Fanfic: Shadows of the Past
Kapitel: Destiny sometimes goes inexplicable ways
Shadows of the Past - You don't forget them
Hallöchen!!
Danke für eure Kommis und das ihr so lange gewartet habt! Hab diesmal etwas länger gebraucht, weil ich in den letzten Tagen nich so oft im Internet war und daher nich dazu kam, das nächste Chap hochzuladen.
aber jetzt geht's endlich weiter:
Kapitel 3: Destiny sometimes goes inexplicable ways
Wer ihre Vergangenheit kannte, würde denken, sie würde ihn nur des Geldes wegen heiraten, aber das war nicht so. Sie war schon lange keine geldgierige Diebin mehr. Sie hatte andere Gründe.
Obwohl sie eine Fremde war, hatten Jamies Eltern, und auch seine Geschwister, sie sofort aufgenommen. Jamie hatte ihnen ihre Geschichte erzählt und sie waren alle genauso schockiert darüber gewesen, wie er. Diese Leute hatten sie von Anfang an wie ein Mitglied der Familie behandelt, obwohl sie ihre Vergangenheit als Piratin kannten. Und dafür würde sie ihnen ewig dankbar sein. Besonders Jamies Vater Georg (bitte englisch aussprechen) war sie zu ewigem Dank verpflichtet. Er hatte das Doppelte ihres Kopfgeldes gezahlt und hatte sie von der Marine und ihren Fahndungslisten freigekauft. Einfach so, obwohl er gar keinen Grund dazu hatte. Er hatte sie kaum gekannt und hatte es trotzdem getan. Sie wusste bis heute noch nicht, wie sie sich dafür jemals bei ihm revanchieren konnte. Immerhin hatte sie Dank ihm ihre „Freiheit“ wieder und was gab es schon besseres und schöneres, als sich überall ohne Angst vor der Marine und ohne Versteckspiel bewegen zu können, einfach frei zu sein?
Vorsichtig strich Nami mit ihrem Daumen über das rot eingekreiste Datum. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie wirklich heiraten würde. Es war noch gar nicht so lange her, erst ein paar Wochen, als Jamie ihr den Antrag gemacht hatte, zusammen mit einem Liebesgeständnis und der Erklärung, dass er sich schon bei ihrer ersten Begegnung in sie verliebt hatte. Tja, und sie hatte den Antrag angenommen. Sie liebte ihn zwar nicht so, wie er sie, aber dafür mochte sie ihn wirklich sehr und würde nie vergessen, was er für sie getan hatte. Jamie war der erste Mensch gewesen, dem sie nach langer Zeit wieder Vertrauen schenkte und auf diesem Weg wollte sie ihm für alles danken. Bei ihm war sie sich wirklich sicher, dass er sie nicht verletzen würde und für immer für sie da wäre. Außerdem würde mit dieser Hochzeit ein neuer Abschnitt in ihrem Leben beginnen. Sie konnte ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen, ja vielleicht sogar endlich vergessen, und was anderes wollte sie ja nicht.
Zur gleichen Zeit ankerte mehrere Hundert Kilometer entfernt auf der Grand Line ein großes Schiff vor einer Insel. Der Großteil der Besatzung war gerade dabei schwere Kisten mit neuem Proviant an Bord zu tragen.
Auf der anderen Seite des Schiffes stand ein junger Mann mit schwarzen Haaren an die Rehling gelehnt und starrte gedankenverloren auf das Meer. Das Treiben hinter ihm interessierte ihn nicht. Er hatte andere Sorgen.
