Fanfic: Ein tripp in die Altewelt
Kapitel: Dämonen können ganz schön nerven
Dämonen können ganz schön nerven!
Hi! Und hier kommt nun Kapitel drei! *smile*
Nur kann ich euch leider nicht sagen, welches Reisebüro denn für diesen Trip zuständig war. *Schulter zuck*
Tja, und wenn ich es wüsste, würde ich wohl selbst da vorbeischauen. ^-^
Aber genug geredet! Viel Spaß jetzt beim Lesen! ^^
3. Kapitel: Dämonen können ganz schön nerven!
"Ich habe eine Spur! Kimie ist hier gewesen!"
Inu Yasha schaute in Richtung der Strömung des Flusses. "Kimie muss von da irgendwo gekommen sein. Anscheinend wollte sie ihren Weg zurückverfolgen. Allerdings führt die Spur jetzt mitten in den Wald." Der Hanyou schaute nun zu den Bäumen hinüber. Shippo kratzte sich etwas verwirrt am Kopf. "Warum sollte sie einfach in den Wald gehen? Es war doch eine gute Idee von ihr gewesen, dem Fluss zu folgen."
"Tja, sie hat wohl Gesellschaft bekommen. Allerdings keine, die man ihr wünschen sollte. Ein Dämon hat sie dem Anschein nach verfolgt.", erklärte Inu Yasha und Kagome sah ihn erschrocken an. "Oh nein! Hoffentlich hat er sie nicht..."
Sofort versuchte Inu Yasha, das Mädchen zu beruhigen. "Keine Panik, Kagome. Kimie muss noch rechtzeitig geflohen sein. Folgen wir weiter der Spur."
Damit führte er die Gruppe in den Wald hinein. Überall waren für ihn die Spuren ganz deutlich sichtbar, die die Verfolgungsjagd hinterlassen hatte.
"Hier war sie auch, ebenso der Dämon."
Immer tiefer ging es in den Wald hinein, bis Inu Yasha schließlich stehen blieb. Er schien etwas entdeckt zu haben, zumindest schaute er sich etwas sehr aufmerksam an. Shippo lugte hinter Inu Yashas Bein hervor und wollte den Hanyou soeben fragen, was los war, als er aber erschrak. "AAH!! Da liegt was!" Der Kitsune flüchtete sich auf Kagomes Arme. Sofort kamen alle auf Inu Yasha zu und erblickten einen toten Dämon auf dem Boden.
"Das muss der Dämon sein, der Kimie verfolgt hat.", vermutete Miroku. "Der sieht aber nicht gerade lebendig aus."
Inu Yasha nickte. "Mausetot, so könnte man ihn nennen. Ich glaube aber kaum, dass das Kimie war. Nanu?" Plötzlich nahm er einen neuen Geruch wahr.
"Was ist, Inu Yasha?", fragte Sango neugierig und Kagome fügte hinzu: "Hast du eine neue Spur? Weißt du, wohin Kimie gegangen ist?"
Zunächst schwieg Inu Yasha allerdings, was die anderen nicht so recht verstanden. Dann wurde sein Blick merkwürdig ernst. "Vielleicht wäre es besser gewesen, dieser Dämon hätte sie gefressen."
"Wie kannst du das sagen?!", fragte Kagome erschrocken und schien wirklich wütend zu sein. Auch die anderen wirkten reichlich irritiert. Bevor Kagome aber weiterreden konnte, hatte sich Inu Yasha zu ihr und den anderen umgewandt. "Wenn ich euch sage, in was für einer Lage sie jetzt dem Anschein nach ist, würdet ihr wohl auch so denken."
Sofort verstummte Kagome und ein unsicherer Ausdruck machte sich auf ihrem Gesicht breit. "Was... meinst du damit?"
