Fanfic: Shadows of the Past
Kapitel: Offer and revelation
Shadows of the Past - You don't forget them
Hi!
Bin wieder da! ^^
Zu euren Vermutungen, wer der unbekannte Gast sein könnte: meint ihr wirklich, dass es Ace ist? Seid gespannt!
Kapitel 7: Offer and revelation
Nami stand die Überraschung buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Sie hatte ja wirklich mit allen gerechnet, nur nicht mit ihm.
„Hübsche Hütte in der du jetzt wohnst, muss ich schon sagen.“ „Was willst du hier, Smoker?“ (Tja, schade, doch noch kein Ace. Müsst euch leider noch etwas gedulden) „Ich hab dich gesucht. Aber lass uns doch erst mal in Ruhe hinsitzen Ich rede nicht gern zwischen Tür und Angel.“ Smoker ging wieder zurück ins Wohnzimmer und setzte sich aufs Sofa. Nami folgte ihm zögerlich und lehnte sich an die Wand ihm gegenüber. „Also?“ „Immer mit der Ruhe. Ich komm schon noch zur Sache.“ Smokers Blick fiel auf Jamie, der das Treffen der beiden schon von der Tür aus beobachtet hatte und sich nun ebenfalls auf einem Sessel niederließ. Dann wandte er sich wieder Nami zu: „Ach ja, bevor ich es vergesse: Darf ich dir zu deiner Hochzeit gratulieren? Hast dir ja ne reiche Familie ausgesucht. Passt aber zu dir, ich mein, als Diebin ist man ja immer hinter Geld her.“ „Ich bin keine Diebin mehr. Das hab ich schon abgelegt, als ich noch Piratin war. Und jetzt beantworte mir endlich meine Frage: Was willst du hier?!“
Smoker stieß genüsslich den Rauch seiner Zigarren aus und lehnte sich bequem nach hinten. „Zuerst hab ich eine Frage an dich, na ja ehrlich gesagt sogar zwei. Und die beschäftigen mich schon seit ich diesen Strohhut das letzte Mal gesehen habe.“ „Und die wären?“ Nami verschränkte ihre Arme vor der Brust und stellte sich in leichter Abwehrstellung zu Smoker hin.
„Du hast die Mannschaft verlassen? Wie das?“ „Was heißt „verlassen“? Ich hab niemanden verlassen. Aber ich wüsste nicht, was dich das angeht.“ „Mehr als du dir vielleicht vorstellen kannst. Ich will dir nämlich einen Vorschlag machen, aber dazu muss ich erst wissen, warum du nicht mehr bei ihnen bist.“ „Sie wollten mich nicht mehr, ganz einfach. Und jetzt? Was bringt dir das?“ „Sie wollten dich also nicht mehr? Sieh an.“ „Wenn du die anderen getroffen hast, müsstest du das doch eigentlich wissen.“ „Ich hab sie nicht direkt getroffen. Sie sind mir mal wieder entkommen, aber ich habe von meinen Leuten mitbekommen, dass ihre Navigatorin weit und breit nicht zu sehen war und auch gar nicht mehr auf dem Schiff sein soll. Mein Kommandant hat mich dann kurz darauf zurück in den East Blue beordert, weil dich jemand hier gesehen haben will. Und was muss ich dann auf der Rückfahrt lesen? Nami, die kleine Diebin und Navigatorin der Strohhut-Bande will einen reichen Schnösel....“
„Hey!“ schrie darauf Jamie dazwischen, der das reiche Schnösel natürlich nicht auf sich sitzen lassen wollte. Doch Smoker beachtete ihn gar nicht, sondern sprach weiter: „...aus dem East Blue heiraten. Ich hab erst gedacht, ich sei im falschen Film, aber siehe da, es ist die Wahrheit. Und hier hab ich dann auch erst erfahren, dass dein Schwiegervater für dich sehr viel Geld gezahlt hat, nur um dich frei zu kaufen. Alle Achtung. Du musst ihm ja sehr wichtig sein. Aber um auf das zurückzukommen, was du vorhin gesagt hast: Sie wollten dich also nicht mehr? Warum?“ „Frag sie doch selber. Und jetzt geh! Ich hab zu tun.“ Nami wollte schon das Wohnzimmer verlassen, als: „Ich hab dir ein Geschäft vorzuschlagen!“
