Kapitel: Kapitel3- erwachende Gefühle

Hier ist nun der dritte Teil. Ich würd mich über ein paar Comments echt freuen und wünsch euch viel Spass beim Lesen. Nadine

Kapitel3- erwachende Gefühle

„Bis später!“ freundlich verabschiedete sich Akane von ihrer Familie. Vor dem Haus wartete Shuji schon auf sie. Sie hakte sich bei ihm ein und zusammen verließen sie das Grundstück. „Was wollen wir jetzt machen?“ Fragend sah Akane ihren Begleiter an. „shoppen?“ Sie sah ihn erstaunt an. „Du gehst freiwillig shoppen?“ „Ja.“ „Kommst du vom anderen Stern?“ Sie sah ihn skeptisch an. Er schüttelte seinen Kopf und lachte. „Wir können ja ins Einkaufszentrum gehen.“ „Au ja. Da gibt es schöne Röcke.“ „Also gehen wir Röcke gucken.“ „Müssen wir aber nicht.“ „Das macht mir nichts aus, es wird bestimmt lustig.“ Shuji grinste.

Das Einkaufszentrum war riesig. Menschenmassen stömten durch die großen Türen. Akane blieb stehen. „Was ist denn hier los?“ „Keine Ahnung, lass uns reingehen und nachsehen.“ Shuji zog sie mit sich. „da haben wir das Problem.“ Er sah sich die Menschen an. „Was?“ Akane bertrachtete sie ebenfalls. „Ein Schuhverkauf.“ Er lachte. Sie quetschten sich durch die Massen und fuhren einen Stock höher. Akane ging zu einem der Ständer. Fröhlich sah sie die Röcke durch, nahm einen raus und hielt ihn vor sich. Shuji sah sie skeptisch an. Der rock ging ihr bis über die Knie, viel zulang für seinen Geschmack. „Häng ihn mal wieder weg. Ich hab hier auch einen.“ Sie folgte ihm und stutzte. Er drückte ihn ihr in die Hand. Der schwarze Minirock sah nicht schlecht bei ihr aus. Akane besah sich genau. „Er ist schön, aber meinst du, dass er mir steht?“ „Ja, sonst hätte ich ihn dir jawohl nicht gegeben.“ Sie ging in eine Kabine und zog ihn an. Etwas später trat sie zu ihm heraus. „Wow!“ Akane sah Shuji an. „Was soll das denn heißen?“ „Der steht dir super. Noch das passende Top und keiner wird dich mehr wiedererkennen.“ „Also ich weiß nicht.“ Sie drehte sich um ihre Achse. „Ist der nicht zu kurz?“ „Nein. Es sieht super aus, ehrlich.“ „Na, wenn du meinst.“ Sie ging zurück in die Kabine und zog sich um. „Hier.“ Sie drückte ihm den Rock in die Hand. Auf seinen fragenden Blick antwortete sie: „Du sollst ihn wieder weghängen.“ Shuji drehte sich um und ging, aber nicht zum Ständer, sondern zu einer der Kassen. „He!“ Akane lief ihm hinterher. „Was wird das denn?“ „Ich kauf ihn dir.“ „Was?! Das kannst du doch nicht machen?!“ „Nein, wieso? Du bist doch mein Date, oder nicht?“ Da stimmte sie ihm zu. Zum Schluss gingen sie noch Eis essen. Sie setzten sich an einen Tisch am Fenster und bestellten. Nach einer Ewigkeit kam das Eis dann endlich. „Danke“, Akane bedankte sich bei dem Kellner und löffelte ihr Eis. Sie sah auf. „Warum siehst du mich die ganze Zeit an? Hab ich irgendwo was?“ Sie sah an sich runter, konnte aber nichts entdecken. Shuji lachte. „Nein, ganz und gar nicht.“ „was ist dann?“ Er grinste. „Du siehst sogar beim Essen gut aus.“ Akane wurde rot. Sie wechselte das Thema. „Dein Eis schmilzt, iss es lieber.“ Er gehorchte und fing an ebenfalls sein Eis zu essen. Nach einer guten Stunde verließen sie das Eiscafé und machten sich auf den Heimweg.