Doch anstatt zu antworten, folgte Inu Yasha nun weiter der Spur, dicht gefolgt von seinen Freunden, bis er nach einigen Metern auf einen reichlich angeschlagenen Baum stieß. Der Stamm wirkte, als hätte etwas mit gewaltiger Kraft einen Teil davon herausgerissen, wie etwa ein Beutetier, von dem ein großer Teil mit den Klauen eines Raubtieres bearbeitet wurde. Shippo schluckte. "Der sieht ja mitgenommen aus. Was ist denn hier passiert?"
"Die Handschrift kenne ich.", sagte Inu Yasha und kratze mit der Kralle seines Zeigefingers prüfend an der Baumrinde. Er nahm eindeutig den Geruch von Kimie wahr, jedoch auch noch den von jemand anderes. "Kimie hat hier wohl nochmal Glück gehabt, allerdings stellt sich die Frage, ob und wie lange das anhalten wird."
Die anderen verstanden Inu Yasha noch immer nicht und wurden ungeduldig.
"Jetzt kläre uns doch endlich mal auf, Inu Yasha!", forderte Shippo nervös. "Wovon redest du da?"
"Kimie ist nicht mehr allein unterwegs.", antwortete der Hanyou und drehte sich mit einem nun noch ernsteren Gesichtsausdruck zu den anderen um. "Sesshoumaru ist bei ihr."
Kimie fühlte sich sichtlich besser, jetzt, wo Inuki bei ihr war.
Die kleine Gruppe hatte ihren Weg inzwischen fortgesetzt und der schwarze Hund lief direkt neben dem Mädchen her. Rin ging ebenfalls neben Kimie und führte Ah-Un an den Zügeln neben sich. Jaken, der Sesshoumaru dicht folgte, drehte sich hin und wieder zu ihnen um, wobei er argwöhnisch Inuki in Augenschein nahm. Dies fiel Kimie irgendwann auf. "Was guckst du denn so? Hast du noch nie einen Hund gesehen? Dann schau doch einfach zur Abwechslung mal nach vorne!"
Diese Bemerkung war Sesshoumaru natürlich nicht entgangen. Er ersparte es sich aber, diesmal eine Antwort darauf verlauten zu lassen. Er würde sich doch nicht dazu herablassen, wegen jeder kleinen Bemerkung dieses Weibes eine Gegenbemerkung zum besten zu geben. Das war es nun wirklich nicht wert. Irgendwann würde sie ihm schon den erforderlichen Respekt entgegenbringen und wenn nicht, dann wusste er schon, was er tun würde.
Jaken war da ganz anders und fing sofort an loszumeckern: "Hüte deine Zunge! So eine Unverfrohrenheit! Wage es nicht, über Sesshoumaru-sama zu spotten!"
"Habe ich etwa seinen Namen erwähnt, Glubschauge?", fragte Kimie mit einer engelsgleichen Unschuldsmiene. Das war zu viel für Jaken. Er sprintete auf das Mädchen zu und stellte sich ihr direkt in den Weg. Ob sie wollte oder nicht, sie musste für einen Moment stehen bleiben.
"Du elender, gewöhnlicher Mensch! Was bildest du dir ein?! Du hast überhaupt nicht die Befugnis so zu reden! Das ist doch...!" Und so ging das bestimmt zwei Minuten lang. Rin war mit Ah-Un bereits vorausgegangen, ebenso wie Sesshoumaru. Als die beiden kaum noch zu sehen waren, wurde es Kimie doch zu blöd und sie stieg gekonnt über Jaken, der sie noch immer ins Gebet nahm, hinweg. Klein genug dafür war er ja immerhin. Inuki folgte ihr und schenkte dem Krötendämon, der vor lauter Frust knallrot anlief, keinerlei Aufmerksamkeit. Wütend zeterte er hinter ihnen her.
>Holt der bei all der Quasselei eigentlich auch mal Luft?<, fragte sich Kimie, während sie im Weitergehen noch Jakens Beschwerden wahrnehmen konnte. Sie beschleunigte ihren Schritt, um nicht vollends den Anschluss an Rin und Sesshoumaru zu verlieren. Aber bald hatte sie die beiden wieder eingeholt.
