Was heißt schon Liebe?!

Kapitel 3

Hier ist das 3. Kapitel^^ Viel Spaß beim Lesen und schreibt doch bitte ein Commi^^

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Kapitel 3

„Sie?!“ Er folgte ihrem Zeichen. „Wie soll sie mir denn helfen?!“ „Mit dem hier.“ Sie hielt einen Splitter des shiko no tama hoch. „Was..?“ Sie ging auf Sam zu. Sesshoumaru verstellte ihr jedoch den Weg. „Was soll das?! Mach den weg frei!“ „Was hast du mit dem Splitter vor?!“ „Blöde Frage! Ich werde ihn ihr einsetzen und sie so gefügig machen und nun Mach den Weg frei!“ „Und was dann?!“ Sesshoumarus Stimme wurde lauter. Wieso wusste er selbst nicht, aber eins war für ihn klar, niemals würde er das zulassen. Naraku würde sie nicht bekommen! „Sie hat das Vertrauen von Inuyasha, Kagome, Shippo, Sango und Miroku. Sie könnte ganz einfach Tessaiga und die anderen Splitter stehlen. So hätte jeder was er wollte.“ „Verschwinde!“ Verwirrt sah Kagura ihn an. „Soll Naraku sich jemand anderen dafür suchen! Ich werde mir das Schwert ehrenvoll besorgen!“ Er zog Toukijin und berührte mit dessen Spitze Kaguras Kehle. Deise sprang sofort zurück und verschwand. „Niemals..“ Er drehte sich um und blickte in das fragende Gesicht von Samira. „Was niemals?“ Ihre blauen Augen reflektierten das Sonnenlicht. „Nichts.“ Seine Antwort war schroff. „Ist ja gut. Musst ja nicht gleich sauer werden.“ Sie drehte sich um und wollte über die Lichtung gehen. „Warte!“ Sesshoumaru hielt sie am Arm fest. „Es war nicht so gemeint...“ Was war das nun schon wieder?! Wieso entschuldigte er sich bei ihr?! Es war immerhin seine Art, zu jedem unfreundlich zusein, damit musste sie leben. Sie lächelte. „Ich weiß..“ Dann ging ihren Weg weiter. Zum ersten Mal wusste der Dämon nicht was er sagen sollte. Dieses Lächeln hatte seinen Kopf vernebelt, alle vernünftigen Gedanken einfach ausradiert, gelöscht. Da stand er nun, der große Youkai-Lord, und starrte einem einfachen Menschen hinerher.

Ich grinste. Zum ersten Mal, seit ich ihn kannte, war er sprachlos.Ich spürte seine Blicke und ging deshalb extra langsam. Ich genoss es, ihn dazu gebtracht zu haben. Ob ich wollte oder nicht, aber langsam fing ich an ihn zu mögen. Ich fragte mich, ob InuYasha und die anderen kommen würden. Ich setzte mich gegenüber von Sesshoumaru unter einen Baum und sah zu ihm herüber. Er stand immer noch so da wie eben. Er schien ja echt durch den Wind zu sein. Wieder musste ich grinsen. „Sesshoumaru!“ InuYasha sprang auf Sesshoumaru zu, das Schwert gezogen. „InuYasha.“ Gleichgültigkeit spiegelten sich in Stimme und Augen wieder. Auch der Rest der Gruppe kam auf die Lichtung. Mich schienen sie zu übersehen. InuYasha schien auf einen Angriff von Sesshoumarus Seite zu warten. Der aber rührte sich nicht einen Milimeter.

Zu seinem Erstaunen interessierte Sesshoumaru im Moment das Schwert Tessaiga nicht die Spur. Genauso wenig war er an einem Kampf mit seinem Bruder interessiert. Er drehte sich weg. „HE! Wir sind noch nicht fertig!“ Dass InuYasha wütend war, war ihm relativ egal. Er hatte andere Sorgen, als von seinem Bruder genervt zuwerden. An seine Kraft kam er eh nicht dran, da könnte der Halbdämon lange trainieren. „Doch sind wir.“ „InuYasha, lass uns das Mädchen suchen und verschwinden.“ Miroku trat neben InuYasha. Er nickte. Seshhoumaru hatte den Kampf abgelehnt, so hatte er gewonnen. Kagome kam auf Sam zu. „Komm.“ „Nein.“ „Was?!“ InuYasha konnte es nicht fassen. Sponnen denn heute wirklich alle?! Sein großer Bruder wollte nicht gegen ihn kämpfen, dabei begann er sonst immer, und nun rettete er ein Mädchen, dass nicht gerettet werden wollte. Nein, es blieb auch noch lieber bei Sesshoumaru. Sesshoumaru hatte sich auch umgedreht. Ihre Worte hatten ihn mehr als verwirrt. Sie wollte nicht gerettet werden?! Dass jemand lieber bei dem Entführer blieb, als gerettet zu werden, war ihm neu. Den anderen vieren wohl auch. Entgeistert sahen alle Sam an. „Das ist jetzt nicht dein Ernst?!“ Kagome fand zuerst die Sprache wieder. „Doch.“ So leicht ließ sich Samira nicht umstimmen. „Der Typ killt ohne mit der Wimper zuzucken!“ InuYasha versuchte es erneut, wieder ohne Erfolg. Auch der Mönch biss auf Granit. Sie ließ einfach nicht mit sich reden. InuYasha ging wieder in den Wald. „Auch gut, wir wollten dich retten. Vergiss das nicht.“ Damit war er verschwunden, die anderen vier folgten ihm murmelnd. So was war ihnen echt noch nicht passiert.

