Fanfic: Back to Hogwarts
Kapitel: Gedanken an das was einmal war
London,
irgendwann in einer stürmischen, verregneten Sommernacht...
Lavinia Mortimor 23 Jahre, eine Absolventin der Schule für Hexerei und Zauberei Hogwarts, lebte seit etwa einem halben Jahr allein in einer kleinen Zweizimmerwohnung,.
Nach der gelösten Verlobung mit einem Muggel, lebt sie Isoliert von der Außenwelt, denn sie wollte keinen dieser Muggel je wieder sehen, sie hasst sie so sehr, das sie verbittert vor ihrem Fenster saß und auf die Straßen hinabschaut, wo sie herum wuselten wie Ungeziefer und sie gerne Verflucht hätte.
»Garstig... garstige Muggel! Verwünschen sollt man sie... alle!«, knurrte die hübsche schwarzhaarige Hexe, doch dazu war sie zu gutmütig, sie würde es niemals tun, sie war nur so enttäuscht, das Anthoni die Verlobung mit ihr gelöst hatte, nur weil er erfahren hatte das sie eine Hexe war.
Sie streckte sich, erhob sich und ging zu ihrem Bett, wo ausgebreitet ihre alte Schuluniform und ihr Umhang mit dem Slytherin-Emblem darauf lagen. Dort angelangt seufzte sie und kniete sich davor. Langsam strich sie über den Stoff und dachte nochmal über das Angebot von Professor Albus Dumbledore nach.
Er hatte ihr angeboten zur Lehrerin ausgebildet zu werden, da sie eine der Besten Schülerinnen gewesen war, doch wäre weiterhin Professor Snape ihr Ausbilder gewesen.
Ein schlechtes Gewissen plagte sie, denn sie war einfach bei Nacht und Nebel verschwunden, um ein Leben für sich allein zu beginnen.
Als junge Schülerin war sie in ihren Lehrer, Professor Snape verliebt.
Die anderen hatten sie immer gehänselt, weil sie wußten das sie sein Liebling gewesen war und weil sie anders, als die anderen war.
Ihre Fähigkeiten, waren von enorme Größe gewesen und das schon immer, doch sie wollte wie die anderen sein, was sie nie geschafft hatte.
Jetzt war sie allein und nur die Erinnerungen waren ihr geblieben, Erinnerungen an die Liebe zu ihm und an die spätere Erwiderung, seinerseits.
Sechzehn war sie gewesen als sie eines Abends nach dem Abendessen, die große Halle als letzte verlassen hatte um Severus Snape abzufangen.
Etwas verloren hatte sie an einer Ecke des Ganges gestanden und auf ihn gewartet, ihr Herz schlug ihr bis zum Hals als sie seine schnellen Schritte über den Gang heran kommen hörte, er war allein und das war auch gut so.
Lavinia holte tief Atem und machte sich selbst Mut, sie ließ ihn näher heran kommen und trat dann aus dem Schatten.
»Miss. Mortimor, Sie sollten bereits auf Ihrem Zimmer sein!«, sagte er in seinem herrischen Ton, der zu meist nichts Gutes bedeutete.
Zitternd fing sie an zu stottern: » V- verzeihen sie, a-aber ich muss mit Ihnen reden Professor Snape.«
»Das hat aber doch Zeit bis zum Unterricht, Miss.«, fuhr er sie an, doch war er diesmal milder, das Lavinia sogleich bemerkte.
Er stand zwar vor ihr wie eine große schwarze Gewitterwolke die jeden Augenblick ein Unwetter los lassen würde, doch war er anders als sonst und es war ihr so als würde er auf eine weitere Erwiderung warten.
»Nein... Professor Snape, ich muss es Ihnen unter vier Augen sagen, es ist für mich von großem Belang.«, sagte sie nun mit festerer Stimme, denn sie wußte das sie nun nicht mehr weiter Leben konnte, ohne ihm ihre Gefühle zu offenbaren.