Daraufhin drehte sie sich noch mal um. „Ein Geschäft?“ „Ja. Da du ja jetzt nicht mehr auf unseren Fahndungslisten stehst, sondern frei bist, kann ich das ohne Probleme.“ „Und was wär das für ein Geschäft?“ „Du weißt, dass ich schon seit langem hinter euch her bin, um euch endlich aufs Schafott zu bringen. Dahin, wo Piraten hingehören. Aber da du ja jetzt nicht mehr dazugehörst…..ich weiß zwar nicht, warum sie dich aus der Mannschaft geschmissen haben, aber ich will das du mir hilfst.“
Nami zog eine Augenbraue in die Höhe. „Helfen? Bei was?“ „Deinen ehemaligen Käpt’n und seine Leute zu schnappen. Du weißt doch sicher, wo sie stecken.“ „Nenn mir einen Grund, warum ich dir helfen sollte?“ „Weil du vielleicht Rache an ihnen willst.“ „Warum sollte ich Rache wollen?“ „Hältst du mich wirklich für so blöd? Ihr wart doch beste Freunde oder? Beste Freunde schmeißen sich nicht gegenseitig aus der Mannschaft. Also wer sich da dann nicht rächen will…..“
Für eine Weile blieb Nami still und schaute vor sich auf den Boden. Jamie beobachtete ihr Gesicht. Ihre Augen funkelten ungewöhnlich, aber ansonsten zeigte sie keine Regung.
Dann hob sie ihren Kopf wieder. „Ich weiß nicht wo sie sind, tut mir leid. Ich hab seit zwei Jahren nichts mehr von ihnen gehört. Musst sie leider alleine suchen. Auf Wiedersehen.“ „Und du willst mir wirklich nicht helfen sie zu suchen? Keine Rachegefühle? Nicht mal an Lorenor Zorro?“
Kurz verschwand alle Farbe aus Namis Gesicht. Woher wusste er von Zorro? Das konnte er nicht wissen. Das war doch jetzt nur ein Trick, um sie dranzukriegen. Nami versuchte, sich schnell wieder zu fangen, was ihr auch zum Glück gelang. „Nein. Ich will nichts mehr von ihnen wissen. Mir ist egal, wo sie sind. Außerdem hab ich noch viel zu tun. Ich heirate bald, wie du weißt.“ „Und warum?“
Nami, die schon wieder am gehen war, schaute Smoker fragend an.
„Du warst Piratin. Dein Leben war das Meer. Und nun wirst du auf einmal zu einer Landratte, einfach so? Von jetzt auf nachher? Das hat noch niemand geschafft, jeden hat es nach einer gewissen Zeit wieder aufs Meer zurückgezogen. Und du willst nun also die erste sein, die es durchhält? Mach mir nichts vor.“ „Es stimmt, mein Leben war das Meer, aber das ist einfach vorbei. Jetzt besteht mein Leben nun mal aus dieser Familie. Sieh es ein, oder nicht. Mir egal.“ Und damit verließ Nami nun endgültig das Wohnzimmer und ging die Treppen zu ihrem Zimmer hinauf. Smoker schaute ihr noch eine Weile hinterher, bis auch Jamie sich erhob und somit Smokers Aufmerksamkeit auf sich zog. „Hey du, Grünschnabel.“ „Was?“ „Wie lange kennst du sie schon?“ „Schon eine Weile. Warum?“ „Was ist eine Weile?“ „Wir haben uns kennen gelernt kurz bevor sie Piratin wurde.“ „Mm.“ „Warum wollen Sie das wissen?“ „Nur so. Aber mir gibt das zu denken. Ich meine, die ganze Zeit über in der sie mit dem Strohhut unterwegs war, habt ihr euch doch hundertprozentig nicht einmal gesehen und dann, kaum dass ihr euch mal wieder über den Weg lauft, die große Hochzeit?“ „Wieso denn nicht? Wir lieben uns eben.“ „Ja, ja, wie du meinst.“ „Ich finde, Sie sollten jetzt gehen. Sie haben ja gehört, dass Nami Ihnen nicht helfen will.“ „Schon gut, ich geh ja schon.“ Smoker erhob sich, blieb aber vor Jamie noch mal stehen, „Aber eins sag ich dir noch. Ich bin nicht der einzige auf der Grand Line, der die Zeitung mit diesem Artikel gelesen hat. Und das Nami nicht mehr in der Mannschaft sein soll war auch nicht das einzige Gerücht, das ich gehört habe. Es gab da noch eins und zwar über sie und Lorenor Zorro.“ „Was für ein Gerücht?“ „Das soll sie dir schon selber sagen. Als zukünftige Ehefrau wird sie ja wohl keine Geheimnisse vor dir haben. Nur soviel, mach dich schon mal darauf gefasst, dass hier bald Besuch auftauchen wird, mit dem niemand rechnen würde. Wir sehn uns.“ Smoker grinste Jamie noch wissend an und ging dann.