Ich sah ihnen nach. Dann drehte ich mich zu Sesshoumaru um. Der sah mich immer noch entgeistert an. Ich begriff selbst nicht, warum ich das gesagt hatte. Immerhin war er grob und unfreundlich, da hätte ich es bei den anderen wohl besser gehabt. Rin hatte die ganze Zeit schweigend am Waldrand gestanden und alles gesehen, auch Sesshoumarus „Versteinerung“. Ich ging auf sie zu. „Was hast du da, Rin?“ Sie hielt sofort die Hände hinter den Rücken. „Rin, du kannst es mir ruhig zeigen.“ Ich streckte ihr meine Hand entgegen. „Nein.“ Sie lief weg, geradewegs zum Dämon. „Sesshoumaru-sama.“ Sie klammerte sich an sein Bein. Er kehrte wieder in die Realität zurück und hob das kleine Mädchen behutsam hoch. Nun klammerte sie sich an Fluffy fest. Sie wollte mir wohl um keinen Preis ihr „Geheimnis“ zeigen. Ich seufzte und machte mich daran, etwas essbares zufinden. Suchend ging ich durch den Wald rings der Lichtung. Plötzlich stand vor mir ein großer Baum. Ich sah hinauf und fand leckere Äpfel. Sie hingen leider etwas zu hoch für mich. Mir blieb also nichts anderes übrig, als hochzulettern. Es erweiste sich einfacher als ich anfangs gedacht hatte. Ich pflückte ein paar und verstaute sie in meiner Jacke, die ich als Beutel umfunktioniert hatte. Ich wollte wieder auf die Erde als sich meine Höhenangst wiedermeldete. Allein kam ich hier nicht mehr runter. Ich sah mich um. Keiner war da, der mir helfen könnte. Auf Sesshoumaru musste ich wohl verzichten, außerdem bezweifelte ich, dass er mir helfen würde. Vermissen würden sie mich dennoch, da ich heute das Essen machen sollte und ohne mich gab es keins. Also musste ich wohl hier erstmal sitzen bleiben. Ich seufzte und sah mich um. Der Ausblick von hier war nicht schlecht. Wo war eigentlich das Runzelgesicht? Sonst nervte er jeden anderen oder schleimte sich bei Sesshoumaru ein. Mein Blick schweifte zurück zu Sesshoumaru. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er einfach tötete und dass er Menschen hasste, wollte erst recht nicht in meinen Kopf. „he Sam!“ Ich erschrack. Vor mir stand Sesshoumaru. „Willst du nicht langsam da wieder runterkommen?!“ Leicht amüsiert sah zu mir auf. „Naja... schon.. nur..“ Er erwrartete eine Antwort. „..ich kann nicht.“ „Und wieso?“ Rin stand neben ihm. „Ich habe Höhenangst. Hilfst du mir?“ Ich sah ihn an. Er grinste. „Rin?“ „Ja?“ Kannst du die hier nehmen und zum Feuer legen?“ Ich warf ihr mein Bündel mit Äpfel runter. Sie nickte. Ich sah wieder zu Sesshoumaru. „Halt dich fest.“ Grinsend streckte er mir beide Arme entgegen. Dankend sah ich ihn an und hielt mich fest. Vorsichtig hob er mich runter. Als ich in Augenhöhe mit ihm war, baumelten meine Füße in der Luft. Zum ersten Mal sah ich ihm direkt in die Augen und erkannte wie schön sie eigentlich waren. „Hinter dir!“ Sesshoumaru setzte mich ab und drehte sich um.

Fortsetzung folgt ...