Fanfic: Ein tripp in die Altewelt
Kapitel: Kimie in Gefahr
Hallo hier stricht mal wider ihre Co-modoratoirn <.<
Und sagt,sry,es wird wider einmal länger als erwattet O.o°
by by das was von mir höhö *weg rennt*
Und vielen Herzlich denk für euren Lieben Kommis^^ich bin richtig aufgelösst .....<--
6. Kapitel: Kimie in Gefahr
"Sesshoumaru lässt sich ja ganz schön Zeit."
Kimie gähnte müde. Da hatte dieser Youkai die ganze Gruppe nun mitten in der Walachei zurückgelassen und mittlerweile warteten alle bestimmt schon drei Stunden. Bereits kurz nachdem sie aufgewacht waren, hatte sich Sesshoumaru ohne Erklärungen und nur mit der Anweisung, die anderen sollten hierbleiben und warten, vom Acker gemacht und er hatte Ah-Un mitgenommen.
"Für dich heißt er immer noch 'Sesshoumaru-sama'!", mahnte Jaken das Mädchen sofort und fuchtelte belehrend mit seinem Kopfstab herum. Kimie wirkte aber wenig beeindruckt. Im Schneidersitz im Gras sitzend und den Kopf auf eine Hand abgestützt, ließ sie nur ein erneutes gelangweiltes Gähnen verlauten. >Jetzt fängt der auch noch damit an! Wieder die alte Leier...<
"Was macht er denn immer, wenn er allein weggeht?", fragte sie Jaken daraufhin, der seinen Blick sofort von dem Mädchen abwandte. "Das geht dich nichts an, Menschenweib!", erwiderte er betont. "Sesshoumaru-sama hat seine Gründe, weshalb er eben handelt, wie er eben handelt."
Kimie zog eine Augenbraue hoch, dann kam ein prüfendes Lächeln auf ihre Lippen. "Verstehe, du weißt es wohl auch nicht. Naja, vielleicht vertraut er dir ja doch nicht so sehr, wie du denkst.", behauptete sie amüsiert. Sofort war Jaken auf 180 und begann wieder damit, rumzuzetern: "Was bildest du dir ein, du gewöhnlicher Mensch?! Sesshoumaru-sama hat keine Geheimnisse vor mir! Immerhin bin ich sein treuester und ergebenster Diener!"
"Und obendrein eine unheimliche Nervensäge!", fügte Kimie hinzu, woraufhin Jaken wohl am liebsten explodiert wäre. Aber wie es nunmal so ist, kam genau in diesem Moment Rin auf die beiden zugelaufen. Inuki begleitete sie.
"Hallo, Kimie-san! Hallo, Jaken-sama!", begrüßte sie die beiden erfreut und lachte fröhlich. "Mit Inuki zu spielen, macht echt einen Riesenspaß!"
"Freut mich, wenn du Spaß hast.", sagte Kimie lächelnd und streichelte Inuki über den Kopf. Rin ließ suchend ihren Blick schweifen. "Ist Sesshoumaru-sama etwa noch nicht zurück?", fragte sie mit einem leicht enttäuschten Unterton in der Stimme. Als Kimie und Jaken die Frage verneinten, senkte das kleine Mädchen nachdenklich den Blick. "Ich wüsste zu gern, wo er hingegangen ist."
"Macht er sowas öfter?", fragte Kimie daraufhin. Rin setzte sich nun neben sie. "Naja, er geht schon manchmal weg, sagt aber nie oder eher selten, wo er war."
Kimie zog eine Augenbraue hoch. >Vielleicht in einem Freudenhaus für Dämonen?< Diesen als Scherz gemeinten Gedanken verwarf sie jedoch ganz schnell wieder, kam aber dennoch nicht drum herum, leise zu lachen. Sofort warf Jaken einen misstrauischen Blick auf das Mädchen. "Was lachst du so, Mensch?"
