Fanfic: Shadows of the Past
Kapitel: Love and its shady sides
Shadows of the Past - You don't forget them
Hallöchen!
Endlich geht's weiter. Hab euch diesmal ja ganz schön warten lassen. Sorry!!
Kapitel 8: Love and its shady sides
Nami hatte natürlich mit dieser Frage gerechnet. Aber was sollte sie ihm antworten? Sollte sie ihm vielleicht endlich die Wahrheit sagen? Nein, das konnte sie nicht. Er würde bestimmt nicht gerade erfreut darauf reagieren. Nicht, nachdem sie ihn die ganze Zeit angelogen hatte. Das Beste würde sein alles weiterhin zu verschweigen. Warum sollte sie es ihm auch sagen? Es war doch sowieso vorbei. Sie würde Zorro höchstwahrscheinlich nie wieder sehen. Es gab also keinen Grund noch weitere Gedanken an ihn zu verschwenden.
Nami erhob sich von ihrem Bett und löste somit auch den starren Blickkontakt von ihm. „Zwischen Zorro und mir war nichts. Er war ein ganz normaler Freund, das weißt du doch.“ „Und warum macht dieser Smoker dann solche Andeutungen?“ „Weil’s ihm Spaß macht. Weil er mich ärgern will. Was weiß ich. Und wenn’s Gerüchte über mich und Zorro gibt, was soll’s? Gerüchte gibt’s viel. Ob sie wahr sind, ist was anderes.“ „Da war also wirklich nichts zwischen euch beiden?“ „Nein. Das hätt ich dir doch gesagt.“ Nami war inzwischen auf Jamie zugegangen und schaute ihm nun mit ihrem treuesten Hundeblick in die Augen.
„Dann glaub ich dir das auch. Sorry, aber dieser Kerl hat mich einfach verwirrt.“ „Schon gut.“ Nami wollte sich wieder von ihm abwenden, als er nach ihren Händen griff und sie festhielt. „Da wär noch etwas, was ich dich gern fragen würde.“ „Was denn?“ Nami wurde wieder etwas unsicherer. Hatte Smoker etwa noch etwas falsches verraten? Aber ansonsten gab es doch eigentlich nichts mehr....oder?
„Vorhin im Auto. War irgendwas? Du sahst so komisch aus?“ „Was?“ Innerlich atmete Nami erleichtert auf. Es hatte nichts mit Smoker zu tun, „Nein, mit mir war alles in Ordnung.“ „Wirklich? Du kannst es mir ruhig sagen, wenn was ist. Es hat doch nichts mit Janina zu tun?“ „Mit der Kleinen? Warum? Wie kommst du denn darauf?“ „Wegen ihrer Frage mit der Hochzeitsnacht.“ „Das....das ist doch Schwachsinn. Wieso sollte ich deswegen irgendwas haben?“ „Das will ich ja gerade wissen.“ Jamie ließ sich auf Namis Bett nieder, zog diese neben sich und versuchte ihren Blick mit seinem aufzufangen, doch Nami schaute nur vor sich auf den Boden.
„Ich seh dir doch an, das du was hast. Und ich glaub ich weiß auch, warum.“ Jamie wartete darauf, dass Nami ihm eine Antwort gab, doch sie blieb ruhig und starrte nur weiterhin vor sich auf den Boden. Also sprach er weiter: „Erst kriegst du ’ne halbe Panik-Attacke weil ich dich frage, ob du zu mir ziehen willst, dann reagierst du so komisch auf dieses Wort und immer wenn ich dir näher komme, weichst du mir aus. Hab ich dir vielleicht irgendwas getan, womit ich dich verschreckt habe?“
Nami schüttelte den Kopf. Dieses Gespräch löste in ihr ein unangenehmes Gefühl aus, doch da musste sie jetzt wohl oder übel durch. Dieses mal würde Jamie sich nicht mehr so einfach abwimmeln lassen, da war sie sich sicher. „N....nein, es liegt doch gar nicht an dir. Es liegt nur an mir.“ „Dann sag mir doch was du hast.“ „Das ist es ja gerade, ich kann nicht, weil ich es selber nicht mal weiß.“ Das war zwar gelogen, aber die Wahrheit konnte sie ihm nicht sagen. Es war schon alles kompliziert genug. „Da ist so was wie ’ne Blockade in mir. Wahrscheinlich hab ich einfach nur Angst davor, wieder so verletzt zu werden, wenn ich jemanden zu nah an mich ranlasse.“ In Namis Augen glitzerten schon wieder die ersten Tränen und Jamie zog sie behutsam in seine Arme. „Aber das brauchst du doch nicht. Niemand hier in diesem Haus wird dir so etwas antun. Und ich schon gar nicht. Du kannst mir zu Hundertprozent vertrauen. Ich liebe dich und daran wird sich auch nichts ändern.“ Ja, diese Worte hatte sie schon einmal gehört und trotzdem hatte derjenige sie so tief verletzt. Aber trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie Jamie glauben konnte. Es tat gut, jemanden zu haben, an den man sich anlehnen konnte. Sie fühlte sich wohl in seinen Armen. Vielleicht hätte sie ihn einfach schon viel früher näher an sich ranlassen sollen. Vielleicht wäre dann diese Leere und Einsamkeit in ihr schon viel früher verschwunden. Sie liebte ihn zwar nicht wirklich, aber es tat gut, dass es ihn gab.
