Fanfic: Shadows of the Past

Untertitel: You don't forget them

Kapitel: Yes, I get married!

Shadows of the Past - You don't forget them

Hi!
Hier bin ich wieder!! Danke für eure lieben Kommis!
Weiter geht's:

Kapitel 4: Yes, I get married!

Nami blätterte wieder zum jetzigen Monat zurück und ließ ihren Blick über die einzelnen Tage schweifen. Heute war endlich mal ein Tag, an dem sie Ruhe hatte. Seit die Verlobung mit Jamie bekannt wurde, hatte sie keinen Tag, an dem nicht irgendein Journalist vor der Tür stand. Und dazu kamen noch die vielen Pressetermine und Auftritte, die auch ständig auf der Tagesordnung standen, seit sie mit Jamies Schwestern eine Band gegründet hatte. Noch etwas, was sich in ihrem Leben verändert hatte. Früher hätte sie nie gedacht, dass sie jemals vor Tausenden von Menschen auf der Bühne stehen und singen könnte. Aber es machte Spaß, sehr sogar. Auf der Bühne konnte sie total aus sich rausgehen, ihre Trauer einfach wegsingen und rausschreien. Ja, die Bühne war der einzige Ort, an dem sie sich wohlfühlte und mal für ein paar Minuten ihre Sorgen total vergessen konnte. Und Jamies Schwestern Jessica und Lynn waren inzwischen auch zu Schwestern für sie geworden. Mit den beiden konnte sie über alles reden und sie halfen ihr, wenn es ihr mal wieder total schlecht ging. Es war auch ihre Idee gewesen, eine Gruppe zu bilden und aufzutreten. Die beiden sangen schon immer sehr gern und hatten nur auf eine dritte Person gewartet.
Nami musste lächeln, als sie daran zurückdachte, wie Jess und Lynn ihr auf die Nerven gegangen waren. Sie wollte nämlich erst gar nicht, was ja aber auch klar war, so schlecht wie es ihr ging. Aber das sie dann doch zugesagt hatte, war das Beste, was sie tun konnte.
Der Name „Sunset“ entstand dann aus ihren Haarfarben, eine verrückte Idee von Jess. Die beiden Schwestern hatten blonde Haare und sie selber orangene, kurz: die Farben der Sonne. Und weil nur „Sun“ etwas kurz war und sie alle drei den Sonnenuntergang schöner fanden, als den -aufgang, setzten sie kurzentschlossen noch das „Set“ dahinter.
Das war jetzt ungefähr ein Jahr her und sie waren eingeschlagen wie eine Bombe. Die Leute rissen sich heute noch um ihre Konzertkarten. In 2 ein halb Wochen hatten sie das nächste Konzert, auf der Nachbarinsel, und die Halle war schon wieder seit Wochen ausverkauft. Nicht mal als sie noch von der Marine gesucht wurde, hatten sich die Leute so um sie, na ja, eigentlich um ihr Kopfgeld, gerissen. Allerdings waren sie bis jetzt nur im East Blue und ein wenig im South Blue bekannt, weiter noch nicht. Ihre Auftritte hatten die Grenzen des East Blue bis jetzt leider noch nicht so richtig überschritten, aber das würde irgendwann noch kommen. Nur über die Zeitungen waren ihre Namen auch außerhalb bekannt, aber was waren schon Namen, wenn man die Musik nicht kannte?
Ob Zorro und die anderen wussten, was aus ihr geworden war? Na ja und wenn, es würde sie ja doch nicht interessieren. Aber woher sollten sie es überhaupt wissen? Die Jungs hatte es nie interessiert, was in der Zeitung stand, sie war immer diejenige gewesen, die sie gekauft hatte. Und jetzt, wo sie nicht mehr da war, hatte bestimmt nicht eine Zeitung das Deck der Flying Lamb berührt. Sie konnten es also gar nicht wissen.
War auch besser so.
Nami beschloss nun entgültig endlich frühstücken zu gehen. Ihr Magen knurrte schon so laut, dass man ihn bestimmt draußen auf dem Gang hören konnte. Sie ließ von ihrem Kalender ab und ging hinaus. Auf dem Gang sah sie, wie sich ein schwarzer Haarschopf die Treppe nach oben bewegte und kurz darauf kam ihr auch schon Ben, Jamies 26jähriger Bruder, entgegen.
„Morgen!“ begrüßte er sie auch gleich freundlich.
„Morgen. Weißt du zufällig, ob’s noch Frühstück gibt? Ich hab ’nen Bärenhunger.“ „Wenn du dich beeilst, kriegst du vielleicht noch was ab. Heute gibt’s mal wieder Pfannkuchen, Janinas Lieblingsessen. Sie hat sich schon draufgestürzt.“ „Oh, dann muss ich mich wirklich beeilen. Bis später.“ Mit einem kleinen Grinsen auf dem Gesicht ging Nami weiter. Janina war eine der wenigen Personen, die sie wenigstens zum lächeln bringen konnte. Die Kleine war aber auch zu süß. Schon allein der Gedanke, wie sie sich 3 Pfannkuchen auf einmal in den Mund stopfte war, reichte aus. Sie war das jüngste Mitglied der Familie, grade mal 10 Jahre alt, also ein kleines Nesthäkchen (so, jetzt hab ich endlich alle aufgezählt. Hat ja lange genug gedauert, aber bei 5 Kindern.... ^^). Aber was an Alter fehlte, bügelte sich wieder mit ihrem Charakter aus. Sie war aufgedrehter, wie alle anderen 4 zusammen, und schwer zu bändigen, ein richtiger Wildfang eben. Es kam selten vor, dass sie mal ohne irgendeinen Kratzer nach Hause kam, wenn sie mit ihren Freundinnen spielen war.
Nami hatte das Esszimmer noch keine 5 Sekunden betreten, als ihr der kleine Wildfang mit den braunen Haaren auch schon entgegensprang. „Nami! Da bist du ja endlich!“ „Meinst du etwa, ich lass es mir entgehen, wenn es Pfannkuchen gibt? Ich hoffe doch, du hast mir welche übriggelassen?“
„Ich hab dir welche auf die Seite gestellt. Konnte sie grade noch retten. Morgen.“ Jamie, der ebenfalls noch beim Frühstück saß, war zu Nami gegangen und drückte ihr zur Begrüßung einen Kuss auf die Stirn.
„Danke. Ich verhunger nämlich gleich.“ Nami ließ sich auf ihrem Platz nieder und begann zu frühstücken.