Wo war sie nur? Wie ging es ihr? Er suchte jetzt schon seit zwei Jahren nach ihr. Ohne Erfolg. Sie konnte doch nicht so einfach vom Erdboden verschwunden sein. Irgendwo musste sie doch stecken! Warum war das Ganze überhaupt passiert? Er verstand es nicht, verstand seinen Bruder und dessen Freunde nicht.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als ihm jemand auf die Schulter tippte. Es war der Steuermann des Schiffes. „Hier, die Zeitung. Vielleicht steht ja was interessantes drin. Und ach ja, in etwa einer Stunde legen wir wieder ab. Falls du also noch an Land gehen möchtest, musst du dich beeilen.“ „Danke.“ Geistig immer noch etwas abwesend nahm er dir Zeitung von seinem Kollegen entgegen, der daraufhin auch wieder an seine Arbeit ging.
Für eine Weile betrachtete er das Titelblatt und überflog die Titelstorys. War nichts interessantes dabei, zumindest nichts, was sich für ihn interessant anhörte, aber so konnte er sich wenigstens mal für eine Weile ablenken.
Sichtlich gelangweilt blätterte er Seite für Seite um und las nur ab und zu mal einen Artikel über die neuesten Waffen der Marine, mit denen sie Piraten zur Strecke bringen wollten, oder schaute sich die neuesten Steckbriefe an. Er war schon wieder dabei die Zeitung zu zumachen, als sein Blick auf ein Photo fiel. Seine Augen wurden immer größer. Endlich! Das es so etwas noch gab! Das war sie, tatsächlich! Schnell überflog er den Artikel daneben. Doch er konnte nicht glauben, was darin stand. Das konnte doch nicht sein!
In Windeseile ließ er die Zeitung fallen und sprang über die Rehling hinunter auf sein kleines Boot.
„Hey, wo willst du denn hin?!“ Einer seiner Leute hatte ihn beobachtet und schaute ihm nun verwundert hinterher.
„Sag dem Chef, das ich für ’ne Weile weg bin! Ich hab was sehr wichtiges zu erledigen! Weiß noch nicht, wann ich wiederkomm!“ rief er seinem Crewmitglied noch zu und war dann auch schon durch Hilfe seiner Feuerkraft verschwunden.
Er hatte sie endlich gefunden! Endlich! Er hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben. Doch jetzt! Er konnte es immer noch nicht glauben. Ihm gefielen zwar die Umstände nicht, unter denen er sie gefunden hatte, aber das war jetzt nicht so wichtig. Sie war wichtiger. Auch wenn er es nicht gern zugab, aber sie war ihm sehr wichtig geworden. Er mochte sie sehr. Als sein Bruder ihm damals die Geschichte erzählt hatte, dachte er schlecht zu träumen. Und jetzt würde vielleicht endlich Licht in das Ganze kommen.
Verdattert schaute der Steuermann seinem zweiten Käpt’n nach. Was war denn so plötzlich in den gefahren? Kopfschüttelnd wandte er sich ab. Wäre ja auch mal etwas Neues gewesen, wenn er länger auf dem Schiff geblieben wäre. Dabei war er erst seit kurzem wieder da. Aber er wäre ja nicht er, wenn er es für länger am selben Ort aushalten würde. Dafür hatte er zu viele Hummeln im Hintern.
Sein Blick fiel auf die am Boden liegende Zeitung. Sie war aufgeschlagen und die Überschrift fiel ihm sofort ins Auge: ’Prinz heiratet endlich eine Prinzessin’.
