Fanfic: So viel und doch nichts
Kapitel: Kapitel 4 - Überaschende Entdeckung
Sorry hat ganz schön lang gedauert*sich entschuldigt* Ich hoff einfach mal, dass das Kappi euch gefällt und ihr 3 Kommis schreibt*lieb guck*
Das Kapitel widme ich allen, die diese FF gefällt und Commis schreiben. Ich hoff euch gefällt sie besonders^^
Bye nadine
Kapitel4 – überraschende Entdeckung
Nachdenklich ging Ryoga den langen Flur entlang. „Ryoga! Was machst du denn hier?“ Er sah sich um. Akane kam ihm entgegen. „A-Akane! Hallo!“ „Wo kommst du denn her?“ Sie sah an ihm herunter. „Ich hab ein Bad genommen.“ „Aber Ranma ist doch im Bad?! Du hast doch nicht etwa-?“ „Nein! Äh-“ Er konnte ihr jetzt schlecht sagen, dass er P-Chan war und sich bei Ranma zurückverwndelt hatte. „Ich bin in den Fluss gefallen und Ranma hat mir ein Handtuch gegeben.“ Was gar nicht so weit hergeholt war. Er war wirklich in den Fluss gefallen, weil jemand ihn angerempelt hatte, und hatte dann beschlossen sie zu besuchen. „Und wo sind deine Sachen?“ „Äh.. Ghute Frage.“ Er kratzte sich am Kopf. Akane lachte. „Du bist vielleicht ein Schussel! Man sollte wissen, wo man seine Sachen verloren hat.“ Er nickte. Lachend ging sie den Flur weiter runter, Ryoga sah ihr nach. Sie war eben viel netter als sonst gewesen. Vielleicht empfand sie wirklich was für diesen Shuji. Liebe sollte ja sogar Berge versetzen können, warum nicht auch Akane fröhlich machen? Er hatte sich gewünscht, sie zum Lachen zu bringen, ihr Lächeln zu sehen. Ein Lächeln nur für ihn. Jetzt bekam es dieser Shuji. Es tat weh. Sehr sogar. Allein der Gedanke an sie hinterließ einen weiteren Schnitt in seinem Herzen. Schon oft war er ihr so nah gewesen, ohne das sie es gewusst hatte. Hatte mit jeder ihrer Tränen mitgelitten. Die Tränen die nur wegen einem vergossen worden waren, der sie beleidigte, sie so sehr verletzte. Jedes Mal aufs Neue. Er fiel auf kalten Boden. Vor ihm saß Kasumi, starrte entsetzt vor sich. Ryoga stand auf. Er war so in Gedanken gewesen, dass er sie gar nicht gesehen hatte. Er hielt ihr seine Hand hin, half ihr auf. Er trat einen Schritt vor. Ein furchtbarer Schmerz durchfuhr ihn, ließ ihn zusammensacken. Blut floss den hellen Flur hinunter. „Ryoga!“ Kasumi kniete sich zu ihm, besah sich den Fuß. „Komm mit, ich werde Dr. Tofe anrufen.“ Sie half ihm in die Küche. Er setzte sich auf einen Stuhl, hielt sich seinen Fuß. Wenig später eilte der Doktor herein, knite sich vor Ryoga und sah sich die blutende Stelle an. „Oh Junge, das sieht nicht gut aus.“ Er sah auf. „Du hast eine Glasscherbe im Fuß. Ich muss sie rausholen, das könnte schmerzhaft werden.“ Er holte eine Pinzette aus seiner Tasche. Ryoga zuckte zusammen. Dieser Schmerz! Dr. Tofu hielt ihm eine blutverschmiete Glasscherbe hin. Entgeistert sah Ryoga sie an. Die hatte in seinem Fuß gesteckt?! So etwas riesengroßes hatte er nicht erwartet. „Du musst deinen Fuß die nächsten Tage schonen.“ Der Doktor unterbrach seine Gedanken. „Sonst könnte er sich entzünden. Hier.“ Er drückte ihm eine kleine Salbe in die Hand. „Wechsel täglich den Verband und mach die Salbe drauf. In einer Woche sehe ich nochmal nach der Verletzung.