Fanfic: Ein tripp in die Altewelt

Kapitel: Angenehme und weniger angenehme Bekanntschaften

HI tja weil ich das erste mal vergessen hab was zueuch zuschreiben*drop*tu ich das mal jetzt ich hofffffe das euch die FF gefällt und auch ein paar kommis auf tauchen^^
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2.kapitel
Kimie hatte Glück im Unglück. Zwar war sie ziemlich weit abgetrieben worden, doch lag sie nun doch wieder am sicheren Ufer des Flusses.
"Au, mein Kopf...", murmelte Kimie erschöpft, als sie langsam wieder zu Bewusstsein kam und die Augen öffnete. Was war geschehen? War sie nicht in einen Fluss gefallen? Zuerst dachte sie, sie hätte alles nur geträumt; der Fall in den Brunnen, das Treffen mit Inu Yasha und den anderen bis hin zum Fall in den Fluss. Aber jetzt musste Kimie erkennen, dass sie wohl doch nicht geträumt hatte. Sie befand sich in einer fremden Umgebung und war von oben bis unten total nass und durchgeweicht. Mühsam setzte sie sich auf.
"Was für ein Trip... Hoffentlich war das das erste und letzte Mal, dass mir sowas passiert ist."
Nach einer weiteren kurzen Pause stand Kimie auf und ließ den Blick schweifen. Wo war sie? Und wie spät mochte es wohl mittlerweile sein? Aber jedenfalls ging die Sonne bereits unter.
Direkt hinter sich fand das Mädchen einen Wald vor. Überhaupt schien hier alles nur aus Wald und Bäumen zu bestehen.
"Hmm... Einen Förster werde ich hier wohl kaum antreffen...", murmelte Kimie ironisch. Einfach in den Wald zu gehen, wäre sicher nicht der richtige Weg gewesen. Natürlich könnte sie ihren Weg aber mit Hilfe des Flusses einfach wieder zurückverfolgen. Das tat sie dann auch und lief entgegengesetzt der Strömung den Fluss entlang.
Die Sonne schien währenddessen immer schneller zu verschwinden und bald würde es wohl völlig dunkel geworden sein. Kimie war sich nicht sicher, was sie dann tun sollte. Vielleicht einfach weitergehen? Aber im Dunkeln könnte das gefährlich sein. Wobei, jetzt anzuhalten, dabei war ihr auch nicht wohl.
Bis die Sonne völlig der Nacht gewichen war, war Kimie dem Fluss gefolgt. Jetzt konnte sie kaum noch was sehen und entschloss sich daher, auf den nächsten Morgen zu warten, wenngleich sie sich dabei etwas unwohl fühlte. Sie setzte sich an den Fluss und lauschte auf ihre Umgebung. Schlafen würde sie in dieser Nacht wohl kaum, oder auch gar nicht.
"Ob es hier gefährliche Tiere gibt?", fragte sich Kimie leise. Diese Frage sollte ihr schneller beantwortet werden, als sie es vielleicht wollte, als sie auf der anderen Seite des Flusses nun zwei glühende Augen wahrnahm, die sie aus einem Gebüsch heraus direkt anstarrten. Doch schienen das nicht die Augen eines Tieres zu sein und wenn doch, dann war das ein wirklich großes Tier.
Plötzlich kam das Ungetüm hinter den Büschen hervorgesprungen und machte Anstalten, den Fluss zu überqueren. Das dürfte dem Vieh nicht schwer fallen, so groß wie es war. Es sah aus, wie eine zu groß geratene Eidechse mit mächtig viel Hunger auf Frischfleisch.
Sofort sprang Kimie auf und suchte nach ihrem Schwert, doch erst jetzt fiel ihr auf, dass sie ihre Tasche nicht bei sich trug. Sie muss sie verloren haben, während sie vom Fluss mitgerissen wurde. Erschrocken starrte sie auf das Ungetüm, dass zielgenau auf sie zukam.
