Fanfic: Mehr als nur Freunde (6)
Kapitel: Mehr als nur Freunde (6)
Mehr als nur Freunde (6)
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Hallo ihr Lieben. Schreib heute Abend dann doch noch mal ein bissel weiter. Richtiges Frustschreiben wird das diesmal, hab mich nämlich mit meinem Freund gestritten *seufz*
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Aber auf jeden Fall noch mal danke für die Kommis, hat mich mal wieder sehr gefreut.
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@ Firebird und Tigraine: Hat mich gefreut, dass ihr jetzt zufrieden seid, dann kann ich ja beruhigt weiter schreiben *g*
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Schließlich saßen Ranma und Akane schweigend auf dem Dach und blickten in den Himmel. Irgendwann überwand Akane dann aber doch ihre inneren Ängste und begann zögernd zu sprechen: „Also Ranma, ich … ich wollte dich fragen, warum …“ Sie atmete einmal tief durch „Warum … du unsere Verlobung nicht lösen möchtest.“ Mit pochendem Herzen starrte sie in den Himmel, in der Hoffnung, dass Ranma möglichst bald antworten möge.
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Fassungslos sah Ranma sie an. Was sollte er jetzt nur sagen, er konnte ja nicht zugeben, dass er sie mag, worüber er sich manchmal ja noch nicht mal selber im Klaren war, und so begann er vor sich hin zu stottern. Hoffnungsvoll blickte Akane ihm nun in die Augen. Was würde er nur antworten??
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Nervös nestelte Ranma n seinem Zopf herum und begann schließlich zu reden: „Also Akane … nun ja… das ist so, also … ich möchte ja den Dojo übernehmen und …“ Zögernd sah Ranma auf und bemerkte, wie Akane traurig den Blick gesenkt hatte. „Und … irgendwie mag ich dich auch ein bisschen.“ Mit diesen Worten stand Ranma schnell auf und sprang über die Dächer in die Nacht davon. Akane sah ihm hinterher, nicht in der Lage sich zu regen oder zu sprechen. Ein Glücksgefühl breitete sich in ihrem Herzen aus und erfüllte bald ihren ganzen Körper. Immer wieder hörte sie die leisen Worte „Irgendwie mag ich dich auch ein bisschen“. Sie hallten in ihrem Kopf hin und her und dazu erschien Ranmas lächelndes Gesicht in Akanes Gedanken.
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Sie seufzte einmal tief auf und stand auf. Mit einem riesigen Lächeln betrat sie das Esszimmer, so dass ihre Familie sie verwundert anstarrte. Doch das kümmerte Akane in diesem Moment reichlich wenig. Sie machte sich auf den Weg in ihr Zimmer und ließ sich auf ihr Bett plumpsen. „Er mag mich“ flüsterte Akane bestimmt zehnmal vor sich hin, bis auf einmal P-Chan auf ihre Brust sprang. Verwundert blickte Akane in das wütende Ferkelgesicht und hob P-Chan hoch. Sie drückte ihn fest an ihre Brust und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn. Wie beflügelt machte sie sich dann auf den Weg ins Badezimmer.
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Währendessen hatte Ranma inzwischen halt gemacht und setzte sich erschöpft auf einen Bank. Das Gesicht stütze er in seine Hände und er blickte nachdenklich in die rauschenden Bäume um ihn herum. Hatte er das wirklich getan? Hatte er Akane gesagt, dass er sie mag? Was sie nun wohl denkt? Grübelnd zog Ranma die Stirn in Falten, doch irgendwie fühlte er sich erleichtert. Nur eine Frage schwebte ihm besonders Im Kopf herum: Ob Akane mich wohl auch mag?
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Am nächsten Morgen kam Akane schon früh zum Frühstück herunter. Natürlich war es nicht so früh, da sie ja Ferien hatte, aber sie hatte einfach nicht mehr weiterschlafen können. Fröhlich machte sie sich auf den Weg in die Küche, begrüßte Kasumi und sah ihr interessiert bei der Küchenarbeit zu. „Du Kasumi, was hältst du davon, wenn ich dir beim Essenmachen helfe?“ Erwartungsvoll blickte sie Kasumi in die Augen und diese trat zögernd einen Schritt zurück. Aber als sie das glückliche Funkeln in Akanes Augen sah, stimmte sie schließlich doch zu. Wenn sie ihr helfen würde, konnte ja nicht allzu viel passieren.