»Nun gut.«, sagte er, »Dann folge mir in mein Büro, wenn es denn so wichtig ist.«
Seine harten Gesichtszüge waren entspannter, so hatte sie ihn noch nie gesehen und sie mußte gestehen, es gefiel ihr, doch diese Worte machten ihr Sorgen, warum sollte sie mitkommen, ahnte er etwas, hatte er ihr angesehen was sie fühlte, jetzt erst, oder schon vorher während der Unterrichtsstunden, da sie ja in der ersten Reihe saß, sie wusste es nicht und das machte sie wieder unsicherer.
Er stieß sie an und sagte: »Was ist mit Dir? Träumst du mit offenen Augen? Nun denn komm, oder willst Du, das ein anderer Lehrer kommt und Dich verweist, weil Du noch immer nicht auf Deinem Zimmer bist!«
Das kannte sie nun überhaupt nicht von ihm, warum war er denn so ungewöhnlich nett, normalerweise wäre er der erste gewesen der eine Verwarnung ausgesprochen hätte.
»N- natürlich, Entschuldigung, Sir.«, fuhr sie aus und sie meinte ein lächeln über sein Gesicht huschen zu sehen, doch das war nicht zu fassen, er lächelte doch sonst nicht.
Mit seinem gewohnt, schnellen Schritt eilte er die Gänge entlang und schließlich die Treppen zu seinem Büro, oder viel mehr Labor hinab zu den Kerker. Lavinia hatte mühe ihm Schritt zu halten und war glücklich, endlich angekommen zu sein.
Als er hinter seinem Schreibtisch platzgenommen hatte, schaute er sie, mit unter dem Kinn verschränkten Fingern ungeduldig an, da sie einen Moment verlegen schwieg, sagte aber nichts und schaute nur.
Lavinia, war unentschlossen, blickte in die dunklen Augen des Professors und ließ, ihren Blick kurz über seine markanten, herben Gesichtszüge huschen.
Seine Hackennase wirkte edel wie der Schnabel eines Adlers und seine Augen funkelten wie schwarze Opale, im Schein der Kerzen, die im Raum brannten.
Ein ungehaltenes Räuspern weckte Lavinia aus ihrer starre, gefolgt von einem: »Nun?«, das er hervorbrachte.
Das Mädchen schluckte schwer, nahm all ihren Mut zusammen und begann mit trockenem Mund ihren Satz: »Professor Snape... I-ich wollte ihnen sagen...« Sie brach ab und schaute verlegen zu Boden und schließlich wieder auf, wobei sie bemerkte das Snape sich erhoben hatte und um den Schreibtisch herum gegangen war. Noch immer schaute er sie forschend an, doch er schwieg.
Sie hoffte das er ihr wildes Herzpochen nicht hörte, denn ihr Herz drohte ihr aus der Kehle hervor zu kommen, wenn sie es jetzt nicht schnell zu ende bringen würde.
Schnell brachte sie drei stockende Worte hervor: »Ich - liebe - Sie!« Sie hatte es kaum hörbar vor gebrabbelt, kein Mensch hätte sie verstehen können, doch Snape hatte sie verstanden, sagte aber: »Was war das? Wiederhole es bitte!«, in seiner Stimme schwang hohn oder irgendetwas anderes, das Lavinia nicht definieren konnte. Lachte er sie innerlich aus, oder war ihm eher nach einer Bestrafung zu mute.
Die Wiederholung, der drei kleinen Worte war Strafe genug für sie und sie hatte das Gefühl als seien ihre Knie aus Pudding, der wiederum in Watte gepackt war.
Sie spürte seine stechenden Augen auf sich gerichtet, doch sie wagte es nicht auf zu blicken und wider holte die Worte mit brüchiger aber nun etwas lauterer Stimme: »I-ich- liebe... Sie.«
Die junge Hexe, schloß die Augen und zog den Kopf ein während sie auf das Donnerwetter wartete, das jetzt auf sie einprasseln würde, doch es blieb still, bis auf die Schritte die sie auf sich zu kommen hörte.