"Okay! Soviel zum Thema 'gefährliche Tiere'!" Damit lief Kimie geradewegs in den Wald hinein, der sich hinter ihr erstreckte. Sie konnte genau hören, dass das unheimliche Etwas sie verfolgte.
"Verschwinde! Ich schmecke doch sowieso nicht! Glaub mir, du kriegst nur ganz schreckliche Magenverstimmungen!", versuchte Kimie das Ungetüm zu überzeugen, jedoch ohne Erfolg. Also lief sie einfach weiter. Bald spürte sie aber die Erschöpfung und wusste sich keinen Rat mehr. "Hilfe!! Bitte helft mir doch! Ist hier niemand?! Hilfe!!", rief sie, aber wer sollte sie hier schon hören? Ohne überhaupt noch genau auf den Weg zu achten, lief Kimie weiter, bis sie aber über etwas stolperte und fiel.
>Oh nein! Jetzt ist es aus!<, schoss es ihr durch den Kopf und wandte sich um. Das Vieh war direkt hinter ihr, setzte zum Sprung an und riss das Maul auf. Kimie kniff die Augen zu und kauerte sich auf den Boden. Doch der erwartete Angriff blieb aus, stattdessen hörte sie nur einen kurzen Knall, der sie an eine Peitsche erinnerte. Dann war es still...
Nachdem nach einigen Sekunden noch immer nichts passiert war, öffnete Kimie zögerlich wieder ihre Augen und wagte einen zaghaften Blick hinter sich. Da lag das Vieh, dass sie verfolgt hatte regungslos auf dem Boden. Dem Anschein nach, war es tot. Sie war so erleichtert, dass sie gar nicht überlegte, warum es überhaupt so plötzlich tot war. Bevor sie aber daran auch nur einen einzigen Gedanken verschwenden konnte, hörte sie eine Stimme, die wohl zu einem kleinen Mädchen gehörte: "Geht es Euch gut?" Gleichzeitig war da aber noch ein merkwürdiges Geräusch, das klang, als würde ein Tier schnaufen. Kimie wandte den Blick zur Seite und sprang sofort wieder auf. "AAAH!!! Nicht noch einer!" Schon wollte sie erneut die Flucht ergreifen, als sie aber volle Kanne gegen einen Baum prallte. Diesmal stand sie aber nicht mehr auf, nachdem sie daraufhin erneut auf dem Boden lag.

Inu Yasha, Kagome und die anderen mussten sich kurz nach diesem Zwischenfall am Fluss in das nahe gelegene Dorf zurückziehen. Dort hatten sie Kaede von den Geschehnissen berichtet. Abwartend darauf, dass sich der Nebel wieder lichtete und der nächste Tag anbrach, hatten sie überlegt, wie sie am besten an diese Sache rangehen konnten.
"Die Witterung aufzunehmen, wenn jemand von einem Fluss mitgerissen wurde, ist wirklich kein Zuckerschlecken.", meinte Inu Yasha und Shippo fügte hinzu: "Außerdem müssen wir auch noch nach Inuki suchen."
"Ich nehme mal an, das dürfte sich erübrigen.", erwiderte Miroku. "Wenn Inuki nämlich genau das tut, was ich vermute, also, wenn er auf eigene Faust nach Kimie sucht, und wir annehmen, dass er sie auch tatsächlich gefunden hat, dann werden wir ihn automatisch auch dann antreffen, wenn wir Kimie gefunden haben."
"Kirara und ich suchen in der Luft. Von da haben wir einen guten Überblick. Das beste wird sein, wir fliegen den Fluss ab.", schlug Sango vor. Die anderen nickten einverstanden.
Kagome senkte den Blick und seufzte.
"Kagome, wie schätzt du deine Cousine ein?", fragte Kaede das Mädchen. "Glaubst du, sie kommt eine Weile allein zurecht, bis ihr sie gefunden habt?"