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Voller Enthusiasmus machte sich Akane ans Werk. Ganz, Ganz vorsichtig ließ sie Wasser in einen großen Topf laufen und stellte ihn behutsam auf den Herd. Reis kochen konnte ja nicht so schwer sein … doch wie war das mit der Beilage? Danach machte sich Akane auf Kasumis Bitte ran an das Gemüse. Erst schnitt sie es sehr vorsichtig in kleine Streifen, doch als sie bemerkte wie leicht das ging, fing sie nach einer zeit an wie einen Bescheuerte darauf herumzuhacken. Mit einem kleinen Schrei ließ Akane das Messer fallen und betrachtete ihren schmerzenden Finger. Aus einem kleinen Schnitt rann ein Tropfen Blut heraus. Gerade wollte Akane den Finger in den Mund stecken, als er auf einmal sanft gepackt wurde. Verdutzt schaute Akane auf und sah in Ranmas liebevolles Gesicht. Mit einem Lächeln auf den Lippen wendete er sich wieder dem Finger zu und klebte ein Pflaster auf die Wunde. Immer noch starr vor Staunen zog Akane den Finger wieder zurück und sah mit an wie Ranma die Küche wieder verließ.
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Verwundert hielt sie sich den Finger mit dem Pflaster vor die Augen und sehnte sich an den Moment zurück, als Ranma sie zärtlich berührt hatte.
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Mit neuem Mut machte sich Akane wieder ans kochen und servierte etwas später der höflich lächelnden Familie ihr Gericht. Hoffnungsvoll blickte sie in die Runde und wartete darauf, dass irgendeiner den ersten Schritt tat. Als Ranma das hoffnungsvolle Funkeln in ihren Augen sah und ein kleines Kribbeln in seiner Magengegend aufstieg, wagte er es den ersten Bissen zu nehmen. Langsam führt er sie Stäbchen zu seinem Mund, kaute ein wenig auf dem Stückchen Fleisch herum und schluckte es herunter. Gerade wollte er versuchen sich noch normal zu verhalten, als er auch schon anfing zu zucken. Er begann zu würge und sein Gesicht verfärbte sich bläulich. Während er umkippte und sich verzweifelt an den Hals griff, brachte er noch stöhnend hervor: „Was hast du da nur reingetan … willst du mich etwa vergiften?“ Mit durch Wut rot angelaufenen Kopf stand Akane auf und schritt sauer aus dem Raum. So schlimm würde das Essen schon nicht gewesen sein…
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Als Ranma sich wieder erholt hatte, machte er sich auf den Weg Akane zu suchen. Er wollte einfach nicht, dass sie sauer auf ihn war, besonders nicht in diesen Tagen, denn bald war schließlich Weihnachten. Schon nach kurzer zeit hatte Ranma Akane gefunden, das diese mal wieder dabei war im Dojo Steine zu zertrümmern. Als Akane Ranma erblickte stand sie keuchend auf und sah im mit einem bitterbösen Gesichtsausdruck entgegen. „Was willst du hier? Mich wieder beleidigen?“ Abwehrend hob Ranma die Hände nach oben und schritt auf sie zu. „Nein, nein, natürlich nicht, dein essen war zwar …“ Ranma wollte gerade die Zunge herausstrecken als er in Akanes wütendes Gesicht sah und sich doch eines Besseren besann. „Ich wollte nur ein bisschen mir dir trainieren.“
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Sogleich stellte sich Akane in Kampfposition und sah Ranma herausfordernd an. Mit einem breiten Grinsen stellte sich auch Ranma kampbereit hin und wartete darauf, dass Akane den ersten Schritt machen würde. Schon setzte Akane zum Sprung an und wollte Ranma einen Tritt versetzen, doch dieser wich geschickt aus. Blitzschnell drehte sich Akane wieder um und versuchte Ranma zu schlagen. Links, rechts, links, rechts … Ranma bewegte sich in sekundenschnelle und Akane bekam ihn einfach nicht zu fassen. Tief luftholend stütze sich Akane auf ihre Knie und sah Ranma finster an. Mit letzter Kraft sprang sie noch einmal los, verfehlte Ranma aber und segelte auf den Boden zu. Sie hatte einfach keine Kraft mehr sich abzustützen und bereitete sich schon auf einen harten Aufprall vor. Doch im letzten Moment warf sich Ranma zwischen Akane und den Boden und fing sie auf. Kurze Zeit herrschte einen Totenstille und Akane und Ranma sahen sich einfach nur an, bis Akane sich mit einem hochroten Kopf aufrappelte und Ranma eine knallende Ohrfeige verpasste. „Du perverser Lüstling!“ zischte sie ihm noch einmal zu, bevor sie das Dojo verließ. Ranma lag immer noch genau in der gleichen Stellung auf dem Boden, hatte allerdings einen roten Handabdruck auf der linken Wange. Schmollend drehte er sich zur Seite. *Ich wollte sie doch nur auffangen … wer konnte denn schon ahnen, dass ich sie gerade n ihrem Busen zu fassen kriege…*
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To be continued
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Soo, ich glaub an dieser Stelle hör ich einfach mal aus. Hab auch schon ein paar Ideen, wie es noch weitergehen soll … da könnt ihr gespannt sein!
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Hoffentlich hat euch auch dieser Teil wieder gefallen und ich bekomme ein paar aufheiternde Kommis von euch, die mir ein kleines Lächeln abringen können.
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Hab euch alle ganz dolle lieb,
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euer Bulmablümchen
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