Fanfic: Ein tripp in die Altewelt

Kapitel: Inukis Misstrauen

Und hier kommt nun Kapitel vier! ^^
Und wie der Titel schon sagt, geht es diesmal u. a. auch etwas mehr um Inuki.
Gan viel Spassss dann noch-.-

4. Kapitel: Inukis Misstrauen

Inu Yasha und die anderen mussten ihre Suche während der Nacht unterbrechen.
Nach einer Weile hatten sie wieder aus dem Wald herausgefunden, nachdem sie zuvor aber noch von ein paar Dämonen in Beschlag genommen wurden. Die waren aber schnell hinüber gewesen, nachdem sie besonders mit Inu Yasha, aber auch mit Sango und Miroku Bekanntschaft gemacht hatten.
Nun ruhten die Freunde an einem Lagerfeuer am Waldrand. Shippo und Kirara schliefen bereits tief und fest und scheinbar ebenso Kagome. Sango saß etwas von ihnen entfernt auf einem größeren Stein und schaute in den nächtlichen Himmel hinauf. Von Miroku war zunächst nichts zu sehen, er meinte zuvor, er wollte sich noch etwas in der Gegend umsehen. Inu Yasha saß währenddessen mit dem Rücken an einen Baum gelehnt und ließ aufmerksam seinen Blick schweifen. Gefahr schien im Moment nicht in der Luft zu liegen. Die Aufmerksamkeit des Hanyou richtete sich dann aber auf Kagome, als diese sich mit einem leisen Seufzen aufsetzte.
"Kannst du nicht schlafen, Kagome?", fragte Inu Yasha ruhig und Kagome schüttelte den Kopf. "Nicht wirklich."
Das Mädchen stand auf und kam auf ihn zu. Nachdem sie sich neben ihn gesetzt hatte, sah sie nachdenklich ins Lagerfeuer.
"Mach dich nicht so fertig.", sagte Inu Yasha. "Davon wird die Sache auch nicht besser."
Kagome senkte den Blick. "Ja, ich weiß."
Wieder herrschte Schweigen.
Irgendwann ergriff Inu Yasha aber wieder das Wort: "Mach dir keine Sorgen, Kagome. Ich werde Kimie zurückholen. Das verspreche ich dir."
Das Mädchen schaute auf. Er nickte ihr aufmunternd zu und sie lächelte. "Danke, Inu Yasha."
Während Kagome und Inu Yasha noch ein wenig miteinander sprachen, kehrte Miroku wieder zu der Gruppe zurück. Allerdings setzte er sich nicht ans Lagerfeuer, sondern ging stattdessen zu Sango, die noch immer auf dem Stein saß. "Bist du nicht müde, Sango?", fragte der Mönch. Das Mädchen drehte sich zu ihm um. "Nein, irgendwie nicht."
Miroku setzte sich neben sie auf den Stein. "Du machst dir Sorgen, nicht wahr?"
Sango nickte. "Ich kann Kagome gut verstehen. Wenn ich daran denke, wie wichtig mir mein kleiner Bruder Kohaku ist... Hoffentlich geht es Kimie gut. Das hoffe ich nicht nur für Kagome, sondern auch für Kimie selbst."
"Inu Yasha sagte doch, dass Kimie lebt. Ihr geht es bestimmt gut.", sagte Miroku und legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter. Sango lächelte leicht. "Ja, du hast wohl Recht." Ihr Blick schweifte wieder zum nachtblauen Himmel hinauf. "Die Nacht ist so schön ruhig."
"Stimmt." Der Mönch schaute ebenfalls nach oben. "Schau nur, wie schön der Mond heute Nacht leuchtet, Sango.", sagte er mit einem melancholischen Unterton. Sango war überrascht. So hatte sich Miroku noch nie mit ihr unterhalten. Aber sie musste zugeben, dass es ihr gefiel, so, wie sie jetzt neben ihm saß. Auch das Mädchen betrachtete den Mond nun genauer. "Ja, du hast Recht, Miroku. Das ist wirklich wunder... Hä?!"
Sango hielt abrupt inne, als sie plötzlich Mirokus Hand auf ihrem Hintern wahrnahm.
"Das hat sowas Romantisches, findest du nicht auch?", säuselte er unschuldig, während sie jetzt vor lauter Wut knallrot anlief. "Daran kann ich echt nichts Romantisches finden!" Und schon sprang Sango auf und gab ihm eine kräftige Kopfnuss. Miroku fiel daraufhin ziemlich mitgenommen von dem Stein und landete im Gras. Wütend hielt Sango ihre Hand zur Faust geballt und man hätte gauben können, sie würde jeden Moment explodieren. >Das ist doch einfach nicht zu fassen!<
Inu Yasha hatte sofort neugierig aufgeschaut, als er Sangos Wutanfall registriert hatte. Jetzt sah er Miroku im Gras liegen und eine ziemlich sauer dreinschauende Sango mit erhobener Faust daneben stehen.
"Was haben die beiden denn wieder für ein Problem?", fragte er sich, wenngleich er es sich auch schon denken konnte. Dann stutzte er. Eigentlich hatte er auch mit einer Bemerkung von Kagome gerechnet, doch diese äußerte sich nicht. Inu Yasha warf einen Blick auf sie. "Kagome?"
Doch gleich darauf schwieg er wieder.
>Oh! Sie ist eingeschlafen.<
Kagome lehnte mit dem Kopf an Inu Yashas Schulter und schlief seelenruhig. Im ersten Moment errötete er leicht und wandte seinen Blick ab. Dann sah er sie aber doch für eine lange Zeit stumm an und schließlich kam ein leichtes Lächeln auf seine Lippen.