„Und hör mal Nami,“ Jamies Stimme war leiser geworden und sein Mund näher an ihrem Ohr. Ein Kribbeln lief über ihren Rücken und löste eine leichte Gänsehaut aus. Diese Situation kam ihr bekannt vor. Sie hatte sie schon einmal erlebt.
„Ich will mit dir schlafen.“
Zur selben Zeit im Wohnzimmer:
Janina saß immer noch schmollend auf dem Sofa. Warum musste sie nur noch so jung sein? Immer hieß es, wenn sie älter sei. Das war unfair. Sie war doch kein kleines Kind mehr. Sie wollte auch endlich mal mitreden, wenn die großen sich unterhielten. Aber nein!
„Hey, was ist denn mit dir los?“ fragte plötzlich Jessica, die sich zusammen mit Lynn neben ihr nieder ließ.
„Ich find es gemein, dass mir niemand sagen will, was in einer Hochzeitsnacht passiert.“ „Ach komm schon Süße, so schlimm ist das doch auch nicht. Irgendwann wirst du es schon erfahren.“ „Ich will es aber jetzt wissen. Warum halten mich immer alle für zu jung dafür?“ „Weil du es eben noch bist. Meinst du Lynn und mir ging es früher besser, wenn Ben und Jamie immer mit ihrem Wissen über bestimmte Dinge geprahlt haben und es zu uns auch immer hieß, wir seien noch zu jung dafür? Das fanden wir auch nicht gerecht.“ „Genau und wir haben’s auch überlebt.“ sprach nun auch Lynn auf ihre jüngste Schwester ein, die sich damit aber nicht zufrieden gab. „Aber das ist doch nicht das selbe. Zwischen dir und Jamie liegen gerade mal 2 Jahre Unterschied. Alles was er wusste, hast du auch kurz darauf erfahren.“ „Das denkst du. Das meiste was Jamie wusste, hatte er von Ben und glaub mir, Männer haben so ihre eigene Phantasie, die man als Frau manchmal besser nicht hören sollte. Und über so ein paar bestimmte Dinge würden Mum und Dad auch heute noch nicht mit uns reden.“ „Was denn zum Beispiel?“
Doch Lynn schüttelte nur den Kopf und stupste ihrer kleinen Schwester grinsend gegen die Nase.
„Ach man, ihr seit echt gemein. Dann geh ich jetzt eben zu Ben und Jamie und frag die.“ „Da wirst du auch Pech haben. Außerdem ist Ben nicht da, sondern bei seiner Freundin, und Jamie bei Nami. Die solltest du vielleicht auch nicht immer stören.“ „Mir doch egal. Ich will das jetzt wissen.“ Weiter schmollend stapfte Janina aus dem Wohnzimmer und in Richtung Treppe. Ihre beiden Schwestern konnten über sie nur den Kopf schütteln. „Sie will’s einfach nicht kapieren.“ meinte dann Jessica, als sie Janina hinauf gehen sah. Lynn stimmte ihr zu: „Sie ist eben verdammt neugierig. Aber als Kleinste in der Familie hat man’s eben nicht immer leicht. Aber jetzt mal zu einem anderen Thema. Sag mal, ist dir das vorhin auch aufgefallen, das mit Nami? Sie hat so ’nen schnellen Abgang gemacht, so als wäre ihr das unangenehm gewesen.“ „Ja. Und auf der Heimfahrt war sie auch so still und komisch. Meinst du, sie hat was?“
Jessica nickte. „Vielleicht gibt es ja noch was aus ihrer Vergangenheit, das sie uns bis jetzt verheimlicht hat.“ „Ja, aber warum? Sie weiß doch, dass sie uns alles sagen kann.“ „Und wenn wir mal mit ihr reden? So ein Gespräch von Frau zu Frau.“ „Können wir ja mal versuchen. Mal sehen, was dabei herauskommt.“
Fortsetzung folgt...
So, das war's auch schon wieder. Hinterlasst mir bitte Kommis!
Bye,
Chichi_17