Es war mal wieder einer der Tage, an dem die Sonne nur so vom Himmel brannte. Aber auf einer Sommer- oder Wüsteninsel war das nichts Neues mehr. Die Leute waren es gewohnt und so waren auch bei so einem Hitzetag die Straßen total überfüllt.
Auch im Palast, der oberhalb der Stadt lag, war die Hölle los. Es wurde hoher Besuch erwartet und dementsprechend waren alle in hoher Aufruhr. Es musste noch so viel vorbereitet werden.
Vor der ganzen Hektik fliehend hatte sich eine junge Frau mit langen blauen Haaren, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren, auf den Balkon ihres Zimmers zurückgezogen und beobachtete das Treiben in den Straßen der Stadt. Allerdings registrierte sie gar nicht, was sie sah. Ihre Gedanken waren an einem ganz anderen Ort.
In der Hand hielt sie einen Briefumschlag, auf dem deutlich „EINLADUNG“ zu lesen war. Er war offen, was darauf schließen ließ, dass der beinhaltete Brief bereits gelesen sein musste.
Immer noch total in Gedanken versunken bemerkte sie nicht mal, wie jemand hinter sie trat. Erst als dieser seine Arme um sie legte und sie einen dunkelblonden Haarschopf neben ihrem Kopf ausmachte, registrierte sie wieder, was um sie herum passierte.
„Ist irgendwas? Du scheinst ja total weggetreten zu sein.“ „Lies das.“ Sie hob ihm den Briefumschlag hin. „Eine Einladung? Ähm, hast du schon die Zeitung gelesen?“ Sie nickte. „Lies.“
Er nahm ihr den Brief aus der Hand und zog ihn aus dem Umschlag.

’Einladung zur Hochzeit vom James Alexander Montgomery und Nami (ohne Nachname hört sich das dumm an! Warum hat die Frau keinen?), die sich am 24. Juli das Ja-Wort geben.
Hi Vivi! Ich weiß, es ist ein langer Weg bis hierher, aber du warst während der kurzen Zeit, die wir zusammen verbracht haben meine beste Freundin und ich würde mich freuen, wenn du kommen würdest. Ich würde dich gerne wieder sehen.
Reiseroute steht auf der Rückseite.
Bye, Nami’

„Dann stimmt es also, was in der Zeitung steht?“ Wieder nickte Vivi nur. Ihr ging so vieles durch den Kopf, erst dieser Zeitungsartikel über Nami, dann diese Einladung. Warum? Was ging hier vor sich?

Fortsetzung folgt...

Bye,
Chichi_17