Der neue Tag kündigte sich mit dem Aufstieg der Sonne an. Langsam erstreckten sich die warmen Strahlen über das Land und weckten die noch schlafenden Gemüter.
Rin wuselte schon ganz freudig um Jaken herum, der noch etwas im Halbschlaf die Reste vom Lagerfeuer beseitigte. Ah-Un döste währenddessen noch etwas vor sich hin. Sesshoumaru ließ prüfend seinen Blick schweifen, als seine Augen an Kimie hängen blieben. Sie schlief noch immer und machte auch nicht den Eindruck, dass sie die nächste Zeit von selbst aufwachen würde. Neben dem Mädchen lag Inuki, allerdings war dieser ebenfalls bereits wach.
"Kimie-san schläft noch immer.", stellte nun auch Rin fest. Das war das Stichwort für Jaken. Mit einem breiten Grinsen lief er nun zu Kimie hin. "Ich mache das schon, mein Herr, wenn Ihr erlaubt.", sagte er zu Sesshoumaru und beäugte prüfend das schlafende Mädchen. Jetzt kam der Kopfstab zum Einsatz. Jaken wuselte um Kimie herum und piekte sie hin und wieder mit dem unteren Ende des Stabes. "Hey! Los! Steh auf!"
Doch sie reagierte auf keine der Weckversuche und drehte sich stattdessen nur von einer Seite auf die anderen, und das stets so, dass Jaken immer hinter ihr war.
Inuki beobachtete den Krötendämon scheinbar etwas gelangweilt. Es schien, als würde der Hund in Jaken nur sowas, wie einen kleinen Störenfried sehen, bei dem es nicht nötig wäre, ihn eventuell mit einem Bellen oder einem Knurren in die Schranken zu weisen.
Als Jaken nun direkt vor Kimie stand und sie wiederum mit dem Stab antippte, schlug Kimie aber nun mit der Faust genau in seine Richtung und verpasste ihm einen kräftigen Kinnhaken. Mit viel Vogelgezwitscher landete der Krötendämon im Gras.
"Jaken-sama, ist alles in Ordnung?", fragte Rin etwas besorgt, während Sesshoumaru alles kommentarlos mitverfolgt hatte.
"Was... für... ein... Schlag...", murmelte Jaken, als er sich nach einen Moment wieder aufsetzte und zögerlich seinen Kiefer richtete. Zu seinem Glück schien er aber noch heil zu sein. Als sein Blick wieder auf Kimie fiel, war diese nicht etwa wach, nein, sie schlief noch immer seelenruhig, als könnte sie kein Wässerchen trüben.
Jaken machte nun einen großen Bogen um das Mädchen und ging auf Sesshoumaru zu. "Sesshoumaru-sama, lassen wir sie einfach hier.", schlug er seinem Herrn mit einem ärgerlichen Blick auf Kimie vor.