Er hob die Zeitung auf und begutachtete den Artikel genauer:
’Schon seit langem wartet die Familie Montgomery (fragt jetzt bitte nicht, wo ich den Namen her hab >.<, aber ich finde der passt einfach gut, weil er sich schon so „reich“ anhört), die reichste Familie im ganzen East Blue und deswegen auch schon als „Prinzen-Familie“ bezeichnet, dass einer ihrer 5 Kinder (ja, ja ^^) heiratet, um endlich das Weiterbestehen der Familie zu sichern und für Erben zu sorgen. Leider ohne Erfolg. Lange mussten sie warten, doch jetzt endlich ist es so weit. Letzte Woche gab der zweitälteste Sohn, James Alexander Montgomery, vor der gesamten Stadt seiner Heimatinsel endlich seine bevorstehende Hochzeit bekannt. Und das nicht nur mit irgendeiner Frau, nein. Die Glückliche ist keine andere, als Nami, die 21jährige Sängerin, die mit James Schwestern Lynn (22) und Jessica (20) die berühmte Gruppe „Sunset“ bildet (ich sagte ja, dass ich noch einiges geplant habe ^^). Mehr ist allerdings bis jetzt über die Braut noch nicht bekannt. Wo kommt sie her? Wie lautet ihr Nachname? Was hat sie in all den Jahren vor James und „Sunset“ gemacht? Nichts von all dem geriet bisher an die Öffentlichkeit. Ein Geheimnis? „Wenn sie erst mal meine Frau ist, haben die Menschen noch lange genug Zeit, sie näher kennen zu lernen.“ so James zu dieser Frage.
Wir wünschen dem Paar natürlich trotzdem alles Gute für die Zukunft und natürlich auch der Band im weiteren Verlauf ihrer Karriere. Viel Glück.’
(Sorry, wenn das jetzt nich gut geworden is, aber Zeitungsartikel schreiben liegt mir nich >.<)
Neben dem Artikel war auch ein Photo abgebildet. Es zeigte eine Frau mit orangenen Haaren, die in den Armen eines braunhaarigen Mannes, ihres Verlobten, lag, der glücklich lächelte. Sie lächelte auch, aber man sah ihr an, dass dieses Lächeln nur aufgesetzt war. Ihre Augen strahlten eine gewisse Traurigkeit und Verletztheit aus. Trotzdem war sie hübsch. Der Ausdruck in ihren Augen passte ganz und gar nicht zu ihr.
Aber war sein zweiter Käpt’n etwa wegen diesem Artikel so schnell verschwunden? Das sollte er mal seinem ersten Kapitän zeigen. Vielleicht hatte der ja eine Antwort darauf.
Immer noch grübelnd begab er sich in das Kapitänszimmer. Whitebeard stand gerade über einer Karte der Grand Line gebeugt und begutachtete die Strecke zur nächsten Insel, als sein Steuermann eintrat. Überrascht blickte er auf. „Stimmt was nicht? Du hast so einen ernsten Gesichtsausdruck. Gibt es Probleme mit dem Proviant?“ „Nein, nein, mit dem Proviant ist alles in Ordnung, aber das solltest du dir mal anschauen.“ Der Steuermann trat näher an Whitebeards Schreibtisch und legte die Zeitung darauf.
„Was ist damit?“ Whitebeard verstand nicht so ganz, worauf sein Steuermann hinaus wollte.
„Ace hat sich mal wieder verabschiedet, kurz nachdem er diesen Artikel gelesen hat.“ „Schon wieder? Oh dieser Bengel (^^).“ Etwas vor sich hin murmelnd schaute sich Whitebeard das Bild an. „Kennt der die beiden etwa? Oder liegt es etwa an dem Mädchen? Der Kerl wird doch wohl nicht wegen einem Mädchen, das auch noch bald heiraten wird, verschwunden sein?! Oh, die Jugend heutzutage. Na ja, früher oder später wird er schon wieder auftauchen.“ Ohne sich das Bild noch einmal anzuschauen legte er die Zeitung beiseite. „Du kannst dann wieder an deine Arbeit gehen, wir legen bald ab.“ Meinte er noch an seinen Bootsmann gewandt und widmete sich dann wieder seiner Karte. Sein Gegenüber nickte nur und verließ das Kapitänszimmer. Vor der Tür blieb er noch einmal stehen. Er glaubte irgendwie nicht so ganz, dass Ace nur wegen irgendeiner Frau so fluchtartig das Schiff verlassen würde. Das würde nicht zu ihm passen. Außerdem, je mehr er darüber nachdachte, desto mehr meinte er, diese Frau schon mal irgendwo gesehen zu haben. Da steckte bestimmt mehr