Fanfic: Mehr als nur Freunde (3)

Kapitel: Mehr als nur Freunde (3)

Mehr als nur Freunde (3)
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NIHAO!!!!
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Als erstes bedanke ich mich natürlich bei Firebird, Xevious, AkaneVidel, Jinahn, Telda und bei Süsse, weil ihr mir alle so liebe Kommis geschrieben habt. Nur für euch schreibe ich heute schon weiter und hoffe deswegen, dass sie euch auch besonders gut gefallen wird. Natürlich hoffe ich auch, dass all den anderen Lesern diese Geschichte gefallen wird. Ich geb mir auf jeden Fall Mühe!!
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Und ach ja, zu meiner anderen Geschichte „der Brief“ … auch da einmal danke für die Kommis und noch mal ein sorry, weil ich das gerade gestern rausgebracht habe, aber ich musste das einfach loswerden. Ich hoffe ihr verzeiht mir.
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Schmollend blickte Ranma den beiden hinterher. Warum hatte er das nur gemacht? Warum verspürte er nur so einen ungeheure Wut auf Ryoga? Und warum um Himmelswillen machte es ihn so sauer, dass Akane jetzt mit Ryoga weggegangen war? Ranma wusste keine Antwort darauf und wollte sich auch nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen, schließlich war Akane ein blödes Macho-Weib …, oder vielleicht doch nicht?
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Als Akane beim Dojo ankam, hatte Ryoga immer noch kein Wort gesagt. Sie dachte, dass es wegen der Kälte war und er vielleicht zu durchgefroren war, aber wenn sie wüsste was gerade in Ryogas Kopf vorging,…
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Schell ging Akane zu ihrem Vater und bat ihn darum, Ryoga ins Bad zu bringen. Sie selbst ging zu Kasumi in die Küche. „Hallo Akane, du bist aber früh, wo ist denn Ranma?“ Gleichgültig zuckte Akane mit den Schultern: „Sag mal Kasumi, könntest du vielleicht einen Tee mehr machen? Ich habe Ryoga mitgenommen.“ Freundlich blickte Kasumi sie an: „Aber natürlich Akane, warte nur einen kleinen Moment.“ Mit diesen Worten machte sich Kasumi sofort an die Arbeit neuen Tee aufzusetzen und Akane verzog sich schnell aus der Küche.
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Ungefähr eine halbe Stunde lang saß sie am Wohnzimmertisch. Gelangweilt starrte sie auf den Fernseher, während sie ab und zu an ihrer Teetasse nippte.
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Dann trat auf einmal Ryoga schüchtern durch die Tür hinein. Verlegen kratze er sich am Kopf, ein roter Schimmer bildete sich über seiner Nase. „Ha … hallo Akane“ sagte er mit stotternder Stimme. Erfreut stand Akane auf und ging zu Ryoga hinüber. „Schön, dass es dir wieder besser geht. Was hast du denn nur da draußen gemacht??“ Interessiert schaute Akane Ryoga an, doch dieser brachte keinen zusammenhängenden Satz heraus. „Hast du dich etwa wieder verlaufen?“ fragte Akane beunruhigt und sah Ryoga mit großen Augen an. „Nun ja … ähh … ja, das habe ich“ sagte er mit leiser Stimme.
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Da kam auf einmal Kasumi herein und brachte Akane und Ryoga neuen Tee. Höflich bat Akane Ryoga sich zu setzten, was dieser schüchtern aber dankend annahm. Eine ganze Weile lang schaute Akane Ryoga zu wie er seinen Tee trank und fragte ihn dann: „Ryoga, möchtest du vielleicht ein wenig hier wohnen? Ich meine nur so lange bis das schlechte Wetter wieder vorbei ist und über die Festtage. Hast du Lust?“ Überwältigt von der Großzügigkeit stand Ryoga mit einem fassungslosen Ausdruck auf seinem Gesicht auf. „Ich … ich soll hier wohnen?“ *Unter einem Dach mit Akane??*
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„Aber natürlich“ antwortete Akane freundlich, „Ranma wird sich sicherlich auch freuen.“
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„Da bin ich mir aber nicht so sicher“ ertönte auf einmal einen Stimme von der Tür her. Erstaunt drehte sich Akane um und erblickte Ranma, der im Türrahmen lehnte. Lächelnd ging Akane auf ihn zu und blieb genau vor ihm stehen. „Aber warum denn nicht Ranma??? Bist du etwa eifersüchtig?“ Die Arme hinter dem Rücken verschränkt, schaute sie Ranma genau in die Augen. Fassungslos blickte Ranma sie an und ihm lief ein kleiner prickelnder Schauer den Rücken herunter. *Wie süß sie doch gerade aussieht …“
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Doch schnell gewann er seine Fassung wieder und schaute sie hochmütig an. „Eifersüchtig?? Wieso sollte ich? Etwa wegen einem Macho-Weib wie dir?“
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Ohne das Ranma es merkte, schluckte Akane den aufkommenden Schmerz schnell herunter, doch bevor sie zum Schlag ausholen konnte, hatte sich auch schon Ryoga zwischen die beiden gedrängt. Wütend fasste er Ranma am Kragen und hob ihn ein Stückchen hoch. „Nimm das sofort zurück Ranma Saotome!“ Abwehrend hielt Ranma die Hände hoch und sagte: „Aber wieso denn? Sie hat es doch verdient.“ Starr vor Wut fing Ryogas Körper an zu beben. „Wag es nie wieder Akane in meiner Anwesenheit zu beleidigen!“ schrie er mit aller Kraft.