"Das ist ja wohl meine Sache!", erwiderte Kimie betont. "Und falls du es vergessen haben solltest, ich habe auch einen Namen."
"Der interessiert mich aber reichlich wenig.", gab der Krötendämon patzig zurück. Mit einem Mal mischte sich Rin ein. "Jetzt streitet euch doch nicht!", bat sie die beiden. "Es ist doch so ein schöner Tag und das Wetter ist einfach toll!"
Da hatte das kleine Mädchen Recht, wie Kimie sich eingestehen musste. Die Sonne schien wohltuend vom Himmel herab und die Ruhe, die über diesem Ort lag, war sehr angenehm. Jaken schenkte dem Ganzen jedoch nur wenig Beachtung, als er sich von der Gruppe absonderte und sich neben einen Baum setzte, an dem er auch relativ schnell eindöste.
So vergingen vielleicht gerade mal zwei Minuten, als Inuki plötzlich die Ohren spitzte und begann, unruhig hin- und herzulaufen. Dann ließ er ein Knurren verlauten.
"Was ist denn mit dir, Inuki?", fragte Rin den Hund und sah ihn fragend an. Kimie war zunächst etwas irritiert, doch ahnte sie, dass wohl irgendetwas passieren würde. Ohne Grund hatte Inuki schließlich noch nie geknurrt. Sie stand auf und ließ suchend ihren Blick schweifen, konnte aber nichts Verdächtiges sehen oder hören. In ihr stieg ein eigenartiges Gefühl auf, das sie sehr beunruhigte. Eben wollte sie etwas zu Rin sagen, als plötzlich direkt vor ihnen etwas aus dem Boden geschossen kam. Erschrocken sprangen alle zurück und auch Jaken war nun endgültig wieder wach. Was sie alle jetzt vor sich sahen, darauf hätten sie eigentlich liebendgern verzichtet. Da war nun dieser Dämon, der an einen riesenhaften Wurm erinnerte, nur noch dazu ausgestattet mit langen, tentakelähnlichen Fangarmen. Vier sowohl links als auch rechts an der Mitte seines dicken Körpers, die dort, wo sie mit dem restlichen Körper in Verbindung standen, zusammentrafen und wirkten, als wären sie wie Schlingpflanzen aus ihm herausgewachsen. Ein wenig sah es aus, als wäre jeweils ein einziger dicker Fangarm in vier Teile gespalten worden. Der Dämon schien aber keine Augen zu haben, sondern nur ein Maul, das sich ganz vorne an seinem spitz zulaufenden Kopf befand und mit einer Vielzahl scharfer Zähne ausgestattet war.
"Ist das ein hässliges Vieh!", stellte Kimie, nachdem er erste Schock verdaut war, fest. Der Dämon schien ihre Bemerkung gehört zu haben, denn er fauchte sie bedrohlich an. Kimie war sehr vorsichtig und hielt ausreichend Abstand zu dem Ungetüm. >Das Ding hat zwar keine Augen, dafür scheint das Gehör aber umso besser zu sein.<, dachte das Mädchen und fühlte sich irgendwie hilflos. Wie sollte man sich denn gegen so ein Ding verteidigen können, als gewöhnlicher Mensch? Einerseits hätte sie liebendgern die Flucht ergriffen, doch konnte sie doch nicht so einfach abhauen und besonders Rin mit diesem Vieh hier sitzen lassen!
Plötzlich schien die Aufmerksamkeit dieses Monsterwurms eben genau auf Rin gerichtet zu sein. Das kleine Mädchen schaute zitternd und ängstlich zu dem Ungetüm hinauf, unfähig sich von der Stelle zu rühren. Der Dämon wiegte sich eigenartig hin und her, als ob er etwas abschätzen wollte. Kimie kam ein Verdacht, was er wohl vor hatte, als er nochmals fauchte.