Er gab es auf. Er konnte sich einfach nicht konzentrieren. Das Training für heute konnte er wohl vergessen. Ranma seufzte. Die ganze Zeit hatte er nur einen Gedanken. Was macht Akane wohl jetzt? Er verdrängte ihn immer, doch er kam wieder. Er hasste es. Er hasste es an sie zu denken. Es hinderte ihn am Kämpfen, genau als wenn sie da wäre. War sie in der Nähe konnte er keinen Treffer landen, selbst Ryoga hätte ihn fast besiegt. Er hatte den richten Entschluss gefasst, da war er sich sicher. Wie sollte er kämpfen können, wenn sie da war?! Sie stand nur im Weg rum. Oft genug hatte sie sie und ihn unnötig in Gefahr gebracht. Ihre ewige Eifersucht konnte er auch nicht mehr ertragen. Ihm war klar, dass er auch nicht besser war, wer außer ihm war sonst auf ein Schwein eifersüchtig? Er sprang auf. Schon wieder, schon wieder war es passiert. Wieso musste er bloß die ganze Zeit an seine Ex-Verlobte denken?! Sogar beim Trainig schwirrte sie ihm im Kopf rum. Das durfte doch alles nicht wahr sein! Er schlug die Dojo-Tür auf und schnappte nach Luft. Die Luft des Abends war angenehm kühl. Er setzte sich auf den Holzboden, sah sich den rosa Himmel an. Langsam ging die Sonne unter, hinterließ eine rote Spur im Himmel. Eine leichte Brise begrüßte den nahenden Abend. Ein Lachen erklang. Es musste in der Nähe sein, denn es wurde lauter. Es kam Ranma irgendwie bekannt vor. Er stand auf und schlich sich leise zu der Geräuschquelle. Vor dem Haus standen Akane und Shuji. „Danke, Shuji. Es war super schön.“ Sie lächelte ihn an. „Dann morgen um drei, ja?“ Ihr Gegenüber sah sie fragend an. „Soll das jetzt ein Date sein?“ Sie lachte. Ranma betrachtete die beiden weiterhin. „Ja, würdest du mir die Ehre erweisen und mitgehen?“ Auch er lachte nun. „Ja, natürlich!“ Sie wollte gerade Luft holen, als etwas ihre Lippen verschloss. Shuji hatte sie geküsst. Erschrocken sah sie ihn an. Er hatte die Augen geschlossen. Sie schloss ebenfalls die Augen, begann den Kuss zuerwiedern. Akane schwebte wie auf Wolken. Er beendete ihn, sah sie an und sagte im Gehen: „Ich hol dich ab.“ Sie sah ihm nach. Diese Augen, dieses Grün, es war als wäre es verzaubert. Sie konnte sich seinem Blick nicht entziehen. Shuji sah nicht schlecht aus. Er hatte einen muskolösen Oberkörper, war etwas größer als sie. Sein Blick brachte sie zum Schmelzen. Er zeigte so viel Wärme, anders als bei ihrem (Ex-)Velobten. Mit verträumten Blick ging sie ins Haus. Ranma konnte es nicht fassen. Was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein?! Wieso hatte er Akane geküsst?! Es überkam ihn eine große Wut auf den Kerl, er ballte die Fäuste, öffnete sie jedoch gleich wieder, als ihm klar wurde, dass er mit ihr ja nicht mehr verlobt war. Sie konnte machen was sie wollte. Sie waren nicht mehr einander versprochen. Sie konnte küssen wen sie wollte, auch wenn ihm dieser Shuji nicht besonders gefiel. Ärgerlich ging auch er ins Haus.

Akane sah aus dem Fenster. Shuji war schon süß und küssen konnte er auch noch gut. Das erste Mal hatte sie nicht das Gefühl, ausgenutzt, benutzt zu werden oder lästig zu sein. Er war der erste Junge, der so süß zu ihr war. Der sie küsste ohne ewige Aufforderungen. Sie grinste. Ihr kam der letzte Schulball in den Sinn. Es sah zu komisch aus, als ihm klar wurde, dass er sie küssen sollte. Akane und Ranma waren damals zu Ballkönig und -königin gekrönt worden. Das war schon immer ihr Wunsch gewesen. Das Königspaar musste sich vor der ganzen Ballgesellschaft küssen. Ranma war strikt dagegen gewesen. Es war Tratition und Akane hatte sich ihr gefügt. Ranma dagegen weigerte sich. Erst nach einer halben Stunde und viel Aufruhr, hatte er sich bereit erlärt ihr einen Kuss zu geben. Trotzallem, dass es Ranma war, der sie geküsst hatte, war es gar nicht so schlecht gewesen. Es war ihr erster Kuss. Sie seufzte. Ihr erster Kuss, warum musste es ausgerechnet Ranma sein. Warum nicht Shuji? Er war ein echt guter Küsser. Sie konnte es kaum erwarten ihn am nächsten Tag wiederzusehen. P-Chan kam ins Zimmer, fing an zu Quicken, was sie aber nicht mitbekam. Etwas verwirrt sah er zu ihr hoch. Sonst hörte sie ihn immer und nahm ihn freudig in den Arm. Aber heute? In letzter Zeit bemerkte sie ihn kaum noch. Ihm fehlte zunehmend die Zuneigung von ihr. Er drehte sich wieder um und verließ das Zimmer. Im Badezimmer verwandelte er sich zurück, wo Ranma gerade ein Bad nahm. Er schlug die Augen auf. Da war doch jemand ins Bad gekommen?! Er sah sich um. Niemand zu sehen. Er zuckte mit den Schultern. War wohl Einbildung. Gerade als er wieder die Augen schließen wollte, hörte er eine Stimme. „Na endlich.“ Er drehte sich um und stockte. „Was machst du denn hier?“, fragte er genervt. „Mich zurückverwandeln“, gab Ryoga zurück. Ranmas ärgerlichen Blick störte ihn nicht im Geringsten. „Ich war eben bei Akane. Sie starrt schon eine ganze Weile aus dem Fenster.“ „Ich weiß“, erwiderte er. „Dieser Shuji scheint es ihr angetan zu haben“, fuhr er fort. In seiner Stimme schwang Eifersucht mit, die auch Ryoga nicht überhörte. Dieser sagte aber nichts dazu, wollte aber genau wissen, wie er war und aussah. Nachdem Ranma endlich seine 'Berichterstattung' beendet hatte, wurde ihm klar, wem er das grade gesagt hatte. Seit wann erzählte er Ryoga überhaupt so etwas? Irgendwie hatte es ihn aber erleichtert. Sollte Ryoga doch denken was er wollte. Er bezweifelte eh, dass er bei Akane eine Chance hätte. Er sah Ryoga an. Hatten sie sich wirklich grad vernünftig unterhalten? Vernünftig? Mit Ryoga? Was war denn jetzt passiert. Sonst konnten sie sich doch auch nicht ausstehen, nicht mal in dem selben Zimmer sein. Und jetzt