“ Er wickelte ihm fest einen weißen Verband um den Fuß. „Du bleibst so lange bei uns.“ Kasumi drehte sich zu den Beiden und hielt ihnen eine Teetasse hin. Dankend nahmen sie sie. Dr. Tofu trank einen Schluck, stimmte ihr dann aber zu. „Das ist wohl das Beste. Kasumi ist eine super Krankenschwester.“ Er lächelte sie an. Mit einem Kuss verabschiedete er sich von seiner Verlobten und winkte seinem Patienten noch einmal zu, bevor er das Haus verließ. „Ich werde dir dann mal das Gästezimmer fertig machen.“ Kasumi wandte sich von der Tür ab und ihrem Gast zu. „Du kannst ja in der Zeit in den Garten gehen.“ Auch die älteste Tendo-Tochter schloss die Küchentür hinter sich. Ryoga, gestützt auf den Krücken, die er noch vom Doc bekommen hatte, humpelte durch das Haus Richtung Garten. Im Wohnzimmer saßen Genma und Soun wie immer beim Go spielen. Das freundliche Grüßes des Jungen schien man zu überhören. Er trat nach draußen und Ranma auf den Fuß. Dieser war mittlerweile aus dem Bad und nun sichtlich überrascht über Ryogas plötzliches Auftreten. „Was machst du denn noch hier?“ Er sah an ihm herunter. „Bist du Akane begegnet?“ Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Nein. Ich hatte einen Unfall.“ Zu Ranmas Erstaunen blieb sein Gegenüber ganz ruhig. „Ich bin mit Kasumi zusammengestoßen und hatte eine Glasscherbe im Fuß.“ Sie setzten sich auf die Holzdielen.“Und jetzt bleibst du noch bis der Fuß verheilt ist.“ Ranma sah ihn an. Ryoga nickte. „Ach übrigens...“ Ryoga unterbrach die eingesetzte Stille. „Ich bin Akane begegnet.“ Ranma sah vom Boden auf. „Sie war wie ausgewechselt. So glücklich habe ich sie noch nie erlebt.“ „Stimmt.“ Ein Junge kam auf die beiden Jungen zu. „Habt ihr Akane gesehen?“ „Wer will den das wissen?“ Ranma sah ihn forschend an. „Ihre Verabredung.“ „Hat die auch einen Namen?“ Sein Blick wurde leicht ärgerlich. Irgendetwas störte ihn an ihm. Er kam nicht drauf was es war, aber es war da. „Shuji!“ akane beachtete Ryoga und Ranma nicht, sondern schlang sofort ihre Arme um ihn. „Danke, hat sich schön erledigt.“ Shuji sah auf Ranma herab. Akane drehte sich um. „Ranma! Ryoga! Was macht ihr denn da?!“ Sie wartete aber die Antwort nicht ab, sondern ging einfach Arm-in-Arm mit Shuji vom Gründstück. „Irgendetwas stimmt mit dem nicht.“ Besorgt sah Ryoga zu Ranma. „Ich weiß. Ich komm aber nicht drauf was es ist.“ Er starrte den Baum ihm gegenüber an, als wolle er ihn mit seinen Gedanken fällen. „Hoffentlich hat es nichts mit Akane zutun. Sie ist so glücklich.“ Ranma nickte. „Sag mal, willst du nicht was anderes anziehen?“ Er grinste Ryoga an, welcher nichts verstand. Verwirrt sah er zu ihm herüber. Er blickte an sich herunter und wurde kreidebleich. Sein Handtuch, welches er um die Hüften gebunden hatte, war heruntergerutscht und entblößte nun alles. Er sprang auf, schnappte sich das auf dem Boden liegende Handtuch und rannte, humpelte eher auf Krücken ins Bad. Erleichtert schloss er die Tür beim Verlassen des Bads hinter sich. So eine Blamage. Hoffentlich hatte Akane das nicht bemerkt. Obwohl... Sie war wohl zusehr mit Gedanken bei ihrem Date und hatte darauf wohl nicht geachtet. Sein Glück, sonst hätte er ihr einiges erklären müssen.