Jamie stand noch eine Weile unschlüssig im Wohnzimmer. Die Aussage von Smoker ließ ihn nun nicht mehr los. Was war das für ein Gerücht über Nami und diesen Zorro? War da etwa mal was zwischen den beiden? Aber das hätte sie ihm doch gesagt. Smoker hatte doch recht. Als zukünftiges Ehepaar hatte man keine Geheimnisse voreinander....oder? Sollte er sie vielleicht doch mal fragen? Aber er hatte ihr mal versprochen, sie mit ihrer Vergangenheit in Ruhe zu lassen und wenn er dann jetzt damit anfing.... Sie hatte doch so noch genug damit zu kämpfen. Aber auf der anderen Seite hätte er keine Ruhe, wenn er sich nicht Klarheit darüber verschaffte. Was sollte er also tun? Ach was sollte es? Er würde sie jetzt einfach fragen. So schlimm konnte es schon nicht sein.
Weiter grübelnd ging Jamie die Treppen hinauf und blieb vor Namis Tür stehen.
Als Nami kurz zuvor in ihr Zimmer ging, schmiss sie die Tür hinter sich zu und ließ sich dahinter auf den Boden nieder. Was glaubte dieser Smoker eigentlich, wer er war, einfach hier aufzutauchen und sie voll zu quatschen? Natürlich wollte sie Rache, aber ihre eigene. Und woher zum Kuckuck wusste Smoker von ihr und Zorro? Das konnte nur Taktik gewesen sein. Niemand wusste davon. Nur die anderen aus der Mannschaft und ihre engeren Freunde und von denen hatte es bestimmt niemand verraten. Und Zorro schon gar nicht. Sie kannte ihn doch. Wenn es nach ihm gegangen wäre, dann wüsste gar niemand davon, nicht mal ihre Mannschaftskameraden, wie wenn es ihm peinlich gewesen wäre. Aber inzwischen war sie ja eh schlauer. Jetzt wusste sie, warum er es niemandem sagen wollte. Weil er sie ja eh nur ausnutzen wollte und wer brauchte das schon zu wissen? Aber trotzdem war immer noch unklar, woher Smoker es wusste. Auch wenn es nur Taktik war, wieso kam er ausgerechnet auf Zorro? Warum nicht Sanji? Und warum musste er das ausgerechnet vor Jamie sagen? Sie hatte ihm doch nie was von sich und Zorro erzählt.
Genau in diesem Moment klopfte es an ihrer Tür. Nami konnte sich schon denken, wer es war. Sie sprang sofort vom Boden auf und setzte sich auf ihr Bett. „Komm rein.“
Die Tür öffnete sich und Jamie trat ein. „Hey, ich würd gern mit dir reden und zwar wegen dem, was Smoker gesagt hat.“ Er sah ihr mit festem Blick in die Augen, „Was war da zwischen dir und Zorro?“
Fortsetzung folgt...
Es war also leider doch nich Ace.