"Rin! Geh da weg!!" Sie lief zu Rin und versuchte, das Schlimmste zu verhindern. Mit aufgerissenem Maul stürzte sich der Dämon nun auf Rin, die entsetzt aufschrie, als ihm Kimie, ihr Schwert samt Scheide quer haltend, einen Strich durch die Rechnung machte. Das Ungetüm verbiss sich nun in der Waffe und versuchte, diese zu zerbrechen. Von der Kraft des Dämons wurde Kimie auf den Boden gedrückt, doch mit ihrem Schwert konnte sie ihn noch auf Abstand halten. Rin, die im letzten Moment von Kimie zur Seite gestoßen worden war, starrte völlig entsetzt auf das Szenario. "Kimie-san!"
"Los! Lauf weg! Verschwinde hier!", rief Kimie dem kleinen Mädchen zu. Rin zögerte zunächst. Ihr war nicht wohl bei dem Gedanken, jetzt einfach wegzulaufen, tat dann aber doch, was ihr gesagt wurde. Sie stand auf und lief zu Jaken hinüber. "Jaken-sama! Wir müssen Kimie-san helfen!", flehte Rin den Krötendämon verzweifelt an und fasste ihn am Arm, doch was hätten die beiden tun sollen? Hätte Jaken beispielsweise seinen Kopfstab eingesetzt und den Dämon mit einem Feuerangriff geröstet, hätte dann wohl auch Kimie als Grillbeilage durchgehen können.
Kimie selbst hatte noch immer mit dem Dämon zu tun, der sie weiterhin auf den Boden drückte und noch immer ihr Schwert zwischen den Zähnen festhielt. Inuki war die ganze Zeit immer wieder auf den Dämon zugesprungen und hatte sich in ein paar der Tentakeln verbissen, doch nützten seine Angriffe überhaupt nichts. Er musste viel mehr darauf achten, dass er nicht von einem dieser Arme erschlagen werden würde.
>Verdammter Mist!<, fluchte Kimie gedanklich und war bald mit ihrem Latein am Ende. Auch hatte sie nicht länger die Kraft, den Dämon auf Abstand zu halten. >Wenn nicht ein Wunder geschieht, war's das!<
Plötzlich ertönte ein Geräusch, das sich zuerst nach einem leichten Knacken und dann aber sehr nach zerbrochenen Stahl anhörte. Im selben Moment ließ der Dämon von dem Mädchen ab und zog sich einige Meter zurück. Kimie konnte endlich wieder aufstehen, doch die Lage war dennoch nicht wirklich besser geworden. "Das kann doch wohl nicht wahr sein!" Sie hielt nun völlig fassunglslos nur noch eine Hälfte ihres Schwertes in der Hand, die andere Hälfte hielt der Dämon zwischen den Zähnen. Er kaute kurz darauf herum, als ob er testen wollte, ob es essbar war.
"Na? Schmeckt's denn wenigstens?", fragte Kimie sarkastisch und es überkam sie ein Anflug von Wut. Der Wurm spuckte kurz danach das Bruchstück des Schwertes wieder aus. Scheinbar war es doch nicht ganz seine Geschmacksrichtung gewesen. Er verharrte kurz auf der Stelle, dann schoss er blitzschnell mit dem Kopf voran senkrecht auf den Boden zu und verschwand unter der Erde. Nur ein großes Loch im Boden blieb zurück, von dem Ungetüm fehlte nun aber jede Spur.
Nun doch etwas ratlos und wie bestellt und nicht abgeholt stand Kimie noch immer auf der selben Stelle.
"Wo... Wo ist er?" Sie ließ unsicher ihren Blick schweifen. Es war mit einem Mal totenstill geworden. Das kam ihr äußerst trügerisch vor. Irgendetwas war hier faul. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und unter einer solchen Anspannung hatte sie mit Sicherheit noch nie gestanden. Sie wagte kaum, zu atmen. Inuki schaute sich prüfend um und seine Ohren schienen krampfhaft nach verdächtigen Geräuschen zu lauschen.
"Kimie-san!" Rin wollte soeben erleichtert auf das