Fanfic: soul
Kapitel: c) Blood of the past
Hi *alleknuddel *
Endlich habe ich einen neuen Teil zustande gebracht, aber mir gefällt es gar nicht.
Dieser Teil ist Lechtstin, InuMaste-sj, Seta_Katita und King Nuk gewidmet.
Es ist möglich das sich meine Schreibweise von Kapitel zu Kapitel verändert, aber ich hoffe das ist nicht zu schlimm.
Ok, hier ist das neue pitel*smile*:
Blood of the past
Um 05.00 reisst mich mein Wecker aus meinen Gedanken. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugetan, denn jedes mal sah ich das gleiche: dein Blut.....
Unsicher stolpere ich ins Bad, und schaue in den Spiegel. Ich sehe wieder mal schrecklich aus, aber Gottseihdank weine ich nicht mehr. Schnell dusche ich, ziehe mich an und beginne damit mich zu schminken, damit man mir nichts anmerkt. Als ich um sechs Uhr hinuntergehe und mir Frühstück mache, versuche ich verbissen mich auf die Schule zu konzentrieren um mich nicht wieder in Tränen aufzulösen. Meine Familie schläft noch und ich schalte deshalb nur leise den Radio an.
Schon ist es zeit in die schule zu gehen.
Der morgen verläuft wiedermall ganzgleichmässig und monoton, doch ich kann mich nicht auf den Unterricht konzentrieren. In der Pause sitze ich, entgegen meiner Gewohnheit, allein in einer Ecke des Hofes und betrachte die Bäume. Wie traurig sie aussehen wenn sie die Blätter verlieren... ich bin so in meine Gedanken versunken das ich die Schulglocke ganz einfach überhöre. Umso mehr erschrecke ich als ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter spüre. Verwirrt blicke ich den Besitzer der Hand an. Es ist Mario, ein Junge aus meiner Klasse von dem ich nur weis das er in meiner nähe wohne.
„Tai San, wir haben englisch. Frau Neko schickt mich. Komm!“ ,und ohne ein weiteres Wort zu verlieren zieht er mich hinter sich her. Im Laufen betrachte ich ihn das erste mal genauer. Er ist sicher einen Kopf grösser als ich und hat schwarze Haare. Er ist sportlich gebaut, und ich weis das er auch ganz gut in der Schule ist. Aber sonst?
Abrupt bleibt er stehen und dreht sich zu mir um. Überrascht sehe ich in an: „Was ist?“ Eine weile betrachtet er mich stumm, und gerade als ich den Mund öffne um meine Frage zu wiederholen, sagt er: „Du solltest nach hause gehen, du siehst krank aus!“ Entgeistert starre ich ihn an. „Wie? !“ „Du solltest nach hause gehen.“, wiederholte er ruhig und blickt mir direkt in die Augen, „Moment...“,er dreht sich wieder um „...ich melde dich schnell ab..“, und schon ist er im Klassenzimmer verschwunden. Perplex schaue ich die Tür an, als würde sie mir sein verhalten erklären. Warum tut er das? Aber mir ist klar, das ich wohl kaum jetzt in die Klasse gehen kann und sagen alles währe in Ordnung, wenn Mario mich gerade abmeldet. Langsam gehe ich die Treppe hinab. „Hey, Tai San, warte doch!!“ Ich blicke nach oben und sehe Mario auf mich zu laufen. „Äh... was?“ Mittlerweile steht er schon neben mir und grinst mich an. „Ich hab gesagt das du warten sollst, weil ich dich nach Hause begleiten muss.“
Ich bin nahe dran ihn zu fragen, warum er das macht, doch das einzige was ich rausbringe ist ein, „gehen wir?“ Bevor ich mich in Bewegung setzte. Den grössten Teil des Weges haben wir schon hinter uns, als mir wieder einfällt das die nächste Strasse wegen Bauarbeiten gesperrt ist. „Komm.“ Mario zieht mich in eine Seitenstrasse in der ich noch nie gewesen bin. „Wo gehen wir hin?“ „Ich kenn da ne Abkürzung!“ „Aber, woher weißt du wo ich wohne?“, ich bleibe stehen. „weis ich ja gar nicht! Ähm...ist bei dir überhaupt jemand da?“ Ich verstand nicht. „Nein, meine Mutter ist für ein paar Tage verreist, aber warum?“ „Nur so: “und schon zieht er mich weiter“ schnell laufe ich neben ihm her: „warum wolltest du.....“ wir treten gerade aus der Gasse hinaus und sofort erkenne ich die Strasse. Erschrocken bleibe ich stehen. Die bäume am Strassenrand haben schon ein paar Blätter verloren die glühend rot auf dem Asphalt liegen. Rot! Ich klappe zusammen. Schon wieder läuft das ganze Geschehen in meinem Kopf ab. „Nein!...Nein!“ Wimmernd liege ich auf dem Boden und drücke meine Hände auf mein Gesicht. Mario habe ich habe ich vergessen. Weinend sitze ich auf der kalten Strasse umgeben von rotem Laub und denke wieder nur an dein Blut. Ich schlinge meine Arme um mich, wie um die nicht vorhandene wärme festzuhalten . Plötzlich spüre ich die so lange ersehnte wärme, als sich Arme um mich schliessen und mich Festhalten. Ich komme nicht auf die Idee zu überlegen wem sie gehören,sondern drücke mich fest an den Körper des unbekannten und weine. Ich spüre wie jemand meinen Kopf streichelt und diese Berührung lässt meine Tränen langsam versiegen. Nach einer Ewigkeit versuche ich mich zu lösen, doch der unbekannte drückt mich nur fester an seine Brust. Ich versuche nicht weiter loszukommen, sondern geniesse diese wärme, bis ich Marios stimme vernehme. „Komm mit.“ Er lässt seine Arme sinken, nimmt mich aber bei meiner Hand und zieht mich mit sich. Ich fühle mich geborgen, schliesse aber dennoch meine Augen um diesen Ort nicht länger zu sehn.
So, das wars.
Ich hoffe wirklich auf Kommis, den vielleicht werde ich das Kapi löschen. BITTE sagt mir wie ihr es gefunden habt. *smile *
*knuddel *
fluffy