Kagome zögerte mit der Antwort. "Naja... Kimie ist schon stark, aber mit Dämonen hatte sie es bisher noch nie zu tun gehabt. Von anderen Menschen lässt sie sich eigentlich gar nicht einschüchtern. Aber das, was hier passiert, kann man jetzt auch nicht mit dem vergleichen, was in unserer Zeit passiert."
"Ja, natürlich nicht.", stimmte die alte Frau zu.
"Also, dann mache ich mich mal auf dem Weg.", sagte Sango. "Komm Kirara!" Sofort sprang die Dämonenkatze an ihre Seite und verließ mit ihrer Herrin die Hütte. "Ich werde Sango bei der Suche helfen.", meinte Miroku und verließ nun ebenfalls die Hütte.
>Hoffentlich haben die beiden Erfolg.<, dachte Kagome besorgt. Inu Yasha hatte währenddessen kommentarlos an der Wand gesessen. Er wollte sich lieber nicht ausmalen, was mit Kimie im schlimmsten Fall passiert sein könnte.
Draußen verwandelte sich Kirara und Sango stieg auf ihren Rücken. Miroku setzte sich hinter sie und machte Anstalten, sich driekt an ihr festzuhalten, wobei er aber natürlich noch andere Dinge im Kopf hatte. Doch bevor er das Vorhaben in die Tat umsetzten konnte, hatte Sango ihm ihren Ellenbogen entgegengerammt. "Denk nicht mal daran! Das lässt du schön bleiben! Dafür ist jetzt nun wirklich keine Zeit!", mahnte sie ihn ausdrücklich. Miroku seufzte enttäuscht auf und kurz darauf flog Kirara los.

Kimie kam erst wieder zu Bewusstsein, als sie die Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht spürte. Nun waren ihre Erinnerungen aber wirklich im Eimer. Sie erinnerte sich kaum noch an das, was geschehen war. Nur daran, dass sie vor einem riesigen Tier, oder sowas ähnlichem davongelaufen war. Und dann war da diese Stimme und noch so ein Vieh gewesen. Dann kam ein Filmriss...
Nur eines wusste Kimie: hier war es warm und angenehm ruhig. Langsam öffnete sie ihre Augen. Die hellen Strahlen der Sonne schienen auf ihr Gesicht und sie hob die Hand um überhaupt etwas sehen zu können.
"Oh! Ihr seid aufgewacht!", ertönte plötzlich eine fröhliche Stimme. Kimie kam sie bekannt vor, irgendwo hatte sie sie schonmal gehört. Als sie den Kopf leicht zur Seite wandte, sah sie direkt in das lächelnde Gesicht eines kleinen Mädchens.
"Geht es Euch besser?", fragte das Mädchen. Kimie war reichlich irritiert. "Wo bin ich? Was ist passiert?"
"Ihr ward bewusstlos. Ein Dämon hatte Euch verfolgt, aber zum Glück scheint es Euch wieder besser zu gehen. Wie heißt Ihr?"
"Äh... Kimie. Und... wer bist du?" Kimie setzte sich langsam auf. Dämon? Das "Tier" von letzter Nacht war also wirklich ein Dämon gewesen?
Das kleine Mädchen lächelte und antwortete fröhlich: "Ich heiße Rin
Aha..." Kimie ließ suchend ihren Blick schweifen. Dem Anschein nach befand sie sich noch immer in diesem Wald, doch schien außer ihr und Rin niemand dort zu sein.
"Bist du etwa allein?", fragte Kimie etwas verwirrt, doch Rin schüttelte den Kopf. "Nein, ich reise mit Sesshoumaru-sama, Jaken-sama und Ah-Un. Sesshoumaru-sama hat Euch gerettet, indem er den Dämon tötete, der Euch gejagt hat. Ich sage ihm, dass Ihr aufgewacht seid." Und noch bevor Kimie etwas erwidern konnte, war Rin schon verschwunden.
Nach einem kurzen Moment war Kimie doch erleichtert. Zwar hatte sie das alles nicht geträumt, wie sie zuerst gehofft hatte, aber zum Glück war