Plötzlich blieb Inuki stehen und schaute zum Waldrand hinüber. Sofort legte er die Ohren an und begann zu knurren. Kimie blieb daraufhin stehen und wandte sich um. "Was hast du, Inuki?", fragte sie überrascht und schaute ebenfalls zu dem Wald. Sie konnte aber nichts unauffälliges entdecken. Doch Sesshouamru wusste genau, was Inuki beunruhigte. Er selbst hatte es auch bereits wahrgenommen.
"Dämonen. Sie folgen uns.", sagte er gleichgültig. Kimie horchte auf und sah sich suchend um. "Dämonen? Wo denn? Da ist doch gar nichts."
"Dass Menschen nicht in der Lage sind, eine Gefahr zu spüren, bevor sie ihr direkt gegenüberstehen, ist klar. Doch dein Hund spürt sie anscheinend. Wenn du alsi nicht als Dämonenfutter enden willst, dann würde ich dir raten, in der Nähe zu bleiben." Und damit war die Unterhaltung für den Youkai beendet und er setzte seinen Weg fort, dicht gefolgt von Rin. Kimie blieb jedoch noch einen Moment stehen und sah ihm schmollend nach. "Du willst mich doch eh killen. Was spielt es da noch für eine Rolle, ob ich nun wegen dir, oder einem anderen Dämon das Zeitliche segne?", murmelte sie in sich hinein.
In diesem Moment hatte auch Jaken endlich wieder den Anschluss an die Gruppe gefunden. "Dass du mir nicht die wertvolle Zeit meines Herrn verschwendest, Menschenweib!", mahnte er Kimie streng. Diese winkte gelangweilt ab. Sie hatte schon längst damit aufgehört, sich über Jakens Gerede aufzuregen. Der Krötendämon deutete Kimies Schweigen damit, dass sie ihn wohl verstanden hatte und schritt triumphierend an ihr vorbei.
>Ich dachte schon, der wird gar nicht mehr fertig.<, dachte Kimie. "Naja. Komm, Inuki!", rief sie ihren treuen Freund, der ihr sogleich folgte.
"Menschen. Dumm wie eh und je.", meinte Jaken, der nun etwas vor dem Mädchen herlief. Kimie zog skeptisch eine Augenbraue hoch. "Ach, aber dein Name ist Albert Einstein, oder was?" Jaken drehte sich irritiert um. "Albert... was?" Doch die hob nur abwehrend die Hand. "Vergiss es. Das ist für dich eh zu hoch." Jaken kochte und blieb wütend stehen. "So eine Unverschämtheit! Wie redest du eigentlich mit mir, du...?!" Kimie ging wortlos an ihm vorbei. Die beiden und auch Inuki waren mittlerweile etwas zurückgeblieben, während die anderen bereits vorgegangen waren.
Während Jaken noch weiter hinter Kimie herzeterte, bemerkte er aber nicht, wie sich ihm etwas langsam von hinten näherte.
Plötzlich wandten sich Inukis Ohren nach hinten und er blieb stehen. Dann drehte er sich zu Jaken um und fing auf einmal an, laut zu bellen. Jaken schreckte zurück. Wollte dieser Hund ihn etwa angreifen?
"Hey! Halte deinen nichtsnutzigen Köter gefälligst zurück!", rief Jaken aufgebracht, woraufhin Kimie sich ebenfalls umdrehte. Sie wollte sofort wütend losbrüllen. Ihr Hund war doch kein Köter! Und nichtsnutzig erst recht nicht! Allerdings wurde sie auf einmal deutlich blass um die Nase. Jaken dachte zuerst, er hätte einen vortrefflichen Konterschlag geliefert, doch als Kimie auf ihn zurannte, nur um ihn am Kragen zu packen und dann wie von der Terantel gestochen nach vorne sprintete und dabei nach Inuki rief, der ihr sofort folgte, drehte Jaken seinen Kopf nach hinten, soweit ihm das möglich war, und ihm stockte der Atem.