Ängstlich blickte sie mit einem halb geöffneten Auge in die Richtung des Professors und erschrak.
Dicht vor ihr stand er nun, doch wirkte der große Mann nicht bedrohlich, wie so oft, nein ganz ruhig stand er da, worauf Lavinia sich getraute den Kopf zu heben, um an ihm herauf zu schauen.
Er hob eine Hand, worauf das Mädchen zusammen zuckte, doch er legte sie auf ihre Schulter, dann die nächste und zu guter letzt gab er ihr einen Kuss auf die Stirn.
Leise flüsterte er: »Das ist nichts neues für mich Lavinia. Du schaust mich während des Unterrichts verstohlen an, errötest wenn ich dich aufrufe und zuckst zusammen wenn ich dich versehentlich berühre.«
»Oh mein Gott!«, entfuhr es ihr, »Sie wussten es?«
Er nickte.
»A-aber... was mich jetzt quält, ... was halten Sie davon, Sir?, stammelte sie und sie spürte eine nahezu unerträgliche Hitze in ihren Wangen.
Snape erwiderte nichts, doch tat er etwas, das sie sich nie hätte erträumen lassen, er zog sie an sich und küsste sie fordernd, doch das war zu viel für Lavinia, sie wusste nicht mehr wo unten, oder oben war und ihre Beine versagten ihr ihren Dienst. Haltlos befand sie sich in den Armen das Mannes, denn sie über alles zu lieben glaubte, alles um sie wurde schwarz und einen gnädige Ohnmacht umfing sie (...)
Von dem Augenblick an, trafen sie sich oft heimlich an stillen, einsamen Orten von denen niemand wußte und Lavinia’s Liebe wuchs immer mehr, obwohl sie sich nie wirklich darüber im klaren war, ob er diese Liebe erwiderte, oder ob er einfach seinen Körperlichen gelüsten folgte und sie nur benutzte.
Anfangs war es ihr egal, Hauptsache sie konnte nah bei ihm sein, auch das alter war ihr egal, sie 16 und er 37, es störte sie nicht und hoffte er würde sie auch genau so lieben wie sie ihn.
Der Abschluss rückte näher und somit auch ihre Zweifel, mit 19 war es dann soweit und sie hatte sich vorgenommen, nach der Abschlußfeier einfach zu verschwinden um ihn zu vergessen, sie dachte es wäre so besser, doch war es das wirklich?
Vier Jahre waren nun seit ihrem Abschluss vergangen, die Liebe in die sie sich stürzte, die Liebe zu einem Muggel, war zerplatzt, wie eine Seifenblase und sie hatte es aufgegeben nach einer neun Liebe zu suchen.
Sie seufzte erneut und griff nach dem Umhang zog ihn an sich und barg ihr Gesicht darin. Heiße Tränen spürte sie, wie sie sich in den Stoff aufsogen und plötzlich hörte sie ein leises Pochen auf Glas, nein es war ein Picken.
Sie schaute auf zum Fenster und erblickte eine Eule, sie war es, sie hatte an das Fenster gepocht und was war das? Ein Brief?
Lavinia sprang auf, lief zum Fenster öffnete es und ließ die Eule herein, nahm den Brief mit zittrigen Händen und starrte ihn an.
Sie erkannte das Siegel sofort, es war Snapes Siegel, der Brief war dem zu folge von ihm selbst verfasst.
Eilig brach sie das Siegel und lass den Brief, er war unpersönlich und kalt geschrieben, ganz wie es seine Art war.
In dem Brief stand das man sie erwartete und das sie so schnell wie möglich zurückkehren sollte, wenn sie noch Interesse an einer Ausbildung als Lehrerin in Hogwarts habe.
Mehr stand da nicht, kein Gruß, keine liebevolle Geste, nichts, rein gar nichts.
Das schmerzte sie. »Warum schreibt er so kalt, nach