"Aber das können wir nicht machen, Jaken-sama!", widersprach Rin und sah Sesshoumaru abwartend an. Dieser ging nun auf Kimie zu. Noch immer lag Inuki neben ihr, doch als sich der Youkai näherte, stand der Hund auf. Er wirkte misstrauisch, was er auch mit einem warnenden Knurren signalisierte. Sofort war Jaken wieder zur Stelle. "Du wagst es, Sesshoumaru-sama anzuknurren?! Das kommt einer Drohung gleich, du unverschämtes Tier!" Er fuchtelte mit seinem Kopfstab herum, was Inuki nur noch mehr zu reizen schien, denn plötzlich schnellte er nach vorne und schnappte mit einem Bellen nach Jaken, der aber noch rechtzeitig zurückwich.
"Das war wohl keine gute Idee, Jaken-sama.", meinte Rin. "Kimie-san hat mir gestern erzählt, dass Inuki es überhaupt nicht mag, wenn man versucht, ihm zu drohen."
Jaken sah das kleine Mädchen vorwurfsvoll an. "Und das hättest du mir nicht schon früher sagen können?"
Inuki wandte sich wieder knurrend Sesshoumaru zu. Dieser war von Inukis Verhalten schon ein wenig überrascht, wie er sich selbst eingestehen musste, es aber natürlich nicht zeigte. Noch nie war ihm ein Hund begegnet, der sich so offensichtlich gegen ihn, Sesshoumaru, behaupten zu wollen schien und sich ihm so bedingungslos in den Weg zu stellen versuchte. Der Youkai warf dem Hund nun einen warnenden Blick entgegen, den der Mischling scheinbar sofort deuten konnte, denn abrupt verstummte er. Dennoch wich er Kimie nicht von der Seite, sondern blieb noch immer nah bei ihr, als sich Sesshoumaru nun neben dem Mädchen auf den Boden kniete. Sie lag mit dem Rücken zu ihm auf der Seite. Inuki achtete haargenau darauf, dass der Youkai seiner Herrin nichts antat und ließ ihn keinen Moment aus den Augen. Hin und wieder ließ er noch ein kurzes Knurren verlauten, während Sesshoumaru sich nun daran machte, Kimie zu wecken.
"Los! Wach auf!" Er rüttelte leicht an ihrer Schulter, doch sie murmelte nur irgendetwas vor sich hin. Jaken setzte sich mürrisch ins Gras, während Rin alles aufmerksam beobachtete.
Wieder rüttelte Sesshoumaru an der Schulter des Mädchens, diesmal aber etwas kräftiger.
Kimie drehte sich daraufhin auf die andere Seite und bekam mit der Hand etwas zu fassen, was sie prüfend befühlte. Es war weich, weiches Fell. Im Halbschlaf überlegte sie, ob es sich dabei vielleicht um Inukis Fell handelte, immerhin hatte er die Nacht neben ihr verbracht.
"Inuki... Bist du das?", fragte sie leise. Ein kurzes Bellen ertönte hinter ihr. Skeptisch setzte Kimie sich endlich auf, ließ das Fell aber dennoch nicht los. Dann öffnete sie die Augen und entdeckte Inuki, wie dieser links neben ihr saß und sie aufmerksam anschaute. Das Mädchen stutzte und wandte den Blick zur anderen