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Behänd machte sich Ranma aus Ryoga Griff los und sprang über ihn hinüber. Er schloss die Augen und streckte die Zunge in Akanes Richtung aus: „Sie ist aber nun mal ein blödes Macho-Weib und ein Trampel mit einem fetten Hintern, niemals würde ich so jemanden heiraten!“
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Grinsend schaute er an die Stelle, an der Akane gerade noch gestanden hatte, doch diese war schon nicht mehr da. Ranma konnte nur noch sehen, wie sie sich schnell an ihm vorbeidrängte und zur Tür herauslief. Schluckend bemerkte Ranma, dass ihr Tränen an ihrem Gesicht herunterliefen.
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Er hatte noch gar nicht richtig begriffen was gerade passiert war, als er auch schon einen Schlag von Ryoga auf den Kopf bekam. „Ranma, du Idiot. Hast du gesehen was du jetzt angerichtet hast.“ Grübelnd blieb Ranma auf dem Boden liegen. Akane hatte geweint, aber das war doch gar nicht üblich. Sie ist doch so ein Macho-Weib und die können doch gar nicht weinen. Bei dem Gedanken an Akanes trauriges Gesicht rutschte Ranma fast das Herz in die Hose. Sie sah so zerbrechlich aus, dass wollte er nicht. Warum hatte er das überhaupt getan? Und warum fühlte er sich jetzt nur so schlecht?
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Seufzend stand Ranma wieder auf und blickte genau in Ryogas grimmiges Gesicht. Nachdenklich schaute er ich an und schob ihn dann zur Seite. Er wollte sich bei Akane entschuldigen. Den Gedanken an ihr trauriges Gesicht konnte er einfach nicht vergessen …
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Langsam lief er durch den Garten hindurch und suchte nach Akane, doch nirgendwo im Garten konnte er sie erblicken. Als Ranma gerade wieder ins Haus hinein gehen wollte, sah er einen Schatten im Dojo. Zögernd trat er näher an die Tür des Dojos heran.
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Akane saß kniend vor dem Familienaltar. Das Gesicht hatte sie in den Händen vergraben und ihr Körper erbebte durch kleinen Schauer. Als sie auf einmal eine Hand auf ihrer Schulter spürte, sprang sie erschreckt auf. Als sie Ranma erblickte wurde ihr trauriger Gesichtsausdruck zu einem wütenden. Doch wenn man wie Ranma näher hingeschaut hatte, bemerkte man ein tonloses trauriges Glänzen in ihren sonst so fröhlichen Augen. Sie ging einen Schritt rückwärts und fragte Ranma dann mit zittriger Stimme: „Was willst du hier?“ Ranma biss sich auf die Lippen. Er konnte es einfach nicht ertragen, dass Akane so traurig war. Es versetzte ihm einen tiefen Stich bin seinem Herzen, auch wenn er nicht richtig zuordnen konnte warum. „Ich … ich wollte mich bei dir entschuldigen“ sagte er mit belegter Stimme und senkte dann den Kopf nach unten.
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Doch Akane lies sich von diesen Worten nicht erweichen. Sauer erwiderte sie: „Hör auf damit Ranma, du musst mir nichts vorspielen. Ich weiß jetzt wie du denkst.“ Sie senkte ihren Kopf nach unten, ihr Pony fiel ihr vor die Augen, so dass Ranma nicht sehen konnte, wie sich diese mit Tränen füllten. „Ich werde meinen Vater bald darum bitten unsere Verlobung zu lösen.“
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Kein weiteres Wort konnte sie aus ihrem Mund bringen. Ihre Kehle schmerzte, ihr Herz klopfte bis zum Hals und sie fühlte einen riesigen inneren Schmerz, der sich in ihrem Herzen breit machte. Als Akane merkte wie sie die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, stürmte sie an Ranma vorbei und lief schluchzend hinauf in ihr Zimmer.
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Fassungslos blickte Ranma ihr hinterher. Kein Wort brachte er heraus. Er brach zusammen und fiel auf die Knie. Akane wollte die Verlobung lösen? Das durfte sie aber doch gar nicht, warum verspürte er dabei nur so einen großen Schmerz? Bedeutete Akane ihm wirklich so viel? Konnte es sein, dass er sie sogar gerne heiraten würde? Sein kleines Macho-Weib?
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Sooo, das war’s dann mal wieder. Ich hoffe, dass euch dieser Teil gefallen hat. Morgen werde ich auch bestimmt weiterschreiben, es sei denn ihr wollt das nicht *g*
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Ich kann euch auch schon mal beruhigen, denn es wird auf jeden Fall ein Happy End. Hatte bei dieser Geschichte auch gar nicht vor ein Dark End zu machen. Freut ihr euch jetzt???
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Na ja, also wenn ihr nach draußen geht, dann müsst ihr ganz schön vorsichtig sein, bei uns ist das so glatt wie noch nie. (War nämlich zwischendurch mal bei meiner Oma) Ich möchte nämlich nicht, dass euch noch was passiert, denn sonst könnt ihr ja gar keine Geschichten mehr schreiben *g*
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Ansonsten noch ein paar schöne Weihnachtstage,
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hab euch alle lieb,
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euer Bulmablümchen
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